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Re:Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom
 
Rahel di Lauro

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Re:Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom      11.03.2010 00:36:54 --- 1 Jahr, 11 Monate her  
Rahel , beeil dich. Der heilige Vater ist zurückgekehrt, willst du dir das etwa entgehen lassen?

Domeniko, einer der Kommilitonen, der gemeinsam mit Rahel am Morgen die ewige Stadt betreten und nun die gleiche Unterkunft, wie sie bezogen hatte, stand voll zitternder Ungeduld im Türrahmen, während die junge Italienerin sorgsam ihre wenigen Habseligkeiten in den Schränken verstaute. Auch die vom Zeugwart erhaltene Uniform einer Rekrutin der Schweizergarde fand ihren Platz in einem der Mobiliare. Sie anzuziehen hatte Rahel nicht gewagt, nicht bevor es ihr ausdrücklich erlaubt wurde und sie nicht Gefahr lief, ihre Kompetenzen zu überschreiten.
Als Domeniko, dem sie sich am Morgen nur knapp vorgestellt hatte, unangekündigt ihr Refugium betrat, war sie kurz davor in unwirsch wieder hinaus zu komplementieren, doch seine Worte hallten aufgeregt in ihrem Kopf wieder.

Der heilige Vater...

fassungslos und ergriffen von der gleichen unsteten Unruhe, die auch ihren Kommilitonen erfasst hatte und unbedacht der Gegenstände, die noch darauf warteten verstaut zu werden, erhob sich die junge Frau und folgte Domeniko aus dem Gasthaus, das vorübergehend ihr Domizil sein würde, hinaus auf die Straßen.

Augenblicklich wurde sie davon getragen, von den Massen, die sich in den Gassen versammelt hatten, wurde angesteckt von dem freudigen Lachen, das sich über die Firste der Stadt empor hob und von jeder Ecke Roms erwidert zu werden schien. Im Fackelzug der Jubilierenden eingereiht, ließ sich die junge Italienerin treiben, die dunklen Augen nicht so schnell bewegen könnend, wie sie es gern getan hätte, um alles zu erfassen, was um sie herum geschah. Den heiligen Vater direkt am ersten Abend in Rom zu sehen, war mehr als sie für sich hatte erhoffen können, auch wenn sie ihn wohl nur von Weitem würde erblicken dürfen.

Immer wieder hüpfte sie in die Höhe, um über die Köpfe der Masse hinweg sehen zu können, denn noch kannte sie weder Straßennamen, noch Wege, die für ihren Marsch von Wichtigkeit sein würden. Einzig, dass der Strom zum Hafen führte, konnte sie ohne große Probleme feststellen, den Rückweg zum Gasthaus jedoch würde sie schon jetzt nicht mehr finden. Doch was war dies für ein geringes Opfer im Vergleich dazu, sich bereits als Teil der ewigen Stadt zu fühlen und als solcher dem Papst selbst zujubeln zu können.

Als sie merkte, dass sie auch Domeniko längst aus den Augen verloren hatte, gab sie es auf sich strecken und recken zu wollen, um einen besseren Überblick zu erhalten, sondern machte sich im Gegensatz ganz klein, um durch einzelne Lücken des Pulkes schlüpfen zu können.
Nicht ohne Gerangel und einige blaue Flecken, schaffte sie es schlussendlich, einen Platz an vorderster Front zu erringen, nur um schmerzlich festzustellen, dass der Papst diesen Teil der Straße bereits passiert hatte. Lange jedoch hielt die Gram darüber nicht an, als das Hufgeklapper der Schweizergarde ihre Aufmerksamkeit weckte. Sie hatte nicht erwartet, dass dieser Anblick sie so hinfort zu reißen vermochte. Doch die Männer und Frauen zu blicken, denen sie dereinst angehören würde, war mehr als ihr junges Herz zu ertragen schien. Ungestüm pochte es gegen ihre Brust, als wolle es jeden Moment daraus hervorbrechen und dann legte sich ihr Blick auf den Anführer der stolzen Recken. Seine prunkvolle Rüstung und das Wappen auf seiner Brust wiesen ihn schnell als denjenigen aus, den sie vermeint hatte, erkannt zu haben.
Dennoch wand sie sich an einen Mann zu ihrer Rechten, um in respektvollen Ton zu fragen, wen sie vor sich sah. Die Antwort kam prompt, wenn auch mit Ungläubigkeit, dass sie nicht zu wissen schien wer Daranion von Greifenfels war.

Seine Züge waren härter, sein Eindruck imposanter, seine Gestalt jedoch jünger, als sie ihn sich nach den Briefen, die er ihr hatte zukommen lassen, vorgestellt hatte. Ehrfurcht nahm von Rahel Besitz und sie senkte den Kopf, auch wenn sie sicher sein konnte, dass er sie nicht erkennen würde, hatten sie einander doch nie zuvor gesehen. Dennoch traute sie sich nicht aufzublicken, zu dem Mann, der alles verkörperte, was sie einst zu sein wünschte und ihr wurde schlagartig klar, dass ein langer, steiniger Weg vor ihr lag.
 
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Traute Heimat, lichtende Stadt - Ewiges Rom
Daranion von Greifenfels 2010/03/10 22:15
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Coraline Marichand 2010/03/10 23:51
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Rahel di Lauro 2010/03/11 00:36
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Matteo della Torre 2010/03/13 20:49
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Lady Melody 2010/03/11 00:30
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Innozenz III 2010/03/13 23:07
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Daranion von Greifenfels 2010/03/14 14:02
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Natascha Jelena Kalinina: Nein, geh nicht nach spanien!!!!!
Svana Angelina: alisa heirate ihn doch und misch ihm dann etwas gift ins essen ^^
Latur: Genau..dann treffen wir uns auf jeden Fall irgendwann
Juan Antonio Manrique: Genau... Komm nach Spanien Alisa
* Latur tättowiert sich ein fettes IMMER auf die Stirn.
Conan: ein teufelsvolk seit ihr