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Da war sie hin die Initiative, eine solche Scharade hatte sie nicht erwartet.
Die Hand mit dem Messer sank, sie zischte dem Mann vor ihr zur zu verschwinden, und als dieser fort war setzte sie sich auf ihr Lager un sann nach.
Bisher hatte sie die ständige Nähe des Athelonson als Zeichen von fehlendem Vertrauen in ihre Kampfesfertigkeiten verstanden.
Sollte es tatsächlich Zuneigung sein? Dass sie nicht verstanden hatte die Blicke des Heerführers zu deuten, schien ihr Beweis genug, dass der Krieg die Menschen auf viele Weise verändern konnte. Den Becher Wein würde sie vorerst ausschlagen, welchem Herren sie den nun auch verdanken mochte.
Die nächste Schlacht stand an und Emeth sah sich an der Seite ihres Strategen und des Heerführers in einer Position, die das Vertrauen des Athelonson deutlicher nicht hätte zeigen können. Zur Offizierin der Fußsoldaten hatte er sie ernannt. Das Kontingent war nicht groß, aber für ihre erste Führungsposition ideal.
Sie war überrascht an ihrer Flanke diesmal den Tzimiskes zu finden, während sich der Waräger schon bald mit einem gewagten Sprung mitten unter die feindliche Formation wagte.
Der Strategos von Burnasul agierte an der Spitze der Reiterei sehr viel zurrückhaltender und begnügte sich lange Zeit damit die Flanke der Fußtruppen zu verteidigen, ehe er dem Ruf des Domestikos folgend die Reiter in die Reihen der Rus trieb.
Die Leistung des Griechen wirkte routiniert, aber blass, kein Vergleich zu dem Eifer des Domestikos.
Als sie vom Pferd des Domestikos geholt wurde, musste sie sich eingestehen, dass es ein schönes Gefühl war, von jemandem so aufmerksam umsorgt zu werden.
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