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Ewig kam Moebia die Überfahrt nach Sachsen vor.
Die Ankunft im Land war unerfreulich gewesen. Sie wurde auf Schritt und Tritt verfolgt, überall lauerten Wachen, die sie misstrauisch beäugten. Doch König Rigel von Sachsen schien recht umgänglich. Er hatte nach ihrem Begehr gefragt und ihr Vorhaben begrüßt.
Von da an ging es stetig bergauf. Nach ihrer Ankunft in Hamburg traf sie auf den Freigrafen. Sie stolperte fast über seine Füße, als sie eiligen Schrittes dem Turnierplatz entgegen eilte, um sich für das Turnier einzuschreiben. Mit seiner Hilfe hatte sie ihren Trainingsrückstand recht schnell wieder ausgleichen können.
Und am heutigen Turniertag hatte sie vollen Erfolg. Nicht nur, dass sie ihre Gegner im Duell und sogar im Tjosten geschlagen hatte, sie hatte sogar das Melee für sich entschieden.
Voll Freude nahm sie die Gratulationen des Freigrafen entgegen. Danach stolzierte sie unter den bewundernden Blicken einiger Ritter auf großen Schlachtrössern über den Turnierplatz, hin zu den Ställen.
Dort wartete schon ihr kleines Wunderpferd Nibelung, das nun bewiesen hatte, dass es es auch im Tjosten mit Schlachtrössern aufnehmen konnte.
Nur schade, dass gerade ich meine Landsleute im Melee von ihren Pferden stoßen musste. Sie hätten den Sieg ebenso verdient gehabt. dachte sie sich. Hoffentlich übersteht der Freigraf den Kampf gegen diesen Herbolzheimer, dieser scheint sehr gut gerüstet.
Bei dem Gedanken an Freigraf von Rewe musste sie an die aufregende Reise denken, die ihnen beiden noch bevor stand, sein gutes Essen, dass sie während dessen sicher ein ums andere mal genießen können würde und an ein kleines Wunderschwein, dass der junge Freigraf einmal an der Leine geführt hatte.
Sie musste schmunzeln.
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