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THEMA: Tunier in Persien
 
Ragnar Lodbrok

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Tunier in Persien      29.04.2010 03:47:28 --- 4 Monate, 1 Woche her  
Gringor sitzt in seinem Zelt und wartet darauf dass endlich das Tunier beginnt. Seinen Sohn der mittlerweile das Mannesalter erreicht hat, ist seit dem letzten Krieg nicht mehr von seiner Seite gewichen. Er hat viel gelernt seit seiner Jugend. Doch gab es noch vieles was er nur durch praktische Erfahrungen lernen konnte.

Kamahl der Hauptmann seiner Leibwache und ein enger Vertrauter des Königs saß mit ihm an dem Tisch und hielt ihn über aktuelle Ereignisse auf dem laufenden.
Darf ich euch eine persönliche Frage stellen Herr?

Aber sicher Kamahl, ihr seid einer der wenigen die das dürfen und er lachte Herzhaft.

Nun denn, seid ihr nicht ein wenig Alt um noch an einem Tunier in allen Disziplinen teilzunehmen? Versteht das jetzt nicht falsch, doch fürchte ich mich um euer Wohlergehen.

Ach Kamahl, als König hat man nunmal spezielle Verpflichtungen die man ab und an Wahrnehmen muss. Außerdem wurden wir von den Persern extra eingeladen. Sowas schlägt man nicht einfach aus. Vorallem nicht nach unserer politischen Vergangenheit. Aber nun genug des Geredes. Lass uns nochmal den Schmied und die Stadt anschauen. Vielleicht findet sich noch etwas was mir im Tunier nützlich sein könnte.

mit diesen Worten stand er auf und winkte Kamahl zu.

Nimm noch 2 deiner Leute mit und folge mir.


 
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Ragnar Lodbrok

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Re:Tunier in Persien      02.05.2010 01:16:28 --- 4 Monate, 1 Woche her  
Gerüstet und mit geschärfter Waffe ging es nach dem Rundgang durch die Stadt auf den Tunierplatz.
Die Leibgarde des Königs nahm Stellung vor dem Zelt in dem Gringor sich in die Rüstung helfen ließ.

Beeil dich Knappe, ich habe nicht ewig Zeit. Das Tunier fängt immerhin gleich an, und dass die Rüstung ja richtig sitzt. Wenn nicht dann wird dir die übliche Strafe zu teil. Damit das klar ist.

Jawohl mein Herr. Ich werde mich beeilen.

Nachdem die Rüstung saß und die Waffen bereit lagen trat Kamahl nochmal an Gringor heran

Mein König, euer Sohn sitzt auf seinem Platz, bewacht von meinen besten Männern. Außerdem möchte ich euch bitten auf euch zu achten. Ich möchte ungern dafür Verantwortlich sein dass dem König etwas passiert.

Habt dank Kamahl ich weiß eure Vorsicht sehr zu schätzen. Das macht euch zum besten Leibwächter den es gibt. Ich hoffe ihr dient meinem Sohn genauso wie mir. Und nun lasst uns zum Tunierplatz gehen. Die Duelle fangen gleich an.

Die Masse tobte als das Tunier began. Die einzelnen Teilnehmer betraten nacheinander den Platz und wurden mit Namen und Rang vorgestellt. Danach ging es los. Als Gringor an der Reihe war winkte er seinem Sohn zu und nahm seine Position ein. Sein Gegenüber war ein Beduine, doch dieser stellte keine Gefahr dar. Das Duell war schnell zu gunsten des arabischen Königs entschieden.

Anschließend wurden die Tjosten ausgeführt. Auch in dieser Disziplin konnte er den Sieg in der dritten Runde eringen.

Nach einer kurzen Pause wurde das Melee ausgeführt. Dieses war jedoch schon nach kurzer Zeit für Gringor beendet. Ein harter Treffer auf seinen Kopf führte dazu dass er zu Boden ging.

Er wachte in seinem Zelt wieder auf und wurde von seinem Leibarzt unterscuht. Daneben standen sein Leibwächter Kamahl und sein Sohn die ihn besorgt anschauten.

Geht es dir gut Vater?

Natürlich mein Sohn stöhnte er schmerzerfüllt. Es braucht schon mehr als ein Schlag auf den Kopf um mich auszuschalten. Aber nun möchte ich mich etwas ausruhen. Die nächste Runde beginnt schon bald. Mit diesen Worten schloss er die Augen in dem Wissen dass er gut augehoben war.


 
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Ragnar Lodbrok

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Re:Tunier in Persien      03.05.2010 00:46:07 --- 4 Monate, 1 Woche her  
Am nächsten Tag wachte Gringor früh auf. Er spürte den Schlag auf seinen Kopf noch immer doch war es nicht mehr ganz so schlimm wie gestern.

Ich sollte wirklich nach diesem Tunier etwas kürzer treten. Man wird eben nicht jünger.

Sprach er zu sich selbst, bevor er aufstand und sich von seinen Dienern ein Frühstück zubereiten ließ.

Nachdem Mahl ging er mit seinem Sohn und Kamahl erneut in die Stadt und besuchten den Schmied. Die Rüstung musste ausgebeult werden, und das Schwert geschärft.
Nachdem die Ausrüstung abgegeben war und eine Wache abgestellt wurde ging es weiter über den Basar.
Die örtlichen Händler boten allerhand verschiedene Sachen feil, doch es war nichts dabei was dem Sohn des Königs genügen würde.

Nach einigen Stunden war die Rüstung und das Schwert fertig und sie gingen zurück zum Tunierplatz.
Fertig angekleidet mit Rüstung und Schwert ging es zum Tunierplatz wo schon ein alter Bekannter in der Duellarena.
Mustafa Al Djali der König der Beduinen begrüßte ihn während er den Ring betrat. Es wurden kurze Worte der Begrüßung gewechselt und dann ging es auch schon los. Diese Runde war um einiges Härter als die davor. Doch auch diesmal war Gringor erfolgreich.
Auf dem Weg zum Tjosten kam ihm ein Bote entgegen.

König Gringor, ich muss euch leider mitteilen dass euer Gegenüber aufgrund von Erschöpfung und Verletzung aufgegeben hat. Das heißt ihr seid automatisch im Finale des Tjosten.

Ha das klingt ja Fantastisch, dann kann ich mich bis morgen ausruhen und die gewonnenen Stunden mit meinem Sohn verbringen. Ragnar komm lass uns die andere Partie des Tjosten zusammen anschauen und danach bringe ich dir noch ein paar Kniffe mit dem Schwert bei.

Sehr gerne Vater, ich bin gespannt ob ich dich diesmal schlagen kann. Lächelnd ging Ragnar an Gringors Seite Richtung Tunierplatz.


 
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Ragnar Lodbrok

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Re:Tunier in Persien      04.05.2010 01:32:33 --- 4 Monate, 1 Woche her  
Der Tag zuvor ging viel zu schnell vorbei. Erst schaute Gringor und sein Sohn Ragnar die 2te Runde des Tjostens gemeinsam an. Dort kämpften 2 Beduinen um den Einzug ins FInale gegen den arabischen König.
Das Rennen machte Lady Lili. Eine Frau also. Der Duellpartner stand auch schon fest. Es war die Leibwache des pesischen Königs damit Gringor nich ganz ungehindert ins Finale kam. Nach den Wettkämpfen gingen Ragnar und Gringor auf den Übungsplatz und wärmten sich auf. Natürlich unter den Wachsamen Augen von Kamahl seinem Leibwächter, der ihm wie ein Schatten überall hinfolgte.

Sohn und Vater übten die verschiedenen Techniken die Gringor schon in so manch einer Schlacht hilfreich waren. Nach den Trockenübungen war es an der Zeit ein kleines Übungsduell abzuhalten.

Der Kampf war hart und unerbittlich doch ging der Vater aus diesem Duell knapp siegreich hervor.
Nachdem das Training abgeschlossen war gingen sie gemeinsam in das Zelt um zu Abend zu speißen.

Anschließend nahm Gringor noch ein Bad und ging früh zu Bett um um für die nächste Runde des Tuniers gewappnet zu sein.
Doch bevor er einschlief strich er sich über den Siegelring seiner Familie.

Der nächste Tag in der Arena

Das Duell war wie er sich schon dachte kein großes Problem gewesen. Doch würde das morgige Duell ein harter Brocken werden. Gegen Lady Lili seine heutige Gegnerin im Tjosten war auch seine Gegnerin im Duellfinale. Doch darüber konnte er sich nach dem Wettkampf noch gedanken machen.

Das Taschentuch fiel zu Boden und die beiden Kontrahenten ritten aufeinander zu. Das Sonnenlicht blendete Gringor so stark dass er die Lanze von Lili nicht sah und hart getroffen wurde aufdass er von seinem stolzen Andalusier fiel.
Unter Schmerzen stieg Gringor erneut in den Sattel. Die nächsten 3 Runden gingen unspektakulär aus und schafften Gringor die nötige Atempause um wieder Kräfte zu sammeln.
In der 5ten und 6ten Runde war das Glück dem arabischen König hold. Er schaffte es 2 Treffer zu landen und somit das Tjosten für sich zu entscheiden.

Viele Menschen jubelten dem Sieger des Tjostens zu und Gringor lies sich im Jubel treiben. Die Siegerehrung war für den König eine Bestätigung dass Kamahl falsch lag. Er war och nicht zu alt für 3 Disziplinen. Natürlich war das Melee nicht optimal verlaufen, doch hatte er das Tjosten gewonnen und er war im Finale der Duelle.

Als er abends im Bett lag und über die Ereignise des Tages nachdachte sah er einen Schatten und ein kalter Schauer überlief ihn. Doch schenkte er diesem ganzen keine Beachtung, ernste Konsequenzen nach sich ziehen wird. Nach kurzer Zeit schlief er endlich ein ohne den Windhauch in seinem Zelt zu bemerken


 
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