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Wir haben Tunis erreicht. Die Flotte der Cordobaren hat abgedreht und zieht von dannen.
Ich muß von Bord. Meine Aufgabe wartet. Mit mir verlassen alle akritischen Ritter das Schiff. Sollten die Verhandlungen scheitern werden wir der Bevölkerung von Tunis Beistand leisten oder den Mauren helfen gegen Ihre Besatzer zu kämpfen.
Nach den Wochen auf See, kommt mir der Boden unter den Füßen komisch vor. Kein Schwanken, kein Tanzen in den Wellen. Meine ersten Schritte müssen komisch aussehen, als würde ich steife Beine haben. Mein Abschied von Isabell trägt sein übriges dazu bei.
Bevor ich an Land ging haben wir uns verabschiedet. Ich wollte Sie nocheinmal fragen, ob Sie nicht bei mir bleiben möchte, aber Sie kam mir zuvor. Legte Ihren Zeigefinger auf meinen Mund, schüttelte den Kopf und gab mir zum Abschied einen langen, intensiven Kuß.
"Paß auf Dich auf. Du wirst eine andere Frau glücklich machen. Uns ist es nicht vergönnt." Sie drehte sich um und verschwand unter Deck. Ich verließ darauf das Schiff.
Unten auf der Molle des Hafen fing mich das treiben der dort arbeitenden Menschen ein. Kaum zu glauben, dass diese Stadt kaum Entfaltungsmöglichkeiten hat, liegen doch die Heere der Cordobaren und Zirids vor dessen Toren. Aber man merkt das Tunis überfüllt ist. Überall sitzen Menschen und warten. Einige auf ein Schiff das Sie fort bringt von Krieg und Tod, andere desilisioniert und fast apathisch wirkend. Teilnahmslosigkeit die sich aus den wirren der Kämpfe entwickelte. Gebrochen im Geiste. Wen trifft ein solcher Konflikt, doch immer die zivil Bevölkerung. Mir tut es leid, das wir nicht wirklich etwas daran ändern werden. Aber Freiheit und Hoffnung sind mit uns an Bord und wir werden sehen ob wir den Mauren nicht ein Stück davon wiedergeben können.
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