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Die Unterkunft, die er bewohnte war seines Standes angemessen. Nichts des so trotz war es ein Gefängnis. Jedoch waren ihn die Mauern seines momentanes Zuhauses immer noch lieber als das Kerkerloch, welches ihn wahrscheinlich in Spanien erwarte hätte.
Ein Bote überbrachte Seraphon eine Nachricht vom Duc der Bretonen. Alle Mauren wurden frei gelassen und es wurde ihnen gestattet, wieder in ihre Heimat reisen zu dürfen. Der Bey ließ jedem der bretonischen Diener und Wachen einige Goldstücke zukommen, bevor er die Stadt verließ um dort auf seine beiden Söhne zu treffen, welche dort mit einem kleinen Gefolge auf ihn gewartet hatten.
„Vater, haben sie euch ein Leid angetan? Wenn ja, dann werde ich sie dafür bezahlen!“ Crean´s Gesicht war rot vor Wut. „Nein, mein Sohn, sie haben mich gut behandelt. Sie haben alle von uns gut behandelt.“ Der Bey legte seine Hand beruhigend auf die Schulter seines ältesten Sohnes. „Wir haben keine Zwist mit den Bretonen.“ Die Blicke von Vater und Sohn trafen sich und nach einigen Sekunden nickte Crean. „Ihr habt Recht. Ich werde alles für unsere Abreise vorbereiten. Entschuldigt mich bitte.“ Er verbeugte sich und entfernte sich. „Er ist etwas zu unbeherrscht Vater.“ Mit einem Schmunzeln im Gesicht sah Seraphon seinen jüngsten Sohn an, der diese Worte gesprochen hatte. „Sprich ruhig weiter mein Sohn.“ „Mein Bruder ist ein großer Krieger und ein guter Feldherr. Aber ihm fehlt das Fingerspitzengefühl im Umgang mit Anderen. Deswegen würde er gute Berater brauchen, wenn er einmal euer Erbe als Bey antreten wird.“ Der maurische Herrscher war stolz auf seinen Jüngsten. Obwohl er noch ein Knabe war, zeigte er eine große Auffassungsgabe und Weitblick. „Wenn er denn Bey wird.“ Ohne noch mehr zu sagen, ging Seraphon davon und ließ seinen Sohn nachdenklich zurück.
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