Basileios öffnete das Pergament, welches ein Kiewer Botenreiter überbracht hatte, und las. Er spürte die Skepsis des Russen, doch war das kaum verwunderlich. Jahrzehnte immer wieder ausbrechender Kämpfe zerstörten jedes Vertrauen. Den Herrschern der Verbündeten war es ähnlich gegangen als er mit der Möglichkeit eines Friedens mit Mordwina/Kiew ankam. Doch nun war er zum greifen nah.
Alexios Bourtzes, der oberste seiner Sekretäre schrieb auf Basileios Geheiß eine Nachricht, dem der, für Byzanz geltende, von Wosch dem Findigen gezeichnete, Vertrag beigegeben wurde.
Bardas Taronites, Basileios verläßlichster Kurier überbrachte die Schriftstücke.
QUOTE:
Werter Knjaz Tzwenson
Ihr sprecht in Eurer Nachricht davon dass Zar Schurrstein absent ist. Ich hoffe sehr, er ist wohlauf. In diesem Sinne meine besten Wünsche für Euren Zaren.
Gerne werde ich ins Detail gehen und Eure Fragen beantworten. Vertragspartner wären: England, Schottland, Irland, Dänemark, Island, Schweden, Norwegen, Samen, Arabien, Sarazenen, Beduinen, Georgien, Petschenegien, sowie die Völker der oströmischen Allianz, also die Ritter des Kreuzes, Akritien, Makedonien, Bulgarien und Byzanz.
Eure Heere im Norden erhalten, wie mir versichert wurde, Passagerecht. Ihr könnt die von den Wikingern kontrollierte Provinz, welche nach Angabe der Wikinger auf Eurem Wege liegt, passieren, hütet Euch jedoch vor aufständischem Bauernvolk.
Da Ihr so weit im Norden steht, sende ich Euch die Fassung des Vertrages und wenn es Euch genehm ist, so zeichnet und siegelt ihn. Viel zu verhandeln gibt es ja nicht da wir einen vollkommen weißen Frieden anstreben. Sollten nach dem Friedensschluß noch strittige Fragen existieren, bin ich sicher dass Ihr oder Euer bevollmächtigter Vertreter und der/die Vertreter des/der jeweiligen Vertragspartner das am Verhandlungstisch bereinigen können.
Anbei der ausgearbeitete Vertrag, von dem bereits Abschriften an alle Vertragspartner gesandt wurden. Anbei auch die Abschrift für das Reich von Byzanz, gezeichnet und gesiegelt von Protosebastos Wosch dem Findigen.
Auf eine friedliche Zukunft im Zeichen des Aufbaues und Wohlstands.
Gottes Segen mit Euch!
Mit hochachtungsvollem Gruß verbleibend
Basileios Kantakouzenos
Domestikos Logothetes tou dromou
QUOTE:
Der Vertrag:
Eure Vertragspartner akzeptieren die Grenzen des Zarenreiches Mordwina/Kiew wie sie vor Beginn der Kriegshandlungen bestanden.
Das Zarenreich Mordwina/Kiew akzeptiert die Grenzen seiner Vertragspartner, wie sie vor Beginn der Kriegshandlungen bestanden.
Beide Seiten erklären, dass es keinen Schuldigen an diesem Kriege gab und dass keinerlei Forderungen welcher Art auch immer erhoben werden.
Weder Mordwina/Kiew noch dessen Vertragspartner greifen in einen laufenden Konflikt zuungunsten des jeweils anderen ein solange der Vertrag gültig ist.
Der Friedensvertrag läuft bindend für fünf (RH) Jahre.
Gezeichnet und gesiegelt
Wosch der Findige
Protosebastos zu Byzanz
Es war wirklich ein Drama, ein menschliches Drama in dem zufällig Füchse eine Rolle spielten. Aber wir sollten nicht alles aus unserer beengten menschlichen Perspektive sehen. In der Welt der Füchse war dies ein Fuchsdrama in dem einige Menschen eine unbedeutende Rolle spielten.