|
Sancho sah die Erleichterung in Smokers Gesicht.
Nun konnte dieser sich etwas besser auf seine Aufgaben besinnen.
An seinem Arbeitstisch begann Sancho sofort mit einer Nachricht an seinen Sohn und Laszlo.
Lieber Alonso, lange hast du von mir nichts gehört und dir wohl Sorgen gemacht.
Doch ich kann dich beruhigen, da ich mich von der Gefangenschaft gut erholt habe.
Wir haben noch eine wichtige Aufgabe, aber dann werde ich nach Hause kommen.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen.
Doch nun etwas sehr wichtiges.
Du und einige deiner treuen Freunde müssen, umgehends, nach Susdal reisen.
Dort musst du (in der Nähe ihres Lehes) Ayala al Yeshinna aufsuchen. Sie ist stark verwundet und braucht unsere Hilfe. Da sie die Herzensdame unseres Freundes Smoker ist, liegt mir die Sache sehr am Herzen.
Anbei erhälst du eine Karte, um dich in Susdal zurecht zu finden und das Siegel von Smoker, um dich auszuweisen. Bitte begib dich sofort, nach erhalt dieser Nachricht, auf den Weg.
Sei aber bedacht, dass in Susdal sich Georgier herum treiben und versuche diese zu meiden.
Für den Fall, dass es doch zu einem Treffen kommen sollte, hast du ja deine Freunde, welche wie du in der Waffenkunst sehr gut ausgebidet seit.
Also bewappne dich mit dem Nötigsten und gute Reise auf baldiges Wiedersehen.
Nun ein paar Worte an Laszlo.
Werter Freund in Abwesenheit meines Sohnes habt ihr die Aufgabe das Lehen und die Grafschaft weiterhin zu verwalten. Doch achtet bitte auch auf die Heilerschule, damit diese ihrer Aufgabe gerecht wird.
Die Reise von Alonso hat auch den Zweck unsere Schule bekannt zu machen, um etwaige Interesenten zu informieren. Bitte versorgt Alonso mit dem Nötigen und gebt ihm ein paar gute Leute mit.
In Susdal treiben sich Georgier rum. Ansonsten seit gewiss, dass ich bald zurückkehren werde.
Mit ritterlichem Gruss
Sancho Pansa
Ein Bote wurde gerufen und Sancho gab ihm die Order die Nachricht ohne Unterbrechung zu Alonso zu bringen. Eine Verzögerung wäre nicht akzeptabel.
Der Bote war sich seiner wichtigen Aufgabe bewusst und machte sich sofort auf den Weg.
Danach begann Sancho mit seinen Leuten ein leichtes Kampftrainig, um nicht ganz unvorbereitet zu sein auf etwaige Auseinandersetzungen mit den Daenen.
Alonso Pansa Bischof der wahren Kirche zu Litauen
|