|
Wulfgar II rief Graf Sancho Pansa in sein Heerführerzelt und besprach sich dort kurz mit ihm.
"Ich habe leider nicht viel Zeit, werter Graf und ich entschuldige mich zur Zeit so kurz angebunden zu sein, doch viele Dinge passierten zur Zeit."
Er nahm kurz einen Schluck Wein zu sich und bot seinem Gegenüber auch einen an.
"Wir mußten leider mit euch hier nach Gotland reisen, um die Dänen zu verfolgen, die unsere Küsten verwüstet haben, da sie es so halten wie vorher die Norweger und die Schweden danach. Die Diplomatie mit Wort und Schrift ist diesen Barabaren leider nicht gegeben, auch wenn sie nach eigenen Aussagen ja gar nicht alle weiterhin der Nordbund wären, der zusammen arbeitet und zusammen denkt."
Ein weiterer Schluck aus dem Weinpokal.
"Wir konnten immerhin hier das Dänennest ausräuchern und hoffentlich so unsere Küste ein wenig sicherer machen, doch waren Segel von weiteren Barbaren aus Skandinavien am Horizont schon aufgetaucht. Mal wieder die Schweden und mal wieder ohne sich anzukündigen, wobei das in der jetzigen Situation ja auch nicht weiter nötig war und eine Verteidigung der Dänen hier ihnen zumindest nicht gelungen ist. Sie sind zu spät und wir werden uns wieder auf die Ostsee zurück ziehen und nur einen kleinen Rückzugskampf ausfechten, um unsere Flotte sicher in See nach Nordschweden stechen zu lassen. Die Region ist noch recht unangetastet geblieben."
Er schaute auf die Reaktion seinen eifrigen und geachteten Grafen Sancho.
"Und ich bedanke mich für eure Glückwünsche zu meiner Hochzeit. Leider ist es noch keine Zeit für große Feierlichkeiten und es gab nur erst die verbindlichen Absprachen für diese Verbindung zwischen unsere Familien. Ein Fest wird nach diesen Kämpfen in Litauen folgen, wie es sich gehört. Und ich hoffe auf euer Beiwohnen.
Kann ich sonst etwas für euch tun ?"
|