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Re:Unter dem Zeichen des Kriegsgotts (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Unter dem Zeichen des Kriegsgotts
 
Thargor Thunderson

Schweden
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Re:Unter dem Zeichen des Kriegsgotts      02.04.2016 11:06:27 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Mit einem Nicken bedankte sich der Schwede für die Einladung der Dronning, etwas von den vorbereiteten Speisen und Getränken zu nehmen und tatsächlich schenkte er sich einen Becher Met ein, während er ihren weiteren Ausführungen lauschte und ein Stück geräucherten Fisch nahm. Es war untypisch für ihn, bei Verhandlungen das Angebot zu Speis und Trank an zu nehmen, doch hier ging es um weit mehr als eine einfache Verhandlung. Als die Dronning fertig gesprochen hatte, nickte der Thane kurz, nahm einen Schluck aus dem Becher und blickte ihr in die Augen um vielleicht erkennen zu können, was sie fühlte oder nun nicht in Worte gefasst hatte. Nachdem er kurz lächelte und seinen Blick dann wieder löste, räusperte er sich kurz und nahm mit den Worten, " Ich bin so frei." Platz auf einer der Bänke, die an dem Tisch standen.

"Es war nicht richtig von deinem Vater dir dieses Versprechen ab zu ringen und da es dabei um mich geht, möchte ich dich zu aller erst davon entbinden. Dieser Schritt sollte aus freien Stücken getan werden und nicht aus einer Pflicht heraus, denn er soll als Sinnbild dafür stehen, was aus unseren Völkern in der Zukunft wieder werden sollte, nämlich eine Familie.", begann der Schwede. "Vor vielen Jahren hatten sich mein Vorfahr, dessen Namen ich tragen darf, und deine Vorgängerin Sveid, damals noch Verbunden im legendären Nordbund, auf eine Öffnung der internen Grenzen und eine gemeinsame Verwaltung der äußeren Grenzen geeinigt. Landstrichte wurden getauscht und von dort an sollte sich Norwegen um die Nordsee und Schweden, als Herren Gotlands, um die Ostsee kümmern, während die Grenzen der Länder mit vereinten Heeren verteidigt werden sollten. Dies brachte den Völkern stärke und wirtschaftlichen Aufschwung. Die Krieger konnten frei reisen, sich mit den Besten messen und bei den besten Schmieden der Länder ihre Waffen fertigen lassen. Der freie Austausch der Handwerker führte zu besseren und stärkeren Waffen, Rüstungen, Schiffen und nicht zuletzt zu soliden Handelsnetzwerken die erst durch die Sicherheit in Nord- und Ostsee möglich wurden.", setzte er fort und nahm erneut einen Schluck.

"Norwegen und Schweden bilden das Herz des Nordens und waren auch in den schwierigsten Zeiten immer ein Anker für alle anderen, da wir durch Stärke und eisernen Zusammenhalt glänzten. Dies ist es, wo wir wieder hin sollten. Ein Weg auf dem es eine Ehre ist mit den Brüdern im Schildwall zu stehen und sein Blut zu geben, für die Sicherheit beider Völker.", setzte er fort und suchte wieder den Blickkontakt zu ihr. "Der Arm unserer Völker ist nach wie vor lang, aber der Bruderkrieg hat nur Verlierer zurückgelassen und diese Arme geschwächt. Gemeinsam können wir diese wieder mit Kraft füllen und anknüpfen an den ruhmreichen Tagen der Vergangenheit, die soviele Helden hervorgebracht hat. Sollten wir darüber überein kommen, dass wir all dies zum Wohle unserer Völker umsetzen, dann wäre es mir eine besondere Freude dir etwas von meiner Zeit schenken zu dürfen, um die Person hinter dem Thanen kennen zu lernen und es wäre mir eine besondere Ehre auch ein wenig Zeit von dir geschenkt zu bekommen, um dich kennen zu lernen und damit den Gedanken einer starken Verbindung zweier Völker durch die Verbindung zweier starker Blutlinien den dein Vater und ich geboren hatten, eine Chance auf Erfüllung zu ermöglichen", beendete er was er in diesem Moment zu sagen hatte, nahm sich ein weiteres Stück Fisch und wartete auf eine Antwort.


 
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Hedda Rabenhaar

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Re:Unter dem Zeichen des Kriegsgotts      15.04.2016 16:01:43 --- 1 Jahr, 7 Monate her  
Aufmerksam hatte sie den Worten des blonden Mannes gelauscht und an einigen Stellen zustimmend genickt. Ihr gefiel seine Art zu Reden und während er sie ansah verlor sie sich etwas in seinen Augen und dachte darüber nach was er wohl für eine Art Mann war. Als sie dies merkte, griff sie zu Ablenkung zu einem Metkrug und nahm einen Schluck, bevor sie ihn wieder ansah.
"Ich möchte dir danken Thunder das du mich aus dem Versprechen entlässt, dass bedeutet mir eine Menge. Denn so wird es zu meiner Entscheidung. Deine Worte erzählen die Geschichte so lebendig als hättest du sie selbst erlebt. Dein Herz schlägt für Schweden wir meines für Norwegen. Und diese Leidenschaft ehrt Dich und erfreut mich, denn das eint uns. Ich mag deine Vision über die Zukunft unserer Länder und ich denke auch für Norwegen wird es Zeit die alten Wunden und endlich heilen zu lassen. Und wenn unsere beiden Völker den Anfang machen können wir auch vielleicht den Rest des Nordens einen und die Nordleute wieder zu dem machen was sie einst waren, eine Macht mit der man rechnen muss und die man fürchten sollte" Sie nahm einen weiteren Schluck und blickte wieder zu Thunder. "Ich denke von dieser Seite sind wir uns schon mehr als einig, doch für die andere Sache möchte ich eurer Angebot annehmen und ich mich freue den Mann hinter dem Thanen der Schweden kennenzulernen."

Der Rest des Treffens verlief sehr zur ihrer Zufriedenheit und Thunder entpuppte sich als angenehmer Gesprächstpartner und Geschichtenerzähler. Als er sich verabschiedete war sie sogar etwas traurig darüber das er ging, doch ließ sie sich es nicht unbedingt anmerken. Die nächsten Tage waren von Regierungsarbeit und weiteren Treffen mit dem Schweden geprägt, die sie in ihrer Entscheidung immer mehr bestärkten und in der sie sich auch menschlich näher kamen. Als der Tag kam an dem sich das schwedische Langboot auf den Rückweg machte war sie sich sehr sicher das Thunder eine gute Wahl war, sowohl in poltischer wie auch menschlicher Hinsicht. Sie ließ das Schiff des Schweden mit Metfässern beladen und sorgte dafür das es auch an anderen Sachen nicht fehlte. Beim Abschied verprach sie bald zu einem Gegenbesuch zu kommen und bis dahin konnten alle weiteren Einzelheiten schriftlich geklärt bzw entscheiden werden.
 
Letzte Änderung: 2016/04/15 16:10 von .
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Thargor Thunderson

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Re:Unter dem Zeichen des Kriegsgotts      05.10.2017 14:47:39 --- 2 Monate, 1 Woche her  
Vaestmansland – Iden des März 1161

Mit den ersten Sonnenstrahlen erwachte auch Vaestmansland langsam und unter den Duft von frischem Brot mischte sich allmählich der schwefelige Geruch aus den Schmieden, den der salzige Wind mit sich trug. Prachtvoll erstreckte sich die noch von den Turnieren geschmückte schwedische Hauptstadt unter den Augen Thargors, dem Erstgeborenen aus der Verbindung zwischen dem Schwedenthanen Thunder und der einstigen norwegischen Thanin Hedda Rabenhaar. Aus dieser Verbindung war ein starkes Band der Brüderlichkeit zwischen den beiden Völkern entstanden, die sich erst vor kurzem zu Ehren der Götter im freundschaftlichen Wettstreit übten. Für Schweden waren es gleichermaßen großartige wie auch niederschmetternde Spiele gewesen, denn einerseits Teilten sich die Siege in den Wettkämpfen auf die schwedische Führung auf, andererseits aber trug der Thane aus dem mehr als imposanten Finale gegen den schwedischen Huskjarl für Äußeres, Tyrfingur Agnarson, eine Verletzung davon, welche die Wege Schwedens schlagartig ändern sollten.

Unter Einfluss betäubender Substanzen die er sich von den Heilern verabreichen ließ, schaffte es der Thane die Feierlichkeiten hinter sich zu bringen, ohne sich auch nur etwas anmerken zu lassen. Umgehend danach rief er jedoch das Thing ein um über seine Nachfolge abstimmen zu lassen. Schon lange hatte er bemerkt, dass die Kraft allmählich aus seinem Körper wich, ein Prozess welcher durch die Verletzung nun zusätzlich beschleunigt wurde.
Das Thing hatte entschieden, dass mit dem begehen des 15. Geburtstag Thargor in die Fußstapfen seiner Ahnen treten und Schweden zurück zu seinem einstigen Ruhm und seiner einstigen Stärke führen sollte. Seither hatte der Schlaf ihn gemieden und je näher der 15. Jahrestag seiner Geburt rückte, je unruhiger wurde es in seinem Inneren.

„Böse Träume?“, riss eine tiefe Stimme den Jungen aus seinen Gedanken und ließ seinen Blick in Richtung des noch dunklen Eingangs der großen Halle wandern. Erst nach ein paar Momenten erkannten die von den ersten Sonnenstrahlen geblendeten Augen die Gesichtszüge des Vaters in der dunklen Silhouette die sich langsam auf ihn zubewegte. „Mein ganzes Leben ist ein böser Traum!“, antwortete der Junge frustriert, was dem Hünen der nun auf einen Gehstock gestützt neben ihm Stand und einen Arm um ihn legte ein herzliches, wie Donner grollendes Lachen entlockte. „Dein Leben liegt noch vor dir und wird dir Dinge bescheren, von denen anderen nur träumen können. Lebe im jetzt und nicht in einer Zukunft, deren Handlung du selbst mitschreiben wirst.“, antwortete der Thane beherzt und klopfte seinen Sohn aufmunternd auf die Schulter.

„Sie ist schon wieder aufgeplatzt.“, wechselte der Junge nun das Thema, während seine sich mit Tränen füllenden Augen auf dem blutdurchtränkten Verband starrten. „Ahh…diese Wunde ist so launenhaft wie die Weiber.“, spielte der Thane diese Tatsache hinunter und schloss seinen Umhang vor seinem Körper, dem man am angespannten zittern der Extremitäten und den sich abzeichnenden Adern am Hals den Schmerz ansehen konnte, dem zu verschleiern er versuchte. „Und nun mach dich für das Kampftraining fertig und vergiss nicht auf die Strategiebesprechung am Nachmittag. Morgen tritt der Kriegsrat zusammen um über die aktuelle Situation mit Dänemark und jener in Finnland zu beraten, bis dorthin solltest du wissen in welche Rolle du Schweden siehst“, schloss Thunder gewohnt nüchtern und pflichtbewusst, ehe er sich wieder zurückzog um die Verbände wechseln zu lassen. Die Stunden an denen sich der Thane aus seinem Zimmer bewegte waren über die letzten Wochen hin zu Minuten geworden, wenngleich ihm auch diese kurze Zeit der Freiheit von den Heilern untersagt worden waren.

Die Würfel waren gefallen. Das Thing hatte entschieden. Nun galt es sich dem in ihn gesetzten Vertrauen als würdig zu erweisen und jene Rolle in der Geschichte des Nordens einzunehmen, für die er seit seiner Geburt zunächst in Norwegen und dann in Schweden ausgebildet worden war. Die Zeichen standen auf Veränderung und die Motivation, die Welt aus den Angeln zu heben, war groß. Für Schweden und seine Blutlinie würde dies ein Neustart unter dem Zeichen des Kriegsgotts werden.


 
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Emirgond Castor

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Re:Unter dem Zeichen des Kriegsgotts      12.10.2017 20:48:12 --- 1 Monat, 4 Wochen her  
Die salzige Seeluft war erfrischend. In gleichmäßigen Wogen füllte sie die Segel der Langboote und steuerte die Flotte direkt auf ihr Ziel zu.
Schon in jungen Jahren diente Emirgond auf den Booten und keine der schmutzigen Arbeiten wurden ihm erspart. Dafür hatte sein Vater persönlich gesorgt. "Erst wenn du verstehst was deine Männer leisten und es zu schätzen weißt, erst dann wirst du bereit sein ein eigenes Kommando zu übernehmen. Und dies schützt dich später auch nicht vor schweren Entscheidungen, mein Sohn. Es ist kein Selbstverständnis den Respekt deiner Soldaten zu erhalten. Du wirst dich unermüdlich für sie einsetzen müssen, dann werden sie das gleiche für dich tun." Die Worte seines Vaters erklangen oft in seinem Kopf, sogar so deutlich als würde er noch leben und gerade mit ihm segeln.
Es lastete schon so viel Verantwortung auf ihm und manchmal schien es als würde sie ihn erdrücken. Die Lektionen seines Vaters waren da eine guter Leitfaden. Hätte er sie nur früher zu schätzen gewusst.
Er seufzte und schaute über den Bug nach vorne zum Langboot des Thanen. Es war deutlich das größte und prächtigste der Flotte. Es führte den Verband an und würde als erstes die Küste erreichen.
"Ihm kann ich folgen, er trägt viel mehr Gewicht auf seinen Schultern und doch strahlt er eine ungeheuerliche Zuversicht aus." sprach Emirgond leise zu sich selbst. Die Wogen des Windes schienen sich dem Willen Thargor Thunderson zu beugen und ihn an jedes Ziel zu bringen welches er sich wünschte. Ein neuer Wind der Hoffnung und des Aufbruchs.

Emirgond erinnerte sich zurück als er noch eine kleine Axt aus Holz geschwungen hat.. schon in frühen Kindestagen hatte Thargor ihn in den Staub gestoßen, aber nie um ihn zu demütigen. Stets war es der Ernst eines wahren Kampfes den Thargor antrieb. Sein Vater wird ihm wahrscheinlich noch mehr Lektionen mit auf den Weg gegeben haben als seiner. In den Jahren schweißtreibender Kampfübungen wurden sie alle zu einer geschlossenen Einheit. Nicht nur Thargor, Thunders Sohn, sondern auch Adelina und Aldoras kämpften gemeinsam neben ihm. Ein junger Schildwall der sich beweisen musste.
Im letzten Tunier hatte sich Emirgond nicht so erfolgreich geschlagen, sehr zu seinem Leidwesen. Davon abgesehen war es ein großes Ereignis. Viele der größten Krieger des Nordens fanden sich ein und zeigten ihr Können.
Überschattet wurde alles nur von der schweren Wunde die Thunder erlitten hatte. Sie war so schwer dass sie den alten Thanen letzten Endes besiegten.

Er schwelgte weiter in Erinnerungen. Adelina und er waren mittlerweile verheiratet, vier Jahre sind es schon. Nach der Zeremonie hatten sie sich lange Zeit nicht mehr gesehen, dass hatte sich mit dem Ruf zu den Fahnen zum Glück geändert. Es vereinte die Beiden und nun segelten sie gemeinsam zur Befreiung der heiligen Stätten. "Wehe den Göttern, wenn sie nun auf den Gedanken kommen uns hier zu entzweien." Er blickte kritisch zum Himmel und als erhielte er eine Antwort erfasste ihn und das Schiff eine starke Böe. Sie nahmen Fahrt auf und die Entschlossenheit in seinem Herzen festigte sich zusehends. Die Götter lieben solch Ironien, aber jetzt wäre die falsche Zeit. Weder sie noch er würden hier fallen, dass spürte er nun deutlich. Mit einem Grinsen auf den Lippen und steigender Kampfeslust wandte Emirgond den Blick zum Horizont... In der Ferne zeichneten sich die Linien der Küste ab. Die Küste Gotlands war nah...
 
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Thargor Thunderson

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Re:Unter dem Zeichen des Kriegsgotts      13.10.2017 17:29:07 --- 1 Monat, 4 Wochen her  
Vaestmansland – Thargors 15. Geburtstag - März 1161

Tip…Tip…Tip…
Langsam lief das Wasser auf dem Gesicht des jungen Kriegers zusammen, sammelte sich an der Nasenspitze und landete in dicken Tropfen in der Holzschale um sich mit dem restlichen Waschwasser zu vermengen. Im Grunde waren wir alle Teil eines großen Ganzen und wie der kleine Tropfen hätte auch jeder von uns die Chance, eine Welle durch dieses Ganze zu schicken und es in Bewegung zu versetzen. Thargor überlegte, wieviel Kraft erst viele dieser Tropfen haben müssten, als ihn in zwei dumpfe Klopfer, gefolgt von einem grellen Schrei aus den Gedanken rissen. „Es tut mir leid…der Thane schickt mich mit den Kleidern, mein Herr.“, sprach das junge Kammermädchen während die Röte in ihrem Gesicht aufstieg und ihre Augen nach einem Punkt an der Decke suchten, den sie fixieren konnten.

Unterdessen trocknete sich der Thane das Gesicht und schlang sich das Tuch um die Hüften, um diese zu bedecken. „Mein Herr!?“, antwortete Thargor mit einem Lachen und ging zu dem jungen Mädchen. „Hattest du mich nicht letztes Jahr noch einen räudigen Hundsfott geschipft, als wir dich und die anderen Kammermädchen beim Baden beobachtet hatten?“, fragte er frech und zupfte leicht an einem ihrer Zöpfe, so wie er es früher immer gemacht hatte, als sie noch Kinder waren. Für das Mädchen schien diese Situation nun noch peinlicher zu sein als jene zuvor und sichtlich fehlten ihr die Worte. „Cecilia, wir kennen uns schon von Kindestagen an und sind gemeinsam aufgewachsen, beschäme mich also bitte nicht indem du mich nichtmehr wie einen guten Freund behandelst.“, antwortete der junge Krieger, nahm die Kleider von ihrem Arm und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Dann beeil dich, alle warten schon.“, antwortete sie knapp, schlug gegen seine Schulter und verließ mit einem immer noch roten Gesicht das Zimmer.

Nur wenige Minuten darauf war Thargor fertig. Die Kleider und die Rüstung waren angelegt, in die Haare waren Zöpfe eingeflochten und seinen rechten Arm schmückte bereits ein silberner, mit Rubinen besetzter Reifen aus Norwegen, den er von seiner Mutter erhalten hatte als er zum zweiten Teil seiner Ausbildung nach Schweden ging. Normalerweise erhielten verdiente Krieger diese Reifen für besondere Leistungen und lange hatte der junge Krieger darüber nachgedacht, ob er diesen Reifen tragen sollte, doch letzten Endes war es nicht nur ein Geschenk seiner Mutter, sondern auch der Thanin Norwegens gewesen und somit war es sein gutes Recht diesen zu tragen. Darüber hinaus sollte dieser Reif ihn immer an den norwegischen Teil seiner Abstammung erinnern, ehe er mit dem Schwur den er als Thane ablegen würde nicht nur ganz in Schweden aufgehen würde, sondern nach außen hin Schweden sein würde.

Als Thargor den langen Gang durch die Feste, vorbei an der Großen Halle und dem Innenhof mit den steinernen Abbildern seiner Ahnen hinter sich gelassen hatte und an den Stallungen vorbei auf den Übungsplatz trat, waren bereits alle versammelt und warteten auf ihn. Neben seinem Vater thronten die beiden Huskjarle Mikjal und Tyrfingur auf ihren Rössern während die Jarle einen Gang zu seinem Ross bildeten. Die Stadt war menschenleer und daher in eine unheilvolle Stille getaucht. Einzig das schnauben der Pferde war zu hören und alle betrachteten das Geschehen mit ernster Miene. In den letzten Monaten waren einige seiner etwas älteren Freunde mit denen er aufwuchs bereits in den Stand von Jarlen erhoben worden. Mit einem Kopfnicken begrüßte er alle und schwang sich auf sein Pferd. Wortlos setze der Thane den Tross in Bewegung und als man die Stadtmauer hinter sich gelassen hatte, konnte man des Lärms wegen bereits erahnen, welche Menschenmasse am Thingplatz auf sie warten würde. Nach und nach stieg die Anspannung und als sie auch das Wäldchen hinter sich gelassen hatten und sich das große Feld vor der Klippe an dem der Thingplatz war vor ihnen ausbreitete, blieb dem jungen Krieger der Mund offen. Neben unzähligen Menschen hatte auch das Heer Aufstellung eingenommen und einen breiten Korridor hin zum Thingplatz gebildet. Den Bannern zufolge waren die Leute aus allen Landstrichen Schwedens gekommen um der Feier beizuwohnen.

Nachdem alle ihre Plätze eingenommen hatten, hob der Thane seinen Arm und mit einem Schlag verstummte die Menge und nur noch das Rauschen der Brandung und das Knistern der Feuer war zu hören. Das Auftreten dieses Mannes und die Liebe seines Volkes ihm gegenüber war unglaublich. Der Gedanke, dass sein Vater mit diesem Tag nicht nur sein Amt sondern damit auch sein Leben aufgab, drückten die Tränen in die Augen des jungen Kriegers, die glücklicherweise schnell vom Wind getrocknet wurden. Als der Thingleiter zu sprechen begann, ging alles ganz schnell. Seinem Vater wurden der schwarze Fellumhang mit den Prunkbeschlägen sowie sein Schwertgurt abgenommen, der das Schwert seiner Familie und seit vielen Generationen das des schwedischen Thane trug und nun wurde auch schon er in die Mitte des Things gerufen. Nun galt es auf ein Knie zu fallen, was ein Unwohlsein im jungen Krieger hervorrief, doch es hatte seinen Sinn. Er legte nun den Schwur ab, Schweden mit seinem Leben zu schützen, die Götter zu ehren und dies das einzige mal sein zu lassen, wo sich Schwedens Knie beugt. Der Mantel wurde umgelegt, schwer auf den Schultern liegend, und der Schwertgurt wurde umgeschnallt. Als er sich wieder erhob, war er nicht länger der junge Krieger als der er noch aufgewacht war, nun war er der Thane, er war Schweden, der Bewahrer des nordischen Glaubens. Die Krieger schlugen mit ihren Waffen gegen die Schilde, das Volk jubelte und Thunder hatte sich mit einem zufriedenen Lächeln auf seinen Sitzplatz niedersinken lassen, sichtlich die Erleichterung genießend, noch alles geregelt zu haben.

Schon bald sollte sich jedoch zeigen, dass ein solch inniger Frieden trügerisch ist, denn noch in der selben Nacht trat der Kriegsrat zusammen und beschloss die Mobilmachung der Flotte. Die Nacht war klar und so sah man den Rauch und die Feuer auf Gotland bis in die schwedischen Feste. Bereits am nächsten Morgen würde die Schwedenflotte mit Kurs auf Gotland auslaufen.


 
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Thargor Thunderson

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Re:Unter dem Zeichen des Kriegsgotts      14.10.2017 08:46:41 --- 1 Monat, 4 Wochen her  
Gotland – Sommer 1161

Die Winde waren günstig gewesen und hatten die Schwedenflotte schnell nach Gotland gebracht. Vom Bug der svarta drake, dem mächtigen Schiff seiner Ahnen aus führte Thargor die Flotte an. Schon in Norwegen hatte man penibel genau darauf geachtet, dass dem Sohn der Thanin das Handwerk des Kriegers von der pieke auf beigebracht wurde, worunter auch das Segeln viel. Für einen Nordmann war das Segeln ebenso wichtig wie der Kampf oder das Atmen und Thargor liebte es zu segeln, denn nirgends sonst konnte man seinen Geist so sehr fließen lassen.

Die Ankunft in Gotland war dann wiederum weniger spektakulär gewesen. Wie der Thane bereits vermutet hatte, waren die Angreifer bereits wieder fortgesegelt und von Dänemark war weit und breit nichts zu sehen. In weiser Voraussicht hatte der Thane vor der Abfahrt Baumaterialien zuladen lassen, sodass man nun umgehend mit dem Wiederaufbau der niedergebrannten Dörfer beginnen konnte. Bei der Erkundung der Insel war schnell klar, dass Dänemark es erneut verabsäumt hatte, für nötigen Schutz zu sorgen. Die Toten waren durch die Bank Bauern, Frauen und Kinder, die man hier schutzlos zurückgelassen hatte. „Wir sammeln die Toten und verbrennen sie, woraufhin sie ihren Weg zu den Ahnen finden mögen.“, wies der junge Thane an und begann sogleich selbst damit, die Leichen zusammen zu tragen.

Bereits nach wenigen Tagen war von den Zerstörungen nichts mehr zu sehen und der Bau der Behausungen für die wenigen Überlebenden ging gut voran. Die Leute hier waren die ständigen Überfälle und die Gefahr gewöhnt, akzeptierten sie um im Ausgleich dafür den heiligen Stätten näher zu sein. Einzig als sich dänische Flotten rund um Gotland sammelten, flammte Unruhe unter dem Volk auf, die sich jedoch schnell legte als sich die Schiffe wieder verzogen. Es war ein komisches Gefühl nun hier zu sein, da Schweden vom Krieg wenig bis Garnichts negatives mitbekommen hatte, im Gegenteil. Seit die Piraten des dänischen Marineamtes an den sächsischen Bügen zerschellten, florierte der Handel in Schweden, wurden die Schiffsführer nun nichtmehr von irgendwelchen Möchtegern Kriegern schikaniert.

Aus Tagen wurden Wochen und das Leben in Gotland ging wieder seinen Lauf. Überall wehten die schwedischen Banner, die Dörfer erstrahlten in neuem Glanz und der Schiffverkehr zwischen Vaestmansland und der Insel war wieder aufgenommen worden. Alles in allem war es der perfekte Zeitpunkt zu dem die Schreiben aus Norwegen und Finnland eintrafen, dass man sich auf der finnischen Burg zu einem Turnier treffen würde, wo Thargor auch die Bände mit den anderen Herrschern, die sein Vater geschlossen hatte, auf ein neues besiegeln müsste. Es war wichtig sich und die Absichten aller zu kennen, wenn man gemeinsam vorankommen wollte. Glücklicherweise herrschte im Kern des nunmehr seit geraumer Zeit die Vernunft vor, was engere Kooperationen wie zu Zeiten des Nordbundes erst möglich machten. So belud man die Schiffe und setzte Segel in Richtung Finnland, wo man den Beginn einer hoffentlich erfolgreichen Zukunft feiern würde.


 
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Thargor Thunderson

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Re:Unter dem Zeichen des Kriegsgotts      19.10.2017 23:34:16 --- 1 Monat, 3 Wochen her  
Heerlager zu Finnland – November 1161

Schnell hatte der Wind die schwedischen Schiffe von Gotland hin nach Finnland getragen und ehe man sich versah waren die Boote im Hafen vertaut und das Heerlager vor der finnischen Hauptstadt errichtet. Wenngleich Wind und Gezeiten sich gewogen zeigten, hatte man das Turnier noch gerade so erreicht, was einige der Norweger nicht schafften. Nichts desto trotz sollten weitere Wettkämpfe dafür sorgen, dass man sich gegenseitig besser kennenlernt.

Vorerst galt es aber den Fokus auf die ersten Wettkämpfe zu legen, die gleichzeitig auch die allerersten des jungen Schwedenthanen waren. Mit entsprechender Anspannung waren die Kämpfe also begonnen und letztendlich auch verloren worden. Weder hatte es an Leidenschaft oder Kraft gefehlt, doch schien bei Turnieren vor allem die Erfahrung zu zählen und so lieferte der junge Thane zwar gute Kämpfe ab und erntete den Applaus der Menge, musste sich jedoch am Ende geschlagen geben.

Den Rest der „jungen Wilden“, wie sie die Veteranen mittlerweile nannten, war es nicht anders ergangen und am Abend hieß es somit die Wunden zu lecken, die Niederlagen mit dem eigenen Stolz und Ego in Einklang zu bringen und sich für zukünftige Kämpfe zu rüsten. Für Thargor selbst war es auch nur ein weiterer Ansporn gewesen, noch härter zu trainieren um sich ehestmöglich dem Vertrauen seiner Leute als würdig zu erweisen und seiner Position gerecht zu werden, wie es sein Vater und alle in seiner Ahnenreihe zuvor gewesen waren.

Nichts desto trotz wurde gefeiert unter den Schweden, denn Tyrfingur Agnarson, der Huskjarl für Äußeres hatte sich den Turniersieg im Massenkampf gesichert und damit den ersten wichtigen Stein gesetzt und Schwedens Ruhm zu mehren. „Damit die Wunden schneller heilen“, sprach der Thane als er sich zu den „jungen Wilden“ ans Feuer setze und einen Krug Met sowie einen Korb mit Brot und gebratenen Fleisch am Boden vor ihm abstellte und sich auf einen der Baumstämme setzte. „Du hast deine Leute und dein Schiff gut im Griff, wie ich sehen konnte.“, lobte Thargor den zum Freund gewordenen Jarl Emirgond Castor. „Die Finnen wollen auf einem Nachbarlandstrich ein weiteres Turnier ausrufen, bei dem wir Erfahrung für die bevorstehenden Aufgaben sammeln können. Eine Chance, die wir nützen sollten, was meint ihr?“, fragte der Thane in die Runde, schenkte sich Met nach und schnappe sich ein Stück des gebratenen Fleisches.


 
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Emirgond Castor

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Re:Unter dem Zeichen des Kriegsgotts      22.10.2017 01:07:25 --- 1 Monat, 2 Wochen her  
Mit einem zweifelnden Blick aber einem breiten Grinsen auf den Lippen betrachtete Emirgond seinen Thanen. Er ließ sich tatsächlich kaum was anmerken, Thargor hatte seinen Ehrgeiz gut im Griff. Emirgond selbst betastete Vorsichtig seine Blessuren am Kopf, er war gut verprügelt worden. Zu seiner eigenen Überraschung stellte er fest, dass ihm die Niederlage nicht soviel ausmachte wie es ihm sein Stolz einreden wollte. Thargor war ein gutes Vorbild für sie alle. So beschloss er für sich dieses Turnier als lehrreiche Lektion wahrzunehmen. Auf dem Schlachtfeld hätte der Ausgang deutlich fatalere Konsequenzen nach sich gezogen. Aber diesen Gedanken verwarf er dann ganz schnell wieder. So etwas macht einen irgendwann verrückt wenn man zu lange darüber nachdachte.
"Gerne können wir direkt zum nächsten Turnier marschieren. Auch wenn mir der Kopf noch immer dröhnt als würde Thor selbst mit seinem Hammer darauf einschlagen!" lachend erhob er seinen Krug Met "Auf unser erstes gemeinsames Turnier, mögen uns die Götter trotz der heutigen Leistung weiterhin begleiten! Und wenn sie das schon tun, so können sie uns bei Zeiten auch mit einigen Siegen mehr beschenken. Zumindest anfeuern wäre ganz nett. Skal! Emirgond leerte seinen Krug und schaute wieder in die Runde. Als alle getrunken hatten ging er seine Waffenbrüder und Schwestern ab und sammelte die Krüge ein um sie am Fass erneut zu füllen.
"Das tut uns allen gut. Nach einem harten Kampf darf man sich belohnen. Und auch ein verlorener Kampf schmälert nicht den Willen und die Entschlossenheit von uns allen!"

Seinem König brachte er ebenfalls einen vollen Krug und setzte sich zu ihm. "Ich wäre gern wieder auf meinem Schiff. Es zieht mich immer wieder auf die See, sehr zum Leidwesen meiner Frau." mit einem Seitenblick betrachtete er sie. Ihr Lächeln zeigte ihm dass sie es verstanden hatte.
"Es gibt so viele Orte auf der Welt, soviel zu entdecken. Zum Glück konnte ich sie dafür begeistern mich ab und an zu begleiten. Wenn ihr sie danach fragt gibt sie es sogar zu, dass es nicht nur schrecklich ist so weit entfernt von der Heimat zu sein. Meistens jedenfalls" Er prostete seinem König zu und trank erneut. Schon spürte Emirgond wie die Schmerzen langsam nachließen und sich seine Laune hob. Der Tag würde deutlich besser Enden als er angefangen hatte.
 
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Thargor Thunderson

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Re:Unter dem Zeichen des Kriegsgotts      23.10.2017 14:54:46 --- 1 Monat, 2 Wochen her  
Lange und ausgiebig hatte man den Sieg des Huskjarls gefeiert, doch trotzdem war die ganze Truppe zeitig am Morgen abmarschbereit. Wenngleich man es den älteren im Verbund deutlicher ansah, spürte auch Thargor jeden seiner Knochen und nur ein Becher Met am Morgen hatte ihn wieder auf die Beine geholt. Bei den frühmorgendlichen Trainingskämpfen hatten alle gute Leistungen erbracht, wenngleich der eine und die andere sichtlich mit der Übelkeit zu kämpfen hatten. Thargor hatte sich auch nicht daran erinnern können, jemals zuvor so geschwitzt zu haben beim Training. Vor allem trotz der winterlichen Temperaturen die nun die Oberhand gewonnen hatten und den Atem gefrieren ließ.

Kurz nachdem die Sonne durch die dichte Nebeldecke brach, hatte sich auch die Reisegruppe in Bewegung gesetzt. Es würde einen halben Tag in Anspruch nehmen, den neuen Turnierort zu erreichen und so ging man die Reise recht entspannt an. Thargor hatte sich an die Spitze des Trosses begeben und genoss die Sonnenstrahlen im Gesicht. Die Route war sicher und das Land weit einsichtig, weshalb man sich gut entspannen konnte. Die Krieger unterhielten sich gut und von weiter hinten waren deutlich die traditionellen Lieder zu hören, die von den alten Helden und Göttern erzählten.

Plötzlich war Emirgond neben ihm aufgetaucht und die beiden begrüßten sich mit einem Nicken. „Ich habe über deine Worte von Gestern nachgedacht und mich dabei an Unterlagen aus alten Tagen erinnert die von den Reisen schwedischer Heere erzählen. Die Welt ist groß und vieles gibt es zu sehen. Wie du will auch ich irgendwann alles sehen und den Ruhm Schwedens in fernen Landen mehren, doch vorerst gilt es Schweden zurück zum einstigen Glanz zu führen. Die Ferne soll uns dabei als Motivation dienen. Wenn unsere Heere wieder ihre alte Stärke erlangt haben, der Handel Unmengen an Silber in unsere Kassen spielt und das Land in alter blühte erstrahlt, soll die weite Welt erneut erzittern, wenn sich die Faust des schwarzen Drachen ballt.“, führte der junge Thane aus und klopfte seinem Freund bei den letzten Worten auf den Rücken.

Blutwolf hatte man seinen Urahn Thunder genannt, der als letzter Großthane und begründer der nunmehr stärksten Blutlinie des Nordens in die Geschichte einging. Basierend auf dem Namen seines Schiffes, der Svarta Drake, war der schwarze Drachen zu einem festen Bestandteil des Familienwappens geworden und seit eben dieser Zeit trugen nicht nur die Schiffe der schwedischen Thane diesen Namen, sondern auch der Thane selbst trug diesen Beinamen. Gekleidet in schwarzen Stoff, geschwärzter Rüstung und schwerem, schwarzen Fellumhang hatte man sich diesem Namen auch äußerlich angepasst und alle Eigenschaften übernommen, welche die Legenden den Drachen nachsagte. Alles in allem eine Tradition, der auch Thargor gerne folgte, war doch sein Namenskollege in der langen Reihe seiner Ahnen auch der erste svarta drake des Nordens gewesen, der Schweden zu seiner größten Pracht und Stärke geführt hatte.

Doch dies waren Geschichten die einen an schweren Tagen Kraft und Mut schenken sollten. Nun galt es die eigene Geschichte zu schreiben und viel Arbeit würde auf die „jungen Wilden“ noch warten, wenn man Schweden auf den altern Erfolgskurs bringen wollte.


 
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