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THEMA: Lebenslinien
 
Andre von Taltitz

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Re:Lebenslinien      02.02.2012 16:03:12 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
So hatten wir Appennino also verlassen. Unseren Spähern nach waren die Italiener bereits dabei die Kontrolle über ihre verlorenen Grafschaften wieder zu übernehmen. Ich dachte mit reiner, tiefer Abscheu an diese elenden Feiglinge. In Zukunft würde ich unsere Nördlichen Grenzen als ungesichert betrachten. Unsicherer sogar als alle unsere anderen Grenzen und das mochte viel heißen wo doch unsere anderen Grenzen alle aus unkontrollierbaren Küsten bestanden.
Aber wir würden sehen ob und wie die Italiener ihre großmundigen Versprechen halten mochten.


 
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Andre von Taltitz

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Re:Lebenslinien      03.02.2012 18:10:16 --- 3 Monate, 3 Wochen her  
Wieder in Rom angekommen widmete ich mich wieder meinen üblichen Aufgaben und Leidenschaften. Ich arbeite mich durch hunderte von Bettelbriefen die an den heiligen Vater gerichtet waren und durch die vielen Schreiben die mir aus aller Welt geschickt wurden.
Darunter war auch ein Schreiben eines Klosterbruders der mit mir im Waisenhaus im Makedonien gelebt hatte. Er bat mich darum seine Schwester in meine Dienste zu nehmen. Eigentlich hatte ich kein Interesse an irgend einer weiteren Bediensteten aber ich war dem Mann einen Gefallen schuldig also schrieb ich ihm seine Schwester zu mir zu schicken.
Meine Tage waren von Arbeit und Training geprägt, meine Abende von wilden Feiern in Wirtshäusern, auf Jahrmärkten mit Gauklern und Spielleuten, guten Essen und sehr guten Wein. Nachts war ich ein gern gesehener Gast in den Bordellen der Stadt und verbrachte dort genug Zeit wie mir schien. Oftmals kam ich erst am frühen Morgen zurück um mich anschließend sofort in meine Schreibstube zu begeben.


 
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Andre von Taltitz

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Re:Lebenslinien      22.02.2012 17:42:08 --- 3 Monate her  
Erinnerungen


Die Ereignisse die sich während meiner Reise nach Schweden zugetragen hatten gaben mir viel zu denken. Stundenlang saß ich Lagerfeuern, Wirtshaus Tischen oder auch im Sattel meines Pferdes.
Zwei Tage nachdem wir in Pruzzen an Land gegangen waren und uns von Wulf und seiner Besatzung verabschiedet hatten wurden wir von unseren Boten gefunden der mir wichtige Nachrichten überbrachte. Bischöfe wurden von mir ernannt oder in ihrem Amt bestätigt. Meine Spione am Arabischen Hof berichteten von weiteren Verwirrungen und Machtkämpfe um den Thron. Die Moslems Afrikas hatten sich scheinbar zu einer unheiligen Allianz zusammen getan und waren mit noch unbekannten Ziel unterwegs.
Ich entschied das mein nächstes Ziel die Hauptstadt der Sachsen sein sollte um von dort aus entscheiden wohin wir weiter ziehen würden. Immerhin konnte ich noch nicht sagen wie sich die Ereignisse weiterentwickeln würde.


 
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Andre von Taltitz

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Re:Lebenslinien      03.03.2012 17:50:12 --- 2 Monate, 3 Wochen her  
Wir hatten nach Wochen die Grafschaft Mecklenburg erreicht welche zu dieser Zeit von den Heiden besetzt gehalten wurde.

Das Winterliche Feldlager war eine vollkommen neue Erfahrung für mich. Die frische Luft war mir zwar willkommen aber die Kälte die jeden Morgen über mich zusammen schlug war, nun ja, sie war sehr erfrischend. Auch wenn ich das gemütliche Beisammensein in einer Taverne oder einem Wirtshaus vorzog so war das Lagerleben doch etwas was nichts vergleichbares hatte. Überall brannten Lagerfeuer, wurde Fleisch gebraten oder gekocht. Jeden zweiten Morgen buken unsere Feldbäckereien frisches Brot und die Feldküchen bereiteten jeden Abend wunderbare Eintöpfe zu.

Doch lange sollte dieses Leben nicht anhalten. An einem grau verhangenen Wintertag trafen wir auf die Heere der Heiden. Die Schlacht war kurz, blutig und brutal. Beide Seiten schenkten sich nichts Beide Seite stießen Lanzen in Fleisch, hackten mit Schwertern Gliedmaßen ab, brachen mit Äxten Brustkörbe auf, zerschnitten Kehlen, erwürgten und erschlugen einander.
Ich geriet in einen Haufen feindlicher Infanterie und teilte mit meiner Doppelklingenaxt nach beiden Seiten Schläge aus ohne darauf zu achten wen oder was ich dabei traf. Wir brachen mit unseren Pferden durch ihre Reihen und griffen sie danach von hinten an was ihre Formation in gute Worte verwandelte.
Nur wenige Augenblicke, so schien es mir, danach brach auf dem Feld die Jubelrufe unserer Truppen aus und ich konnte mir einen Überblick über das Schlachtfeld verschaffen.
Die Nordmänner und Frauen begannen sich, teilweiße geordnet, teilweiße in wilder Flucht zurück zu ziehen.

Gott hatte uns diesen glorreichen Sieg an diesem Tag geschenkt und ich dankte ihm dafür.


 
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Re:Lebenslinien      08.03.2012 20:42:49 --- 2 Monate, 2 Wochen her  
Die Schlacht von Pommoran hingegen war komplett anders als die von Mecklenburg. War ich bei letzterer inmitten einen großen Gedränges und Stechens geraten indem ich meine Schlachtaxt bitter nötig hatte war es bei der Schlacht von Pommoran eine gewaltige Kavallerieattacke die die Entscheidung brachte.
Mit angelegten Lanzen waren wir in die Reihen der Heiden vor gestoßen, hatten ihre ersten Schlachtreihen in Blut und Tod verwandelt. Unsere schwere Infanterie stieß in die zerstörter Heeresformation vor und weitete die Lücken aus.
Als wir durch die Reihen hindurch gebrochen waren wendeten wir unsere Pferde und wir schlugen uns einen blutigen Weg zu unseren Infanteristen. Danach war es nur noch ein nieder Ringen der letzten Kämpfer und das verfolgen der fliehenden.

Es war eine glorreiche Zeit für uns, wir errangen Ruhm und unsere Truppen machten gute Beute an Rüstungen, Waffen und Silber. Für mich war das Lagerleben aber immer noch das beste in dieser Zeit. Wenn wir abends an den Feuern saßen, gebratenes oder gekochtes Fleisch aßen, Met, Bier und Wein tranken. Wir lachten und sangen, erzählten und Geschichten und Rätsel oder würfelten.
Zwar wartete jeden Tag meine Arbeit auf mich, und diese wurde im Lager eher erschwert. Dennoch war die Kameradschaft im Heer für mich wunderbar.


 
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Andre von Taltitz

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Re:Lebenslinien      09.04.2012 21:25:20 --- 1 Monat, 2 Wochen her  
Der Feldzug gegen die Dänen war kurz und erfolgreich, Es war nicht nötig gewesen direkt gegen Dänemark vor zu gehen, es wäre auch nicht nötig gewesen den Sachsen zu helfen. Dänemark war nur noch ein Schaden seiner vergangenen Macht.
So waren wir nach Irland aufgebrochen um Aidan, den Papst, die Möglichkeit zu geben die Beleidigungen die gegen ihn vorgebracht wurden waren zu rächen. Jedoch war Fingal, eine Person die ich nicht König noch Mann nennen mag, nicht in der Lage die Forderung zum Duell wahr zu nehmen, seine großen Worten waren nicht mehr als ein Fleigenschiss im Wind gewesen.
Jedoch, als wir gen Heimat segelten war er wieder mutig geworden und aus seinem Mäuseloch hervor gekrochen und verlangte nach Englischen Grafschaften, nachdem die Schotten scheinbar Irland zu Hilfe kamen. England und Staufen erwiesen sich hartnäckige Gegner. Es würde der Tag kommen an dem Irland zeigen würde ob es irgendwo noch ein Quetschen Mut besaß oder nicht.
Die Tatsache das immer mehr Christen das Land verließen sprach aus meiner Sicht aber mehr als genug aus.

Während wir im Norden weilten griffen jedoch die Araber und einige ihrer Verbündeten unsere Heimat an. Vergessen war der gütige Frieden den wir ihnen gegeben hatten. Und wofür? Für ein paar Karren voller Erze hatte das stolze Arabien seine Ehre aufgegeben und war zum billigen Abklatsch von Söldner geworden.
Ich kannte die Söldner Siziliens und ich hatte meine Achtung vor ihrem Mut und ihrem Kampfgeschick, wenn auch nicht vor ihrer Hygiene. Sie waren käuflich aber zumindest waren sie solange loyal zu ihren Auftraggebern solange ihr Kontrakt andauerte.
Arabien jedoch war nur ein lauwarmer Abklatsch der Sizilianer.
Deswegen würde Arabien, erneut, lernen müssen was es bedeutete die Wut der heiligen Armee Gottes auf sich zu ziehen.


 
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Re:Lebenslinien      11.05.2012 23:50:20 --- 1 Woche, 5 Tage her  
Wessex

Schlachtreihen stehen sich gegenüber. Gelangweilt betrachte ich die reihen der Heiden. Ich höre ihre Schlachtgesänge, das schlagen ihrer Waffen gegen die Schilde und auf den Boden. Gelangweilt betrachte ich das Schauspiel ihrer Barbarei.
Pfeilhagel werden ausgetauscht. Frauen und Männer fallen, manche stehen auf, manche bleiben liegen. Aidan, unser heiliger Vater, der alte Narr, spornt die Männer zum Kampf an. Ich höre seine Worte doch sie dringen nicht zu mir durch. Die Reden sind immer die selben. Ich habe sie schon zig mal gehört oder gelesen.

Das Trompetensignal ertönt, wir fallen in den Trab und dann in den Galopp. Unsere Lanzen senken sich. Der Feind stürmt auf uns zu. Mit dem Donnern des Himmels treffen unsere Linien auf einander. Lanzen splittern, Körper werden durchbohrt. Meine eigene verfehlt ihr Ziel und zerplatzt an einem Schild.
Weisheit trägt mich durch die ersten Reihen des Feindes während meine Hand sich um die Doppelklingenaxt und lasse sie im Kreis schwingen. Ich weiß nicht wen ich treffe noch an welcher Stelle sie sich in das Fleisch meiner Gegner frisst aber ich spüre Knochen brechen und Blut spritzen.
Der Kampf entwickelt sich zu einem wilden durcheinander von Kämpfern und Sterbenden. Ich wende mein Pferd und finde mich umgeben von meinen Gefolgsleuten in einer freien Stelle. Nur ein paar Tote und sterbende liegen hier. Ich steige von Weisheit, hänge die Doppelklinge in ihre Schlaufe am Sattel und ziehe meine Nordaxt aus dem Gürtel. Ein Mann, älter als ich, liegt am Boden, seinem Farben nach ein Ire, und erhebt die Hand in meiner Richtung. ich verstehe seine Sprache nicht doch der Bettelte Tonfall ist eindeutig.
Im Vorbeigehen lasse ich meinen Schild auf seinen Schädel krachen und beende seit Gotteslästrige Leben. Mit einem Gebet auf den Lippen stürzen wir uns in die Reihen der Heiden die wir als erstes treffen. Nur der Tod ist das was ihnen zusteht. Nur der Tod ist das was sie erwartet.


 
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Caterina di Angelosanto: du meinst die hofknaben sorus oder?
Sir Sorus: glaube ich nicht Adel, wärend Du auf den Kampffelde bist würde ich mich um Deine Hofdamen kümmern
Caterina di Angelosanto: wessen?
Adelbert: das wäre der Grund, warum Deine Charriere in Eurem Volk ein jähes Ende hat
Caterina di Angelosanto: ich les das RP zwischen ihr und aidan gespannt. will ja wissen ob die zwei nochma zusammen finden oder nich
Ludo von Falkenstein: ich nicht...^^
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