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An das heilige römische Reich deutscher Nation 22.07.2010 19:01:11 --- 1 Monat, 2 Wochen her
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Wosch saß an seinem Schreibtisch und las noch einmal sämtliche Briefe seiner Verbündeten durch. Es war ein höllisches Stück Arbeit gewesen, all diese Zusagen und Versicherungen der Verbündeten einzuholen. Doch dieser Schritt war gemacht und den nächsten Schritt würde Wosch tun müssen. Wosch war müde und vor allen Dingen war er es Leid seine eigene Krönung und Salbung zum Kaiser in immer weitere Ferne rücken zu sehen. Er wollte endlich nach Byzanz heimkehren und die Kaiserwürde empfangen. Er wollte das Land neu aufbauen. Doch dazu bedurfte es eines Friedens. Doch wie Frieden finden, wenn die Lage so hochkompliziert ist und so viele Männer und Frauen und Länder mit so vielen Interessen einander gegenüberstanden? Eines war sicher, es musste ein Anfang gefunden werden. Viele Gerüchte hatte er über die verschiedenen Positionen des Gegners vernommen, doch Klarheit brachten sie ihm nicht. So hatte Wosch am heutigen Tage den Domestikos Logothenes höchstselbst in sein Zelt rufen lassen um folgende Nachricht an alle herrschenden hohen Herren des heiligen römischen Reiches verfassen zu lassen:
QUOTE:
Werte Herrscherinnen und hohen Damen, werte Herrscher und hohen Herren des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation.
Ich, Wosch der Findige, Protosebastos von Byzanz, richte diesen Brief an Euch und meine Worte
verfügen über die Authorität der gesamten oströmischen Allianz, welche besteht aus den Völkern
der Akriten, der Bulgaren, der Makedonen, der Ritter des Kreuzes und des Volkes von Byzanz.
Wir alle wissen um die Verfahrenheit dieses überbordenden Krieges. Wir alle haben unter ihm zu
leiden gehabt und das Leiden geht weiter, Tag um Tag. Es ist ein Unsegen, dass dieser Konflikt so viele Konfliktparteien beinhaltet und ein Unsegen ist es auch, dass die Diplomatie während des gesamten Konfliktes in eine Lethargie verfiel, die die Welt an den Rande der Vernichtung führte. Vor allem, da es bei der Menge an Konflikten unmöglich zu sein scheint, auch nur an irgendeiner Stelle zu einem Frieden zu kommen. Kann es nach all den Monaten des erbitterten Kampfes und bei der Anzahl verschiedener Konflikte und Konfliktparteien überhaupt noch einen Weg zu einem Frieden geben, der allen Seiten erlaubt ihr Gesicht zu wahren? Ich glaube es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden ist der Weg und irgendwann muss irgendwo jemand anfangen diesen zu beschreiten. So vernehmet denn folgendes Angebot der oströmischen Allianz:
Die oströmische Allianz bietet allen Völkern des heiligen römischen Reiches deutscher Nation einen Waffenstillstand an, welcher ab Zusage der Partei des Reiches für drei Monate (6 Tage RL) gelten möge und an folgende Bedingungen für beide Seiten geknüpft sei:
- Sofortige Einstellung der Kampfhandlungen auf sämtlichen Schauplätzen des Krieges, an denen die oströmische Allianz, das Commonwealth, sowie die Völker Dänemarks, Schwedens, Norwegens, Finnlands Islands, Petschenegiens und das heilige römische Reich beteiligt sind.
- Sofortige Aufnahme von Friedensverhandlungen des heiligen römischen Reiches deutscher Nation mit der oströmischen Allianz.
- Sofortige Aufnahme von Friedensverhandlungen des heiligen römischen Reiches deutscher Nation mit den Völkern der Nordmänner (Dänen, Schweden, Finnen, Norweger, Isländer .
- Sofortige Aufnahme von Friedensverhandlungen des heiligen römischen Reiches deutscher Nation mit dem Commonwealth.
- Sofortige Aufnahme von Friedensverhandlungen des heiligen römischen Reiches deutscher Nation mit dem Volk der Petschenegen
.
- Für die Dauer der Verhandlungen wird von jedweden Rückeroberungen von Grafschaften abgesehen, um die baldige Erreichung eines dauerhaften Friedens nicht zu gefährden.
- Desweiteren verpflichtet sich die oströmische Allianz zu Friedensverhandlungen zu einem "weißen Frieden" mit allen verbündeten Völkern der Sachsen, welche den Wunsch nach Frieden hegen.
Bei nicht-Einhaltung eines der Punkte oder beim endgültigen Scheitern einer der Friedensverhandlungen mit dem heiligen römischen Reich deutscher Nation endet der Waffenstillstand. Sollte mehr Zeit für die Friedensverhandlungen benötigt werden lässt sich der Waffenstillstand in beiderseitigem Einvernehmen verlängern.
Dies ist unser Angebot.
Die Völker des oströmischen Bundes sehen nach der Plünderung der sächsischen Grafschaften, welche die unmittelbare Folge der sächsischen Plünderungen auf Bundesgebiet waren, keinen Grund den Krieg weiiterhin auf die mit Sachsen Verbündeten Staaten zu tragen. Die andauernden Konflikte im Norden und Westen Europas zwingen uns jedoch dazu weiterzukämpfen, was von nun an fast ausschließlich die kleineren Völker des heilgen römischen Reiches deutscher Nation und seiner Verbündeten treffen würde. Dies ist nicht in unserem Interesse und sicher nicht im Interesse der Länder die als nächstes geplündert würden. Das Plündern muss ein Ende finden. Dies Angebot stellt keinen Frieden dar, sondern soll einen Weg dorthin aufzeigen. Wenn es im Heiligen römischen Reich deutscher Nation einen solchen Willen ebenfalls gibt lasst es mich wissen und wir lassen die Waffen eine Weile ruhen, auf dass wir mit abgekühlten Gemütern in der Lage sein mögen den weiteren Weg zu gehen. Dies ist der erste Schritt in diese Richtung, den wir bereit sind zu gehen. Ich hoffe persönlich, dass auch das Heiligen römischen Reich deutscher Nation bereit ist einen Schritt auf uns zu zu machen und an einem echten Frieden zu arbeiten. Niemand weiß wieviel Zeit durch Krieg ins Land geht wenn wir an dieser Stelle nicht zu einem Ende des Tötens finden.
In Hoffnung auf eine baldige und eine positive Antwort,
verbleibt Hochachtungsvoll,
Wosch, der Findige
Protosebastos von Byzanz
Eine Abschrift des Briefes ließ er an die Führung der Dänen senden, welche man mit diesem Schritt ebenfalls an den Verhandlungstisch zu bringen suchte, desweiteren ließ er folgende Nachricht an die Dänen senden:
QUOTE: Werte Aaren, Thanin Dänemarks, werte Husjarle.
Der Krieg geht schon lang und für die Völker der oströmischen Allianz noch länger als für die Nordmänner. Wir sind des kämpfens müde. Sollte sich ein Frieden mit dem deutschen Reich finden lassen, so sind wir bereit diesen einzugehen, doch seid unbesorgt. Nicht um den Preis des Verrats an Eurem Volke. Ist das deutsche Reich nicht bereit einen Weg zum Frieden mit allen beteiligten Parteien zu finden, so sind auch wir bereit die Waffen zu tragen bis an den letzten Tag. Sollte sich das deutsche Reich jedoch willig zeigen die Waffen eine Weile ruhen zu lassen, so bitten wir Euch es ihnen gleich zu tun und Eure Freunde im Norden um selbiges zu ersuchen. Wo der Wille zum Frieden ist, ist auch ein Weg.
Es grüßt im Namen der oströmischen Allianz,
Hochachtungsvoll,
Wosch, der Findige,
Protosebastos von Byzanz.
Die Würfel waren gefallen.
Das Ergebnis höchst ungewiss.
Basileus Konstantinopolus Sebastokrator des byzantinischen Reiches. Augustus Wosch, genannt der Findige
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