Ein zersauster und vom beschwerlichen Weg gezeichneter Bote aus bayrischen Landen wurde von einer akritischen Patroullie aufgegriffen. Nachdem dieser durchsucht und vor erst arresttiert worden war, wurde die mitgetragene Botschaft zum Außenminister gebracht. Dieser liess Sie sich übersetzen.
Nachdem er deren Inhalt vernommen hatte schüttelte er nur verständnislos den Kopf. Er war gewillt dem bayrischen König zu antworten.
QUOTE:
Werter Tehalon von Derby, König Bayerns,
wir bedauern ehrlich, dass Euch widerfahrene, doch lasst Euch sagen unser Mitleid hält sich Grenzen.
War es nicht Euer Kaiser, der ohne Kriegserklärung und Vorankündigung über byzantinische Provinzen herfiel? Wir glauben doch wohl. Jetzt wiederfährt Euch dasselbe, was jenen armen Byzantiner wiederfahren ist. vielleicht könnt ihr dann besser verstehen, warum die Templer, Makedonen und Akriten Ihren byzantischen Brüdern zur Hilfe eilten.
Vielleicht solltet Ihr Euere Schreiben an den sächsischen Hof senden und dort um Hilfe ersuchen. Denn wie jüngste Gerüchte sagen, sind diese in See gestochen um in der Ferne Angst und Schrecken zu verbreiten, als sich hier Ihren Feinden zu stellen und Ihren Brüdern des HRRDN Hilfe zu leisten.
Sofern Bayern sich willig zeigt, wird zumindest von Seiten des Oströmischen Bundes kein weiteres Leid Euch zugetragen. Doch auch diesbezüglich war von Seiten des HRRDN oder Euch Bayern direkt kein Wort verlautbar.
Gruß
Haldon vom Kreuze
-gesiegelt-
Der bayrische Bote erhielt Verpflegung und neue Kleider, wobei er sich aus dem Fundus erbeuteter Stoffe etwas aussuchen konnte, das den bayrischen Farben glich. Wir wollten ja nicht, das er wohlmöglich von seinen eigenen Leuten ergriffen und hingerichtet wird. Das HRRDN war gegenwärtig in Zeiten der tiefsten Dunkelheit zurückgefallen. Da wurde erst gerichtet und danach Fragen gestellt.
Für den Oströmischen Bund war es Zeit weitere sächsische Landstriche ins Licht zu führen.