Sein Gesicht zog Falten, er wusste nicht recht, ob er schmunzeln oder verzweifeln sollte. So erhob er sich, vom Boden und richtete seine Blicke eindringlich auf seinen Gegenüber.
QUOTE:
Werter König,
es ist erstaunlich wie sich eure Worte der jeweiligen Situation anpassen. Noch vor ein paar Monaten habt ihr unsere Ankunft verhöhnt und uns als ehrenloses Pack beschimpft. Nach den zwei vernichtenden Niederlagen gegen meine Krieger, seid ihr gen Norden geflohen, dem Kampfe ausweichend. Eure Landstriche sind stark befestigt und doch schafftet ihr es nicht euch mit fast eurer gesamten Streitmacht zu verteidigen.
In Anbetracht eurer Schwäche unterbreitete ich euch das Angebot eines Waffenstillstandes, in der Hoffnung es mögen sich vlt einige Spannungen ergeben, die unsere Interaktion etwas spannender gestalten würden. Doch selbst von Angesicht zu Angesicht, windet ihr euch wie eine Schlange in meiner Barmherzigkeit, ohne einen Funken Ehre. Aber darin ist euer Volk ja geübt, stets Schoßhund anderer zu sein.
Schaut auf eure Nachbarn die Ungarn, sie haben sich klug verhalten. Sie sind ihren eigenen Weg gegangen, ohne blindem Vertrauen in ihre Verbündete.
Die Frage ist sehr richtig, wie soll es weitergehen. Der erste Schritt wären ehrliche richtige Worte, über das jetzt und hier, als auch über die Vergangenheit.
er setzte sich wieder und nahm einen Schluck Tee. Klatschte kurz mit beiden Händen. Darauf kam ein Diener mit einer weiteren Tasse, für den bayrischen stolzen König.