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Re:Wichtige Depesche an das Zarenreich Mordwina/Kiew 01.08.2010 11:03:38 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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Ah eine Reaktion aus dem Reich der Mordwinen, war man vielleicht doch zu wahren Verhandlungen bereit. Haldon las die Depesche und war enttäuscht. Leere hohle Phrasen wie sie der deutsche Kaiser streut um de Krieg in der Welt am laufen zu halten. Aber eine höffliche Depesche verlangte nach Antwort.
QUOTE: Werter Knjaz Twenzson,
wir danken Euch für Eure bemühte Antwort doch folgen können wir Euch nicht. Mein erster Rat in meinem letzten Schreiben war -befragt Eure Chronisten-. Ist es Euch wirklich entgangen, dass ihr schon im November des jahres 1049 des Herren aktiv in dem Krieg auf dem Balkan, der Heimstatt des oströmischen Bundes standet. Wenn ja, so sieht zu Euer Gedächnis folglich aufzufrischen. Dann wäre die Frage wer, mit den Kampfhandlungen in diesem unseeligen Krieg begann geklärt.
Das Ihr Sachsen helfen wolltet ehrt Euch, es ändert aber doch nichts an der Tatsache, dass nicht Byzanz Euch zuerst angriff, sonder Ihr den Bund, also verdreht bitte nicht die ehrlichen und gut gemeinten Worte eines um den Frieden bemühten.
Byzanz war lediglich so freundlich und machte formell, was ihr versäumtet. Also könnt Ihr diesbezüglich noch einen Dank an das Kaiserreich Byzanz versenden. Ob Ihr in diesem Krieg nach dem Bund eingegriffen habt, wahrlich ja, aber ihr ward der erste der seinen Fuß auf Feindesboden setzte, nicht Byzanz. Sagt doch selbst, ihr würdet auch einem solch frechen Volk den Krieg erklären.
Nun das Angebot Byzanzs besagte die Einstellung aller Kampfhandlungen. Ein für wahr schöner Gedanke. Zudem besagte es und garantierte Euch den Rückzug nach Osten, allein eine unruhige Provinz, besetzt von revoltierenden Bauern, kreuzte Euren Weg. Aber dem stolzen Heer der Mordwinen hätten ein paar vom Hafer gestochenen Bauern wohl kaum den Rückweg verstellen können. Und trotzdem seit ihr nach Westen weitergezogen, genau das Gegenteil von dem was Teil eines Friedens hätte sein können.
Wer will es da Byzanz verdenken, dass das Gefühl des HIngehalten werdens aufkam. UNd da der oströmische Bund so lange versuchte über das Fehlverhalten Mordwinas hinweg zu sehen, war der Zeitpunkt gekommen es nicht mehr zu tun. Mit leeren Worten wolltet Ihr lediglich erreichen, dass die Front im Südosten sich für Euch nicht eröffnet. Aber jeder Geduldsfaden endet und ich bewundere Byzanz dafür, dass derer Faden so lange hielt. Allein der Wille für einen frieden war es der einen Einmarsch nach Mordwina/Kiew verhinderte, aber Ihr habt diesen durchtrennt.
Eure Gefangenschaft habe ich übrigens nicht erwähnt, mag sein das Byzanz dies tat. Aber ich denke, Byzanz bat sich an sich für die Euren einzusetzen, wenn ihr den Friedensbemühungen gefolgt wäret.
Wir finden es eher traurig, das Euch der deutsche Kaiser soviel Sand in Eure Augen gestreut zu haben scheint, dass Ihr nicht mehr unterscheiden könnt zwischen Lüge und Wahrheit. Aber bei diesem Umgang wundert es uns nicht.
Wie sol ich Euch schlecht machen bei Euren Freunden? Wir Beide kommunizieren untereinander, aber wenn Ihr dies wollt, so lasse ich diese Schreiben öffentlich werden. Dies kann ich gern für Euch tun, dabei kann ich natürlich auch die Berichte meiner Augen, sowie das dazugehörige Kartenwerk verfielfälltigen lassen. Ihr müsst es nur sagen, so werde ich Euren Wunsch erfüllen.
Eure Einladung auf Eure Burg, jedoch werde ich erst nachgekommen, wenn ein Friedensvertrag unterzeichnet ist, denn solange dies nicht der Fall ist, wird Akritien auf dem Balkan zur Verteidigung seiner Freunde stehen und Euch auch dort auf dem Feld der Ehre erwarten. Akritien hegt kein Groll gegen Euch, daher werden wir uns auch nicht auf Angriffe der Kernprovinzen Kiews/Mordwina beteiligen. Wir werden aber die sich wehrenden Byzantiner zu Hause beschützen, So weit es uns möglich.
Wenn ihr also einen Friedensvertrag unterzeichnet habt, der alle Kampfhandlungen einstellt, dann werden wir Eure Einladung sehr gerne annehmen.
Gruß und Ehre
Haldon vom Kreuze
Sultan der Akriten
Großmeister des Larzarusorden
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