Ritterheere-Forum
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?
Zum Ende gehen Neues Thema Beliebt: 0
THEMA: Ansgars Wolfsrudel
 
Gwynn Ansgarsdottir

Daenen
Beiträge: 2348
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Ansgars Wolfsrudel      18.07.2010 11:37:42 --- 1 Monat, 3 Wochen her  
Nur noch wenig Licht ging von der bereits unter den Horizont gesunkenen Sonne aus, als Gwynn schließlich ins Lager zurück kehrte. Es herrschte ein buntes Treiben, denn jeder hatte noch schnell vor der hereinbrechenden Nacht ein bis zwei Dinge zu erledigen und so rannten überall Krieger, Frauen und auch einige Kinder kreuz und quer.

Einzig eine kleine Gruppe am Rand der Zeltstadt erweckte einen ruhigen und konzentrierten, ja fast gelangweilten, Eindruck. Als sie sich den Männern näherte, erkannte sie schon bald Larson von Rabenburg und Hrodgar Hammerschlag, zwei getreue und aufstrebende Krieger ihres verstorbenen Vaters. Die beiden standen nebeneinander, beratschlagten sich anscheinend und gaben dann immer wieder kurze Anweisungen an einen Trupp Kämpfer und Handwerker in ein paar Metern Entfernung.

Offensichtlich bereiteten sie etwas für Ansgars Beerdigung vor, denn es wurde Holz und auch etwas Stroh zum Entzünden gesammelt, was in der dezeitigen Situation nur eins bedeuten konnte. Gwynn holte kurz Luft und während ihr tausend Gedanken durch den Kopf sausten trat sie an die beiden heran.

"Hejda, ihr zwei. Ich kann verstehen, warum Ansgar immer so respektvoll von euch gesprochen hat. Treue wird mit Treue belohnt. Wir könnten die Asmundr nutzen, um ihn dort aufzubahren. Das stolze Schiff wäre ein angemessenes Fahrzeug, um ihn in die andere Welt zu fahren. Nur leider befindet es sich gerade nicht hier. Unweit fließt ein Fluss nach Norden und einige Tagesmärsche stromabwärts liegt der Drache am Ufer."

Gwynn blickte erwartungsvoll in die Augen der beiden und harrte ihrer Reaktion auf diesen Vorschlag.


Tochter von Ansgar Wolfson - Baronin von Drengirheym
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Hrodgar Hammerschlag

Daenen
Beiträge: 91
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Ansgars Wolfsrudel      19.07.2010 18:23:31 --- 1 Monat, 2 Wochen her  
Hrodgar dachte kurz über Gwynns Vorschlag nach. "Du hast recht, junge Gwynn. Dein Vater war ein stolzer Krieger und mir fällt kein anderes Schiff ein, das besser für seine letzte Reise geeignet wäre. Ich sah die Asmundr schon einige Male, ein prächtiger Drache. Jedoch sollten wir uns beeilen, wir befinden uns im Krieg, Zeit ist also nicht der Reichtum mit dem wir um uns werfen sollten. Wir machen uns am besten gleich auf den Weg, du führst uns zum Schiff Gwynn."


Krieger Dänemarks

Jarl Gotlands
Anwärtender Blutmond-Berserker in Andenken an meinen Ahn Mathum Byrnisson
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Gwynn Ansgarsdottir

Daenen
Beiträge: 2348
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Ansgars Wolfsrudel      22.07.2010 18:52:23 --- 1 Monat, 2 Wochen her  
Schon nach wenigen Augenblicken antwortete Hrodgar, dem der Vorschlag offensichtlich gefiel. Nur Larson hielt sich etwas zurück und sagte nichts. Hatte er vielleicht schon andere Pläne gehabt? Da er sich jedoch nicht äußerte, wurde damit begonnen den Plan in die Tat umzusetzen.

Das dänische Heer bewegte sich ohnehin wieder Richtung Norden und genau dorthin wollten sie ja. Auf der Reise blickte Gwynn immer wieder neidisch zu Aaren. Warum hatte ihr Vater der Jarlin die Führung überlassen? War sie als seine Tochter nicht die logische Nachfolgerin? Oder war sie nicht gut genug dafür...

Gequält von solchen Gedanken schlief Gwynn in den Tagen der Reise nur sehr schlecht. Ungewöhnlich lang kamen ihr die Nächte vor und sie schaffte es weder die Augen für länger zu schließen, noch sich irgendwie abzulenken.

Schließlich erreichten sie nach gut einer Woche den Ankerplatz der Asmundr. Knapp ein Dutzend Krieger war zur Bewachung zurück geblieben. Sie freuten sich zunächst, endlich die Anderen wieder zu sehen. Als sie jedoch die schlimme Kunde erfuhren, erstarrten sie vor Schreck. Nur die Wut und der Rachedurst machten ihre müden Glieder wieder beweglich. Daraufhin halfen sie ersteinmal bei den Vorbereitungen für die Totenfeier.

Der Körper des Thanen wurde inmitten des Schiffes aufgebahrt. Seine Rüstung, sein Helm und sein Schild zu ihm gelegt. Nur das Schwert fehlte. Gwynn konnte sich nicht einfach nicht von ihm trennen, denn es war ihre letzte Erinnerung an den Vater. Zwar gefiel das den anwesenden Männern nicht sonderlich, aber nach einer Weile entschloss man sich, dem Verstorbenen ein anderes, ebenfalls gutes Schwert in die Rechte zu geben.


Tochter von Ansgar Wolfson - Baronin von Drengirheym
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Larson von Rabenburg

Daenen
Beiträge: 183
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Ansgars Wolfsrudel      30.07.2010 12:34:34 --- 1 Monat, 1 Woche her  
Krieger besetzten die die Ruder an einem zweitem Drachenboot und begangen, nachdem Ansgars Totenschiff fest hinter diesem verteut worden war, in einem langsamen Rythmus an zu pullen, so das diejenigen links und rechts am Ufer die Schiffe bis zum Strand begleiten konnten.
Während die Krieger pullten, begangen sie ein Kriegslied zu singen, in dem Ansgars Heldentaten aus zahlreichen Schlachten gerühmt wurden.
So hielten sie auf die Flussmündung zu, welche in die Ostsee führte.
Als die Boote aus dem Fluss ins Meer hinaustraten, legten sich die Männer an den Rudern ein paar mal kräftig in die Riemen um Abstand zum Ufer zu erhalten.
Als sie weit genug von der Flussmündung entfernt waren, setzte das Begleitschiff an der Backbordseite der Asmundr an, vier Männer sprangen auf die Asmundr hinüber und setzten dessen Segel.
Als das Segel der Asmundr sich im Meereswind voll aufblähte und das Schiff so Fahrt auf die See hinaus annahm, sprangen die Männer zurück auf das Begleitschiff, während bereitstehende Bogenschützen ihre Brandpfeile entzündeten.
Auf ein Kommando des Steuermannes schossen die Schützen ihre Brandpfeile auf die Asmundr ab.
Das Stroh unterhalb des Blockartigem Scheiterhaufens, auf dem Ansgar in seiner vollen Rüstung und mit prachtvollen Waffen aufgebahrt lag, fing Feuer.
Rauhe Kehlen auf dem Begleitschiff setzten zu einem düsteren Totenlied an, welches die Helden pries, die in Walhall einzogen.
Diejenigen, die am Ufer zurück geblieben waren setzten nach und nach in den düsteren Gesang mit ein während die Flammen auf der Asmundr immer höher schlugen und das Segel in Brand setzten.
Während das Begleitschiff wieder in die Flussmündung hineinglitt, endete der Gesang der Masse und eine einzige helle gülden klingende Stimme einer jungen Maid sang die Sage, welche das Leben der Krieger in Walhall beschrieb.
Bald war nur noch eine weit entfernte Rauchsäule über dem Meer zu sehen und die Leute gingen wieder zurück ins Lager....
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Gwynn Ansgarsdottir

Daenen
Beiträge: 2348
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Ansgars Wolfsrudel      09.08.2010 17:55:01 --- 4 Wochen, 1 Tag her  
Die Zeit ließ es nicht zu, lange um Ansgar zu trauern. Ein Krieg war zu kämpfen. Gwynn gurtete das Schwert ihres Vaters, sattelte dann sein altes Pferd Meginleif und schwang sich darauf, praktisch direkt in die Schlacht.

Viele Monate sah es sehr gut aus, für die Sache der Dänen, doch die Götter zeigten sich wiedermal launisch und so wendete sich das Kriegsglück zugunsten der ehrlosen Feinde. Es waren schwierige Wochen für Gwynn, wurde ihr doch nun bewusst, dass man nicht immer gewinnt, nur weil man im Recht ist. Ihre Kindheit endete damit fast von heut auf morgen und sie legte viele Illusionen und einen Teil ihrer jugendlichen Naivität ab.

Aber das war kein Grund aufzugeben. Eines Tages würde sie sich für alles rächen, das schwor die junge Kriegerin. Ein ganzes Leben lag noch vor ihr, mehr als genug Zeit. Die Vertragsbrecher aus Sachsen, die verlogenen Spanier und Wepsen, die feigen Aasgeier aus Pruzzen und Litauen, die armseligen Sklaven der deutschen aus Staufen, Mordwina und Kiew und die noch erbärmlicheren Kasaner, für die Gwynn nichtmal passende Worte einfielen.

Zu allem Überfluss schienen die anderen Krieger und besonders die Jarle die Machtübernahme Aarens zu unterstützen, was natürlich mit Gwynns eigenen Plänen kollidierte, ihren Vater zu beerben. Bahnte sich da schon die nächste Niederlage an? Wahrlich viele Prüfungen in kurzer Zeit für einen so jungen Menschen. Vielleicht könnte man die anderen ja auf einem Thing überzeugen...


Tochter von Ansgar Wolfson - Baronin von Drengirheym
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Gwynn Ansgarsdottir

Daenen
Beiträge: 2348
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Alle Christen sind gleich      11.08.2010 19:26:19 --- 3 Wochen, 6 Tage her  
Vielleicht war es ein gewisses Glitzern in ihren Augen, das sie verriet, aber Bruder Jonas schien eine Art Vorahnung zu haben, was da gerade auf ihn zu kam. Jedenfalls wich er einen Schritt vor Gwynn zurück, als diese sich ihm mit schnellen Schritten näherte und wollte zu irgendeinem Satz anheben. Gwynn schnitt ihm jedoch sofort das Wort ab, noch bevor er anfangen konnte. Lediglich Zeit zum Luft holen hatte er gehabt, welche nun aber langsam wieder aus seinem Mund entwich, ohne dass er etwas sagte. Gebannt starrte er die junge und umso entschlossener wirkende Dänin an.

"Kein Wort, erbärmlicher Christ ! Dein Leben liegt in meinen Händen und daher rate ich dir, zu tun, was ich sage. Glaubst du vielleicht, nur weil mein Vater dich damit beauftragt hatte, mir diese...diese Sprache der Christen beizubringen, hege ich irgendsoetwas für Sympathie für dich?!"

Ungünstiger Weise fasste der alternde Mönch diesen Ausspruch als Aufforderung zu einer Antwort auf.

"Euer Herr Vater war der festen Meinung, dass Latein die Sprache der Zukunft sei. Er hat also nur in eurem besten Interesse gehandelt."

Innerhalb eines Sekundenbruchteils zog Gwynn ihr Schwert und stoppte es nur einen Millimeter vor der Kehle ihrers ehemaligen Lehrers.

"Hatte ich dir erlaubt, auch nur ein einziges Wort zu sprechen? Ich glaube kaum. Also halte gefälligst deine gespaltene Christenzunge im Zaum, sonst werde ich sie dir neben ein paar anderen Körperteilen abschneiden, um sie einzeln in deine Heimat zurück zu schicken. Wo war es noch gleich, da dich Ansgar gefangen nahm? In Franken, Pruzzen, Staufen oder gar Sachsen? Nein Sachsen ist noch nicht lange genug her. Ach auch egal, es interessiert mich soweiso nicht im Geringsten."

Vom einen auf den anderen Moment machte Gwynn plötzlich kehrt und verließ die kleine Holzhütte in Pommoran, während sie einen völlig verwirrten und verängstigten Mönch zurück ließ, der weder genau wusste, was noch warum gerade etwas geschehen war.
Ein befreiender tiefer Atemzug senkte den Puls Gwynns wieder auf ein unbedenkliches Niveau. Endlich hatte sie einen Teil ihrer lange angestauten Wut raus lassen können, doch es war nur wenig und lediglich eine temporäre Befriedigung.


Tochter von Ansgar Wolfson - Baronin von Drengirheym
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Gwynn Ansgarsdottir

Daenen
Beiträge: 2348
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Nur ein toter Christ, ist ein guter Christ      13.08.2010 20:26:04 --- 3 Wochen, 4 Tage her  
Eigentlich hätte es so ein schöner Tag werden könne, dachte sich Gwynn, als sie über den Leichnam gebeugt ihren Wurfspeer aus dem leblosen Körper zog und ihn vom Blut zu säubern begann. Aber diesmal hatte es dieser Mönch wirklich übertrieben. Da versucht er doch tatsächlich einfach zu fliehen. Ein Lächeln huschte bei diesem Gedanken über ihr Gesicht. Einfältiger Narr. Es war schon fast eine Beleidigung, dass er glaubte, am hellichten Tag abhauen zu können.

Sie rief sich nocheinmal die letzten Sekunden zurück ins Gedächtnis.

"Er versucht zu fliehen ! Haltet ihn, haltet ihn !" rief einer der Männer.

"Tu lieber was, statt nur rum zu schreien" hatte sie darauf zuück gegeben und sich ihren neuen Wurfspeer geschnappt, den sie eben zur Jagd bereit gestellt hatte. Ein glücklicher Zufall oder auch ein unglücklicher für Bruder Jonas. Auf jeden Fall setzte Gwynn kurz an und ließ ihn dann mit aller Kraft direkt in den Lauf des fetten, aber dafür doch ungewöhnlich flink rennenden Mönches schnellen. Der Flug kam ihr fiel länger vor, als er tatsächlich war. Fast in Zeitlupe sah sie ihren Speer immer näher herankommen. Schließlich fiel der Flüchtige wie vom Blitz getroffen in sich zusammen. Er war sofort tot.

Das Blut war inzwischen vollständig abgewaschen. Eigentlich, dachte Gwynn, ist es doch ein schöner Tag.

"Nur ein toter Christ, ist ein guter Christ" sagte sie leise, während zwei Krieger sich um den Toten kümmerten.

Aber was war das. Drachenboote an der Küste? Das konnte nur eins bedeuten: Sie waren endlich da. Den Speer in den Boden rammend, rannte Gwynn schnell Richtung Strand. Die Gruppe fand langsam zusammen.


Tochter von Ansgar Wolfson - Baronin von Drengirheym
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Gwynn Ansgarsdottir

Daenen
Beiträge: 2348
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Sachsens Lügen      15.08.2010 20:02:58 --- 3 Wochen, 2 Tage her  
Nur wenige Schiffe näherten sich weiter dem Strand. Der Rest der Drachen verblieb weiter draußen auf der Ostsee. Gwynn kannte nicht alle Krieger, aber als sie Hrodgar Hammerschlag und Halfdan gewahr wurde, lief sie gleich zu ihnen, um zu erfahren, was der Grund für das nicht an Land kommen der übrigen Schiffe gab.

Sie schienen jedoch in Eile zu sein und Gwynn erfuhr, dass Litauer auf Gotland gelandet waren, weswegen sie nicht lange hier bleiben könnten, sondern gleich wieder umkehren müssten. Leider waren nicht genug Drachenboote vor Ort, um auf Gwynn und ihre Mannschaft aufzunehmen und ein neues eigenes Schiff gab es nach der Verbrennung der Asmundr auch noch nicht. Gwynn fluchte und fragte sich, was die Götter nur gegen sie haben könnten.

"Wurde im Vertrag mit den Sachsen nicht eindeutig vereinbart, dass die jeweiligen Verbündeten abziehen? Nun greifen die feigen Arschkriecher der Deutschen doch weiter an. Mir war von Anfang an klar, dass ein Vertrag mit Sachsen nicht das Papier wert ist, auf dem er geschrieben steht. Sie besitzen keine Ehre und haben schon den vorherigen gebrochen. Nun wiederholt sich also die Geschichte und es wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, wenn wir uns weiter mit ihnen einlassen."

Wütend kehrte sie ins nahe Lager zurück. Leider gab es inzwischen keinen Christen mehr in der Nähe, an dem sie sich einfach austoben konnte.


Tochter von Ansgar Wolfson - Baronin von Drengirheym
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Gwynn Ansgarsdottir

Daenen
Beiträge: 2348
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Die Zusammenkunft      22.08.2010 22:58:12 --- 2 Wochen, 2 Tage her  
Es kam eine Zeit, schließlich nach vielen Monaten, in der die Mannschaft endlich wieder beisammen sein sollte. Gwynn hatte lange danach gestrebt, Ansgars Wolfsrudel wieder zu vereinen, jetzt natürlich unter ihrem Kommando. Nun war es endlich soweit. Der Reihe nach trafen sie alle in Sjaelland ein, wo Gwynn bereits wartete.

Hrodgar Hammerschlag, ein guter Kämpfer und Gefährte, Olaf Heimdallson, einer der jüngeren, aber mit einer vielversprechenden Zukunft und Ragnuk, der Sohn vom altehrwürdigen Härglond, waren schon da und zuletzt traf Larson von Rabenburg, ein sehr engagierter und inzwischen auch nicht minder erfahrener Krieger, ein.

Einzig und allein Halfdan fehlte. Er schien sich ungewöhnlich viel Zeit zu lassen, zumal doch immerhin die Versammlung zum großen Thing von Dänemark anstand, eines der wichtigsten Ereignisse für die Dänen überhaupt.

Da sie sich aber nicht sicher sein konnte, dass er noch vor Beginn eintreffen würde, musste Gwynn eben ohne ihn mit den Anderen sprechen. Später war auch noch Zeit, um das nachzuholen. An einem Abend, während das Lagerfeuer am Boden prasselte und knisterte. Über ihnen strahlte der Vollmond inmitten eines sternenklaren Himmels. Nur vereinzelte Wolkenfetzen zogen flüchtig umher. Sie verdeckten den Mond immer wieder für ein paar Sekunden und sorgten so für Dunkelheit, obwohl die Nacht in der restlichen Zeit ungwöhnlich hell erleuchtet war.

"Ihr alle kanntet meinen Vater Ansgar, der jetzt mit den Göttern in Walhalla speist und trinkt, sehr gut. Viele Jahre war er unser Anführer und ihr standet in Treue neben ihm. Nun ist meine Zeit gekommen und ich habe euch daher hier versammelt, um mich eurer Treue zu versichern."

Gwynn sah kurz in die Runde und unterbrach dann die eingetretene Stille wieder.

"Ich fordere nur eure Loyalität. So wie für den Vater, nun auch für die Tochter."


Tochter von Ansgar Wolfson - Baronin von Drengirheym
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Härglond

Daenen
Beiträge: 2486
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Die Zusammenkunft      26.08.2010 15:18:52 --- 1 Woche, 6 Tage her  
" Holde Gwynn, wenn ich es richtig verstanden habe, dann forderst du von mir einen Eid auf dich? Zu welchem Zweck wenn ich fragen darf? Ich bin jung, mein Schwertarm ungeübt, und meine Ausrüstung nicht die Beste. Doch, weshalb forderst du einen Eid? "

Ragnuk war sichtlich erstaunt dieser Forderung. Er saß am Lagerfeuer, doch trotzdem wurde ihm kalt. Er zog sich das wärmende Fell enger um die Schultern. Hoffnungsvoll nach Unterstützung suchend, schaute er in die Gesichter der anderen Krieger. Das Feuer zeichnete lange Schatten in dieser sternenklaren Nacht.
Diese Nacht wird das Schicksal und die Zukunft Ragnuks und sogar Dänemarks entscheiden. Das spührte Ragnuk.




Gründer der Jómsvíkinga
Schwertdäne
Herzog von Ravnborg
Krieger Dänemarks Jarl von Pomorze
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Zum Anfang gehen Neues Thema
Powered by FireBoarddie neusten Beiträge direkt auf Deinem Desktop erhalten
(+) Notizen:

Nur fuer Premium-Spieler.


Forum
Hilfe
Tutorials
Impressum
AGB
Partner
Anmeldung: 19742
Aktive:         2161
Online:         486
Gasthaus