gegen rechts
Ritterheere-Forum
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?
Zum Ende gehen Neues Thema Beliebt: 6
THEMA: Re:Die drei Löwen
 
Alexej Dolgoruki

England
Beiträge: 9117
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Die drei Löwen      08.10.2017 08:38:30 --- 2 Monate her  
QUOTE:
Geliebter Bruder,

vor einigen Wochen erhielt ich die Nachricht, dass du dich erholt hast und nun einer neuen Berufung nachgehst, nicht nur die Truppen Susdals, sondern auch jene Englands zu lenken und damit zu großem Ruhm zu führen. Ich glaube fest daran, dass du nun ebenfalls ein ebenso großer Feldherr werden wirst, wie es einst unser Vater war, dessen Namen die Menschen immer noch kennen und mit großer Ehrfurcht aussprechen. Außerdem hörte ich, dass du in den Reihen der königlichen Berater einen dir angemessenen Platz gefunden hast. Ich freue mich so sehr, dass es dir gut geht und du eine Aufgabe gefunden hast, die nicht nur unserer Familie zu großer Ehre gereicht, sondern auch deinem leidenschaftlichen Streben nach Höherem Tür und Tor öffnet. Ich bin sehr stolz auf dich und danke Gott, dass er dich noch nicht zu sich genommen hat. Ich bin mir sicher, er hat Großes mit dir vor.
Mit Freude erwarte ich den Tag an dem wir uns wiedersehen. Ich habe noch so viele Fragen an dich, der du unseren Vater so viel besser kanntest als ich und all jene Geschichten, die von unserer langen und ruhmreichen Familie künden. Kürzlich erfuhr ich in einem Schreiben von König Etzel von Tronje, dass bereits unsere Urgroßväter Seite an Seite gegen ihre Feinde in die Schlacht gezogen sind. Zu gern möchte ich darüber mehr erfahren und ich hoffe du wirst, sobald ich zurück in England bin, ein wenig Zeit für mich haben, lieber Bruder.
Bis dahin wünsche ich dir alles erdenklich Gute. Möge Gott stets über dich wachen und deine Schritte in eine glorreiche und strahlende Zukunft lenken.

In Liebe,
deine Schwester
Josefin


QUOTE:
Geliebte Schwester,

es stimmt, dass mir die Heerführung in England übertragen wurde. Doch ist diese weit aus schwerer als in Susdal und wie nennen es die Griechen doch gleich, demokratischer und diskussionsreicher? King Etzel bevorzugt eine listenreichere und feinere Kriegsführung, die bisher aber gegen die Iren ins Leere führte, da man mit einem groben Klotz anders agieren muss. Es gibt viele fähige Männer, die auch auf die Position des obersten Heerführers prätendieren und gegen die ich mich durchsetzen musste. Doch der Schlimmste von allen ist King Etzel selbst, denn es ist ein ständiges Ringen mit ihm. Für kurze Zeit konnte ich freie Hand erlangen, sodass die kleine Schlacht auf Berwick und das blutige Aufeinandertreffen in Humberland stattfand. Leider bin ich noch nicht ganz der Alte und musste mich aus gesundheitlichen Gründen von der Heerführung zurückziehen.
Aber mache dir keine Sorgen um mich liebste Schwester! Meine neuen Aufgaben, in die ich mich unklugerweise sofort ganz reingestürzt habe, haben mir nur zu viele Kräfte abverlangt. Der Medicus sagt aber, dass es mir bald schon wieder bestens gehen wird und ich nur etwas mehr Schlaf und Ruhe brauche. So liege ich nun in meinem Bett, und du wirst sicherlich lachen, da denke ich an dich und wie es dir wohl geht. Du weißt garnicht wie sehr ich dich wieder in meine Arme schließen will und nach jedem deiner lieben Worte, möchte ich dir einen Kuss zurückschicken.

Wenn du zurück in England bist bei mir, werde ich mir alle Zeit die es braucht für dich nehmen, wie kann es auch anders sein. Ich kann dir aber schon jetzt sagen, dass sich unsere Vorfahren aus dem Krieg gegen die damals übermächtigen Litauer kannten. Damals stand das Zarenreich an der Seite der Bruderschaft, die aus Moskau und Nowgorod bestand. Unser Großvater Zar Dimitri Dolgoruki stand dem Oberhaupt der Bruderschaft, Knjaz Alberich von Tronje bei. Manche sagen, dieser Krieg war der Grund, wieso das Zarenreich auseinanderbrach, da Kiew und Susdal verschiedene Interessen verfolgten. Doch glaube ich das nur zur Hälfte, denn es lag wohl eher an der Geografie und meinem Onkel Wsewolod und dem damaligen Knjaz von Kiew.

Möge Gott und seine Engel über dich wachen
In Liebe,
dein Bruder,
Alexej


Man nennt ihn Colonel! Er ist schnell! Nimm dich in Acht!...denn er kommt jetzt zur Schlacht.

Hey! Ha! Hu!...Buh.
 
Letzte Änderung: 2017/10/08 08:48 von Alexej Dolgoruki.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Josefin Aleksandrowna

England
Beiträge: 1013
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Die drei Löwen      08.10.2017 15:52:40 --- 2 Monate her  
Nachdem der kleine Heeresverband des Vatis in Schottland angelandet war, ritt man gemeinsam schnellst möglich nach Berwick um dort eine Armee der Schotten und Iren zu stellen. Obwohl der Feind in Überzahl war, hatten diese jedoch letztlich der kleinen Gruppe englischer Kämpfer enttäuschend wenig entgegenzusetzen. Noch dazu hatten die gegnerischen Heerführer offensichtlich die Rückzugsmöglichkeiten verpasst, oder waren von deren Führung im Stich gelassen worden, sodass es mit einer Leichtigkeit gelang diese zu umzingeln und letztlich festzusetzen.
Nun schmorten die Ritter und Grafen in den englischen Kerkern und die folgenden Wochen zeigten, dass es weder Schotten noch Iren zu interessieren schien, dass ihre kampfesschwachen, doch dennoch tapferen Männer und Frauen nun in englischer Gefangenschaft ihr Dasein fristen mussten.
Kein Befreiungsversuch wurde unternommen, kein Gespräch gesucht um die Lage zu schlichten.
Josefin hatte es nicht fassen können.
Kurz hatte sie mit dem Gedanken gespielt, den König um die Freilassung der Gefangenen zu bitten und hatte auch diesbezüglich mit einigen Engländern das Gespräch gesucht, wenn man am Abend gemeinsam am Lagerfeuer saß, doch letztlich war sie überzeugt worden, dass es zum einen nicht Englands Erfolg war, der die Iren und Schotten in den Kerker gebracht hatte, sondern vielmehr der Misserfolg des Gegners. Zudem lag es nicht in englischer Verantwortung sich um das Wohl des Feindes zu kümmern, wenn dieser dies noch nicht mal für die eigenen Männer und Frauen in der Lage war zu tun.
Sie selbst empfand es jedenfalls als zutiefst unehrenhaft nicht für die Seinen einzustehen und sein Bestes für diese zu versuchen.
Dennoch sorgte sie schließlich dafür, dass die Gefangenen wenigstens eine verhältnismäßig gute Verpflegung erhielten, bevor Jannis Tronjauskas ihr mitgeteilt hatte, dass es neue Befehle gab und der Weg die Gruppe Reiter in den Süden führen würde.
So viel war Josefin noch nie geritten und am Ende jeden Tages schmerzte ihr das Gesäß und der Muskelkater in den Schenkeln war ebenfalls nicht zu verachten. Doch das Training wirkte und schon bald spürte sie die Anstrengungen kaum mehr.
Ein weiterer Nebeneffekt des vielen Reisens war zudem, dass sie England mehr und mehr kennenlernte und ihr Englisch von Tag zu Tag besser wurde, auch wenn sie vermutlich ihren russischen Akzent nie gänzlich verlieren würde.
Land und Leute waren von einem besonderen Charme und ebenso wie es ständig zu regnen schien und das Land unter einem trüben Schleier zu ertrinken drohte, so wurde es anschließend durch die Sonne die sich durch die Wolken brach in ein glitzerndes Strahlen getaucht, was die Gegensätze nur zu deutlich hervorhob. So wie das Wetter schienen auch die Menschen garstig und liebenswürdig zugleich zu sein, was ihnen etwas sehr authentisches und ehrliches verlieh. Die junge Russin begann zu verstehen, was ihre Mutter einst so sehr an diesem Land geliebt hatte.
Zwischenzeitlich erreichten Nachrichten von einer großen Schlacht in Humberland die Gruppe. England hatte gesiegt und die Iren in den Norden zurückgedrängt. Die ersten Sänger begannen bereits Lieder zu dichten über den glorreichen Sieg, über König Etzel und seine Getreuen, über die unerschrockenen Kämpfer Englands, die Helden dieser Zeit und entzückt hatte die junge Frau den Ausführungen gelauscht. Die englische Lyrik war besonders ausgeschmückt und prunkvoll und der Stabreim, den sie bisher meist nur aus den nordischen Erzählungen kannte, schien hier immer noch großes Ansehen zu genießen. Auch ihr Bruder hatte sich bereits einen Platz in vielen Liedern verdient, was ihr Herz mit besonderem Stolz erfüllte und so lauschte sie der Kunstfertigkeit der Barden regelmäßig mit Staunen und leuchtenden Augen.
Als der Trupp eines Abends an der Küste angekommen war und das Lager aufgeschlagen hatte, trat ein Bote auf die junge Prinzessin zu und überreichte ihr das Antwortschreiben Alexejs. Josefin freute sich derart, dass sie Jannis, welcher zufällig neben ihr stand und sich gerade mit einem seiner Späher unterhielt, kurzerhand schwungvoll um den Hals gefallen war, bevor sie lächelnd und mit einem verdutzen Blick im Nacken in Richtung ihres Zeltes entschwunden war.


 
Letzte Änderung: 2017/10/08 15:56 von Josefin Aleksandrowna.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Etzel von Tronje

England
Beiträge: 5356
graphgraph
Benutzer jetzt online Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Die drei Löwen      08.10.2017 18:55:48 --- 2 Monate her  
Die Schlacht war gewonnen, hier und dort flüchteten die überlebenden Iren in den Schutz des Waldes, aus dem heraus sie gerade überrannt worden waren.

Etzel riss triumphierend die Klinge des Hauses Tronje in die Höhe und schrie:

"ROMA VICTOR!"

Aus vielerlei Kehlen antwortete ihm lauter Jubel der Engländer.

"BRITANNIA VICTOR!"

Der junge König ließ den Säbel noch einige Male über dem Kopf kreisen, bevor er ihn zurück in die Scheide steckte und anhob, zu den englischen Truppen zu sprechen.

"Meine Schwestern und Brüder! Wir haben heute zur Mittagszeit gemeinsam Blut vergossen und gesoffen, so lasst uns beides diesen Abend mit dem guten Ale gleichtun!"

Erneut brandete lang anhaltender Jubel auf. Immer wieder skandierten die glücklichen Soldaten den Namen seines Landes und den seiner Famile.

Etzel beobachtete stumm das Schauspiel. Ob der Jubel auch so anhaltend wäre, wenn man nicht von Sieg zu Sieg eilen würde?

Zurück am Zelt des Königs angekommen

Langsam schlurfte Etzel an den beiden Garden vorbei, streifte seine Brustrüstung ab und ließ sich erschöpft auf sein Feldbett fallen. Aus dem Augenwinkel endeckte er das Papier auf seinem Tisch. Schlagartig wurde ihm gewahr, dass er ja noch Post zu beantworten hatte. Ächzend erhob sich der König wieder und ging hinüber, um sich an Federkiel und Tinte zu setzen.

Rasch begann Etzel zu schreiben, die Antwort hatte schon zu lang auf sich warten lassen.

QUOTE:
"Verehrte Josefin Aleksandrowna aus dem Hause Dolgoruki,

euer Ruhm eilt euch voraus. Mehrfach hat der Anführer eurer Truppen, in denen ihr England dient. euch in seinen Berichten lobend erwähnt.

So habt ihr wohl maßgeblich zu den zahlreichen Siegen beigetragen und euch rasch unter euren Freunden einen Namen machen können, aber wohl weit brennender und schmerzender ebenso in den Reihen des Feindes.

Auch hier vor Ort, während der Verteidigung der Heimat, haben wir nicht viel mehr vom Iren miterleben dürfen, als das ehrenlose Verhalten, das ihr in eurem Brief beschreibt. Stets weicht er zurück, sobald er das Banner der drei Löwen am Horizont erblickt..

Euch ist es wenigstens zu verdanken, dass sich nun eine nicht geringe Anzahl an Feinden in den Kerkern zu Berwick Castle befindet, während wir zwar den Iren, dank der Feldherrenkunst eures Bruders, niederwarfen, ihn jedoch zu unserem großen Bedauern entkommen ließen.

Die Freude ist auch ganz auf meiner Seite, euch einmal von Angesicht zu Angesicht treffen zu dürfen. Gern erzähle ich euch dann auch mehr von den vielen Gottheiten, die man in den Landen Nowgorods, der Mauren und nun auch hier angebetet hat und dies auch weiterhin tut.

Der Wahlspruch jener, die für ihren ertrunkenen Gott in das Feld ziehen lautet:
Es ist nicht tot, was ewig liegt,
Und in fremder Zeit wird selbst der Tod besiegt.


Sie denken wohl, dass ihr Gott eines Tages wieder auferstehen wird. Vielleicht findet sich ja auch mehr Zeit, über diesen Glauben zu sprechen. Meine Mutter hat sehr viel an Wissen in der Bibliothek über ihn angesammelt, scheinbar hatte sie da für das Thema ein gewisses Faible.

Zu euren Ahnen, die ihr ansprecht: Auch meine Vorfahren waren einst den Asen verschrieben, nur stritten sie auf schwedischer Seite, damals, vor dem Bruderkrieg des Nordens. Ich freue mich sehr auf unserer baldiges Aufeinandertreffen. Es wird gewiss ein unterhaltsames Gespräch werden.

Zu eurer weltlichen Frage würde ich euch empfehlen, Meister Yew Fletcher, Earl of Ciarraighe, zu kontaktieren. Soweit ich weiß, hat seine Familie auf dem Gebiet einen einzigartigen Ruf erworben und mit ihrem Können England schon viele Siege auf dem Schlachtfeld ermöglicht.

Bis bald, möge euer Ruhm noch weiter bis in das Unermessliche wachsen!

Etzel
aus dem Hause Tronje"


 
Letzte Änderung: 2017/10/08 18:56 von Etzel von Tronje.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Yew Fletcher

England
Beiträge: 56
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Die drei Löwen      09.10.2017 13:47:34 --- 2 Monate her  
Am Abend der Schlacht

Yew öffnete langsam und mit flatternden Lidern seine Augen. Ein von Feuerschalen und Öllampen erhelltes Zelt war das erste was er wahrnahm. Überall standen, hockten und lagen die Verwundeten Kämpfer die von einem scheinbaren Durcheinander von Medizi und Heilkundigen in aller Windes Eile versorgt zu werden schienen. Nachdem er die Szene einen Moment lang wie benommen hatte auf sich wirken lassen, schreckte Yew mit einem plötzlichen Ruck von seiner Liege auf. Wie aus dem Nichts schoss ihm ein unbeschreiblicher Schmerz in den Kopf, welcher sich daraufhin auf den größten Teil seines Körpers ausdehnte. Er hatte überlebt. Das spürte er ganz eindeutig. Nachdem er sich mit gesenktem Blick und die Stirn auf der Hand abgelegt wieder gesammelt hatte richtete er sich auf und fand dabei seinen treuen Vertrauten Godrick vor sich stehend. Dieser stützte sich ebenfalls sichtlich lediert aber immerhin grinsend auf eine improvisierte Krücke.

Was ist?... ich meine... wir waren doch siegreich?...
Ja, das waren wir in der Tat, mein Freund! Das waren wir!
Sprühte es euphorisch aus Yews Gefährten. Er erzählte vom Verlauf der Schlacht und dass die Enländer als Sieger vom Feld stolzierten. Yew dagegen hatte wohl, wie einige andere auch, von jenem Feld geschleppt werden müssen. Godricks Erzählungen nach war einer der irischen Ritter der Grund dafür, welcher den jungen Fletcher im Schlachtgetümmel stellen konnte und in die Bewusstlosigkeit geprügelt hatte.

Als Fernkämpfer waren die Langbogenschützen beim Feind über alle Maßen gefürchtet. Doch musste Yew an diesem Tag zwei Dinge schmerzlich und am eigenen Leib erfahren. Zum einen nämlich, dass die ständigen Kampfesproben mit seinen Gefährten im Vorfeld zwar eine grundlegend gute Vorbereitung auf solche Konfrontationten boten, eine Schlacht letzendlich doch ihren ganz eigenen Regeln folgte.
Zum anderen gab es zu notieren, dass es selbst gegen die Iren eine Idee minderer Brillianz darstellte völlig ungerüstet in den Kampf zu ziehen. An diesem Umstand müsser er unbedingt etwas ändern. Sobald die Kraftverhältnisse mit den Nachbarn endgültig geklärt wären und er in seine Ländereien reisen könne würde es so weit sein.

Während sich die zwei unterhielten brandete von außerhalb des Zeltes und mit zunehmender Intensität das Treiben eines Spielmannszuges gegen die im leichten Wind wabernden Wände des Lazaretts. Schnell gesellte sich das schiefe Gegröhle der feiernden Helden der Stunde dazu.

"Aber nun genug der Erzählungen, findet Ihr nicht? Wir begeben uns besser nach draußen. Ganz offensichtlich werden bereits die ersten Lieder angestimmt, welche den heutigen Tag und die ruhmreichen Heldentaten der tapferen Kämpfer Englands preisen."
Yew konnte diesem Vorschlag nur seine volle Zustimmung geben. Mit einem noch immer vom Schmerz verzerrten Lächeln folgte Yew seinem Gefährten nach draußen. Dort herrschte ein Treiben, wie er es seiner Lebtage noch nicht gesehen hatte. Die zwei schappten sich einen Krug Ale samt Becher und gesellten sich zu den anderen Kämpfer im Lager der Löwen. Dem Lager der Sieger.


 
Letzte Änderung: 2017/10/09 13:55 von Yew Fletcher.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Alexej Dolgoruki

England
Beiträge: 9117
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Die drei Löwen      11.10.2017 16:50:18 --- 2 Monate her  
Ulster 1161

Die Schiffe legten an der steinigen irischen Küste an. Das Land war rau. Das viele liebliche Grün war nur oberflächlich, in Wahrheit war der Boden hart und steinig, nicht für den Ackerbau geeignet. So waren auch die Iren,die im Krieg ihr wahres Gesicht gezeigt haben. Alexej grinste darüber...es war wohl eher ein Fletschen,vielleicht eine Mischung aus beidem. Es freute ihn, dass er einen echten Gegner gefunden hat, mit er länger zu tun haben würde. Andererseits würde er sie dafür nicht belohnen. Mitleid setzte er mit Verachtung gleich, das man Schwächlingen gewährte.

Die Iren waren aber nicht schwach und er verachtete sie nicht und je mehr er sie verstand, desto weniger tat er es. Sie waren in vielem unfähiger, ungeübter...wahrscheinlich hatten sie zu wenig Kampferfahrung, aber sie hatten ein Kämpferherz. Alexej, der selbt eins hatte, konnte soetwas erkennen. Sie waren zu ihren eigenen Leuten noch härter und erbarmungsloser, als die Engländer, ganz wie die irische Natur es ihr Leben lang zu ihnen war. Sie waren die Kinder dieses kargen und steinigen Landes.

Womöglich waren das fruchtbare Wales und Cambria deshalb so wichtig für sie. Alexej schüttelte schnell diesen Gedanken aus dem Kopf. Solche Gedanken würden in der Schlacht nicht helfen, auch nicht im Krieg und noch viel weniger England oder den englischen Frauen und Kindern. Das Land war für sie, es sollte die kommenden englischen Generationen ernähren. Auch wenn das hieße, dass viele Iren ihr Leben dafür lassen müssen.

An der Küste ritt schon King Etzel entlang und zeigte sich so der Kriegerschaft. Schottische Banner wurden gesichtet, man musste schnell sein und sich organisieren, um nicht zurück ins Meer geworfen zu werden.

Alexej packte mit an und brüllte...Schnell! Der Schotte ist bald da! durch die hervorscheinenden Venen an den Muskeln, dem wütenden etwas geröteten Gesicht, sah er aus wie ein riesiger Dämon. Er war so ganz anders als seine Schwester. Doch in Zeiten des Krieges und großer Gefahr, da brauchte es genau solche Leute oder sollten schöne freundliche Engel England vor den irischen und schottischen Barbaren beschützen?


Man nennt ihn Colonel! Er ist schnell! Nimm dich in Acht!...denn er kommt jetzt zur Schlacht.

Hey! Ha! Hu!...Buh.
 
Letzte Änderung: 2017/10/11 16:52 von Alexej Dolgoruki.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Etzel von Tronje

England
Beiträge: 5356
graphgraph
Benutzer jetzt online Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Die drei Löwen      13.10.2017 00:27:13 --- 1 Monat, 4 Wochen her  
Die Schotten hatten tapfer gekämpft. Dennoch war ihr Widerstand in den fremden Landen der Iren, ihrer Verbündeten, vergebens gewesen.

Späher berichteten, dass sich die fliehenden Verbände des feindlichen Heeres auf die Burg der Iren nach Dublin zurückgezogen hatten. Eine kluge Wahl, wie Etzel selbst befand, waren sie dort doch erstmal in Sicherheit, um die Verwundeten zu versorgen und um sich für kommende Schlachten zu rüsten.

Viele Ritter in den Heeren Englands verstanden nicht die Absichten des Tronjers, als er in einer Nacht- und Nebelaktion zum Rückzug zu den Schiffen blasen ließ. War das nicht die Aufgabe des Kriegsministers gewesen? Durchaus und so bitter es für Etzel selbst auch war, so musste er die Befehle seines herausragenden Ministers diesmal umdeuten, denn es gab ein Treffen mit dem Schicksal. Der Wind kam von Osten und mit ihm blies dem Tronjer der salzige Geruch der Gischt in die Nase, den er tief in sich aufsog, Nase und Mund weit geöffnet.

Seine Ritter, sie würden noch begreifen!

Als nun die ersten Strahlen den neuen Tag kündeten, stand Etzel am Bug des Flaggschiffes der englischen Flotte, der Azrael, dem alten Schiff seines Großvaters, des Mahdis, welches schon so viele ruhmreiche Schlachten in der Vergangenheit erlebt hatte. Jede Bohle, jede Planke, sie alle atmeten Geschichte. Ruhmreich, doch längst vergangen.

Sie würden noch begreifen!

Und sie taten es, denn begrüßte der junge König nicht nur das erste Licht des Morgens, sondern ebenso die Segel der irischen Flotte, welche am Horizont, gemeinsam mit der aufgehenden Sonne, erschienen.

Schreie halten über die wilde See, als sich die Engländer kampfbereit machten.


 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Leland of Gaunt

England
Beiträge: 124
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Die drei Löwen      13.10.2017 18:35:08 --- 1 Monat, 4 Wochen her  
Schon wieder Wasser!

War es nicht schon schlimm genug, dass sich in diesem Land andauernd Flüssigkeit von oben auf o'Dimm ergoss, so befanden die Engländer, Gaunter inklusive, sich nun auch noch auf eben dieser und schaukelten mit den Iren vor ihnen, auf den Wellen, wild um die Wette.

O'Dimm fühlte etwas Feuchtes auf der Nasenspitze. Fing es jetzt ernsthaft an zu nieseln? Wasser von oben und von unten zeitgleich. Nein, nun würde ihn nichts mehr überraschen können.
Er griff nach seinem Wurfspeer und wiegte ihn prüfend in der Hand. Ob er sich nicht lieber auf sein Pferd setzen und einfach direkt über das Meer reitend, in den Feind presche sollte?

"Ach nein! Wie konnte ich das vergessen! Die Fähigkeit, über das Wasser zu wandeln, hast du ja nur deinen Lieblingskindern geschenkt!", schimpfte Gaunter in Richtung Himmel, aus dem sich nun immer mehr eine stippelnde Flut aus Tropfen auf ihn ergoss.

Wehe, wenn er heute auch noch schwimmen gehen musste und prompt erinnerte sich o'Dimm an diesen alten Alkoholiker aus Ninive, der sturzbesoffen über Bord gegangen war und später allen erzählte, dass er angeblich von einem Wal gefressen worden war, quasi als Anreiz des alten Knaben, zur Leistungssteigerung.

Ziel sollte es sein, dass der 'Liebhaber des preiswerten und dafür reichhaltigen Tropfens', wie hieß er noch gleich? Joachim? Jockel? Jondaime? Ja, Jonah war sein Name!, die Drecksarbeit für seinen Herrn erledigte.

Wo früher ein Racheengel mit seinem Feuerschwert ausgereicht und es dabei sogar noch als Bonus eine alte Vettel, verwandelt in eine Salzsäule, gegeben hätte, musste nun neuerdings der Resozialisierungsgedanke im Vordergrund stehen.

Tuet Buße! Uhuhuh und der Herr, euer Gott, liebt euch wieder! Wie langweilig! Wo waren die guten alten Zeiten geblieben, wo man einfach mal eine ganze Welt unter Wasser setzte, nur weil einem ein paar Typen dort zu sehr auf die Nerven gegangen waren?

Gaunter schüttelte den Kopf und schaute gen Himmel.
"Du bist altersmilde geworden. Früher hat es mit dir mehr Spaß gemacht."

Erneut wanderte der Blick o'Dimms in Richtung Iren. Mal sehen, ob er heute den seinen bekommen würde, oder ob er lieber seine Badekleidung hätte einpacken sollen.


Sein Antlitz ist schön, seine Worte fantastisch.
Doch dieser Teufel ist verdorben und garstig,
Die Wünsche wird er dir gerne erfüllen.
Gold und Silber ist dir ganz zu Willen.

Doch wenn er kommt, dann musst du die Schuld zahlen,
dann ist es Schluss mit Lächeln und Prahlen.
Liegst jetzt in Ketten, dein Reichtum in Scherben,
in Ewigkeit leiden bist die Sterne sterben.?
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Leland of Gaunt

England
Beiträge: 124
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Die drei Löwen      19.10.2017 17:15:28 --- 1 Monat, 3 Wochen her  
Gaunter konnte sich nicht genau entscheiden, was er eigentlich mehr verabscheute, das Warten oder aber, sich auf dem Wasser zu befinden. Wozu musste er denn wählen, wenn er doch beides haben konnte und so befand er sich nun auf einem englischen Kriegsschiff irgendwo auf dem atlantischen Ozean zwischen Irland und England.

Was verhandelten diese Parlamentäre dort gerade und warum? Es war doch eindeutig, dass die irische Führung keinerlei Interesse an einem Frieden hatte, wäre sie doch auf irgendeinen der Wünsche Englands auch nur im Ansatz eingegangen.

O’Dimm war Geschäftsmann und so wusste er genau, wann sein Gegenüber versuchte, ihn auf das Kreuz zu legen. Nur probierte es bei ihm zumeist niemand, da ein jeder wusste, wie hoch im Anschluss die tatsächliche Rechnung für ihn ausfallen würde.

Vielleicht war England in der Vergangenheit einfach zu höflich mit Irland umgesprungen und diese hatten daraufhin Freundlichkeit mit Schwäche verwechselt. Nun, dies ließe sich ändern.
Der Spiegelmeister war unzufrieden, sehr sogar. Er winkte einen Diener zu sich heran.

„Mach dich auf zum König und sage ihm, dass Lord o’Dimm etwas mit ihm zu bereden hat.“
Der gerade auserkorene Bote guckte ihn entgeistert an.

„Aber my Lord, der König befindet sich auf seinem Flaggschiff, mindestens eine Seemeile von hier entfernt!“

Gaunter schritt mit einem leicht genervten Gesichtsausdruck an die Reling, brach aus dieser ein großes Stück Holz heraus, befestigte ein wenig Kork an der entstandenen Planke und überreichte im Anschluss dem Diener dieses neugeschaffene Wunderwerk der modernen europäischen Seefahrt.

„Und nun schwimm! Du bist immerhin ein Eilbote!“, sprachs, packte den Boten und warf ihn genau durch das neu entstandene Loch in der Reling, direkt in das Meer.

Während Gaunter dem zitternden, wild rudernden und laut prustenden Boten dabei beobachtete, wie er sich langsam in Richtung des königlichen Flaggschiffs entfernte, konnte er sich eines gewissen Lächelns nicht erwehren. Hatte er da gerade ein neues Geschäftsfeld entdeckt?


Sein Antlitz ist schön, seine Worte fantastisch.
Doch dieser Teufel ist verdorben und garstig,
Die Wünsche wird er dir gerne erfüllen.
Gold und Silber ist dir ganz zu Willen.

Doch wenn er kommt, dann musst du die Schuld zahlen,
dann ist es Schluss mit Lächeln und Prahlen.
Liegst jetzt in Ketten, dein Reichtum in Scherben,
in Ewigkeit leiden bist die Sterne sterben.?
 
Letzte Änderung: 2017/10/19 17:15 von Leland of Gaunt.
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Etzel von Tronje

England
Beiträge: 5356
graphgraph
Benutzer jetzt online Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Die drei Löwen      19.10.2017 21:04:33 --- 1 Monat, 3 Wochen her  
"Eure" *gluck* *gluck* "Majes..." *gluck* *gluck* "Majestät"

Etzel blickte die Bordwand seines Schiffes hinab und konnte einen Mann beim Ertrinken beobachten, der sich mit letzter Kraft an einem Stück Treibgut zu klammern schien.

"Schnell, ein Seil, ein Seil!", rasch waren einige Soldaten zur Stelle, die dem armen Tropf an Deck halfen.

Nachdem sich dieser aufgewärmt und bei einem heißen Becher voll Wasser, natürlich original mit einem Schuss Milch, seine Lebensgeister zurückgewonnen hatte, erzählte er Etzel von seinem Auftrag.

Der König wirkte nachdenklich.
"Hmmm... seltsam, Lord Gaunter hätte doch auch einfach eine Brieftaube schicken können."

Wobei, hatte der Tronjer nicht einst vom Moskowiter Postsystem seines Urgroßvaters gelesen gehabt, der ersatzweise versuchte, Hühner mit Katapulten zu verschießen, da diese Gattung Federvieh auf dem Markt preisgünstiger zu erhalten war, als die gemeine Brieftaube?! Der Flug war ja auch nur eine kurze Zeitspanne zwischen Start und Landung, diese Etappe konnte man gewiss mit der modernsten Technik auch irgendwie überwinden. Das Projekt war dann wohl später eingestellt worden, weil die örtlichen Bauersfrauen sich im Kreml selbst darüber beschwert hatten, dass sie andauernd Vögel von den Häuserwänden hätten kratzen müssen.

"Dann teile einmal deinem Lord mit, dass er sich zeitnah hierher begeben soll, der König wird ihn empfangen."

Mit durch Schrecken geweitete Augen blickte der Bote auf Gaunter o'Dimms Erfindung in den Händen seines Königs.

Dieser fing an zu lachen.

"Nein, nein, keine Sorge. Du kannst eines unserer Beiboote nehmen, aber vergiss nicht, die Erfindung deinem Lord zurückzugeben."

Der Bote atmete erleichtert aus und begab sich dankend von dannen.


 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Leland of Gaunt

England
Beiträge: 124
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Re:Die drei Löwen      20.10.2017 16:42:29 --- 1 Monat, 3 Wochen her  
"Was soll das heißen, du bist nicht auf meinem grandiosen neuen Patent zurückgekehrt?"

Der Bote zitterte, als o'Dimm ihn anblaffte.

"Diese Menschen von heute, keinen Pioniergeist mehr!", Gaunter schüttelte den Kopf.

"Stell dir einmal vor, der alte Ikarus hätte sich nicht mit Bienenwachs und Honig Federn an die Arme geklebt, er wäre wohl nie geflogen - Also gut, er ist dann hinterher aus sehr großer Höhe ins Meer gefallen und elendig krepiert, aber es geht um das Prinzip! Verstehst du mich?"

Erneut schüttelte Gaunter den Kopf. "Enttäuschend, höchst enttäuschend, aber immerhin hast du es bis zum König geschafft."

Nun nickte o'Dimm. "Also werde ich dich heute nicht bestrafen, aber dennoch bekomme ich noch einen halben Pfund Sterling von dir."

Der Diener schluckte "Aber warum mein Lord?"

"1/4 Pfund, weil du mein neues Patent nutzen durftest und 1/4 Pfund für den Rückweg an Vertragsstrafe, weil du es nicht genutzt hast."

"A-A-Aber! Wieso Patent? Wir sind hier auf hoher See? Wo, wo habt ihr es denn bitte angemeldet?"

Gaunter grinste. "Weil ich das Patentamt bin, hast du das schon vergessen? Den Vertrag, mein Junge, hast du automatisch akzeptiert, als du das Patent in Gebrauch nahmst."

"My Lord, ich wäre doch sonst ertrunken!"

"Da siehst du einmal, wie praktikabel diese Erfindung ist! Für diesen lächerlich geringen Betrag bist du sogar noch am Leben und nun möchtest du dich ernsthaft über den Preis streiten, nachdem ich dir dieses wertvolle Geschenk gemacht habe?"

"My Lord, ihr habt mich doch erst in das Wasser gestoßen!"

Langsam konnte man o'Dimm eine gewisse Ungehaltenheit anmerken. "Was soll das hier werden? Haarspalterei um unwichtige Details? Freu dich des Lebens und zahl mir mein Geld, ansonsten schicke ich dich gleich wieder zurück ins Meer. Außerdem erwartet mich der König. Versuchst du gerade für 1/2 Pfund den König warten zu lassen?"

Der Bote schüttelte den Kopf, überreichte Gaunter einen Beutel voll Geld, wohl seinem Erspartem und machte sich darauf rasch von dannen.


Sein Antlitz ist schön, seine Worte fantastisch.
Doch dieser Teufel ist verdorben und garstig,
Die Wünsche wird er dir gerne erfüllen.
Gold und Silber ist dir ganz zu Willen.

Doch wenn er kommt, dann musst du die Schuld zahlen,
dann ist es Schluss mit Lächeln und Prahlen.
Liegst jetzt in Ketten, dein Reichtum in Scherben,
in Ewigkeit leiden bist die Sterne sterben.?
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Zum Anfang gehen Neues Thema
Powered by FireBoarddie neusten Beiträge direkt auf Deinem Desktop erhalten
(+) Notizen:

Nur fuer Premium-Spieler.

facebook Ritterheere Google Ritterheere

Das Mittelalter - Ritter, Grafen und Könige kämpften Schlachten um die Macht.

Dich erwarten Abenteuer, Ruhm, und Intrigen. Mach mit bei dem rundenbasierten Rollenspiel - Browsergame - mit der grossen Portion Strategie.
53 Völker auf einer riesigen Mittelalter-Karte

Ritterheere bietet Dir als Browsergame die grenzenlosen Möglichkeiten in einer Welt des Kampfes.
Ein kostenloses Onlinespiel mit einer tollen Community und einem Forum mit einem grossen RPG Bereich.

rundenbasiertes Rollenspiel

Browsergame

Mittelalter

kostenloses Onlinespiel