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Re:Gasthaus zum schwarzen Eber (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Gasthaus zum schwarzen Eber
 
Shanja saba al Azila

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Gasthaus zum schwarzen Eber      16.01.2020 20:22:34 --- 1 Monat, 1 Woche her  
Eine ältere Frau betrat das Gasthaus was in mitten der alten Welt lag. Hier sollte es Neuigkeiten geben von der Salzstraße bis über den Balkanraum hinauf bis in den tiefen Süden oder den Hohen Norden. Die alte Frau war gespannt, wer sich so im Gasthaus aufhalten würde ,mit der Zeit. Und welche Gerüchte ihr hier zu Ohren kommen würden. Also betrat sie die Tür und suchte sich einen Platz am Fenster. und winkte den Wirt hinüber, das er ihr einen Wein bringen möge.


 
Letzte Änderung: 2020/01/16 20:28 von Shanja saba al Azila.
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Margout de Büsch933

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Re:Gasthaus zum schwarzen Eber      16.01.2020 22:09:12 --- 1 Monat, 1 Woche her  
Ich betrachtete die ältere Dame aus den Augenwinkeln, während ich meinen Blick seit Minuten gelangweilt auf das Treiben geschäftiger Menschen draußen auf der Straße gerichtet hatte. Fast unbewusst griff meine Hand neuerlich nach dem Becher und hob ihn zum Mund. Leer. Schon wieder leer. Also richtete ich nun wirklich meine Aufmerksamkeit auf den Becher vor mir, betrachtete den Grund und entschloss mich dazu, diesen unhaltbaren Zustand zu ändern. Noch befand sich Wein in meinem Krug, den ich rasch in den Trinkbecher transferierte. Ein tiefer Schluck, den ich genussvoll mehrere Male über meinen Gaumen rollen ließ.

Wieder sah ich hinüber zu der Frau. Was mochte sie hier wollen? Sie wirkte auf mich nicht wie jemand, den übergroßer Durst hierher getrieben hätte. Die Langeweile und die Zeit, die ich noch vor mir hatte, bewogen mich, mit ihr in ein Gespräch zu kommen. Ich erhob mich, nestelte meinen Umhang, der sich an der Stuhllehne verheddert hatte, zurecht und schritt langsam zu ihrem Tisch hinüber.

"Gott mit euch, werte Dame. Darf ich mich euch vorstellen und mich auf die Länge eines zu trinkenden Bechers zu euch setzen? Oder erwartet ihr jemand oder störe ich gar?"
 
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Shanja saba al Azila

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Re:Gasthaus zum schwarzen Eber      16.01.2020 22:49:05 --- 1 Monat, 1 Woche her  
"Natürlich dürft ihr !" ... Nun ich habe eine weite Reise hinter mir. Die Tage und Nächte die ich brauchte um meine neue Nachtwäsche zu besorgen die sich nun Dank der Euronen die ich erwirtschaften konnte in meinen Kleiderrucksack befinden. haben sich gelohnt. "Ganz unter uns es ist ein Weinrotes Nachthemd und darüber ein Fernöstliche erfindung namens Kimono. Sie wurden von von einen Schneider namens Kick hergestellt." Ich dreht mich etwas seitlich zu der Dame. " Vor guten 6 irdischen Wochen hab ich mir meine ersten Ohrlöcher machen lassen. Nun darf ich sie heute endlich einweihen und mit schönen Ohrringen behägen. Schaut nur ! Und was habt ihr so erlebt ?"


 
Letzte Änderung: 2020/01/16 22:54 von Shanja saba al Azila.
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Michail vom Wardar

Byzanz
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Re:Gasthaus zum schwarzen Eber      17.01.2020 18:23:24 --- 1 Monat, 1 Woche her  
Es betraten ein älterer Herr mit grau meliertem Haar und ein junger Mann, man konnte ihn für den Sohn des Älteren halten, das Gasthaus. Sie trugen gut gearbeitete Umhänge aus warmem Filz, aber in unauffälligen Farben. Stiefel, Umhang, Wams, alle diese Kleidungsstücke verrieten gleichzeitig Wohlstand, aber auch Zurückhaltung. Am ehesten wirkten die beiden Herren wie Kaufleute oder Landedelleute. Jüngst befanden sich besagte Herrschaften viel auf Reisen und sie legten aus Gründen die nur ihnen bekannt waren, Wert darauf, nicht erkannt zu werden.

Auf einen Wink des Älteren stapfte der Junge zu einer der Schankmaiden und sprach leise mit ihr. Sie nickte zu einem Ecktisch hinüber, der jetzt noch unbesetzt war. Der Mann, der nahe des Eingangs stehen geblieben war, schritt zu dem Ecktisch, nachdem sein junger Reisegefährte auf diesen gedeutet hatte. Angekommen wartete er und der Jüngling nahm ihm den Umhang ab, legte ihn sorgfältig zusammen und entledigte sich dann erst seines eigenen Mantels. Ihrer Reisemäntel ledig, nahmen sie Platz und rutschten auf den Bänken, bis sie eine gemütliche Position eingenommen hatten.

Josephos, du bestellst mir was man hier so isst. Nichts auffälliges, wir sind nur auf der Durchreise und wir sind ganz sicher keine Griechen. Bezahle nicht wieder, ohne zu feilschen wie letztes mal, das ist viel auffälliger, als wenn du dich wie ein persischer Basarhändler benimmst. Hast du verstanden?

Ja Herr, sicher doch.


Endlich Ostkaiser anstelle des Ostkaisers!
 
Letzte Änderung: 2020/01/17 18:25 von Michail vom Wardar.
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Margout de Büsch933

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Re:Gasthaus zum schwarzen Eber      17.01.2020 20:32:49 --- 1 Monat, 1 Woche her  
"Man nennt mich Margout." sagte ich während ich mich setzte. "Ich entstamme einem kleinen flämischen Ort, wo man nicht sicher ist, ob man noch flämisch oder schon französisch spricht." Dann erst wurde mir bewusst, worüber sie mich eben aufgeklärt hatte. Ihre Nachtwäsche? Prüde schien sie nicht zu sein, so viel war sicher. Die Dame hatte etwas sympathisches an sich, aber ich war keineswegs sicher, wie ich sie einschätzen sollte. Aber nun gut, ich saß bereits hier an ihrem Tisch und der Mann, den ich erwartet hatte, würde so spät auch nicht mehr kommen.

"Bitte, wenn ich euch störe, sagt es offen. Der Mann, mit dem ich verabredet war, hatte wohl besseres zu tun, als unsere Verabredung einzuhalten." erzählte ich ihr seufzend. Dann bewunderte ich ihren Ohrbehang. "Schöne Stücke tragt ihr da. Extra für euch angefertigt, oder vom Juwelier gekauft?"

Dem Wirt winkte ich mit dem leeren Weinkrug. Mir war danach, meine Versetzung mit einem gehörigen Weinpegel zu feiern.
 
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Mia Sophie

Bulgarien
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Re:Gasthaus zum schwarzen Eber      21.01.2020 08:05:53 --- 1 Monat her  
Es gibt Männer, für die ist eine Frau nur dann eine Frau, wenn sie ihrem Mann eine ganze Schar an Erben geworfen hat und Tag und Nacht nur in den Räumen des gemeinsamen Hauses verbringt, in denen gekocht oder gewaschen wird. Diese Männer machten um die Frau, die seit einigen Stunden am Tresen vom schwarzen Eber stand, einen gehörigen Bogen. Fellwams, Wehrgehenk, Kriegsaxt, abgetragene Lederstiefel und eigentümliche Gesichtsbemalung reichten aus, die Frau Anfang dreissig nicht mit einer potenziellen Hausfrau zu verwechseln. Ihr Becher war bereits mehrmals mit Schnaps aufgefüllt worden. Langsam kroch die Wärme zurück in ihre von der langen Winterreise durchfrorenen Glieder. Jetzt wäre es Zeit für eine Mahlzeit. Schnaps ist gut, aber ihr Körper verlangte noch nach einer Beilage. Sie betrachtete die beiden Männer, die vor wenigen Minuten das Gasthaus betreten hatten. Sie rochen geradezu nach Wohlstand. Kurze Zeit überlegte sie noch für und wider, dann gönnte sie sich ein Lächeln, nahm den Becher und trat zu den beiden Gästen hin. Sie hatte bemerkt dass sie noch keine Bestellung getätigt hatten.

Einen guten Tag wünsch ich. Ist hier noch ein Platz frei für eine von weiter Reise erschöpfte Dame?

Sie wusste genau, sei weiblich, sei hilfsbedürftig, und täglich schickt dir Gott einen Idioten vorbei.
 
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Liliane von Bruchtal

Perser
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Re:Gasthaus zum schwarzen Eber      21.01.2020 22:48:02 --- 1 Monat her  
Die Gestalt in der hintersten, dunklen Ecke des Gasthauses hatte ihre Kapuze tief ins Gesicht gezogen. In ihrem dunkelgrauen Umhang war sie kaum zu erkennen. Sie saß dort ganz still und rührte sich kaum, war auch schon mehrfach eingenickt.

Seit geraumer Zeit beobachtete sie aber mit wachsendem Interesse die Frau am Tresen. Sie trug eine Axt und hatte so etwas wie eine Kriegsbemalung - so schien es - im Gesicht. Liliane trug ebenfalls eine Axt, doch hatte sie diese unter ihrem Umhang verborgen. Sollte die Frau am Tresen vielleicht ebenfalls eine Nachfahrin der legendären Amazonen sein? Geade hatte Liliane beschlossen, aufzustehen und die Frau anzusprechen, da wandte sich diese an die beiden Männer, die vor wenigen Minuten das Gasthaus betreten hatten, und sprach sie mit einem zuckersüßen Lächeln an.

Liliane, die sich vorgebeugt hatte, lehnte sich wieder zurück und zog die Kapuze noch weiter ins Gesicht. Für so ein Verhalten hatte sie nur Verachtung übrig.




Liliane von Bruchtal - in der Tradition der stolzen Amazonen
 
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Michail vom Wardar

Byzanz
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Re:Gasthaus zum schwarzen Eber      23.01.2020 08:20:45 --- 1 Monat her  
Der Herr mit dem graumelierten Haar betrachtete die Frau. Es waren noch genug Plätze frei. Ergo wollte sie entweder dieses oder jenes von ihm. Oder gar von dem jungen Josephos? Ein Seitenblick auf Josephos teilte ihm die Information mit, dass der Junge vermutlich in Kürze den Tisch anheben würde, ohne die Hände oder die Knie dazu zu benutzen. Das konnte amüsant werden und ein Lehrstück für den Pagen. Also bat er die bewaffnete Frau mit einer einladenden Handbewegung, auf dem Stuhl neben Josephos Platz zu nehmen.

Aber bitte, fühlt euch eingeladen. Dürfen mein junger Begleiter und ich euch auf ein Getränk einladen? Josepho... Josef, willst du die Dame nicht auch begrüßen?

Grgl... hallo-o..öhm...


Endlich Ostkaiser anstelle des Ostkaisers!
 
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