Planung RH-Trefen
Viele haben bestimmt schon mitbekommen, dass wir fleißig am planen sind, hier der momentane Stand der Dinge

Also Fakten zu Ilmenau Roda (sehr nette Frau)
Wir können es haben,aber am 2ten Mai Wochenende...ich wollte das Wochenende ja eigentlich für mich ausschließen, würde aber wenn es da hin geht kommen weil ich Emma mitnehmen und zu Oma bringen kann (sind ja nur 10 km )

so zu den einzelnen Punkten

-11.Mai - 13. Mai
-15 Betten in 2-3 Bett zimmern (keine Stockbetten) im Bungalow zu je 15 € pro Nacht
-35 Betten in 4er & 8 Bettzimmern (Stockbetten) zu je 13 €
also könnten wir uns super auf die Zimmer verteilen
-Hunde ERLAUBT (müssen eben nur vorher sagen wieviele)
-Im Wald abgelegen (Krach also kein Problem )
-mehrere Sanitäranlagen mit Duschen (warmen Wasser) und normalen Klos
-Lagerfeuerstelle
-Selbstverpflegung (Küche für bis 50 Personen ausgestattet)
-Großer Saal (muss dazu genommen werde, einziges Manko (220€)
-Anreise mit der Bahn über Erfurt bis Elgersburg bzw. Ilmenau ganz entspannt und auch super Autobahnanbindung

Aber selbst mit der Saalmiete wären es bei NUR 10 Leuten (und ich hoffe es werden wieder mehr so wie in der Vergangenheit) maximal 50 € für die Unterkunft (war letztes Jahr glaub ich auch der Höchstpreis) + ca 25 € für Essen und Trinken
Und vielleicht gibt es ja auch wieder eine Spende so wie vergangenes Jahr (zu den Admins schielt )

Also Leute sagt bitte "Ja" und meldet euch im Forum an, dann können wir endlich mit dem Rest der Planung loslegen

In eigener Sache
Im Moment gehts ja rund mit der Entwicklung. Diskussionen, Vorschläge, Neuerungen, die auf dem Plan stehen. Um euch ein paar aktuelle Einblicke zu geben hier ein paar Bilder:

unterschiedliche Schildträger




... und das bereits angesprochene neue Reittier fuer den Norden.



Weiterhin gibt es gerade angeregte Diskussionen zum den Themen selbständige Grafschaften, mehr zu tun fuer die Ritter, und Schlachtfertigkeiten. Beiteiligt euch, denn bisher sind wir noch nicht zu einer einbaufähigen Lösung gekommen.

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Nachrichten aus aller Welt


Rundschau im Oktober 1074

Während sich der eine Teil Europas über den Nachwuchs im Königshaus von Burgund freut, und sich alles für das große Turnier herausputzt schaut es im anderen Teil von Europa schlechter aus.

Im fernen Osten schlagen sich noch immer die Völker die Köpfe ein, der Norden wird von Staufen terrorisiert und ein lange schwelender Konflikt eskaliert, und verwandelt einstige Freunde in erbitterte Feinde.

Bayern tritt aus dem deutschen Kaiserreich aus und pisst dem polnischen–deutschen Kaiser ( ja, das gibt´s wirklich ) mächtig an das Bein. Somit zerfällt der einstig so mächtige Bündnissblock in ein drei-Buberlhaus. Wobei das dritte Buberl, Italien, ja eigentlich nur als Nebengeräusch und Mittel zu Zweck dient. Aber dazu später mehr.

Ein dänisches Heer nutzt die grenzenlose Dummheit des bayrischen Königs und spaziert geradewegs durch Bayern auf Staufens Burg zu.
Deso der x-te ist natürlich „not amused“, und wünscht dem Weißwurscht fressenden König die Sackratten an den nämlichen und vergnügt sich weiter im Norden um das nun beginnende Fiasko aus sicherer Entfernung zu betrachten.

Sizilien überfällt, nach einem kleinen Abschneider durch Rom, die bayrische Küste. Nach zwei Schlachten gebiert der bayrische König die Wahnwitzige Idee er könne sich das Gesindel durch Rohstoffzahlung vom Hals halten. Sizilien nimmt an, bedankt sich artig, macht auf der Ferse kehrt und überfällt Italien.

Bayern erklärt lautstark das es, in christlicher Nächstenliebe, die Scharte ausmerzen will und entsendet alle Ritter die sich noch alleine auf den Beinen halten können nach Italien und beginnt mit der Vertreibung der sizilianischen Horde.
Wie durch Zufall stehen gerade ein paar sächsiche Heere, genauer 2/3 der sächsischen Ritter, an Bayerns Grenze und erklärt Bayern, mehr oder weniger den Krieg. Wohlwissend das es keinen Gegner geben wird, denn die gekauften Sizilianer binden ja die bayrischen Heere.

Interessant zu wissen wäre wie viel der Angriff auf Italien kostete.
Als die bayrische Regierung einen ähnlichen Plan hegte, und versuchte Sizilien gegen Sachsen zu führen wäre der Preis etwas über 3000 Silberstücke gewesen. Aber wahrscheinlich verlangt Sizilien einen pro Kopfpreis. Das dürfte dann bei Italien nicht so viel gewesen sein. Also durchaus bezahlbar für das arme, kriegführende Sachsen.

Armes kleines Italien. Es ist sehr sicher im Kaiserreich! Stimmt´s??

Nun erscheint auch noch ein drittes sizilianisches Heer, das wieder die Route via Rom genommen hat, auf der Bildfläche und überfällt den italienschen Hafen. Langsam und gemächlichen Schrittes wagt sich nun auch die Garde des Vatikans auf den Spielplatz namens Italien.
Während dessen gelingt den heroisch kämpfenden Sachsen ein großer Sieg, zwei bayrische Grafschaften werden erobert. Doch den gemeinen Bayern kann man nicht trauen. Deren Rittern fahren beim scheißen Blitze aus dem Arsch und aus den Nüstern der Pferde kommen Flammen.
Deswegen entschloss die weise sächsische Führung nun ein drittes Heer zu schicken, um die noch immer im Kampf mit den bayrischen Bauern stehenden Heeresverbände zu unterstützen.

Warum expandiert man eigentlich so aggressiv? Das fragt such warscheinlich ganz Bayern. Die Antwort gibt uns ein Interview im O-Ton:

„Wir haben dank Bayerns austritt aus dem Reich zum ersten mal die Chance aus Sachsen einen einzigen Staat zu machen. Wir haben ja sehr viele Grafschaften im Osten. Solange Bayern im Reich war, konnte man nicht daran denken. „

und weiter
Außerdem brauchen unsere Jungs mal ein wenig Unterhaltung. Im Norden muss man ja immer gleich gegen den kompletten Norden Krieg führen...

Natürlich braucht Sachsen Platz für seine Ritter, durchaus verständlich.
Während die einen Völker am Hungertuch nagen, hat Sachsen Ritter im Überluss. Man möchte meinen das die weiblichen Sachsen, oder in besten Gender die Sächsinnen die Ritter quasi aus der Latrine ziehen.
Das soll aber nicht heißen, dass die Sachsen scheiße sind. Weit gefehlt, gehärtet in unzähligen Schlachten gieren sie förmlich nach Beschäftigung.
Und so schickt man diese tapferen Krieger gegen unverteidigte bayrische Grafschaften und bespasst seine Ritter ohne Angst zu haben zu müssen das jemand den Bayern zu Hilfe eilt.

Bayern hat viele Fehler gemacht, der größte aber war sich keinen Kettenhund zu suchen. Es ist schon lange Sitte in Europa im Zweifelsfalle Kettenhunde von der Leine zu lassen. So hat Polen die Sachsen, Sachsen die Italiener – die sich für den Zweck der Sache plätten lassen und der Vatikan hat die Sizilianer.

Als Abschluss noch eines: bemerkenswert ist die Tatsache das innerhalb einer Woche der bayrischen Regierung zwei Arten von Briefen geschickt wurden. Glückwunsch und Kondolenzschreiben türmen sich auf des Kanzlers Schreibtisch. Zum einen „freut man sich das dass große deutsche Bündnis gebrochen ist“ zum anderen „ man hat es ja kommen gesehen, dass sich die Sachsen rächen“.

Hätten mehr Könige in Europa den Arsch in der Hose, und würden sich wie die Bayern aufrecht hinstellen und gegen das deutsche Kaiserreich kämpfen wären der deutsche Polenkaiser und dessen sächsischer Kettenhund nur mehr ein Schatten ihrer selbst. Aber so erwartet man, in der ersten Reihe Fußfrei, den Untergang eines der ältesten Völker.

Rundschau der zweite Akt
Na?
Hat es der kleine Bayernkönig geschafft den Sizilianern zwei Grafschaften zu entreißen? Dürfte kein schwieriges Unterfangen gewesen sein, waren die Grafschaften ja leer.

Kaum sind die Grafschaften wieder den Italienern übergeben zieht es den kleinen Bierprinzen zu größeren Taten. Die Sachsen verheeren ja noch immer das bayrische Kernland und lassen sich von den Bauern nicht beeindrucken. So reisen die bayrischen Heere in wirren Zügen dem Feind entgegen. Doch was passiert? Kaum geht das erste bayrische Heer in Stellung, um die Sachsen abzufangen schon spricht der Papst ein Machtwort und gebietet eine Waffenruhe. Gerade noch rechtzeitig für die Sachen, wie man hört machen auch Bauernschädeln beim Abschlachten schartige Schwerter. So genießen die Sachsen die, vom Himmel gesandte Ruhe um sich wieder den schönen Dingen des Lebens zu widmen.

So darf man gespannt sein welchen Geniestreich der Papst ausgeheckt hat um in Mitteleuropa für eine sächische Ruhe zu sorgen. Bietet er sich doch selbst als Vermittler zwischen Freund und Sachsen an.

Es zeichnet in ewiger Hochachtung
Ano Nym

Sport (von Ubba)


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Walddorf und Stadtler
Gespräche zum Alltag


Stadtler schien nicht im mindesten beeindruckt von Walddorfs Jähzorn und linste weiter kichernd auf Walddorfs Patriarchenbart. Brummend ließ dieser Stadtler wieder aus, wandte sich um und rief den Wirt herbei. Stadtlers Blicke wurden inzwischen vom Barte seines Reisekameraden ab und auf den Inhalt eines Humpen Bieres gelenkt. Er setzte sich unsicher, lehnte sich an die Tischkante und beugte sich über den Humpen. Einige Flocken Schaum schwammen oben auf und aus dem Urgrund des Bieres stiegen kleine Luftbläschen auf. Stadtler schob den Humpen direkt unter eine Lampe und vertiefte sich in den Anblick.

Inzwischen war der Wirt eilfertig erschienen, nur um sofort von Walddorf an der Brust gefasst zu werden. "Was habt ihr meinem Kumpan in die Kekse getan!?" rief er und deutete mit dem Kopf auf den fasziniert in den Humpen blickenden Stadtler, der "Ein ganzes Universum! Eine Galaxie! Wer weiß, was da drin alles lebt!" vor sich hin murmelte. "Das kommt doch nicht von den paar Bieren, die er trank." sgte Walddorf. Der Wirt wischte sich mit dem Putztuch die Stirne ab und versuchte zu erklären. "Das sind unsere berühmten Hanfkekse, die backen wir schon seit ewigen Zeiten und das Rezept meiner Oma selig ist wirklich in Ordnung. Normalerweise hat man davon einige schöne Tagträume und vergisst seinen Alltag. Vielen Menschen hilft das etwas. So wie euer Freund hat bisher noch keiner reagiert. Und ihr selbst, wie geht es euch?"

Walddorf hörte ungläubig zu, blickte zu Stadtler, der gerade dümmlich lächelnd mit einem Finger etwas Schaum von der Oberfläche des Bieres schob, und wieder zurück zum Wirt. Endlich sprach er mühsam beherrscht "Mir geht es nicht gut, weil mein Mitreisender mit Hanfzeugs vollgepumpt ist und in seinem Bier nach Aliens sucht! Macht mir den Kerl wieder normal." Dann dachte er kurz nach und setzte hinzu "also so wie er vorher war." Der Wirt, gründlich eingeschüchtert, machte sich sofort auf in die Küche. Walddorf hörte Stadtler "Auf Kohlenstoffbasis... dann müsste eigentlich die Biergalaxie Millionen Kleinstlebewesen beherbergen.... so wie Walddings Bart.... wenn ich also trinke vernichte ich entweder Millionen Lebewesen oder gebe ihnen in meinem Körper eine neue Heimat.." sagen. "Ich hasse lokale Spezialitäten." gab Walddorf zur Antwort und schlug seinen Kopf auf die Tischplatte.

Es dauerte nicht lange, da erschien der Wirt wieder mit einer dampfenden Kanne und einem Becher. Er erklärte "Das hier ist ein arabisches Zeug, Tee heisst es und wenn man es aufkocht und genügend lang ziehen lässt, wird es ziemlich stark und bitter. Es heisst, dieser Tee macht die Leute so nüchtern, dass sie die Realität ohne die übliche mentale Schutzbrille erkennen. Manch einer soll sich das Leben nach Genuss dieses Tees genommen haben. Zum ausnüchtern ist er aber perfekt." Damit goss er den Becher halbvoll und gemeinsam flößten sie das durchsichtig braune Gesöff Stadtler ein. Walddorf hatte so seine Zweifel und die Bemerkung über die Suizidwirkung dieses Getränks konnte ihn auch nicht recht beruhigen, also achtete er genau auf Stadtlers Reaktion. Dieser wollte sich zuerst freudig wieder dem Studium seines Bieruniversums hingeben, ehe sein Gesicht sehr ernste Züge annahm. Einige Sekunden saß er völlig still, dann schluckte er mehrmals. Der Wirt schien die Symptome zu kennen und holte eilends ein Gläschen doppelt Gebrannten. Walddorf betrachtete besorgt den weiten Blick Stadtlers, dessen Gesicht immer verzweifeltere Züge annahm. Sofort gab er ihm den Fusel des Wirts zu trinken. Dieser sagte leise "Fast hätten wir übers Ziel geschossen. Er war zu nüchtern, so nüchtern, wie ein Sterblicher nicht sein sollte."

Der Schnaps half augenblicklich. Stadtlers Gesichtsausdruck nahm den alten, leicht vertrottelten aber liebenswerten, Ausdruck an, blickte um sich und fragte unschuldig "Wir sind immer noch hier in der Schenke? Dann hätte ich gern noch einige dieser Kekse zum mitnehmen." Walddorf brüllte laut auf, warf rasch dem Wirt einige Taler zu, packte Stadtler an dessen Gewand und schleifte ihn aus dem Lokal. Draußen ließ er Stadtler los und schlug den Weg zum Hafen ein. Stadtler richtete seine Kleidung und sprach in beleidigtem Tonfall. "Mit euch kann man nirgendwo hingehen, immer führt ihr euch auf dass ich mich schämen muss für euch."

Die Matrosen staunten nicht schlecht, als sie diesmal Stadtler in höchstem Sprinttempo zum Laufsteg rennen sahen, dichtauf gefolgt von einem wütenden Walddorf.

Anmerkung: Nicht vergessen! Die 3 fleissigsten RHZ-Schreiber werden jeden Monat mit einem Monatsaccount belohnt.