Auf dem Rücken seines Pferdes ritt Tzwenson im Tross richtung Heimat. Immer wieder entdeckten Späher vereinzelte Bauern und Streuner die den Tross umkreisten. Und sie wurden dreister. Die Besatzer der Ländereien hatten sie wohl ausgelaugt. Doch brauchten die Ritter des Zarenreiches alles Brot und Wasser für Ihre lange Heimreise und konnten ihnen nichts geben, es würde wohl nicht mehr lang dauern und es würde zu ersten Übergriffen kommen. Die Infanterie, ausgelaugt durch die Kämpfe, konnte er nicht mehr zu einem Gewaltmarsch antreiben.
Er wollte Frieden, Frieden um jeden Preis. Aber wirklich um jeden Preis? Nein. Der Wisch den er aus dem Lager der Byzantiener geschikt bekommen hat war alles andere als annehmbar. Es war ein Knebelvertrag ohne gleichen. Auch standen dort die Petschengen und die ehemaligen Ritter des Kreuzes als Vertragspartner. Tzwenson spie einen klumpen Speichel in den Wald durch den sie Zogen. Niemals würde er einen vertrag unterschreiben mit diesen "Vertragspartnern" er wusste wie genau sich eben jene an Papier hielten auf denen die lustigen kringel unter einem Text zu sehen waren. Zu Oft wurden Sie betrogen.
Tzwenson beschloss eine Antwort zu schreiben und hoffte das diese dazu führte das Basileios Kantakouzenos verstand wie wichtig dieser Frieden für Ihn war und das es nicht einfach mit der Unterzeichnung eines halbfertigen Schreibens war.
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Werter Basileios Kantakouzenos,
wir kennen uns nicht soweit ich weiß, ich muss also darauf Vertrauen das ihr das Recht habt für die zu sprechen die sich Wikinger nennen. Mir selbst bezeugte einer Ihrer Knjaze das er jeden Christen töten wolle oder sie knechten. Wie könnt ihr nun erwarten das ich etwas Unterschreibe das ein Christ mir Vorlegt der sagt er Spreche für die Christenmörder, jene die Frauen und Kinder aufs brutalste abschlachten und wenig auf die Etikette geben.
Als Beweis für Eure Position oder vielmehr die Position Eures Herschers richte ich die Bitte an Euch dafür zu sorgen das unsere Brüder und Schwestern aus Kasan augenblicklich freigelassen werden. Laut meinen Informationen sitzen sie in einem Verließ im von den Iren besetzten Pommoran. Ich werde sorge dafür Tragen das sie Augenblicklich in Ihre Heimat zurückkehren werden. Hierzu sende ich einen weiteren Boten an die Iren dort aus. Da mein Bote vor dem Euren ankommen würde werde ich Ihn losschicken sobald ich Eure Nachricht hierzu erhalten habe.
Desweiteren muss ich euch Berichten das am vertrag ser wohl noch zwei änderungen vorgenommen werden müssen. Zum einen Streicht bitte die die sich immernoch Ritter des Kreuzes nennen und das Volk der Petschengen aus diesem Vertrag heraus. Die beziehungen zu diesen "Parteien" und uns sind euch hoffentlich bekannt. Ein Solcher Frieden kann weder mit den Verrätern am russischen Boden noch mit unseren Erzfeinden der ehemaligen Ritter des Kreuzes unter der Führung des Lügners Knorke zustande kommen dazu fehlt das Vertrauen in das Wort und in die Ehre der Führung dieser "Parteien". Ich hoffe ihr versteht mich in diesem Punkt. So hat Zuka von Zungenschlag schon etliche Meinungen einem Freiden zwischen unseren Völkern wiedersprochen und die Geschichte mit den ehemaligen RDK ist Euch sicher nicht fremd. Desweiteren ist aus vorher genannten Gründen Kasan auf der unsrigen Seite mit aufzunehmen. Ich brauche einen Beweiß für Eure Worte, kennen wir uns doch nicht einmal Persönlich.
Zum anderen müsst Ihr uns Zugestehen das wir unseren Freunden bei einem Angriff beistehen können. Was wären wir für ein Land die Bruder und Freund im stich ließen weil wir unsere Eigene Haut retten möchten. Dies wäre wenig Ehrenvoll da werdet Ihr mich sicher Verstehen. Diese Freunde sind sowohl alle Russischen Völkern zu denen wir die petschengen auf eigenen Wunsch hin nicht zählen so auch die Bruderstaaten Litauen und Pruzzen. Eben jene sind mit uns durch Blut und Kampfe so verbunden wie es zwei Menschen sonst nur durch die gleiche Mutter sein können. Und ebenso unser Treuer wächter des Glaubens, der Heilige Stuhl, euch auch bekannt als Vatikan. Unsere Mutter Kirche können wir als Christen nicht im Stich lassen. Auch hier mögt Ihr mich als gläubiger Christ verstehen. Erfüllt diese Anforderungen sonst wäre es kein weißer Freiden wie ihr es mir beschrieben habt.
Ich werde in bald in Kiew ankommen und hoffe euch und einen Vertreter der Akriten und der Makedonen dort anzutreffen um diesen Vertrag zu unterzeichnen. Die übrigen "Parteien" mögen durch Euer Wort an den vertrag gebunden sein und ich hoffe das Ihr Euer Wort haltet und, sollten die Wikinger erneut in den nächsten 5 jahren auf russichem Boden stehen, an unserer Seite eure Pflicht erfüllen die im vertrag festgehalten wird.
Anbei entsende ich einen Entwurf eines solchen Vertrages.
Tzwenson ließ den Boten aus Byzanz zu sich bringen der die Dauer des Schriftwechsels über auf einem Sauberen Wagen fahren durfte und ausgiebig Speiß und Trank erhalten hatte, während leicht verletzte Mordwinen neben dem Wagen herliefen um die Etikette zu wahren. Tzwenson war Stolz auf jeden einzelnen von ihnen. Sie gaben alles für Ihr Land. So würde er es ebenfalls halten. Und sei es sein Stolz, für sein Land würde er alles aufgeben.
Als der Bote Ankam überreichte Tzwenson ihm zwei Dokumente. Er richtete keinerlei Worte an diesen Boten, er übergab die Dokumente selbst einzig zu dem zweck das der Bote wusste wer dies geschrieben hatte und hoffte darauf das der Bote berichten würde wie zuvorkomment er behandelt worden ist um zu zeigen wie ernst es jedem einzelnen Ritter des zarenreiches mit dem Frieden war.
Das zweite kleinere Dokument enthielt folgenden Text:
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Der weiße Vertrag:
Die Vertragsteilnehmer akzeptieren die Grenzen des Zarenreiches Mordwina/Kiew, sowie Kasans wie sie vor Beginn der Kriegshandlungen bestanden.
Das Zarenreich Mordwina/Kiew und Kasan akzeptiert die Grenzen seiner Vertragspartner, wie sie vor Beginn der Kriegshandlungen bestanden.
Beide Seiten erklären, dass es keinen Schuldigen an diesem Kriege gab und dass keinerlei Forderungen welcher Art auch immer erhoben werden.
Weder Mordwina/Kiew und Kasan noch dessen Vertragspartner greifen in einen laufenden Konflikt zuungunsten des jeweils anderen ein solange der Vertrag gültig ist. Im Falle eines Angriffs auf befreundete Völker ist es allen Vertragsteilnehmern gestattet schützend einzuschreiten.
Sollte ein Vertragsteilnehmer diesen Vertrag misachten wird von allen Vertragsteilnehmern ein Einschreiten zu ungunsten des Vertragsbrechers stattfinden.
Der weiße Friedensvertrag läuft bindend für fünf (RH) Jahre.
Dies ist mein Vorschlag eine genaue Ausarbeitung für eine Unterzeichnung ist jedoch noch erforderlich und mir derzeit nicht Möglich da ich diese Schreiben aufsetzen musste während wir gen heimat zogen, wir rasten nur um zu schlafen. Ihr habt mehr ruhe, ich überlasse es Euren Gelehrten daraus einen annehmbaren Vertrag zu gestallten, der dann hoffentlich auf der Kiewer Burg unterzeichnet werden kann. Bitte entfernt die ehemaligen Ritter des Kreuzes und die Petschengen von vornherein aus dem Vertrag, ich erklärte dies bereits.
Hochachtungsvoll
Tzwenson
Knjaz Mordwinas