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Re:Wichtige Depesche an das Zarenreich Mordwina/Kiew 03.08.2010 18:22:33 --- 1 Jahr, 9 Monate her
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Der gute Pfarrer hatte wahrlich einen weiten Weg auf sich nehmen müssen. War er doch vom anscheinend doch etwas überarbeitet Knjarz den weiten Weg zum akritischen Hof gesandt worden, dabei wußte der Knjarz wo sich die akritischen truppen aufhielten und wenn nicht, war seine Aufklärung ja sowas von miserabel.
Aber der Pfarrer hatte Glück er hatte sich gerade eingeschifft als sein Boot im Schwarzen Meer auf einen kleinen akritischen Verband stieß, der den guten Pfarrer nach erfolgtem Nachrichtenaustausch zwischen Kapitänen in die richtiige Richtung wies.
Im Heerlager der Akriten erhielt der gute Mann Verpflegung und Unterkunft und die Botschaft dem Sultan vorgelegt.
QUOTE: Werter Twenzson,
nun hat sich Euer Gedächnis nicht allein getrübt auch Eure Sinneswahrnehmung scheint unter diesen leidigen Konfklit zu leiden, doch keine Sorge wir haben für solche Fälle immer Abschriften bereit. Und sofern es sich wirklich um meine letzte Nachricht handeln sollte so füge ich Euch gern eine Abschrift bei.
QUOTE: Werter Knjaz Twenzson,
wir danken Euch für Eure bemühte Antwort doch folgen können wir Euch nicht. Mein erster Rat in meinem letzten Schreiben war -befragt Eure Chronisten-. Ist es Euch wirklich entgangen, dass ihr schon im November des jahres 1049 des Herren aktiv in dem Krieg auf dem Balkan, der Heimstatt des oströmischen Bundes standet. Wenn ja, so sieht zu Euer Gedächnis folglich aufzufrischen. Dann wäre die Frage wer, mit den Kampfhandlungen in diesem unseeligen Krieg begann geklärt.
Das Ihr Sachsen helfen wolltet ehrt Euch, es ändert aber doch nichts an der Tatsache, dass nicht Byzanz Euch zuerst angriff, sonder Ihr den Bund, also verdreht bitte nicht die ehrlichen und gut gemeinten Worte eines um den Frieden bemühten.
Byzanz war lediglich so freundlich und machte formell, was ihr versäumtet. Also könnt Ihr diesbezüglich noch einen Dank an das Kaiserreich Byzanz versenden. Ob Ihr in diesem Krieg nach dem Bund eingegriffen habt, wahrlich ja, aber ihr ward der erste der seinen Fuß auf Feindesboden setzte, nicht Byzanz. Sagt doch selbst, ihr würdet auch einem solch frechen Volk den Krieg erklären.
Nun das Angebot Byzanzs besagte die Einstellung aller Kampfhandlungen. Ein für wahr schöner Gedanke. Zudem besagte es und garantierte Euch den Rückzug nach Osten, allein eine unruhige Provinz, besetzt von revoltierenden Bauern, kreuzte Euren Weg. Aber dem stolzen Heer der Mordwinen hätten ein paar vom Hafer gestochenen Bauern wohl kaum den Rückweg verstellen können. Und trotzdem seit ihr nach Westen weitergezogen, genau das Gegenteil von dem was Teil eines Friedens hätte sein können.
Wer will es da Byzanz verdenken, dass das Gefühl des HIngehalten werdens aufkam. UNd da der oströmische Bund so lange versuchte über das Fehlverhalten Mordwinas hinweg zu sehen, war der Zeitpunkt gekommen es nicht mehr zu tun. Mit leeren Worten wolltet Ihr lediglich erreichen, dass die Front im Südosten sich für Euch nicht eröffnet. Aber jeder Geduldsfaden endet und ich bewundere Byzanz dafür, dass derer Faden so lange hielt. Allein der Wille für einen frieden war es der einen Einmarsch nach Mordwina/Kiew verhinderte, aber Ihr habt diesen durchtrennt.
Eure Gefangenschaft habe ich übrigens nicht erwähnt, mag sein das Byzanz dies tat. Aber ich denke, Byzanz bat sich an sich für die Euren einzusetzen, wenn ihr den Friedensbemühungen gefolgt wäret.
Wir finden es eher traurig, das Euch der deutsche Kaiser soviel Sand in Eure Augen gestreut zu haben scheint, dass Ihr nicht mehr unterscheiden könnt zwischen Lüge und Wahrheit. Aber bei diesem Umgang wundert es uns nicht.
Wie sol ich Euch schlecht machen bei Euren Freunden? Wir Beide kommunizieren untereinander, aber wenn Ihr dies wollt, so lasse ich diese Schreiben öffentlich werden. Dies kann ich gern für Euch tun, dabei kann ich natürlich auch die Berichte meiner Augen, sowie das dazugehörige Kartenwerk verfielfälltigen lassen. Ihr müsst es nur sagen, so werde ich Euren Wunsch erfüllen.
Eure Einladung auf Eure Burg, jedoch werde ich erst nachgekommen, wenn ein Friedensvertrag unterzeichnet ist, denn solange dies nicht der Fall ist, wird Akritien auf dem Balkan zur Verteidigung seiner Freunde stehen und Euch auch dort auf dem Feld der Ehre erwarten. Akritien hegt kein Groll gegen Euch, daher werden wir uns auch nicht auf Angriffe der Kernprovinzen Kiews/Mordwina beteiligen. Wir werden aber die sich wehrenden Byzantiner zu Hause beschützen, So weit es uns möglich.
Wenn ihr also einen Friedensvertrag unterzeichnet habt, der alle Kampfhandlungen einstellt, dann werden wir Eure Einladung sehr gerne annehmen.
Gruß und Ehre
Haldon vom Kreuze
Sultan der Akriten
Großmeister des Larzarusorden
Ihr wisst wer mit Euch einen Frieden schließt zu Gedenken und sofern ihr diesbezüglich erneut Ambitionen habt so wendet Euch vertrauensvoll an die Gesanden Byzanzs. Welche schon einmal versuchte mit Euch einen Frieden zu schließen, wir hoffen ihr erinnert Euch.
Und so lange ihr keine anderen Sorgen habt woher so schnell die Boten mit Depeschen für Euch kommen, bitten wir Euch nur immer zu bedenken das es von Zeit zu Zeit zu Gedächnistrübungen kommen kann. Daher habdelt nicht vorschnell.
Sofern Ihr gedenkt Euch die Mühe zu machen auf meine, jetzt eigentlich, beiden Briefe zu antworten, erwarten wir Eure Antwort mit Freude.
Gruß
Haldon vom Kreuze
Sultan Akritiens
Großmeister des Larzarusorden
Dem Pfarrer wurde nach einer erholsamen Nacht die Depesche mitgegeben. Vorher wurde ihm gesagt wo sich welche mordwinischen und kiewischen Truppen befanden. Zumindest jene die von der akritischen Aufklärung und ihren zahlreichen Spionen zu diesem Zeitpunkt aktuell gemeldet waren.
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