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Gabriel hatte sich nach Rom begeben, der Bischof der Toskana war nun an der Reihe dem neuen Papst seine Aufwartung zu machen und sein Lehen bestätigt zu bekommen.
Die Stadt war in heller Aufregung eine Kutsche nach der anderen drängte in den vatikanischen Palast, so dass Gabriel obwohl nicht von niederem Adel sich zunächst gedulden musste, eher er nun endlich an der Reihe war und seine Audienz bekam.
Die Prunkräume des Palastes kannte er zu genüge, schon als kleiner Bub hatte er hier zwischen den gewaltigen Säulen, Spiegeln und Kunstschätzen gespielt, so dass es ihm schon lange nichtmehr vor Ehrfurcht erschaudern ließ in diesem inneren des Herzens der heiligen Mutter Kirche wandeln zu dürfen. Dennoch, er war gern hier, all diese Pracht, vermittelten ihm ein Gefühl dafür wie groß die Sache war, für die er und seine Familie seit Generationen stritten.
Der Tradition folgend, fiel er als Aidan I. den Raum betrat auf seine Knie und küsste den Ring des Heiligen Vaters.
„Eure Heiligkeit, im Namen meiner Familie schwöre ich euch die Treue, bis in den Tod, verfügt über mich sowie all meine irdischen Güter.“
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