Svarthor
Norweger
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Re:Die Saga vom Eisvolk 01.08.2010 16:18:06 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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Krig hatte sich erhoben und fühlte sich ziemlich gerädert.
Er hatte mehrere schwere Treffer einstecken müssen und der Schmerz hatte ihn kurzzeitig übermannt.
Er stand da, und bewegte nach und nach seine Glieder, um zu sehen ob nichts gebrochen sei. Er nickte Sjur zu, der ihn kurz ansah und ging mit langsamen Schritten umher. Sie hatten ganze Arbeit geleistet, einige der Leute hatten sich selbst übertroffen.
Die Moral der Kriger war zwar nicht schlecht gewesen, aber man sah, dass der Sieg ihre Stimmung noch um einiges gehoben hatte.
Jemand flüsterte ihm zu: „Die Truppen im Osten stehen bereit und im Süden haben weitere Heere angelegt“ und er erwiderte: „Dank Dir, damit werden wir auch den Rest der Staufer aus dem Land treiben samt derer, die heute noch entkommen sind. Sie werden zwar ihre Heere umgestellt haben, damit sie nicht aufgelöst werden, aber das wird ihnen wenig nützen.“
Er ging langsam zu Sjur und legte ihm die Hand auf die Schulter: „Sie können hier einfallen, aber sie werden uns in 1000 Jahren nicht unser zu Hause nehmen. Häuser und Scheunen sind schnell wieder aufgebaut und am Ende werden sie erkennen, dass es nicht nur die Menschen sind, die hier kämpfen, sondern dass das Land sie wieder ausspeit, weil sie es nicht verstehen und achten wie wir.“
Steif und immer noch gerädert stapfte er weiter: „Vielleicht hätte ich doch etwas essen sollen“, sein lautes Lachen hallte über den Platz und kam als Echo vom nahen Wald zurück.
A fvrore normannorvm libera nos domine!
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Re:Die Saga vom Eisvolk 18.09.2010 14:51:20 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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In der Zwischenzeit, waren wieder einige Sonnenzyklen verstrichen und in der Zeit brachte Sjur seiner Tochter noch die letzten Geheimnisse bei die er vom Eisvolk in seinem Herzen aufbewahrte.
Es waren die dunkelsten Geheimnisse, es hatte viel Überzeugung gebraucht, damit er sie Sol erzählte. Sol dagegen war mit Heissfieber dabei und horchte ihrem Vater sehr genau zu.
Die Zwei waren in einem kleinen Wäldchen in der Nähe des Lagers in diesem trostlosen Land dass von diesen Susdalern bewohnt wurde, wo sich das Heer inzwischen befand. Sjur sprach mit seiner Tochter, beide waren wie in Trance, als beide ihre Trance verliessen und aufstanden sagte Sjur zu Sol
Meine Tochter, jetzt weisst du alles was ich weiss und noch mehr, Sol nickte ehrführchtig während Sjur in seinem Umhang griff und den Stock heraushohlte der Sol gehörte aber er hatte ihr den Stock vor Jahren abgenommen, da er sie noch nicht für Reif genug dafür befand
Er reichte ihr den Stock mit den Worten
Hiermit übergebe ich dir dein Eigentum, denn jetzt bist du Bereit. Deine Würde und Pflicht zu erfüllen.
Sol ergriff mit gesenktem Kopf den Stab, sobald sie den Stab berührte durchfuhr sie eine Welle von der Kraft, der sie sich verschrieben hatte, sie spürte die Nähe von Hel wieder so intensiv wie am Tag ihres Aufstieges.
Sjur bekam, die Veränderung mit auch wie sich die Haare von Sol langsam dunkler färbte, nur ihre katzengelbe Augen blieben die gleichen. Er setzte zu einer letzten Lektion an. Tochter, ich weiss und sehe wie die Kraft dich durchdringt, aber etwas musst du mir versprechen, dass gleiche was ich meinem Vater und er seinem Vater versprechen musste. Egal was kommen mag, du wirst dich immer für die Schwachen einsetzten. Benutze deine Kräfte dafür dass die Schwachen nicht mehr leiden müssen als nötig. Schwöre das auf dein Eigenes Blut und auf die Ehre des Eisvolkes.
Sol hörte ihm zu und wollte zu einer Antwort ansetzen, da griff Sjur zu seinem Dolch und schnitt sie in die Hand Innefläche der linken Hand, mit der sie den Stab führte.
Sol zuckte unmerklich zusammen bei dem kurzen Schmerz, nur Sjur konnte es bemerken, hätte noch andere Menschen dem Ritual beigewohnt. Sol schaute ihren Vater an, der sie Ausdruckslos anschaute und auf ihre Antwort wartete. Ich schwöre bei meinem Blut und der Ehre des Eisvolkes, meine Macht für die Schwachen einzusetzen und dafür zu sorgen, dass sie nicht mehr leiden als nötig.
Dann ergriff sie ihren Stab und merkte wie von ihrem Blut etwas auf den Stab übergriff und sich der Stab dunkelrot färbte, da merkte sie auch wie sich um sie herum alles veränderte, sie nahm die Welt um sich viel klarer wahr als vorher. Sjur merkte wie sie sich umschaute, darauf bemerkte er nur. Jetzt siehst du die Welt mit den Augen eines Angehörigen der obersten Stufe, der Sippe vom Eisvolk. Hiermit ist deine Ausbildung abgeschlossen und du bist bereit meinen Platz einzunehmen.
Sjur trat mit gesenktem Kopf ein paar Schritte zurück und erlaubte somit Sol sich mit der letzten Macht die sie nun erlangt hatte vertraut zu machen....
Einige Minuten später sprach Sjur zu Sol. Komm Tochter, es wird Zeit, dass wir unser Platz an der Spitze des Heeres wieder einnehmen. Damit wir dafür sorgen können, dass alles den richtigen Weg verläuft. Komm mit mir, ein letztes Mal
Sol folgte Sjur und überlegte noch was er mit dem letzten Satz wohl gemeint hatte, da erreichten sie bereits das Heer und führten es auf das Schlachtfeld wo der Gegner bereits wartete. Sjur nickte Sol zu und bereitete sich auf die Schlacht vor, wie jedes Mal. Nur dieses Mal wusste Sjur, dass es seine letzte Schlacht sein werde und er am Ende seiner Reise war und dazu auserkoren wurde nach Walhall zu ziehen.
Sol merkte davon nichts und staunte noch immer über die neue Macht die sie erlangt hatte. Sie stand einfach neben ihrem Vater und beobachtete alles um sie herum mit staunen. Als das Horn zum Angriff geblasen wurde, folgte sie ihrem Vater. Aber sie fiel schon bald hinter ihm zurück und blieb die ganze Zeit 10 Schritte hinter ihm.............
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
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Re:Die Saga vom Eisvolk 18.09.2010 23:02:38 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Sol fiel immer weiter hinter ihrem Vater zurück, da dieser wie immer auf den Feind los stürmte. Mit Mühe konnte Sol dafür sorgen, dass wenigstens der Abstand zu Sjur nicht zu gross wurde.
Leider war der Abstand in der Zwischenzeit auf 20 Schritte vergrössert worden, als Sol ihren Vater eingeholt hatte, war er umringt von 10 Feinden, aber sie hörte ihren Vater nur lachen und die Feinde provozieren. Da wusste sie dass Vater alles unter Kontrolle hatte und blieb auf Abstand um nicht von seiner Axt getroffen zu werden und kümmerte sich selber um die Feinde.
Als sie nach Minuten wiedermal zu ihrem Vater blickte, sah sie dass in der Zwischenzeit nur noch 3 Feinde übrig waren, die ihn umringten. Sie war wie so oft wahnsinnig stolz auf ihren Vater, da passierte es, Sjur stolperte über eine der toten Feinde und verlor für ne kurze Zeit seinen Stand. Diesen Moment der unaufmerksamkeit bemerkten auch seine Feinde und nutzten es schamlos aus. Sjur wurde von drei Seiten gleichzeitig attaktiert dadurch konnte er sich nicht gegen alle wehren. Er wurde von zwei Schwertern getroffen, einmal in der Seite und einmal kurz über seiner Stahlrüstung, er stockte dabei kurz in seiner Bewegung aber konnte noch einen der Feinde niederstrecken bevor einer der anderen, zum Todestoss aushohlte und ihm das Schwert in die Brust rammte. Sjur fiel auf seine Knie und schaute rein zufälligerweise, so schien es zu Sol und lächelte sie dabei an.
Rundherum blieben alle Norwegischen Kämpfer wie versteinert stehen, alle hatten sie gesehen wie Sjur fiel und schauten sogleich zu Sol wie sie nun reagieren würde.
Sol stiess einen lauten Schrei aus, lief los und rammte jeden auf ihrem Weg auf die Seite, egal ob Freund oder Feind. Als sie endlich bei Sjur angelangt war lag er auf dem Rücken und atmete nur noch stossweise, aber er lächelte dabei immer noch. Als sich Sol über ihn beugte und zu ihm sprach: Vater, wie ist das passiert, hast du Schmerzen, soll ich dir helfen oder tust du es alleine? antwortete er ihr nur. Nein Sol meine Tochter, es ist genau so passiert wie ich es vorausgesehen habe und es mir auch von Hel und Thor prophozeit worden war, bereits vor Zyklen. Sei unbesorgt, ich geh jetzt zu meinem Bruder und zu meinem Vater nach Valhall, wo ich dann auf dich warten werde. Ich bin stolz auf dich....... ich ....... lie.................................................................. Sie schaute ihren Vater schockiert an, er hatte aufgehört zu atmen. Als sie begriefen hatte, dass ihr Vater nicht mehr wahr. Nahm sie sich seine Axt, den Schwarzen Umhang und stand auf, ein weiterer Schrei entfloh ihrer Kehle der allen um sie herum das Blut in den Adern gefrieren liess.
Sol nahm ihren Stock, rammte ihn in den Boden neben Sjur und sprach :Hel du ta mig far, da gi mig nu gjør meg raechen. i blodet av fiender mine sie hatte die Worte kaum ausgesprochen, da verdunkelte sich der Himmel und die Wolken verdichteten sich, Blitze schlugen neben ihr ein, so dass sich alle von ihr zurückzogen. Ob Feind oder Freund, alle gingen auf Abstand. Als sich der Rauch verzogen hatte, stand da immer noch Sol, doch sie hatte sich verändert. Ihre Haare waren jetzt Pechschwarz, ihre Augen waren noch Katzengelb aber sie leuchteten und funkelten in Richtung der Soldaten von Susdal. Zu den Norwegern sagte sie nur einige Wörter: Sorgt dafür dass mein Vater vom Schlachtfeld kommt und das niemand ihm was tut Verstanden Die Norweger nickten ihr zu, es waren keine Angehörigen der Sippe und deswegen verstanden sie auch nicht was hier vorfiel.
Sol drehte sich um und marschierte in Richtung der Feinde davon, ganz alleine. In der einen Hand hielt sie die Axt von Sjur und in der anderen Hand ihren Stab. Zuerst marschierte sie, doch dann verfiel sie in einen Lauf und lief eillend auf die Feinde zu. Als sie, sie erreicht hatte. Wütetede sie unter ihnen mit bestialischer Gewalt. Es gab keine Gnade für diejenigen die sich ihr in den Weg stellten.
Die anderen Norweger unter ihnen auch Are verloren Sol aus den Augen. Are war noch immer betrübt über den Tod des Freundes und Anführers, aber hatte Sol verstanden und ordnete den Transport von Sjur vom Schlachtfeld ins Lager an, wo er bald darauf auch in sein Zelt gebracht worden war. Er befahl dass zwei Wachen vor dem Zelt sein sollten bis Sol zurück kehren würde, er wiederum zog sich in sein Zelt zurück um, um seinen toten Freund zu traueren, wie er es bei der Sippe gelernt hatte.
Es verging sehr viel Zeit bis Sol im Lager gesichtet wurde, sie marschierte auf das Zelt ihrers Vaters zu, sie war blutüberströmmt und beachtete keinen der Wikinger um sie herum, die Wachen vor dem Zelt machten ihr Platz, damit sie eintreten konnte. Sol fiel vor Sjur auf die Knie der auf seinem Lager lag. Sol beugte sich über Sjur und flüsterte ihm ins Ohr. Vater ich habe dafür gesorgt, dass unsere Feinde erfahren haben. Was es bedeutet einen von uns zu nehmen. Ich werde den Schwur nicht vergessen und auch deine Bitte werde ich nicht vergessen. Das Schwöre ich bei meinem Blut. Sie nahm sich den Dolch von Sjur der noch an seinem Gürtel hing und schnitt sich damit dreimal in den Unterarm und liess das Blut auf die Erde tropfen, dreimal, bevor sie sich selber mit Kräuter aus ihrem Beutel verband. Danach setzte sie sich neben ihren Vater und begann ein Klagelied der Sippe zu singen, sie wartete jetzt auf das was kommen würde........
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
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Re:Die Saga vom Eisvolk 20.09.2010 19:18:47 --- 1 Jahr, 8 Monate her
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Sie ritten zurück. Über dem Schlachtfeld kreisten die ersten Krähen. Der Himmel war Wolkenverhangen, der Wind frischte auf. Tief zogen die ersten Gewitterwolken über die Wipfel der Bäume, nahendes Unheil verkündend. Ran ritt ohne einen Blick zurück zu werfen in Richtung des Lagers. Etwas sagte ihr, dass der heutige Tag nicht nur hier Unheil über sie brachte und ihre Kraft nicht ausreichte ihm zu begegnen. Sie spürte, dass sie machtlos war, nichts von dem was geschah und noch geschehen sollte konnte sie verhindern. Eine schlechte Zeit, sie spukte aus. Je näher sie dem Lager kamen, umso mehr nahm das Unheil Gestalt an. Sie hörte den einsamen Gesang aus einem der Zelte, sie wusste wem es gehörte. Sjur, dem Krieger vom Eisvolk und die Stimme gehörte seiner Tochter. Sie ahnte und spürte es, bevor sie nur einen Schritt in das Zelt getan hatte. Nur ein kurzer Blick. Sol, kniete vor dem Totenbett ihres Vaters. Totenbett, traf Ran die bittere Erkenntnis. Einer der Alten ist gegangen, einer der Besten. Ein Vater verließ die Tochter. Er war auf dem Weg zu seinen Ahnen. Sol hatte er darauf vorbereitet, Ran war sich sicher, dass Sol soweit war sein Erbe anzutreten. Ran trat vom Eingang zurück. Sie konnte hier nicht mehr viel tun. Das einzige was sie tun konnte. Den Kriger zu seinen Ahnen geleiten.
Ran schickte die Krieger weg, die mit ihr geritten waren. Der Wald war nicht weit. Dort konnte sie Zwiesprache halten und Sjur, den Kriger würdig verabschieden. Das kleine Feuer nahm die Kräuter auf. Sjur ging, eine Lücke, der Rauch teilte sich um sich sofort wieder zu vereinen. Die Lücke wurde durch seine Tochter geschlossen.
Ran atmete auf. Trotzdem blieb ihr Herz schwer. Da war mehr, was sie nicht einordnen konnte. Der Rauch wurde unruhig. Ein eisiger Windstoß trieb ihn auseinander, brachte das Feuer fast zu erlöschen. En Rabe krächzte warnend im Wipfel einer alten Birke. „ Fliege und stehe dem bei, den unsere Hilfe nicht erreicht. Begleite ihn zu Odin oder Hel. Wir werden uns wieder sehen, an dem Tag, an dem mich meine Ahnen rufen. Flieg und beeile dich. Es bleibt dir nicht mehr viel Zeit.“ Ran warf weitere Kräuter ins Feuer. Zerbrach Äste und schürte es. Der Rabe schwang sich krächzend in die Lüfte und flog davon.
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Re:Die Saga vom Eisvolk 05.12.2010 17:22:58 --- 1 Jahr, 5 Monate her
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Sol stand an der Reling des Langschiffes, dass sie wieder zurück in die Heimat trug, An ihren Stock gelehnt, genoss sie die frische Brise, die ihr ins Gesicht wehte. Die Liebe zur offenen See hatte sie offenbar von ihrem Vater geerbt. Der in der Zwischenzeit schon Jahre in Vallhal war. Sie schaute in die untergehende Sonne und dachte bei sich. "Vater, du hast mir nie davon erzählt. Das es so schwer würde. Von deinen Wegbegleitern sind nicht mehr soviele da. Die meisten sind Jung wie ich. Auch Are hat mich verlassen, aber wird sicher wie gewohnt an deiner Seite stehen."
Seufzend drehte sie sich um und betrachtete das Leben auf dem Schiff, wie gewohnt hatten fast alle einen bestimmten Abstand zu ihr eingenommen. Sie konnte es ihnen ja nicht verdenken, da sie eine bestimmte Austrahlung hatte, die durch ihrem Status als Kriegerin von Hel herkam. In der Zwischenzeit war ja niemand mehr da, wo sie verstand und genau wusste was und wie sie leben musste.
Aber da stand genauso Abseits wie sie ein Junge, das machte sie stutzig, weil die meisten ihrer Männer und Frauen zusammen sassen um sich gegenseitig Wärme zu spenden. Doch der Junge stand zuforderst am Rumpf, nein er stand auf der Reeling und hielt sich am Drachenkopf fest. Interessiert schaute Sol den Jungen an. Sie konnte nur sehen wie er gerade aus schaute und lächelte. "Vater, könnte das der Begleiter sein, den ich gesucht habe?"
Sie schaute noch länger dem Jungen zu, wie er die Brise in vollen Zügen genoss. Dann plötzlich drehte er sich um und sprang runter, er erblickte Sol natürlich sofort. Er spürte ja bereits ihren Blick auf sich. Nun, als er direkt in ihre gelben Augen sah, erschrak er und neigte sofort seinen Blick während er zu den andern ging.
Sol hatte die Reaktion bemerkt und musste lächeln. Aber sie hatte entschieden, herauszufinden, was es auf sich hat mit diesem Jungen Krieger, oder war er nur ein Begleiter? Sie wusste es nicht. Ach sie war schon zu lange nicht mehr zuhause gewesen. Es wurde wieder mal Zeit. Vossevangen und ihre Schwester wartete zuhause auf Sie. Als die Küste von Schweden auftauchte, hatte sie entschieden, bald wieder nach Vossevangen zu reisen, schon alleine um ihre Schwester zu sehen. Aber auch um rauszufinden wer und was dieser Junge war. Mit seinen Blonden langen Haaren und den grünen Augen, war er mehr als nur eine interessante Erscheinung. Vielleicht war er ja gleich gesegnet wie sie. Sie drehte sich wieder zur See und lies die Manschaft im Rücken und lächelte das erste Mal seit Jahren wieder......
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
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Re:Die Saga vom Eisvolk 12.03.2012 02:18:44 --- 2 Monate, 2 Wochen her
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David beobachtete wie so oft in den letzten Tagen und Nächten seine Herrin, sie war immer schweigsamer geworden. Sie war ja noch nie redselig aber jetzt. Sagte sie gar nichts mehr und schaute sich nur noch um und klammerte sich immer öfters an ihren Stock. Doch plötzlich veränderte sich alles. Der Tag war wieder mal einer dieser Tage die man nicht gerne in Erinnerung behält. Das Wetter war schlecht, dass störte ihn als Norweger eigentlich nicht, aber die Niederlage des letzten Tages betrübte ihn doch schon. Aber was war das jetzt.
Er stand wie immer ein paar schritte hinter Sol und da bemerkte er die Veränderung sofort. Zuerst wurde es noch kälter als schon war und dann hatte er das Gefühl als würde etwas an ihm vorbeiziehen obwohl es so gut wie Windstill war.
Er schaute zu Sol ob sie es auch bemerkt hatte, aber sie war komplett konzentriet und stand aufrecht mit dem Gesicht nach Norden ausgerichtet und murmelte etwas in dieser komischen Sprache die sie ihn nicht lernen wollte. Zu seinem Schutz hatte sie ihm mal erklärt. Aber David war noch nie Abergläubisch gewesen und deswegen war immer noch beleidigt und enttäuscht deswegen.
David beobachtete jetzt Sol ganz genau was sie jetzt machen wollte, aber es passierte nichts. Als schliesslich nach einigen Augenblicken die Kälte wieder verschwunden war drehte sie sich zu ihm um und sagte nur
Es wird Zeit, schick eine Nachricht zu Jana nach Vossevangen, ich muss sie dringend sprechen. Dann schick einen Boten zur Thanin, sie solle mein Erscheinen erwarten.
Mehr sagte sie nicht, David wusste auch das sie nicht mehr zu ihm sagen würde, da sie dieses Lächeln aufsetzte das irgendwie nichts gutes zu bedeuten hatte. Daher machte sich David auf möglichst schnell zwei Boten loszuschicken mit den Beiden kurzen Nachrichten.
Was wird jetzt wieder seltsames im Leben von David passieren. Es war schon vieles seltsames passiert, seit er ihm Dienste von Sol om Isvolket stand........
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
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Re:Die Saga vom Eisvolk 16.03.2012 11:21:51 --- 2 Monate, 1 Woche her
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Einige Zeit später in Norwegen
In Vossevangen war Jana gerade dabei die neusten Bauaufträge mit den Gesellen im Haupthaus zu besprechen, als unerwartet die Türe aufgestossen wurde. Jana schaute erstaunt hoch, wer da bei Schnee und Wind durch die Nacht zu Ihr wollte.
Im Türrahmen stand ein Mann, komplett in Schwarz und mit der Insignen ihrer Sippe auf der Brust stehen. Er schaute sie ernst an, als er sicher war dass er ihre Aufmerksamkeit hatte. Betrat er das Haus und tratt ohne Umschweife auf sie zu. Er übergab ihr ein Runenholz das aus pechschwarzem Holz war, sogleich kehrte er um und verliess den Raum wieder.
Jana schaute etwas überrascht auf das Stück Holz. Die >Gesellen fingen sofort an, wild durcheinander zu reden, aber Jana brachte sie mit einer Handbewegung zum Schweigen und sagte
Beruhigt euch, es ist eine Nachricht von Sol om Isvolket, meiner Mutter. Jetzt geht nach Hause. Wir reden morgen weiter.
Als sie alleine war, konzentrierte sie sich auf die Runen, es war schon lange her, dass sie diese Runen das letzte mal gesehen hatte. Nach kurzer Zeit hatte sie die Nachricht gelesen und dachte sich dabei, "Die Zeit ist gekommen..."
Gleichzeitig irgendwo in Norwegen
Im Heerlager der Thanin von Norwegen
Morrigan war gerade bei einer Besprechung mit ihren Huskjarlen als ein in schwarz bekleideter Mann vor ihr stand, es schien als käme er aus dem nichts. Sie schaute ihn kurz erstaunt an, er hielt ein Stück Holz in der Hand mit Runen in der Hand.
SIe schaute ihn herausfordernd an, darauf hin drückte er ihr das Holz in die Hand und machte sofort kehr und verliess die Anwesenden wieder ohne ein Wort.
Morrigan schaute auf das Runenholz in ihrer hand,,,,,,
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
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Re:Die Saga vom Eisvolk 20.04.2012 12:53:40 --- 1 Monat her
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Einige Wochen später irgendwo im Wald.
Es war einen kleine Lichtung im dickesten Wald. Von dieser Lichtung wussten zu dieser Zeit nicht mehr viele. Die davon wussten, wussten es von ihren Eltern die zu der alten Zeit noch mehr in den Wäldern zu den Göttern sprachen. Mitten dieser Lichtung wartete Sol darauf dass ihre Tochter und ihre Thanin zu ihr gelangen sollte.
Sie spürte ihr lief langsam die Zeit davon also wurde sie langsam ungeduldig. Das spürte auch David, deswegen hielt er sich in der Nähe der Bäume auf wo er etwas Abstand zu seiner Herrin hatte, die in der Mitte der Lichtung mit dem Stab von Hel auf ihre Tochter und die Thanin wartete und immer mehr böse zu ihm hinüberblickte.....
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
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Re:Die Saga vom Eisvolk 21.04.2012 12:13:05 --- 1 Monat her
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Plötzlich erschien ein junger Mann auf der Lichtung....
Sol erblickte ihn, zuerst überrascht und doch dann freute sie sich. Sie konnte ihren Sohn doch noch mal sehen.
Sie ging ihm entgegen und als sie sich trafen sprach sie ihn an.
Tungdil es ist schön dich zu sehen aber was willst du hier? Wo ist deine Schwester?
Er schaute sie traurig an.
Jana wird nicht kommen Mutter, ich wollte sie bis zum Rand des Waldes begleiten, aber dann wurden wir überfallen von den Christen. Es war ein Hinterhalt und sie waren zuviele wir konnten sie nicht besiegen, ich war der einzige der fliehen konnte.
Sol wurde traurig und gleichzeitig auch sehr wütend so wütend dass die Wälder um sie herum anfingen zu rauschen.
Tungdil schaute sich um und erkannte dass es seine Mutter war für den Grund.
Also sprach er weiter: Mutter ich bin nicht geflohen vor meiner Pflicht. Jana hat mich weggeschickt damit ich zu dir kommen kann, als sie schwer verwundet wurde. Ich soll an ihre Stelle treten.
Sol schaute mit komplett schwarzen Augen zu ihm auf.
So soll es sein hast du das Runenholz deiner Schwester?
Er übergab ihr das blutverschmierte Runenholz, dass er von Jana bekam als sie bereits im sterben lag.
Hier ist es Mutter
So soll es sein, du wirst das schwere Erbe antreten, dass ich dir übergebe und den Fluch unser Sippe wird aus dir entstehen. Bist du bereit dazu?
Tungdil nickte nur, da er seit seiner jüngsten Jugend wusste, was es bedeutete, wie gross die Verpflichtung war. Aber auch welche Macht mit diesem Erbe auf ihn übergehen sollte.
Sol anerkannte das Nicken als Einverständnis, sogleich rammte sie den Stock in den Boden der mit Runen beschrieben war, als Farbe hatte Sol, das Blut eines Wildschweines genommen.
Sie begann in der alten Sprache des Eisvolkes Hel zu beschwören um ihr ihren Nachfolger zu nennen. Die Umgebung in der Sicht von Tungdil verschwand und alles um ihm herum verschwand. Plötzlich standen sie auf einer Brücke, darunter war ein Strom aus Blut und auf der anderen Seite stand plötzlich jemand, den Tungdil noch nie gesehen hatte.
Das alles war also Hel, dachte sich Tungdil. Seine Mutter ging über die Brücke und sprach die Gottheit an.
Hel meine Göttin, meine Zeit ist gekommen. Ich betrete nun dein Reich um zu bleiben. Das da drüben ist mein Sohn, er wird mein Erbe antreten und weiter dein Werk auf der Erdenscheibe für dich verrichten.
Hel lächelte Sol an, dann schaute sie zu Tungdil und winkte ihn heran.
Tungdil trat vor sie und hörte in seinem Kopf ihre Stimme obwohl sie nicht sprach:
"Du willst also ab sofort mir dienen? Die Seelen der Ungläubigen zu mir bringen und auch das Werk deiner SIppe fortführen?"
Tungdil zitterte vor Ehrfurcht und konnte nur nicken.
DIe beiden Frauen lächelten und nickte nur.
"So soll es sein, ertönte es im Kopf von Tungdil, geh jetzt wieder zurück in deine Welt. Es wird nichts mehr so sein wie es vorher war du wirst die Macht spüren die ich dir übertrage"
Hel berührte ihn an der Schulter, sogleich verspürte Tungdil einen brennenden Schmerz in der linken Schulter. Er schaute noch einmal zu seiner Mutter die ihn anlächelte. Dann drehte er sich um und ging wieder über die Brücke. Am ende drehte er sich noch einmal um. Er sah gerade noch wie Hel und Sol von der Brücke traten und somit aus seiner Sicht verschwanden. Auch er trat auf dem anderen Ende von der Brücke und ward wieder auf der Lichtung. Alleine. Ohne seine Mutter und er ward verändert. Sein blondes Haar war jetzt rabenschwarz und der Stab aus schwarzem Eichenholz ward in seiner linken hand und die Runen darauf leuchteten in roter Farbe als währen sie mit Blut geschrieben.
Tungdil schaute sich um und suchte seine Mutter, doch Sol blieb verschwunden. Es würde eine sehr lange Zeit vergehen bis er sie wiedersehen würde so wie seine Schwester. Er schaute sich um und erblickte David der Waffenträger von Sol, der nun sein Waffenträger sein sollte.
David hatte alles mitangesehen und wusste was passiert war, da ihm Sol vor Wochen schon erklährt hatte was passieren würde und war froh dass es vorbei war.
Als er gerade zu Tungdil treten wollte betrat eine Fremde den Platz. Er schaute sie erstaunt an, aber sogleich erkannte er die Thanin von Norwegen in der Person und wusste nicht was jetzt passieren würde...........
Stolzer Kriegerin Norwegens Baronin von Vossevangen Anführerin der Sippe des Eisvolkes
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Morrigan
Norweger
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Re:Die Saga vom Eisvolk 22.04.2012 19:57:10 --- 1 Monat her
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Morrigan stand am Rand der Lichtung und beobachtet das Geschehen.
Sie spührte den Wind auf ihren Wangen, sie hörten die Blätter rauschen, es war fast so, als singe der Wald eine alte Weise, eine Weise, die kaum noch jemand kannte.
Morrigan wusste das es, für Sol war die Zeit gekommen.
"Leb wohl treue Freundin.
Deyr fé, deya frændur,
deyr sjálfur ið sama.
en orðstír deyr aldregi,
hveim er sér góðan getur.*"
Flüsterte Morrigan in den Wind, ihre Worte wurden davon getragen und bestimmt erreichten sie Sol noch, die gerade im Begriff war die Brücke zu überqueren.
Das Ritual war beendet, Tungdil schien als käme er von einer anderen Welt wieder in das jetzt und hier.
"Sie ist jetzt bei eure Ahnen. Tungdil es würde mich freuen, wenn du das Jarltum deiner Mutter weiterführen würdest. Ich war immer stolz darauf, jemanden aus dem Eisvolk in unsere Reihen zu wissen, ich hoffe das du bei uns bleibst." Erwartungsvoll sag Morrigan den jungen Mann an.
*Besitz stirbt, Sippen sterben,
du selbst stirbst wie sie.
Doch niemals stirbt dem der Nachruhm,
der sich guten gewann.
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Letzte Änderung: 2012/04/22 19:59 von Morrigan.
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