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THEMA: Visionen auf dem Kriegszug
 
Emirgond

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Re:Visionen auf dem Kriegszug      26.07.2010 19:37:42 --- 1 Jahr, 10 Monate her  
"Was haben die Christen nur aus diesem Land gemacht, Thassilo? Und wir werden Barbaren genannt...aber nichteinmal Met hatte die Bevölkerung. Es muss furchtbar gewesen sein. Aber nun sollte ich aufhören zu klagen. Diese Menschen sind nun in Sicherheit und wir werden aus diesem geschundenen Land wieder eine Prachtvolle Grafschaft errichten!"

Sie ritten weiter um weitere Orte zu Besuchen. Emirgond selbst hielt die Standarte mit dem weißen Kreuz auf schwarzem Grund. Die Menschen freuten sich von mal zu mal mehr über ihre Ankunft. Endlich verspürte auch Emirgond das Gefühl das ich in diesem land was bewegt. Es scheint wieder Leben einzukehren!

"Thassilo, wenn wir diese Grafschaft mit Vorräten unter anderem Met versorgen wollen, brauchen wir große Reserven... hast du eine Idee wo wir die her bekommen könnten?" fragte Emirgond mit den Augen zwinkernd zu Thassilo.
 
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Gernot

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Re:Visionen auf dem Kriegszug      26.07.2010 21:30:41 --- 1 Jahr, 10 Monate her  
"Und diese Metreserven gibt es, Emirgond! Es ist kein Märchen. Ich habe die alten Schriften studiert. Vor nicht allzu langer Zeit wurden aus Georgien große Vorräte entführt. Die genauen Umstände müssen geheim bleiben, aber aus den Bestandslisten geht hervor, dass ohne ein Fest, ohne ein offizielles Gelage hunderte Fässer entnommen wurden. Die Entnahme fand zeitgleich zu einem bitteren Verrat statt. Aber die Suche hat begonnen. Wir haben die Spur aufgenommen. Und die Nasen der Georgier wittern Met auch nach langer Zeit."

Thassilo musste selbst über seine nicht ganz ernstgemeinten Worte lachen. Aber wie immer steckte in allem etwas Wahrheit. Und der Kriegszug war schon längst nicht mehr ziellos. Das Wild mit der Beute war schon fest im Blick. Bald würde das Kesseltreiben beginnen.

"Nun kommt Emirgond. Bis wir die Beute gewonnen haben, habe ich noch eine kleine Reserve bei mir versteckt. Erzählt nur den anderen nichts. Für alle ist die Reserve dann doch zu klein."
 
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Emirgond

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Re:Visionen auf dem Kriegszug      27.07.2010 19:08:06 --- 1 Jahr, 10 Monate her  
Emirgond musste bei den Studien von Thassilo ebenfalls lachen. "Egal wieviel Wahrheit drin steckt, sicher ist das überhaupt etwas dran ist! Und ihr sagtet ihr habt noch ein paar Metreserven? Da lass ich mich doch gerne zu einladen!"

Zusammen ritten sie zurück zum Heerlager. Wie eine Schlange windet sich dieses zwischen zwei Waldränder hindurch. Auch hier würde man nur kurz rasten. Das Ziel lag noch weit vor ihnen und man musste es schnell erreichen, bevor der russische Winter den Geruch des Mets verschluckt.

Im Heerlager angekommen widmen sich Thassilo und Emirgond dem Met, den Thassilo in seinem Zelt feinsäuberlich versteckt hält. Dabei berieten sie auch über die nächsten Routenplanunngen. In diesen Gebieten muss man stehts achtsam sein, bevor die weiße Wüste einen nicht mehr gehen lässt.
 
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Gernot

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Re:Visionen auf dem Kriegszug      28.07.2010 20:21:17 --- 1 Jahr, 10 Monate her  
Am nächsten Morgen erwachte Thassilo mit einem leichten Dröhnen im Kopf. Als erstes warf er den Becher gegen den Kopf des Knechtes, welcher so ungebührlich laut vor seinem Zelt am Brennholz arbeitete. Die einzige gute Idee der Christen war wohl eben doch der Sonntag als Ruhetag.

Jedenfalls wurden Emirgond und Thassilo kurz darauf vom Kriegsminister Vidur darauf hingewiesen, dass die 2 mal wieder zu spät waren. Aber was solls. Während Emirgond Pflicht- und Reuebewußt sofort zu seinem Weibe eilte um zu packen, holte sich Thassilo die Erlaubnis zu einem weiteren Erkundungsritt. Schließlich war man in unbekanntem Gebiet.

Thassilo führte den Ausritt nur mit kleinem Gefolge durch. Heute begleiteten ihn nur die kleine Blonde und die feurige Rothaarige....
 
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Rosalie

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Re:Visionen auf dem Kriegszug      28.07.2010 22:26:42 --- 1 Jahr, 10 Monate her  
Tage waren sie nun schon auf Reisen, Tage an denen nicht viel passierte. Jeden Tag die schon lang eingeübten Rituale.,Lager aufbauen,Lager abbauen.
Die junge Gräfin hatte Zeit ihre Mitstreiter zu beobachten. Tassilo..der fast nur in Gedanken beim Met und natürlich bei seinen Frauen war , Emi,der ruhige und oft sehr nachdenkliche , Mariana und Fips , die jede Minute gemeinsam verbrachten.
So verschieden alle waren so waren sie ihr doch alle sehr ans Herz gewachsen. Jeder einzelne.
Abend für Abend saß sie mit ihrem Gemahl am Lagerfeuer ,planten für die Zukunft mit ihrem gemeinsamen Kind.
Sie war sich sicher das der Feldzug ein Erfolg werden würde und sie alle bald wieder Gesund in der Heimat wären.


 
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Ragnar Sigefried Vidurson

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Re:Visionen auf dem Kriegszug      28.07.2010 22:40:15 --- 1 Jahr, 10 Monate her  
Bei der Lagebesprechung musste Vidur seine beiden Kanzlerkollegen wie so oft an die Fortgeschrittenheit des Tages erinnern. Er konnte sich denken, was das zu bedeuten hatte, schließlich verhielten sich beide noch etwas seltsam. Doch da beide ihren Job gut erfüllten, waren die Nachwirkungen eines Rausches, die bei den beiden recht häufig festzustellen waren, nicht weiter von belangen. Eigentlich hätte er selbst gerne mitgetrunken, doch in seinem Alter konnte er sich das nicht mehr leisten. Er wollte schließlich bei einer Schlacht sterben und nicht bei einem Saufgelage.


 
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Gernot

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Re:Visionen auf dem Kriegszug      30.07.2010 21:24:52 --- 1 Jahr, 10 Monate her  
Wieder war das Heer weitergezogen. Thassilo hoffte, dass es bald wieder zu Kämpfen kommen würde. Irgendwie waren alle so ernst. Also durft man nicht richtig feiern und blutige Abwechslung gab es auch nicht. Keine schöne Situation. Aber es würde besser werden ganz sicher. Seine Visionen zeigten es ganz deutlich und die Nornen bestätigten es - Kampf, blutiger Kampf und dann viel Met. Egal ob es am Ziel des Kriegszuges sein würde oder in Walhall - es soll geschehen.

In der Zwischenzeit versuchte Thassilo etwas Stimmung in die trübesinnige Bande zu bringen. Warum freute sich niemand auf die Schlachten, auf den Tod? Wir sind doch keine am Leben hängende Christen!

Mit einer zündenden Idee zum Zeitvertreib betritt Thassilo das Führungszelt, wo Vidur über der Karte hing und mit Emirgond die Lage besprach.

"He ihr Strategen - wie wäre es mit einer kleinen Jagd. Diese elenden Wälder hier stecken voller Hirsche und voller Keiler. Das vertreibt die Langeweile, bringt Bewegung in die Knochen und kleine Erfolgserlebnisse für die Neuen. Außerdem können die Kampfgruppen gleich mal ihre Orientierungskünste üben. Morgen in aller Frühe könnte alles gerichtet sein!"
 
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Emirgond

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Re:Visionen auf dem Kriegszug      01.08.2010 18:21:31 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Vidur und Emirgond blickten zeitgleich auf als Thassilo das Zelt hinein kam. Emirgond freute sich sichtlich über den Vorschlag von Thassilo. "Ein wenig Abwechslung wird uns sicher gut tun, was meinst du Vidur? Schön jagen gehen und heute Abend gutes Wildfleisch zum Abendessen." Emirgond machte sich freudig daran die Karten aufzurollen und in dem provisorischem Schrank zu deponieren.

Ich werde noch schnell meinen Langbogen spannen gehen, ich denke wir treffen uns dann am Hauptfeuer?" Thassilo nickte zustimmend und schon machte sich Emirgond auf. In seinem Zelt fand er seine wunderschöne Frau vor. Sie schlief immer noch, oder nein.. es war noch früh am Morgen, Vidur und Emirgond haben garnicht gemerkt wie die Zeit vergangen ist. Langsam beugte Emirgond sich über sie und gab ihr einen Kuss. Sie blinzelte verschlafen. "Wo warst du denn die ganze Nacht?" fragte sie leise. "Ich hatte noch zu tun.. ist etwas später.. nunja viel später geworden.." antwortete Emirgond "Wir wollen auf die Jagd gehen um etwas den Kopf frei zu bekommen, magst du eventuell mit?" Lächelnd wendete sie sich Emirgond zu "Wenn du mich lieb bittest.. vielleicht" Emirgond nahm seine Frau auf den Arm und schaute sie an "Möchte mich meine geliebte Gehmalin vielleicht auf der Jagd begleiten? Ich trag sie auch gerne mit, wenn sie dies wünscht... hauptsache sie ist mal wieder bei mir." Emirgond küsste sie erneut. "Und hab ich die Ehre?" grinsend schaute er sie an, bis sie lachend nickte. "Darf ich den Bogen spannen? Und eventuell auch mal mein Glück versuchen?" fragte sie noch immer lachend. "Natürlich darfst du dein Glück versuchen" lachend setzte Emirgond seine Frau ab und gemeinsam machten sie sich daran das nötigste für den Ausflug in die Wildnis zu packen.
 
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Ragnar Sigefried Vidurson

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Re:Visionen auf dem Kriegszug      01.08.2010 18:52:59 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
"Klar, eine kleine Jagd ist eine gute Idee. In dieser Wildniss gibt es ja sonst nicht viele Abwechslungen vom Heeresalltag", erwiederte Vidur sichtlich erfreut auf den Vorschlag von Thassilo, jagen zu gehen.


 
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Gernot

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Re:Visionen auf dem Kriegszug      01.08.2010 19:46:11 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Also war es beschlossen. Wie immer hatte der eher wortkarge Vidur nur wenige Worte der Zustimmung benötigt, während Emirgond laut schreiend im Lager die Vorbereitungen traf. Als sich alle beim Feuer versammelten brachte er auch noch seine Frau mit. Wenn er nicht aufpasste, würde er sich wohl eher ein Kind auf der Jagd einfangen den einen Keiler. Aber was solls, Hauptsache es hebt die Moral.

Es war ein großartiges Bild als die vereinte Ritterschaft Georgiens lossprengte. Die Tiere in dieser abgelegenen Region warne scheinbra nicht an Jagden in dieser Größenordnung gewohnt. Schnell fielen auf der ersten Lichtung mehrere Rehe von den Pfeilen, welche direkt vom Pferd abgeschossen ihr Ziel fanden. Thassilo wartete noch. Er wollte sich einen schönen großen Keiler holen. Schließlich wehrt der sich wenigstens.

Zwischendurch streiften die Gedanken von Thassilo allerdings mehr zur Heimat. Aus dem Schwarzmeerraum brachten die Versorgungstrecks schlechte Kunde mit. Wieder war es zu Kriegshandlungen gekommen. Diesmal zogen Heere der Byzantiner durch Mordwina und die akritischen Freunde lagen vor der Küste Kiews. Was bedeutet aber Freundschaft in dieser Zeit? Die Waräger versuchten so gut es ging in dem großen Schachspiel neutral zu bleiben. Erst als sächsische Heere Akriten bedrohten, griff man auf der Seite der Verteidiger ein. Und nun? Jetzt standen die Akriten vor den Toren der kiewer und mordwinischen Freunde. Ein kleines georgisches Heer rastete noch in der Gegend und würde wahrscheinlich in die Kämpfe verwickelt werden. Auf beiden Seiten stehen Freunde Georgiens. Was tun wenn Freund gegen Freund steht? Die Waräger hatten sich entschieden. Sie würden den Weg wählen, den sie sich selbst erhoffen, wenn sie einmal angegriffen werden. Die Verteidigung des Hofes hat Vorrang. Die Heere der Waräger haben also Order im Falle einer Schlacht die Reihen der Verteidiger zu schließen. Noch gab es eine kleine Hoffnung auf Verständigung, aber die Hoffnung war gering.

Thassilo dachte wieder an seine Visionen und den Todesahnungen darin. Das Heer am Schwarzen Meer war nur klein. Nun denn - zum Sieg oder nach Walhall.

Mit diesem Gedanken gab er seinem Pferd die Sporen. Ein Keiler war gesichtet worden...
 
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Abdul Alhazred: *Schnurrrrrrooooaaaaaart*
* He Duda zieht sich fix die Stahlis an und erfüllt dem Hitbär seinen Wunsch.
* Lúthion Ibn Sora lässt einen lauten rülpser ins gh herein^^
Abdul Alhazred: He...Duda...küss mir!
Abdul Alhazred: Oh cool, aussagelose sätze: Die Zeit heilt alle wunden
He Duda: mäh
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