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Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz
 
Monika von Greifenburg

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Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz      18.06.2017 18:51:37 --- 4 Monate her  
Ich war fassungslos. Eigentlich war ein Rückzugsgefecht geplant aber die Kaiserin hatte sich so rücksichtslos in den Kampf geworfen, dass uns anderen gar nichts anderes übrig geblieben war, als die Feinde in Galopp anzugreifen. Nach dem Fernkampf und dem ersten Nahkampf glaubte ich uns verloren. Ich lag falsch damit. Als die Schlacht so richtig hitzig wurde, gaben die Kastilier und Cordobaren immer mehr nach und unsere Krieger steigerten sich in einen Blutrausch hinein, der keine Rücksicht mehr kannte. Mit dem Ende von Monarca Soraja und der Wesira Maharet brachen die Schlachtlinien unserer Gegner zusammen. Ich war unter denen, die nach dem unglaublichen Sieg in die lautesten Nike-Rufe ausbrach. Ich war glücklich. Glücklich am Leben zu sein, glücklich dass die Kaiserin am Leben war und glücklich über diesen ruhmreichen Sieg. Ich war danach viel zu ruhelos, um mich der Ruhe hingeben zu können. Nachdem meine Wunden verarztet waren, ging ich mit anderen Kameraden über die Walstatt und suchte nach Verwundeten, die man noch retten konnte. Erst etliche Stunden später schlief ich auf meinem Strohlager im Zelt vor purer Erschöpfung ein.
 
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Celine aus dem Wald

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Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz      19.06.2017 08:27:37 --- 4 Monate her  
Trotz unseres Sieges von La Mancha trat ich mit dem Garderegiment der Athanatoi und den Exkubitai den Rückweg nach Valencia an. Ich war besorgt um unsere rückwärtigen Verhältnisse, nachdem sich zwei cordobarische Flotten an die dortige Küste bewegt hatten. Die Scholai und Kontarioi wären gemeinsam stark genug gewesen, es mit ihnen aufzunehmen, aber aus irgendeinem Grund hatten die Kontarioi die Fühlung mit den Scholai verloren und allein hatten die Scholai den Sieg der Cordobaren in der Seeschlacht nahe Valencia nicht verhindern können. Ich erhielt die Tage nach der Schlacht von La Mancha beruhigende Nachrichten über die Situation in Valencia.

In Valencia standen alleine noch die Ikanatoi, die von den siegreichen Cordobaren angegriffen wurden. Nachdem sich die vermissten Kontarioi noch rechtzeitig zu den Verteidigern gesellen konnten und Trümmer der Scholai auch noch rechtzeitig an Land gelangten und sich unter Führung der Mega Doux Anicia sofort wieder stellten, hatten die cordobarischen Heere geschlagen und sogar aufgelöst werden können. Die Malik Mekare war in Gefangenschaft geraten, die übrigen Cordobaren blieben auf kaiserlichen Befehl in Freiheit und durften abziehen. Die Malik ließ ich in Ehren in einer Villa unterbringen, allerdings unter starker Bewachung.

In Valencia angekommen, ließ ich sofort ein feierliches Te Deum wegen unseres Doppelsieges von La Mancha und Valencia zur höheren Ehre Gottes singen. Dann hielt ich einen Ruhetag, da mich meine erlittenen Wunden noch ziemlich schmerzten. Am Vormittag des darauf folgenden Tages besuchte ich die Malik Mekare, um mit ihr über die weitere Politik zwischen Byzanz und Cordoba zu sprechen.


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Celine aus dem Wald

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Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz      10.07.2017 11:08:42 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Auf den Balearen war die Schlacht zugunsten der Sarazenen und Fatimiden ausgegangen. Für den Augenblick mussten wir den Krieg unterbrechen und heim kehren. Nicht nur wegen der Niederlage an sich, sondern auch wegen der schwer verwundeten Kaiserin. Die ganze weite Reise von den Balearen nach Konstantinopel über heilte zwar die Wunde, aber ihr Körper erholte sich nicht. Selbst in Konstantinopel wurde es nicht besser und die Höflinge und Beamten begannen mit ihrem baldigen Tod zu rechnen. Gerüchte kamen vom Palast in die Stadt und gelangten von der Stadt hinaus aufs Land und fanden ihren Weg bis in die entferntesten Winkel des Ostreiches.

Ich lernte in dieser Zeit der Unsicherheit meine Vertrauten zu schätzen. Vater Baldur, Aurelia als engste Freundin meiner Mutter, Akos Maniakis, der ihr seine Karriere zu verdanken hatte. Es war dies die Zeit in der niemand wusste was ehrgeizige Provinzstatthalter und Strategoi planten. Planten sie Loyalität zur Dynastie oder planten sie eine eigene Herrscherdynastie zu gründen? Überall im Reich wurde gegrübelt. Blieb die Garde loyal? Wie würden die Tagmatai sich verhalten? Hatte ein Strategos sie schon für sich eingenommen oder würden sie gegen die Provinztruppen kämpfen, falls ein Statthalter sich als Kaiser akklamieren würde?

Und dann war es soweit. Am dritten Tag des Monats August schlief die Kaiserin Adrienne ein, um erst im Reich Gottes wieder aufzuwachen. Sie wurde morgens von ihren Zofen tot in ihrem Bett gefunden. Der Oberhofkämmerer und die Leibärzte wurden von den fassungslosen Dienerinnen gerufen, aber mehr als dass sie eines friedlichen Todes im Schlaf gestorben war, konnten auch sie nicht mehr feststellen. Baldur der Kleine ließ sofort den ganzen Palast von den Athanatoi abriegeln. Niemand durfte hinein und niemand durfte hinaus. Er verlautbarte nur, die Kaiserin sei ernstlich erkrankt.

Ich war schon wach und befand mich gerade auf dem Weg zu den Stallungen, denn ich wollte auf dem Übungsgelände mit der Lanze üben. Zwei Gardisten holten mich auf dem Weg ein und eskortierten mich zurück zum Palastgebäude. Sie sagten mir nur es sei wegen der Erhabenen, meiner Mutter. Mehr konnte ich nicht aus ihnen heraus bekommen. Ich war etwas ängstlich geworden. War es ein Putsch der Garde? Oder lag Mutter gar im Sterben? Vater zu sehen, beruhigte mich wieder, denn ich konnte einen Umsturz ausschließen. Er sah sehr bekümmert aus und ich sah seine geröteten Augen. Er nahm mich in die Arme und ich wusste was geschehen war.

Kurz blieb ich an seiner Brust, ließ es zu, uns gegenseitig Trost zu geben, dann machte ich mich frei und lief an das Bett meiner Mutter. Da lag sie, noch in ihrem purpurfarbenen Nachtkleid. Die Augen waren geschlossen, ihr Gesicht wirkte als ob sie jeden Augenblick die Augen öffnen würde. Ich sah zu den Ärzten, die stumm den Kopf schüttelten. Vater nahm mich an den Schultern und gemeinsam hockten wir uns neben ihrem Bett auf die Knie um zu beten. Alle Anwesenden folgten unserem Beispiel. Wir beteten und trauerten still vor uns hin. Bis sich Baldur erhob. Auch wir anderen erhoben uns wieder und ich beugte mich über Mutter und küsste sie liebevoll auf die Stirn.

Vater rief die Kommandantin der Garde, Monika von Greifenburg und zeigte ihr den kaiserlichen Siegelring mit dem doppelköpfigen Adler. Er hatte ihn sicherheitshalber an sich genommen. Vor der Gardekommandantin und dem Oberhofkämmerer steckte er ihn mir an den Finger. Sofort danach ging er auf die Knie vor mir und alle Anwesenden taten es ihm gleich. "Erhabene" sagte er und sah mir in die Augen.

Trotz aller Vorbereitung auf die Kaiserwürde war ich auf den Sturm der Gefühle, der in meiner Brust aufkochte, nicht vorbereitet. Meine Mutter war tot, mein Vater lag vor mir auf den Knien und sprach mich mit Erhabene an. Die Kommandantin von Greifenburg tat desgleichen, ergriff ihre Axt und hielt sie mir zum Zeichen ihrer Treue mit dem Stiel entgegen. Für einen Moment ergriff mich Panik. Raus hier, weg, auf mein Pferd und fortgeritten.

Ich widerstand diesem Gefühl und blieb stehen. Vater warf einen Seitenblick auf die Axt, die mir die Kommandantin immer noch entgegen streckte. Wie in Trance nahm ich sie, führte meinen Zeigefinger an die Lippen, an mein Herz und malte dann das Kreuz auf das Axtblatt. Ich reichte ihr die Axt zurück und stammelte, dass ich ihrer Treue sicher sei und niemand besseren als Kommandantin der Athanatoi wisse als sie selbst.

Alle erhoben sich, Baldur nahm meinen Arm und schob mich aus dem kaiserlichen Schlafzimmer hinaus. Monika von Greifenburg schritt voran und rief die Athanatoi von ihren Posten ab. Vor dem Haupttor des Palastgebäudes sammelten sich die Gardekrieger und bildeten ein Geviert um mich und meine Begleiter. Vater berührte meinen linken Arm und ich verstand. Ich hob ihn über meinen Kopf hinweg und zeigte den Kriegern den Siegelring. Langsam drehte ich mich dabei im Kreis. Wie eine Welle gingen zuerst die vordersten Krieger auf die Knie herab, danach alle anderen, sowie sie den Ring erblickten.

Monika von Greifenburg hob ihre Axt und schlug sie mit der breiten Seite an ihren Schild, dass das Scheppern vermutlich bis an das andere Ende der Stadt, im Blachernenpalast, zu hören war. Sie erhob ihre Stimme und schrie in einer Lautstärke als ob sie auf einem Schlachtfeld wäre.

"Viele und gute Jahre der erhabenen Kaiserin Celine!

Viele und gute Jahre, mit Gottes Schutz und Hilfe!

Gesundheit und langes Leben unserer erhabenen Kaiserin!

Es lebe Celine, erhabene Kaiserin der Rhomäer!"

Die Krieger stimmten in die Rufe mit ein und schlugen ihre blanken Waffen an die Schilde dass mir die Ohren zu dröhnen begannen. Ich musste mich zwingen, einen selbstbewussten Eindruck zu machen und nicht hilfesuchend meinen Vater anzusehen.

Es wurde ein endlos langer Tag. Gegen Mittag wurde in der Stadt der Tod Adriennes I. und meine Ernennung zur Kaiserin bekannt gegeben. Den ganzen Nachmittag bis in den Abend hinein nahm ich die Glückwünsche und Treuegelöbnisse der Logothetoi, Strategoi und der Adeligen entgegen. Kuriere wurden in alle Provinzen des Reiches ausgesandt, meine Thronbesteigung zu verkünden.

Erst nachts fand ich wirklich Zeit für mich. Meine Gedanken hatten nicht zur Ruhe kommen können. An Schlaf war nicht zu denken. Und so übernahm ich lieber gemeinsam mit Vater Baldur die Totenwache dort, wo meine Mutter aufgebahrt lag. Vater und ich waren allein. Allein mit uns selbst. Ich wagte nicht zu sprechen.


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Baldur der Kleine

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Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz      10.07.2017 20:31:20 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Woher ich an diesem Tag die Kraft genommen hatte, wusste ich nicht. Ich kniete neben Celine und meiner geliebten Frau. Ich konnte nicht denken dass sie tot war. Ich dachte immer etwas anderes, Synonyme, die nicht ganz so viel Schmerz verursachten. Ich dachte an Auferstehung, an ihre Seele, aller irdischen Last ledig. In meinen Gedanken erlebte ich den Tag wieder und wieder. Von der schrecklichen ersten Nachricht bis zu Celines eintreffen am Totenbett und wie ich sie den Tag über durch alle Strapazen und Protokollarien gelotst hatte. Die gefährliche Zeitspanne während ein Kaiser seinem Vorgänger auf den Thron folgt, war mitnichten bereits vorbei. Die Hauptstadt und die Berufskrieger standen bereits hinter Celine, das war das wichtigste. Aber das bedeutete noch nicht unbedingt dass die Gefahr eines Umsturzes gebannt war. Mit schaudern dachte ich an den Finkelsteiner in Makedonien.

Schließlich gelangten meine Gedanken zurück in ruhigere Gewässer. Ich erinnerte mich an besondere Momente mit Adrienne. An unser erstes verbotenes Silberbad. An die Ausfahrten mit der kaiserlichen Segeljacht vom Boukoleonhafen. Und wie entsetzt alle Höflinge waren, weil wir nur das Minimum an Besatzung mitnahmen, aber keine Höflinge, Kämmerer nebst einem Heer als Eskorte. Und Celine? Celine war meine Tochter, im Gegensatz zu Helene aus Adriennes erster Ehe mit dem finnischen Häuptling. Helene weilte derzeit auf meinen Gütern in Kleinasien. Sie liebte die Freiheit abseits der hauptstädtischen Zwänge. Aus ihr war eine hervorragende Reiterin geworden. Zur Stunde wusste sie noch gar nichts vom Tod ihrer Mutter. Ich seufzte. In wenigen Tagen würde der Eilkurier eintreffen und sie mit nach Konstantinopel nehmen.

Stunden waren vergangen. Immer wieder unterbrach ich meine Gedankengänge durch Gebete für die Seele meiner Gemahlin. Eben hatte ich einen Riosenkranz zu Ende gebetet und sah hinüber zu meiner Tochter. Sie war völlig still. Kein Wort hatte sie gesagt, seit wir hier die Totenwache hielten. Mir kam das seltsam vor. Ich beugte mich zu ihr und sprach ganz leise.

Celine? Was denkst du? Wieso bist du so still und sprichst kein Wort mit mir?


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Letzte Änderung: 2017/07/10 20:34 von Baldur der Kleine.
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Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz      11.07.2017 09:48:10 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Weiterhin blickte ich stur auf die aufgebahrte Gestalt von Mutter. Ich kniete neben meiner Mutter die tot war und neben meinem Vater, der vor mir gekniet und Erhabene gesagt hatte. An ein und demselben Tag hatte ich beide Eltern verloren. Zumindest fühlte ich mich so. Die leise Stimme von Baldur berührte mich. Ihn anzusehen wagte ich nicht. Als ob ich damit etwas zerstören könnte.

Papa, wieso hast du Erhabene zu mir gesagt? Wieso kniest du vor mir? Ich kann das nicht begreifen. Bin ich als Kaiserin nicht mehr deine Tochter?


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Baldur der Kleine

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Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz      11.07.2017 21:07:56 --- 3 Monate, 1 Woche her  
Du bist jetzt die Kaiserin, Celine. Wir haben dich darauf vorbereitet. Wir wussten dass deine Mutter sterben wird, als sie sich nicht mehr erholen konnte. Alles was ich an diesem Tag gesagt habe, ist Zeremonie. Wir müssen vor der Öffentlichkeit ein Schauspiel absolvieren. Erinnerst du dich an die Theatertruppe aus Nikäa? Du hast dich gewundert dass alle Darsteller Masken auf hatten. Diese Masken symbolisierten die Charaktere, die sie spielten. Ich habe sie dir damals erklärt. Kaiserin sein ist dasselbe. Für die Zuseher da draußen musst du deine kaiserliche Maske tragen. Und ich muss die Maske eines Untertans tragen, weil du auch meine Kaiserin bist. Aber wenn die Zuseher nicht da sind, dann legen wir unsere Masken ab. Deshalb muss ich dich vor den Zusehern Erhabene nennen und vor dir knien, aber wenn niemand zusieht, dann darf ich dich in meine Arme nehmen und beschützen, wie ich es immer getan habe und immer tun werde. Und du darfst dann auch wieder die ganz normale Celine sein, ganz ohne Maske. Verstehst du das?

Bei den letzten Worten hatte ich meine Tochter fest in die Arme geschlossen. Es war einer dieser Momente, wo man einen geliebten Menschen spüren muss um zu wissen dass zwar nicht alles gut ist, aber doch immerhin einiges.


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Celine aus dem Wald

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Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz      29.09.2017 10:16:30 --- 3 Wochen, 1 Tag her  
Viel Zeit war vergangen. Meine Trauer hatte sich in liebende Erinnerung gewandelt und ich hatte meine Verlobung mit dem Khan von Bulgarien geschlossen. Gemeinsam mit Helene und unserem Vater war ich in den kleineren Bukoleonpalast umgesiedelt. Die Hofhaltung hatten wir drastisch beschnitten und konnten so mehr Geld für Reichsausgaben ansparen.

Leider war eine andere Idee von mir nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Ich hatte die bahnbrechende Idee, Makedonien dem Schwertorden zu schenken. Ich hopste vor lauter Freude über meine eigene diplomatische Idee auf und ab, als ich sie vor den anwesenden Maniakis, Anicia, Finkelstein-Flausch und Papa Baldur darlegte. Umso größer meine Enttäuschung, als die Mienen meiner Berater mehr und mehr versteinerten. Auf meine Frage, was ihnen daran nicht passte, erhielt ich so viele Antworten dass ich davon fast erschlagen wurde. Makedonien gehört nicht uns, der olle Flauschbart könnte Einwände haben. Sizilien das Geschenk als nicht rechtsgültig abweisen, ich mich lächerlich machen. Und so weiter. Und so fort. Ich mich lächerlich machen! Lächerlich! Ich ließ den Plan also fallen und begab mich schmollend auf meinen Thron.

Meine Überlegungen gingen nun eben in eine andere Richtung.


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Letzte Änderung: 2017/09/29 10:18 von Celine aus dem Wald.
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Ioannes Kantakouzenos

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Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz      19.10.2017 08:12:05 --- 2 Tage, 6 Stunden her  
Ich saß mit einigen anderen Kriegern zusammen, trank verdünnten Wein und maulte herum. Jetzt zählte ich bereits vierundvierzig Sommer und musste der Tatsache ins Auge sehen, dass meine Zeit als Krieger langsam aber sicher um war. Morgens spürte ich mein Rückgrat, nach Märschen meine Knie, nach Ritten meinen Steiß und nach ausgiebigen Waffenübungen Schultern und Handgelenke. Vielleicht war das mein letzter Feldzug. Ich wusste es nicht. Ehe ich mich jedoch mit meiner geliebten Theodora zur Ruhe setzen würde, wollte ich noch einmal die Erregung vor und während einer Schlacht erleben.

Diesbezüglich war der bisherige Feldzug leider enttäuschend. Uns war schon klar dass die Staufer bei allen großen Worten, die sie von sich gaben, realistisch genug waren um zu wissen dass sie uns nicht alleine schlagen würden können. Dass sie es aber nicht einmal wagten, auch nur die Hälfte unserer Krieger anzugreifen, empfand ich als traurig. Wie sollten wir da zu den Schlachten kommen, die ich, und nicht nur ich, herbei wünschte. Immerhin hatte es auch sein gutes, wenn man keine übertrieben mutigen Feinde hatte. Ich sah hinüber zu meiner Lanze und dachte daran, wieviel Silber ich mir espart hatte.


 
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Christian von Greifenburg

Staufer
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Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz      20.10.2017 17:51:18 --- 20 Stunden, 28 Minuten her  
Nun war es also soweit, Christian gab der Päpstin Bescheid, übergab Harald das Oberkommando des Heeres und reitet dann mit der Königlichen Standarte und einem Leibgardisten mit einer weißen Fahne auf der Mitte des Feldes auf dem sich die beiden Heere gegenüber standen.

Dann wartete er, würde jemand die Gelegenheit nutzen um mit ihm zu sprechen?

Der Leibgardist mit der Weißen Fahne ritt weiter direkt auf das Byzantiner Lager zu, als er dort vor den Reihen der Gegner ankam, Verkündete er laut Hörbar.
"Im Namen seiner Majestät König Christian I von Staufen, Legitimer Erbe auf den Weströmischen Kaiserthron, spreche ich hiermit eine Einladung an Kaiserin Celine von Ostrom aus, zu einem Persönlichen Gespräch zwischen den Herrschern vor der Schlacht."
 
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Beatrice von Wolfskuhlen

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Re:Die verrückten Krieger aus Byzanz      20.10.2017 18:04:23 --- 20 Stunden, 15 Minuten her  
In die Reihen der Fussgänger verdammt! Mein treues Streitross, Mutter vieler der besten Streitrösser unserer Krieger, war in dieser Nacht in ihrem Stellplatz gestorben. Entschlafen, ganz ohne Waffenklirren und Schreien rundum. kein Schlachten- sondern ein Strohtod. Meine Lanze musste ich also in der Phalanx der Stratiotai tragen, was für mich völlig ungewohnt war. Ich fühlte mich ohne Neah herbstwind nicht einmal als halbe Kriegerin. Ich fühlte mich nutzlos. Wie würde diese Schlacht ausgehen?


Mir wird nichts geschenkt
 
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