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Der Bote verließ eilig mein Zelt. Er hatte wohl Angst bekommen, als ich das Schriftstück, welches ich vor ein paar Minuten von ihm erhalten und gelesen hatte, wütend zusammen drückte und in eine Ecke warf. „ Und bessere Nachrichten hast du nicht für mich? Ist gut, geh, lass mich alleine, ich lasse dich rufen wenn ich dich brauche, “ hatte ich ihn angefunkelt. Es war nicht zu fassen so dicht waren wir dran gewesen und nun hatten sich die Staufer auf See zurückgezogen. So sehr hatte ich auf einen Kampf mit ihnen gehofft. Nicht nur ich, hatte ich doch mit bekommen wie alle unserer Kriger und Krigerinnen dem Kampf entgegenfieberten. Von draußen hörte ich das Gelächter eines nahen Lagerfeuers. Ja so sind sie unsere Leute trotz ihrer Enttäuschung lassen sie sich nicht unterkriegen, dachte ich, vielleicht sollte ich zu ihnen gehen, etwas Abwechslung könnte nicht schaden. Schnell zog ich meine dicke Felljacke an und ging nach draußen. Gerade als ich mein Methorn hob um den ersten Schluck zu trinken, hörte ich hinter mir die Stimme einer jungen Krigerin . "Hei sammen, kann ich mich etwas zu euch gesellen? Erstaunt schaute ich mich zu ihr um. „ Sicher doch komm setz dich zu uns." Beim Blick aufwärts zu ihren Augen überlief mich ein kleiner Schauer und ein seltsames Gefühl beschlich mich. Schnell senkte ich den Blick, schluckte, rückte ihr dann aber bereitwillig. Sie fing an mich zu interessieren und meine Neugierde konnte ich einmal wieder nicht beherrschen. „ Bist du schon lange in unseren Heeren? Ich habe dich noch nie gesehen. Wo kommst du her?“
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