Marius konte die Buchstaben kaum sehen doch er musste diese Nachricht fertigt bekommen. Sie sollte sein erster Beweis seiner Eignung sein. Er musste seine Trauer unterdrücken um dieser Pflicht nachzukommen. Welche schwere Aufgabe es war, das wußte wohl nur er und der neue König der Akriten.
QUOTE:
Höret ihr Völker der Welt, höret Ihr Freunde wie Feinde Akritiens,
wir, Marius vom Kreuze, Sohn des Haldon vom Kreuze, überbringen Euch die Kunde vom Tode meines Vaters.
Er starb nicht so wie er gelebt hatte. Während mein Vater ein Mann des Wortes und Frieden war und den Kampf, ja Krieg, nur als letztes Mittel der Diplomatie sah und ihn stehts verabscheut hat. So fiel er trotz der Versuche einen Frieden zu erreichen durch die Waffe eines Feindes.
Während mein Vater stehts seinen Freunden und Feinden zugewandt war, ohne Heimtücke. So wurde er heimtückisch durch einen Pfeil in den Rücken niedergestreckt. Aber nicht in einer Schlacht zwischen Kriegsparteien. Sondern feige durch Tat eines Attentäters.
Daher beschloß das Reich der Akriten, um seinen toten König zu Ehren, die Kampfhandlungen mit allen Kriegsparteien umgehend einzustellen. Um den letzten Wunsch meines Vaters zu entsprechen. Es möge Frieden einkehren in unsere Landen.
Wir, Marius vom Kreuze, rechtmäßiger Thronfolger Akritiens, werden vorerst nur die Aussenbeziehungen Akritiens leiten und den Thron vorerst in die Hände unseres treuen Freundes und bisherigen Wesirs Karl Martell legen.
Welt trauert um meinen Vater. Einen aufrechten Mann des Glaubens und des Friedens.
Marius vom Kreuze
Aussenminister/-wesir Akritiens