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Wir schreiben das Jahr 1060. Die heldenhaften Schweden hatten sich in den Sommermonaten wieder in ihrem Urlaubsdomizil in Litauen aufgehalten und waren nun nach einer kleinen Fahrt durch die Ostsee endlich wieder in den heimatlichen Gestaden ihres geliebten Schwedens angekommen. Gerade noch rechtzeitig, wie sich herausgestellt hatte, denn einige Tage später setzten auch schon die ersten Herbststürme ein und die Schweden hofften, dass der Winter, der danach kam, auch wieder enden würde und dass sich der große Wolf nicht von seiner Kette losreißen konnte, um die Welt in schreckliches Unheil zu stürzen.
Allerdings gab es auch Lichtblicke in dieser trostlosen Zeit, denn sie hatten reichlich, nun sagen wir es mal so, Souvenirs eingekauft, ohne zu bezahlen.
Die meißten dieser "Mitbringsel" stammten aus seltsamen Steingebäuden an der Küste, welche von Männern in Frauenkleidern bewohnt wurden und wohl ihrem Gott gewidmet waren. Drollig anzuschauen für die Wikinger, jedoch auch irgendwie irritierend, denn man vermisste die holden Weibsbilder in den Hallen.
Jedoch waren diese Gebäude immer gut gefüllt mit wertvollen Schätzen, verwunderlich, wenn man dies auf der einen Seite betrachtete ...
....Aber andere Länder, andere Götter, andere Sitten. Allerdings fand man auch einen reichhaltigen Schatz an dicht aneinander gebundenen und beschriebenen Papierseiten. Wahrhaftig, eine wunderbare Erfindung, auf wenn sie nicht die eines Schweden war.
Wer jedoch jetzt glaubt, dass wir Schweden diese nicht richtig einsetzen können, der irrt. Denn wir stellten sehr schnell fest, was der Beweggrund war, diese Dinge aneinander zu heften. Zum einen konnte man hervorragend den Kamin in der großen Halle damit entflammen, was bei Holz sehr viel schwerer ging und zum Anderen eignete es sich hervorragend dafür, in Stunden außerhalb eines guten Kampfes, über die drolligen Geschichten der Christenmenschen zu lachen. Eine perfekte Erfindung halt.
Gerade richtig in der Jahreszeit wo ein richtiger Schwede lange Stunden beim Gelage in der großen Halle, beim Schlafen, oder beim
sitzen auf dem Abort zubrachte, wo man ja schließlich, zumindest bei Letzterem, etwas zum Lesen oder halt zum Verhindern von Schweinereien brauchte, denn das Pergamentpapier fühlte sich einfach so weich an, im Vergleich zu den Tannenzweigen aus dem Wald um die Ecke.
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