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"Tiefe dunkle Wälder. von weitem seht ihr das satte grün der Bäume, wie das Meer so ausladend und weitreichend. Wenn Ihr aber in dieses eintaucht und Euch immer tiefer zum Herz des Waldes bewegt, wird es schwarz, weil kein Licht mehr durch die Spitzen der Bäume kommt. Es könnte manchen Bange werden, aber es ist nur friedlich und still, außer der Geräuschen der Natur." Ich blickte wohl etwas verträumt, jedenfalls schaute Gesandian mich etwas eigenartig an. "Aber Schluß mit dem Geplänkel. Die Nachrichten die ich auf meine Initiative bisher erhielt, lassen eine weitere diplomatische Mission nicht mehr zu. Die Cordobaren stellen auf stur und sind an Vorschlägen zur friedlichen Beilegung dieses Konfliktes nicht interessiert. Zudem bekommen wir aus der Heimat Nachrichten, die ein arabisches Heer auf unsere Grenze ziehend vermelden. Wohl im Auftrage Cordobars, so wie die Gerüchte klingen. Erst die Räuber, und nun ein fremdes Heer vor unseren Grenzen. Verzeiht mir daher, dass ich sehr bald aus Tunis abreisen muss, um zu Hause nach dem rechten zu schauen. Ich hätte gern den Bey getroffen, aber ich kann mir denken, dass er momentan ein sehr beschäftigter Mann sein muss. Ich danke Euch für Speis und Trank und muss mich leider empfehlen. Sollte dies alles vorbei sein, werde ich wieder nach Tunis kommen, das verspreche ich Euch. Um mir Eure Wadis anzuschauen. Ich hoffe Ihr werdet mir einen guten Führer dann empfehlen."
Ich stand auf, empfahl mich dem Zenaga und begab mich in mein Quartier.
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