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Nachdem Sol das Lager verlassen hatte, im Wald angelangt war fing sie an zu Laufen und offen zu weinen. Sie lief immer schneller und noch tiefer in den Wald. Sol merkte selber nicht wo sie hinlief in dem Wald. Sie war noch nie ohne ihren Vater in diesem Wald, da es auch nicht der Wald von Vossevangen war. Da wo sie aufgewachsen war. Aber Sol lief immer weiter.
Nach Minuten des Laufens hellte sich der Wald wieder auf. Sol merkte wie die Bäume immer weniger wurden. Als plötzlich zwischen den Bäumen das Wasser der See glitzern sah. Von dem Anblick war sie überwältigt dass sie ihre Geschwindigkeit verlangsamte, dadurch merkte Sol endlich dass sie sich einer Klippe näherte. Als sie das Ende des Waldstückes erreichte war ihre Geschwindigkeit auch so verlangsamt dass sie noch Rechtzeitig stehen bleiben konnte, weil mit dem letzten Baum des Waldes hörte auch der Boden unter ihren Füssen auf und sie stand direkt am Abruch einer hohen Klippe.
Sol schaute sich um und zog die Seeluft mit tiefen Atemzügen ein. Nachdem sie sehr tief Luft geholt hatte schrie sie in die See hinaus:
HEL WARUM TUST DU MIR DAS AN. NACHDEM ICH DIR MEINE TREUE GESCHWOREN HABE. NIMM MIR NICHT DEN VATER
Sie wartete auf eine Antwort ihrer Göttin, die aber ausblieb. Auch hatte sie den Stock im Lager gelassen. Also konnte sie auch nicht die Welt von Hel betreten. Enttäuscht sackte sie auf ihre Knie und fing ungehemmt an zu heulen.
Nach Minuten kam ihr eine Spezielle Lektion von Sjur in den Sinn, die er ihr erzählt hatte da war sie noch ein kleines Kind.
Sol meine Prinzessin, eines darfst du nie vergessen. Du darfst nie deine Selbstbeherrschung verlieren, um eine Grosse Kriegerin von Hel zu sein. Musst du stark sein, um stark zu sein brauchst du einen klaren Kopf. Verstehst du mich?
Erst jetzt verstand Sol, was ihr Vater damit sagen wollte. Auch hatte er ihr gezeigt, wie sie Ordnung schaffen konnte in ihrem Kopf. Genau wie er ihr es gezeigt hatte. Setzte sie sich an den Rand der Klippe und schloss die Augen. Danach versuchte sie in ihr Inneres hineinzu hören, ohne von Aussen was mitzukriegen. Auf diesem Weg schuf sie wieder Ordnung in ihrem Kopf.
Als sie nach einiger Zeit ihre Augen aufmachte und sich umschaute, sie war wieder die junge Frau mit den kalten Augen und dem ruhigen Auftreten erblickte sie Terjek, den Sohn von Are, der die ehemalige Leibwache von Vater war. Sie schaute ihn interessiert an. Denn Terjek stand mit einem grossen Abstand da und wartete auf sie. Als er merkte dass sie ihn endlich bemerkte hatte, trat er an sie heran.
Ich entschuldige mich, aber Sjur schickt mich zu dir. Du sollst zurück kommen, es steht ein weiterer Kampf bevor. Christen versuchen in unser Land einzudringen. Man verlangt deine Anwesenheit.
Als Sol das hörte, fing sie an zu lachen. Ganz die Tochter würde Sjur sagen. Sie stand auf und ging zu Terjek.
Na dann komm, wir wollen doch die Christen nicht warten lassen die von mir getötet werden wollen. Los jetzt komm mit
Zusammen liefen sie zurück ins Lager..............
Im Lager angekommen, ging Sol in das Zelt dass sie so überstürzt verlassen hatte. Sjur wartete bereits in voller Kampfmontur auf sie. Sie betrat das Zelt und nahm ihren Stock und sagte zu ihrem Vater. Lass mich heute Christen töten, damit ich meine Wut loswerden kann. Sjur lächelte seine Tochter voller Stolz an und gab als Antwort. Aber gerne meine Tochter. Aber lass für uns auch noch welche Übrig.
Lachend verliessen beide das Zelt zusammen um zu den anderen Kriegern zu stossen die sich schon umdrehten wer da so lachend in die Schlacht zog. Als sie sahen wer das war. drehten sich alle wieder um und als die zwei bei ihren Kriegern an gekommen waren, rief Sjur so laut dass es fast das ganze Heer hören konnte. Kommt meine Brüder und Schwestern, lasst uns die Christen Willkommen heissen, denn sie wollen sterben....................
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
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