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Endlich! Endlich hatte man Krajina erreicht, in das man sie gebeten hatte, oder eher auf welches man sich verständigt hatte, sich dort zu treffen.
Lange schon hatte Sancha mit dem Gedanken gespielt, endlich zu konvertieren, den muslimischen Glauben abzulegen, da er ihr mit der Zeit zu wider wurde. Man lernte die Christen zu hassen, sofern man es in seinem Geiste zu ließ, lernte, dass man niemandem, außer einem Landsmann zu trauen hatte. Man lernte das pure Misstrauen und einen Hass, der für die junge Dame unbegründet schien. Nicht allein sie dachte, dass man friedliche Beziehungen aufbauen konnte, eine Koexistenz wagen könne, doch anstatt dies mit den Christen in Angriff zu nehmen, unterstützt man die Unruhestifter dieser Zeit, stärkt ihnen den Rücken und gibt ihnen Halt, verpachtet ihnen sogar noch Ländereien, nur weil der Hass und die Missgunst nicht weichen wollten und auch nicht weichen werden.
Nun war es endlich so weit. Ein Weg in ein neues Leben würde beginnen, ein Weg wohl sogar in ein besseres, da es in der christlichen Welt wohl nicht so vor Missgunst und Abneigung sprudelte. Zumindest hielt Akritien die Hand zur Freundschaft hin, warum können es dann auch nicht alle anderen Länder sein, welche ein gutes Verhältnis zu pflegen vermochten?
Ein lächerlich Anhängsel, welches unter arabischer Hand stand, wollte sie nicht mehr sein. Endgültig wollte sie diesen Individuen den Rücken kehren, da sie es pflegten, der Freundes Hand so manches Mal zu beißen und ihnen den Rückhalt verwehrten, welches einem anderen Volke, voller Fremder in diesen Gefilden, gewährt wurde.
''Sagt, wo finde ich Lewis il Giusto dArk?'' Die junge Dame hatte das Gotteshaus schnell gefunden, überragten seine Türme die Dächer der Häuser und ließen ihre Schritte schneller werden, damit sie dieses Laster endlich von ihren Schultern bekam. Der Mönch sah sie nur verwundert an und wies sie in eine Richtung zu gehen, wo sie wohl noch weiter in die Kirche hinein musste. Noch nie war sie in solch einer gewesen und mit kindlichen Augen betrachtete sie jedes Detail und versuchte die Neugierde und den Drang nach Erkundung zu unterbinden.
Es dauerte nicht lange und da schien sie auch schon denjenigen gefunden zu haben, welchen sie zu suchen hatte. ''Verzeiht, mein Herr. Seid Ihr derjenige, welcher mich taufen soll?'' Leise sprach sie, hallten sie Wände jeden kleinsten Ton wieder und so wollte sie niemanden bei seinem Gebet stören.
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