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Einen Grund für ein Lächeln zu finden, das konnte man als Kunst anerkennen zu diesen Zeiten wo Krieg und Leid in allen Winkeln der zivilisierten Welt anzutreffen war. Und obwohl dies als Kunst anzusehen ist und Marcus Germanicus, Außenminister des Vatikans, König Italiens keiner dieser Freigeister zu sein scheint, trug er nach der Schlacht um Florenz, in der sämtliche Verbände seiner .. bestimmten.. Freunde aufgerieben und vernichtet wurden und nur die Überbleibsel, der Adel, Gnade erwarten konnte. Die Ritter des Kreuzes oder Tempelritter, wie man sie nennt, sind schon lange nicht mehr das was sie einmal waren. Ihre Existenz beschämt einen jeden aufrichtigen Christen und weil dies allein nicht genügt, führen sie ihr Schwert gegen eben diese. Den Papst, sie verdunkeln seinen hellen Schein durch Lüge und Intrige. Wahrlich.. Die Ritter des Kreuzes, sie sind die besonderen Freunde des Marcus Germanicus.
„Sind sie versorgt?“ - fragte der Kardinal, woraufhin das Nicken des übelriechenden Kerkermeisters als Antwort dienlich sein sollte.
„Wasser, Brot.. ohne Ausnahme?“
„Für den Großkomtur und seine Berater gibt es Speck und Wurst als Extraration.“
„Angeordnet habe ich dies nicht.. Sie sind die Gäste des Außenministeriums und wir wollen sie doch nicht verwöhnen, diese dreibeinigen Hunde.“ Marcus lachte.
„Wie wünscht der Herr?“
„Einzelzellen. Nebeneinander. Nur so viel Brot und Wasser, das sie mir nicht ins Jenseits fliehen können. Teile dann die Extrarationen auf die einfacheren Herren und Damen auf.. Sie folgen nur dem falschen Wolf, sind geblendet und nicht das personifizierte Böse.“
„Lassen wir sie denn frei, wenn sie nur geblendet sind..?“
„Überlasse das Denken einfach mir und tu was ich dir befohlen!“
Und wieder war es ein Nicken, das als Antwort ausreichen musste.
Es dauerte eine kurze Weile, vielleicht einen halben Tag, bis alles so vollbracht gewesen war, wie der Kanzler sich dies vorgestellt hatte. Bald müsste der stolze Italiener, mehr noch Römer im Herzen, die ersten Worte, fernab der Schlachtfelder, an seine Gäste richten. Viele dieser gingen ihm durch den Kopf. Sollte er beleidigend auffahren wie ein junger Eber, unerfahren und eines Großkomturen würdig? Sollte er ihnen ein wenig Freundlichkeit entgegenbringen, um sie geselliger zu stimmen? Viele Worte.. oder doch nur wenige? Als seine hallenden Schritte ihn durch die Katakomben der Stadt trugen und letztlich auch zu den Zellen, in der das Gros der gefallenen Ritter auf das Gespräch mit dem Außenminister vorbereitet wurde.
„Freunde.. bleibt ruhig sitzen, ihr habt es euch doch schon gemütlich gemacht.. ist ja nicht euer erster Besuch hier in italienischen Gasthöfen mit solch wunderschönen Ausblick.“
Das schadenfrohe Blitzen seiner Augen durch die Gitterstäbe jeder Zelle ließ die Ironie nur schwer ignorieren. Mit einem Klatschen seiner Finger auf die Handkante seiner Rechten, stellte der Kerkermeister einen kleinen Hocker vor die Zelle des Großkomturen, jedoch weit genug entfernt um auch von den Kanzlern des Knorkes gesehen und gehört zu werden.
„Ich komme direkt zum Punkt. Möchte hier jemand verhandeln?“
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