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Das herunter gebrannte Feuer pulsierte wie das Herz eines riesigen Tieres. Gelegentlich löste sich Funken, die über das Holz hinwegrasten, bevor sie in einem weißen glühenden Spalt verschwanden.
Die glimmenden Reste des Feuers, das Braham und Ivo geschürt hatten, warfen einen schwachen rötlichen Schein auf das innere des Zeltes.
Braham saß auf einem einfachen Stuhl, sein Bruder Ivo saß ihm gegenüber. Die beiden Brüder starrten stumpfsinnig ins Feuer bis schließlich Braham das Schweigen brach.
"Vater geht es immer schlechter, ich habe ihn zurück nach Perkop geschickt. Er ist zu alt und blind um zu Kämpfen und voller Hass, er entmutigt mit seiner Anwesenheit immer mehr die Männer, einst war er ja ein Symbolfigur und es trifft unsere Leute hart einen einst so stolzen Mann so zerfressen und kaputt zu sehen."
Ivo grunzte kurz, er war noch nie ein Mann vieler Worte gewesen, also fuhr Braham fort.
"Der Krieg mit dem Zarenreich ist zu zermürbend, ich akzeptiere Vaters letzte Bitte an uns, dass wir nicht eher ruhen sollen bis Tzwenson sein Reich in Schutt und Asche liegen sieht, doch ich finde das petschenegische Volk hat genug gelitten, die hohe Besteuerung, der Befehl das jeder waffenfähige Mann im Heer kämpfen muss, die Felder liegen brach weil keiner sie bestellt und wenn es so weiter geht werden, viele im Winter sterben. Was meinst du?"
Ivo öffnete gerade den Mund um zu Antworten, als eine Wache das Zelt betrat.
"Verzeiht Herr, doch Wladimir Monomachs Heer ist in Sichtweite und scheinbar hat er nun mehr Männer dabei als sonst."
Braham nickte, das Gespräch musste wohl vertagt werden.
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