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(( Dies ist ein Rp wo Alle, die Lust haben, herzlich Eingeladen sind mit zuschreiben ))
Die Sonne steht hoch am Himmel, der Marktplatz voller Menschen. Eine kleine hübsche junge Frau, deren Augen so dunkel wie die Nacht, die Haut blass. Das braune Haar zum Zopfe gebunden, einige Strähnen hängen ihr von der Arbeit ins Gesicht. Sie läuft mit einem großen schweren Korb über den Marktplatz. Die Männer die ihr lüsterne Blicke zuwerfen sieht sie gar nicht, die Edlen, die sie mit den Augen an sich zogen, sah sie einfach nicht.
Hin und wieder lächelte sie die den ältern Damen zu und den bekannten Gesichtern. Plötzlich blieb ihr Blick hängen, alles um sie rum schien zu verstummen.
Ein Reiter rotblondes Haar, welches in der Sonne wie Gold aussah. Er war ein Hüne, das war selbst auf dem Pferd zu erkennen.
Seine Rüstung verriet, dass er ein Ritter war. Seine Augen blau und klar wie die See. Seine Arme und der Rest seines Körpers strahlten Kraft aus. Ein Kämpfer, doch all dies interessierte die junge Frau nicht. Sie sah in sein Gesicht, seine Augen, sie verrieten ihr, dass er ein guter Mann war.
Die Frau kannte solch Gefühle nicht, doch dem blonden Hünen schien es nicht anders zu ergehen. Er hatte sie erblickt und wand den Blick nicht ab. Er ritt auf sie zu und parierte sein Pferd zum Halten, als er vor ihr war.
Er stieg ab und war verloren, als er Ihr tief in die dunklen Augen blickt. Ohne ein Wort hielt er ihr die Hand hin und sie nahm die Seine.
Sie schwören sich, trotz der Gegenwehr der Gesellschaft sowie der Familien ewig Treue und flohen aus ihrem Land. Ihre Liebe zu einander stand nie unter einem guten Stern.. zumindest nicht für lange Zeit.
Das erste Jahr zog ins Land und ihre Liebe brachte zwei neue Lebewesen hervor. Die Eltern stolz und glücklich, zwei gesunde Mädchen, am gleichen Tag geboren, doch ähnelten sie sich kaum, nur ein Muttermahl hinterm Ohr, dass hatten sie beide, ansonsten kaum Ähnlichkeiten, dass eine Mädchen dunkle Augen, braunes Haar, klein, das andere rotblond, die Augen blau und strahlend wie die des Vaters.
Beide Mädchen bekamen eine Kette mit einem Medallion zum aufklappen. In diesem befand sich eine kohle Zeichnung, die früher mal eins war. Auf der Seite des braunhaarigen Mädchens war die Mutter sowie die Schwester als Säugling abgebildet bei der blonden der Vater mit der Schwester. Später fügt die Mutter noch jedem Mädchen die Locke der anderen ins Medallion hinzu.
Glücklich war die kleine Familie, auch wenn sie kaum was zum Leben hatten. Doch das Schicksal meinte es nicht gut.
Eine Horde Reiter kamen und fanden sie. Die kleinen Schrieen nach ihren Eltern, als sie aus der Hütte gezerrt wurden. Jede von den Mädchen wurde einem Reiter geben und sie verschwanden im Wald. Vater und Mutter kämpften so gut sie konnten, doch waren es zu viele und so mussten sie sich ihrem Schicksal beugen. Die Frau wurde auf ein Pferd gesetzt, ein fremder Mann nahm direkt hinter Ihr, auf dem Pferderücken, platz und sie ritten davon. Stumme Tränen rannen der Frau über die Wangen, als sie sich umblickte sah man ihren Mann, der hinter ein Pferd gebunden war, in die andere Richtung gehen.
Sie zerbrach an gebrochen Herzen, schloss die Augen auf ewig.
Er diente einem der hohen Herren, als Knecht, dies viele Jahre, immer mit dem Gedanken, irgendwann seine Familie wieder in den Armen zu halten.
Seine beiden Mädchen gehen einen unbekannten Weg.
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