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Nicomedia Mitte Oktober 1047
Die Petschenegen hatten eine persönliche Einladung zum Turnier der Dänen bekommen. Nachdem der Regent dies an die Bewohner der petschenegischen Weiten verteilen lassen hat, hatte sich ein Tross von fünf Rittern auf den Weg nach Nicomedia gemacht. Mit von der Partie war der Regent und dessen Frau Goldmarie, Finley mit seiner Frau Leca sowie Isaac.
Mitte Oktober 1047 erreiche der Tross, nach einer stürmischen Überfahrt über das Meer, Nicomedia, den Ort des Turniers.
Goldmarie mein Herzblatt, jetzt wo wir angekommen sind auf dem Turnierfeld, frage ich dich nochmals, ob du wirklich daran teilnehmen möchtest. Ich befürchte, dies könnte unserem ungeborenen Kinde Schaden! Du weisst, ich bin der Meinung, du solltest dich schonen. Aber hat man je eine sturere Frau als dich gesehen, wenn du dir etwas in den Kopf gesetzt hast? Zuka sprach mit klaren, harten Worten zu seiner Frau.
Ich werde daran teilnehmen, auch wenn du mich noch hundertmal fragst. Waren Goldmaries genauso klaren Worte. Mehr sagte sie nicht.
Zuka seufzte laut und deutlich. Wusste er doch, dass er nichts sagen musste. Seine Frau war sturer als ein Esel, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte. Mochte Jehova das Kinde in ihrem Bauche schützen!
Der Regent drehte sich um und rief dem Tross zu. Wir habe Nicomedia erreicht. Ihr wisst, ich erwarte von Euch allen, dass ihr unser Land ehrenhaft vertretet. Nicht der Sieg ist das Wichtigste, sondern der faire Kampf. Und solltet ihr sehen, dass Euer Gegner mogelt, so richtet nicht über ihn, sondern lasst Jehova über ihn richten. Denn wenn ihr fair in einen Kampf geht und fair auch raus kommt, so werdet ihr unserem Land diese Ehre zukommen lassen, die es verdient. Das Land der Fairness und der Aufrichtigkeit.
Doch nun, steigt von den Pferden runter. Wir werden hier warten, bis ein Abgesandter der Dänen kommt und uns unseren Heerlagerplatz zeigt.
Nach diesen Worten steig der Regent vom Pferd herunter und setzte sich unter eine Eiche, welche in der Nähe stand, packte sich eine Flasche Met aus um zu trinken. Dann holte er Brot uns Käse hervor uns tat sich genüsslich daran.
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