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Leca hatte das kleine Zwiegespräch vernommen und schmunzelte. Sie und ihr Gemahl sollten also in der erste Runde miteinander kämpfen? Na das konnte was werde. Finley hatte die letzten Trainingseinheiten alle gewonnen und sie mit einer Menge Blessuren bedient. Aber da ihr Liebster sie danach immer wieder pflegte und verwöhnte, verstärkten die Gedanken an die letzten Niederlagen nur ihr Lächeln.
Sie trat auf Larissa zu und neigte den Kopf zum Gruße: Seid mir gegrüßt, Larissa. Ich freue mich, Euch einmal wieder zu sehen. Es ist einige Jahre her, daß wir aus Eurem Lande unsere wundervollen Speeren holten. Wie Ihr seht, führen wir sie immer noch mit uns. Ich muß Euren Schmieden immer wieder Lobe aussprechen, eine wahrlich meisterhafte Arbeit. Vielleicht sehen wir uns beim Turnier. Ich würde mich freuen, mit Euch meine Kräfte und das Geschick zu messen.
Schon kam Aufbruchsstimmung in die kleine Gruppe und sie wurden zur Burg geleitet. Die Gemächer waren gemütlich eingerichtet und Leca fühlte sich auf Anhieb wohl hier. Endlich wieder einmal ein paar Stunde allein mit ihrem Mann. Es war eine gute Idee, die Kinder daheim zu lassen. Die Gräfin lächelte Finley zu und flüsterte: Ich liebe Dich, mein Gemahl!
Am Abend wurden sie dann in die Festhalle gebracht. Goldmarie und Zuka waren schon anwesend. Isaac war noch nirgends zu sehen. Neugierig schaute sich Leca um. Larissa´s Blick erwiederte sie mit einem freundlichen Lächeln, dann nahm sie neben Goldmarie Platz. Marie, wie geht es Dir? Hast Du Dich ein wenig ausgeruht nach der langen Reise? Leise spann sich ein Gespräch zwischen den beiden Frauen bis der Husjarl eintrat.
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