|
Die Schiffe nähern sich.
Während auf dem unserigen sich eine gespannte Ruhe breit macht, eine Ruhe die vom Sturm kündigt der folgen wird. Wird auf den Schiffen der Cordobaren das Schreien und Gebrüll lauter. Sie sind siegesgewiß. Warum auch nicht, mit der Handvoll Männern und Frauen, die meisten noch Grünschnäbel, wozu ich mich leider auch noch zählen muß, stellen wir auch keine wirkliche Gefahr für Cordoba dar.
Und wieder zeigt sich Cordobas Mut.
Ihre Zahl und Ihre Rüstung sprechen für Sie, aber wir werden Ihnen trotzdem zeigen wie freie Männer und Frauen kämpfen können.
"Habt Mut und Vertrauen. Ich und die meinen in Gott. Für Euch anderen in Allah, den einzig Gerechten und Weisen, oder an wen Ihr glaubt. Hier wird nicht wegen Religion gestritten. Ein Tyrann, ein Despot versucht die Freiheit zu zerbrechen. Dies höchste Gut von allen. Dort drüben werden Sie von einem Wolf geführt, welcher die Lämmer dieser Welt verschlingen will. Bis diese nicht mehr exestieren oder so feige sind, dass sie sich nicht mehr zeigen. Hier und Heute werden wir ihnen zeigen, wir verstecken uns nicht. Soll der Wolf kommen wir werden Ihn erschlagen." Lautes Gebrüll erhob sich von unserem Schiff. Ich forderte Ruhe ein. "Leise meine treuen Freunde. Denn als solchen will ich jeden bezeichnen der mit uns diese Schlacht schlägt. Für die Freiheit." Wurden meine Worte zum Schluß meiner Rede immer leiser, so brüllte ich die letzten heraus. " SCHLAGEN WIR DER HYDRA IHREN KOPF AB. TOD DEM TYRANNEN" "Tode dem Tyrannen" erklang es aus dem Mund der anderen wie von einem Chor.
Und wenn ich nach diesem Tage den Engeln vorsprechen muß. Ich brauche mich nicht zu rechtfertigen. Ich kämpfte nicht weil Sie andersgläubig sind, ich kämpfte nicht weil ich die Cordobaren nicht mag. Ich kämpfte weil ich mich gegen einen Tyrannen erhob der Afrika mit Blut erkaufen wollte. Gott wird mir verzeihen.
|