Die Schlacht war geschlagen und der Nebel verwischte alle Spuren. Die Räuber waren plötzlich aufgetaucht und hatten das Lager der kleinen Gruppe angegriffen.
Es waren Bauern der Kiewer dabei, sie hatten das Lager entdeckt und wollten wohl einem vermeintlichen Angriff der Petschenegen zu vorkommen.
Wahrscheinlich hatten Ihnen die Räuber ware Schauergeschichten über diese Reisegruppe erzählt und dann zog auch noch dieser dichte Nebel über das Lager. Gerade hatte der Bote das Lager verlassen und lag dann tödlich getroffen auf dem gefrorenen Boden.
Mit Mühe wehrten sie die wütenden Angriffe ab, hier und dann hielten die Bauern inne und schauten auf die kleinen Gruppe. War das ein großes Heer das mit Kindern und einem Ochsen karren ihr Land erobern wollte.
Der Kampf endete so schnell wie er begonnen hatte und die Gegner standen sich verwirrt gegen über. Finley Eachtinghearn verstand die Welt nicht mehr, was war nur geschehen. Ein berittener Bote der Kiewer erreichte das Lager in seinen Händen eine Botschaft für den Kanzler der Petschenegen.
Schnell öffnete Finley die Botschaft und las mit zitternden Händen... dann griff er in seine Dokumententasche und verfasste eine schnelle Depesche für den Knjaz von Kiew.
QUOTE:
Werter Knjaz Schurrstein,
ich kann mir nicht erklären warum es zu diesem Angriff kam, aber glaubt mir es war ohne Absicht.
Wir haben euer Land betreten und gleich unseren Boten los geschickt. Aber er wurde getötet und wir kämpfen gegen eure Bauern und eine Gruppe gieriger Räuber. Unweit des Lagers fanden unsere Wachen den jungen Boten, ermordet. Er hatte uns vor Tagen verlassen und meine Botschaft an Euch lag noch in seinen Händen Ich werde nach diesem Vorfall meinen Kanzlerposten aufgeben. Wenn Ihr einen Schuldigen suchen wollt, dann wendet Euch an mich.
In tiefer Trauer
Finley Eachtinghearn
Schweigend nahm der Bote die Botschaft und verschwand so schnell wie er gekommen war.