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Der Gesang eines Schwanes 23.07.2010 13:56:04 --- 1 Monat, 2 Wochen her
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Eine alte Amme in Uppland erzählte einst gerne in den Kindertagen von Svana alte Sagen und Märchen:
„Hoch im Norden ist der schöne Singschwan mit seinem eigenartigen Sterbegesang ein sehr heiliges Tier, wo man glaubt, dass er von zwei göttlichen Schwänen abstammt. Diese göttlichen Schwäne lebten an der Wurzel des Weltenbaumes Yggdrasil an einem Brunnen. Dieser Brunnen wiederum war so heilig, dass alles, was vom Brunnenwasser berührt wurde, schwanenweiß wie die heiligen Schwäne wurde.
Die Singschwäne tragen die Seelen unserer Verstorbenen in sich und können als Schwanenritter oder als Schwanenjungfrau die Menschengestalt annehmen.“
Behutsam lächelte die Alte dann immer Svana an, um sie zu trösten:
„Du mein Kind bist ein solcher Schwan, der die Seelen beider Eltern in sich trägt und zu uns als Mensch wiederkehrte. Und so trägst du ihren Namen: Svana.“
~ * ~ Schwedische Lebensgeschichte ~ * ~
Sverige Skylt –
http://ritterheere.de/component/option,com_fireboard/Itemid,181/func,view/id,377439/catid,5/
Lebenslinien –
http://ritterheere.de/component/option,com_fireboard/Itemid,181/func,view/id,379453/catid,5/
Unter dem Zeichen des Kriegsgottes –
http://ritterheere.de/component/option,com_fireboard/Itemid,181/func,view/id,384939/catid,5/
Unter schwedischen Bannern –
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Räuberjagd und Prüfungen der Fähigkeiten –
http://ritterheere.de/component/option,com_fireboard/Itemid,181/func,view/id,404079/catid,8/
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Re:Der Gesang eines Schwanes 23.07.2010 14:43:28 --- 1 Monat, 2 Wochen her
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Stolz und kühn stand Svana an diesem warmen Spätjuliabend im Jahre 1051 neben Hæra, ihrer weißen Schimmelstute, auf einem Hügel und blickte in Gedanken versunken in die Richtung zurück, wo das schwedische Heer langsam zur Ruhe kommen müsste.
Sie war allein und fern ab von ihren Kameraden, einem Teil ihrer Heimat hier auf dänischem Boden.
Im Lager würde man sie sicher bereits vermissen. Vor allem Ante konnte es nicht entgangen sein, dass sie nun fort war. Ein Stich ging ihr durchs Herz. Er war kein schlechter Kerl gewesen, doch hätte sie ihn nicht überzeugen können, mit ihr zu gehen. Sie würde ihm jedoch schreiben, sobald sie wusste, wohin ihr Weg sie führte. Denn sie hatte noch eine Sehnsucht. Die Sehnsucht nach ihrer Tochter Ljúfa. Und wenn Ante ein Herz hatte, dann würde er sie zu ihr schicken.
Die abendliche Sonne warf lange Schatten auf die Landschaft. Verschmitzt verfolgte sie ihre Silhouette, die sich mit anderen verschmolz. Eine letzte Verbindung zu den Ihren und Svanas Herz schlug aufgeregt. Es war ein Schritt, der selbst ihr ganz unerwartet kam. Die Gründe dafür würden bei ihr im Verborgenen bleiben. So war es kein Groll, der sie trieb, nein, es war der Flug eines erwachsenen Schwanes.
Sekunden darauf schlug sie ihre Lider nieder. Ein leichter Wind kam auf und spielte mit ihren Haaren. Er brachte wohlriechende Düfte mit und sie seufzte befreiend. Langsam öffnete Svana wieder ihre Augen und der Wind nahm weiter zu. Sachte zwang er sie, ihren Blick abzuwenden und sich umzudrehen. Nun strahlte die untergehende Sonne sie an. Neckisch schob die Böe Svana die Sonne entgegen. ‚Wie schön sie doch ist’, dachte Svana und eine innere Stimme sagte zu ihr: ‚Komm’, folge mir.’
Mit einer Träne im Auge und einem Lächeln auf den Lippen stieg sie auf Hæra, um der Sonne nachzureiten in einen neuen Lebensabschnitt.
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Re:Der Gesang eines Schwanes 24.07.2010 16:34:39 --- 1 Monat, 2 Wochen her
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Svana war Dank Hæra nur wenige Tage auf dem Festland unterwegs und die Dänen waren ihr stets wohlgesonnen. Sie misstrauten ihr nicht, da sie noch die für die Schweden typische Kleidung trug und so ihre Herkunft schnell erkannt wurde. Und immer dann, wenn ihre Stimme erklang, war ohnehin alles eindeutig und sie konnte ihre Heimat nicht leugnen. Man überhäufte sie mit Fragen zum Krieg und lud sie immer wieder ein, doch zu bleiben, aber Svana lehnte freundlich ab, denn es trieb sie etwas innerlich voran. Manchmal erschrak sie selbst vor diesem Gefühl, was sie da trieb und sie konnte sich keinen Reim darauf machen, woher es kam. Doch war sie sicher: ohnedem wäre sie jetzt nicht hier.
Der Hafen von Dänemark war riesig. Menschenmassen stoben wild umher. Ladungen wurden von Schiffen gebracht oder die Schiffe wurden aufgeladen. Ein Stimmengewirr sondergleichen offenbarte sich ihr. Es war nicht auszumachen, worüber sich die Menschen unterhielten. War es der Krieg? War es der Wert der Ladung? Waren es neue Gerüchte? Aber alles war gerade uninteressant.
Auf Hæras Rücken erkundete sie den Hafen mit ihren Augen. Irgendwo war sicher ein kleines Fischerboot, der sie mit hinaus auf die See nahm. Was dann weiter geschehen würde, das wusste Svana noch nicht. Sie wollte nur eins: weg. Weg auf die See. Ihre Augen suchten alles ab und schließlich wurde sie fündig. Ganz weit abgelegen, am anderen Ende des Hafens, standen wenige, kleine Fischerboote. Um diese Zeit kein Wunder. All jene sind hinausgefahren zum Fischen und würden sicher am Abend wiederkehren.
Ungeduldig begann die junge Stute zu tänzeln und Svana gab ihr mit den Beinen einen leichten Druck in die Flanken und ließ die Zügel locker. Ein sanfter Befehl an Hæra, dass sie sich nun fortbewegen durfte. Sofort verfiel die Stute in einen leichten, aber bestimmten Trab. Sie wollte hinaus aus der Menschenmasse, die ihr unheimlich war. Kein Wunder. So hatte Svana sie doch mit auf das Schlachtfeld gezerrt, wo Menschen sie brüllend einrannten.
Hier im Fischerhafen war es ruhig. Gar saftiger Rasen stand für Hæra zur Verfügung und Svana würde eine Weile warten bis es Abend war und die Fischer heimkehrten.
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Re:Der Gesang eines Schwanes 24.07.2010 22:36:16 --- 1 Monat, 2 Wochen her
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Es war schon amüsant, wie viele vorbeikommende Händler mit der am Wegesrand wartenden Svana ein Gespräch begannen und sie letztlich einluden, mit ihnen in ihr Heimatland zu reisen. Immer wieder schüttelte Svana lächelnd den Kopf und fühlte sich mehr als geehrt, aber es war nicht das, was sie wollte und suchte, trotz der viel versprechenden Angebote. Dennoch erfreute sie sich an der Offenheit der Händler und so versüßten sie ihr das Warten. Alle hatten wundersame, spannende und abenteuerliche Geschichten zu erzählen und zeigten manchmal gar ihre kostbaren Schätze in der Hoffnung, Svana würde ihnen wenigstens etwas abnehmen. Die Verlockungen waren sehr groß, aber Svana hielt ihr Silber beisammen. Zu wertvoll war es ihr nun.
So neigte sich der Tag schnell zu Ende und die Sonne stand bereits tief am Horizont als ein Fischerboot nach dem anderen einkehrte. Die unzähligen Gespräche wurden nun mit den Fischern fortgesetzt und viele schüttelten den Kopf. Gar andere waren überaus geizig und witterten das schnell Silber in den jetzt unsicheren Zeiten. Da dankte gerne Svana ab.
Sie wollte schon beinahe aufgeben als sie doch noch einen freundlichen, älteren Fischer fand, der sie gerne am nächsten Tage auf seinen Kutter samt Pferd mitnehmen wollte. Seine Gegenleistung war lediglich, dass Svana mit anpacken musste. Der Fischer war durchaus gewitzt. Er hätte allein den Karren zu seiner Hütte ziehen müssen und so konnte Hæra mit Leichtigkeit diese Aufgabe übernehmen.
So kam es, dass Svana nicht nur eine Gelegenheit herhielt, mit hinaus auf See zu fahren, sondern erhielt noch für jene Nacht eine trockene Unterkunft.
Am nächsten Morgen nahm der alte Fischer sie wie versprochen mit und sie lernte von ihm Netze knüpfen. Es war keine einfache Arbeit, aber der Fischer war zufrieden, so musste er sich nicht damit befassen. So verging die Fahrt auf der See, wo der Fischer immer mehr Fische einholte.
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Re:Der Gesang eines Schwanes 25.07.2010 17:24:56 --- 1 Monat, 2 Wochen her
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Svana hatte Spaß bei dem Fischer und fuhr die nächsten Tage des späten Augustmonats 1051 ohne Hæra mit hinaus. Der Krieg war fern ab und sie gönnte sich die Auszeit. Das Leben eines Fischers war nicht einfach wie sie feststellen musste, aber dem Fischer reichte das karge Leben und er war zufrieden.
Im Septembermonat kam es dann zu einer seltsamen Begegnung auf der See. Ein Schiff mit gehisster Finnenfahne zog an ihnen wenige hundert Meter vorbei. Der Fischer war wenig daran interessiert, aber Svana war voller Neugier und beobachtete das Schiff ganz gebannt bis es am Horizont verschwand. Der alte Fischer drängte Svana nicht, sondern setzte sich müde nieder und zündete sich ein Pfeifchen an. Da begann er zu brubbeln:
„Mhm, jetzt weiß ich wieder, woher die Mär stammte.“
Verwundert blickte Svana den Fischer nun an und setzte sich ihm gegenüber, um seiner Worte zu lauschen.
„Euer Name, hübsches Kind, bedeutet ‚Schwan’. Aber dies werdet ihr sicher schon gehört haben.“ Sie nickte nur dem Alten hellwach zu und wollte ihn nicht in seiner Erzählung stören, denn sie ahnte, was er sagen würde. Zerstreut kratzte sich der Alte am Bart ehe er fortsetzte: „Lang ist es her, dass ein Kaufmann mir die Mär von den heiligen Schwänen erzählte“, der Fischer schwelgte nun in Erinnerungen. „Weißt du, wo der hohe Norden liegt?“, fragte er Svana schließlich. Sie überlegte kurz und es fiel ihr wie ein Schleier von den Augen:
„Ihr meint damit Finnland?“, erwiderte sie verdutzt, hob die Brauen und sah in jene Richtung, in welches das Schiff verschwand. Der Alte nickte zufrieden. Nun hielt es Svana nicht mehr aus und sie unterbrach hektisch den Fischer: „Meine Amme erzählte mir in Kindertagen diese Sage, um mich zu trösten. Sie erzählte mir, dass die Singschwäne von den heiligen Schwänen abstammen, welche unter dem Weltenbaum Yggdrasil lebten und die Singschwäne die Seelen der Verstorbenen in sich tragen und die Menschengestalt annehmen können.“ Nun ratterte es in unaufhörlich ins Svanas Gedanken und war schon fast traurig, dass sie nicht näher am Schiff waren. Doch sie würde einen Weg finden, um zu den Finnen zu gelangen.
In den nächsten Spätseptembertagen wurde Svana hellhörig auf dem Fischermarkt. Alles was sie über die Finnen hörte, saugte sie in sich auf wie ein Schwamm.
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Re:Der Gesang eines Schwanes 26.07.2010 12:41:38 --- 1 Monat, 2 Wochen her
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In den nächsten, fortlaufenden Spätseptembertagen machte sich Svana viele Gedanken über die Begegnung und das Gespräch mit dem Alten. Und Gedanken über all jenes was bislang geschah, was sie hörte und was sie sah. Sie war sich immer sicherer, dass es eine höhere Macht gab, welche sie den Spuren ihrer Ahnen folgen ließ. Nicht nur die Geschichte verband sie mit dem Norden, nein, auch ein Teil ihrer Geschichte, die Geschichte ihrer Großeltern sollte von daher sein.
Der dänische Fischer gewöhnte sich schon gänzlich an die junge Schwedin, aber er wusste, dass sie eines Tages weiterziehen würde. Doch bevor dies geschah, traf sie noch jemanden ganz unerwartet.
Die See war unruhig und viele Schiffe liefen aus. Heute wollte der Fischer seltsamerweise in eine andere Richtung, um seinen Fang zu machen. Dabei kreuzten sie ein anderes Schiff, auf welchem Svana ein bekanntes Gesicht wieder erkannte. Es war Ezekiel.
Soweit die See es zuließ, tauschten sie sich rege die Neuigkeiten aus, ehe sie wieder glückwünschend auseinander gerissen wurden. Diese Begegnung war nun für Svana wie ein Startzeichen, von all jenem loszulassen und sich von ihrem Impuls treiben zu lassen. Sie wusste nicht, wohin einst das finnische Heer segelte, aber sie hörte von Weiteren. Es war ganz gleich, sie würde sich nun auf die Suche nach ihnen machen.
Herzlich bedankte sie sich beim Fischer und sattelte Hæra an einem Frühoktobermorgen. Eigentlich hatte der Fischer zu danken, denn sie ersetzte eine Zeit lang seine alten Hände und war froh, neue und gute Netze zu haben. So konnte sie ihm wenige Sorge abnehmen.
Hæra schien den Aufbruch zu spüren und liebte es, über das Land in Windeseile zu galoppieren.
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Re:Der Gesang eines Schwanes 31.07.2010 12:40:43 --- 1 Monat, 1 Woche her
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Die Tage flogen nur dahin und es war nun Spätoktober im Jahre 1051 als Svana einen anderen, dänischen Hafen auf der gegenüberliegenden Seite des Festlandes erreichte. Hæra spürte sofort, was Sache war und versuchte sich zu wehren, aber es half nichts. Starke Seeleute hievten das Tier an Board des Schiffes und Svana tat es schon beinahe Leid, Hæra so zu quälen. Doch der Landweg würde viel Zeit kosten und sie mochte nicht durch Schweden reiten. Sie hatte zudem keine Ahnung, wie man sie aufnehmen würde, ob die Bauern bereits wussten, dass sie nicht mehr zu ihnen gehörte. Daher wollte sie es lieber vermeiden.
An Board des Schiffes ergriff sie jedoch die Chance, weil jenes an Schweden vorbei segeln würde, und nahm Papier und Tinte zur Hand. Da Ante ein Jarl war, konnte sie einst diesen Luxus nutzen. So verfasste sie an ihn folgende Zeilen:
Es fiel ihr nicht leicht, diese Zeilen niederzuschreiben. Zu ungewiss war alles. Zu ungewiss der Ausgang ihres Tuns.
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Letzte Änderung: 2010/07/31 12:42 von Svana Gunnvaldsdottir.
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Re:Der Gesang eines Schwanes 01.08.2010 14:57:10 --- 1 Monat, 1 Woche her
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Die See wurde immer unruhiger, was für diese Jahreszeit weniger verwunderlich war. Svana war es allerdings langweilig, denn auf dem Schiff gab es für sie nichts zu tun. Hæra hingegen wurde immer nervöser und ließ sich kaum noch bändigen. Svana machte sich große Sorgen um ihre Stute. Aber der Kapitän des Schiffes wusste Rat und so konnte der Schimmel beruhigt werden.
Im Frühnovember kamen sie endlich an den Küsten Schwedens vorbei, vorbei an Småland, ihrer alten Heimat. Wehmütig blickte sie hinaus und entdeckte einen Fischer, der nach wie vor hinausfuhr und sein Glück versuchte. Ihm überreichte sie die Nachricht an Ante mit etwas Silber und einer kleinen Puppe, die für Ljúfa bestimmt war. Er solle einen Knecht finden, der die Nachricht auf sein Anwesen brachte. Wo Ante nun steckte, wusste sie nicht.
Kurz darauf, als wäre das Schicksal mit ihr, traf Svana auf die Finnen aus dem hohen Norden. Sie bat darum, mit ihnen segeln zu dürfen und ging an Board.
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Re:Der Gesang eines Schwanes 01.08.2010 16:44:27 --- 1 Monat, 1 Woche her
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Endlich bekam Ante die Botschaft von Svana, als er gerade versuchte, seinem Schwein Berndt beizubringen, wie man Christen jagt.
Erstaunt ueber die Nachricht brach er das Training ab und ging zu seinen Töchtern. Warum nur verschwand Svana damals so plötzlich, ohne jeden Gedanken an unsere Tochter? Wieso nahm sie die kleine nich einfach mit?
Ante war Svana wohlgesonnen, aber er bezweifelte, dass es das Beste fuer das Kind sei, in Finnland aufzuwachsen. Er ist der Meinung, dass sie in Schweden bleiben sollte und im entsprechenden Alter selbst entscheiden soll, wo sie leben will. Ante liess ein Schreiben aufsetzen und schickte einen Boten gen Norden.
Los Bote, lauf! Bring Svana diese Botschaft!
Du gamla, Du fria, Du fjällhöga nord Du tysta, Du glädjerika sköna! Jag hälsar Dig, vänaste land uppå jord, Din sol, Din himmel, Dina ängder gröna.
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Re:Der Gesang eines Schwanes 04.08.2010 23:05:41 --- 1 Monat her
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Ein fremdes Boot kreuzte ihren Weg und legte sich neben dem Schiff von Loreleia Weg. Wie sie erfuhr, was der Bootsmann Fischer und seine Begleitung auf dem Weg nach Norden.
Die Zunge des Fischers war lose und so erfuhr Loreleia von einigen Kämpfen an den Küsten der Christen, wo angeblich auch ihre eigenen Landsleute mit beteiligt seien in die Kampfhandlungen. "Na mal schauen was sie mitbringen." murmelte sie nur vor sich hin. Nachdem sie mit dem Fischer fertig war, richtete sie sich an die unbekannte Frau und versuchte von ihr auch einiges rauszubekommen, doch stattdessen bat sie darum mit ihnen mitkommen zu können und obendrein noch einen Gaul. Sie musterte beide und entschied, dass es nicht Schaden konnte sie mitzunehmen. Was letztlich aus ihr werden wird, könne immer noch Tjennek "Der Bär" Sturmfels entscheiden, wenn er von seiner Beutefahrt zurück ist und sollte vorher etwas schief laufen, könnten sie immer noch ihren Gaul behalten und ihrem Proviant hinzufügen.
Sie reichte ihr die Hand und hieß sie willkommen. "Willkommen auf meiner Sumu." Bei dem letzten Wort tätschelte sie die Reling ihres Schiffes. "Aber eines sage ich dir. Sichere dein Gaul gut, denn ansonsten kannst du den Rest deines Weges schwimmend zurücklegen und dein Gaul landet im Kochtopf. Nur ein Span, der nicht mehr da ist wo er hingehört..." Drohend formulierte sie ihre Worte und drohend klangen sie auch und blickte der Fremden ins Gesicht.
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Letzte Änderung: 2010/08/04 23:06 von Loreleia Weg.
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