gegen rechts
Ritterheere-Forum
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?
Zum Ende gehen Neues Thema Beliebt: 28
THEMA: Home, sweet home
 
Leandra Lilith von Tronje

England
Beiträge: 6222
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Nachts sind alle Glatzen kahl      26.02.2019 22:48:02 --- 6 Monate, 3 Wochen her  
"Iiiiihhhh" quiekte Lene laut und fuchtelte mit ihren Händen.
"Ihr dürft euch nicht küssen, das darf man nur, wenn man verheiratet ist!"

Dann erinnerte sie sich an die Bitte ihres Bruders und rief laut "Hallooooooooooooo! Metallonkel! Kommst du mal?" Und mit Blick auf Theoderich "so?"

In diesem Moment begann Lilith zu gurgeln und husten um im nächsten Moment die Augen aufzuschlagen.
"Mein Kopf" stöhnte sie leise und drückte schwach gegen die Brust ihres Bruders.

"Gehen wir jetzt rein? Drinnen ist es wärmer." erklärte Lene altklug und hüpfte von einem Bein aufs andere.
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Theoderich von Tronje

England
Beiträge: 6302
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

In die Wärme      10.03.2019 18:11:36 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Langsam glitten die Arme Theoderichs unter den Rücken und die Kniekehlen Liliths, dabei ein kurzes „Achtung!“, in ihre Richtung wispernd. Seine Schwester in den Armen haltend, ihren Kopf sanft an seine Brust gedrückt richtete er sich langsam auf und schritt anschließend durch den tiefen Schnee in Richtung der offenstehenden Tür im Bergfried, deren Lichtschein Wärme und Geborgenheit verhieß.

„Was heißt hier eigentlich küssen?“, flüsterte der junge Tronjer seiner kleinen Schwester zu. „Ich habe sie äh, versucht, äh, wiederzubeleben. Aber sie war ja gar nicht tot und so, äh ist das ja auch nicht nötig gewesen... also äääh...“, erneut lief Theoderichs Gesicht rot an, während er doch einige erleichterte stille Stoßgebete ob dieser Tatsache ausstieß.

Vorsichtig, um nicht auf dem schmelzenden Schnee auszurutschen, den sie überall im Eingang verteilten, betraten die zwei Tronjer, Theoderich hielt die dritte immer noch im Arm, den edlen holzgetäfelten Raum, in dessen Kamin ein warmes und einladendes Feuer prasselte und ihn so in einem angenehmen Glanz erstrahlen ließ. „Da sind wir. So wie es mir Mylady befahl.“, sprach der junge König leise und zwinkerte Lene zu, während er Lilith sanft auf ein Sofa vor den prasselnden Flammen legte.


 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Theoderich von Tronje

England
Beiträge: 6302
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Zurück in die Winternacht?      15.03.2019 20:12:00 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Theoderich hatte nun einige Zeit in der Nähe der prasselnden Wärme des Kamins verweilt und still seine älteste Schwester beobachtet. Warum reagierte sie nicht? Sorge zeichnete sich in seinem Gesicht ab. War ihr vielleicht bei dem Sturz mehr passiert, als es zuerst den Anschein gehabt hatte? Er musste wohl oder übel einen Medicus holen. Nur wo fand er zu dieser späten Stunde und zudem bei diesem Wetter einen solchen Heiler? Und dann auch noch einen, der bereit war, mit ihm zu kommen? Und was, wenn er einfach zu vorschnell handelte?

Langsam drehte sich der junge Tronjer zurück in Richtung der nun geschlossenen schweren Eichentür, die alle Unbill des Winters ausgeschlossen hatte und zog den Fuchspelz enger um die Schultern. Es half alles nichts. Es war zu riskant, den Weg zum Medicus auszuschlagen.

Etwas wehmütig blickte er in Lenes Richtung. So war es also einzig nur zu einem raschen und flüchtigen Kennenlernen seiner zwei Schwestern gekommen und das alles nur dank seiner eigenen verdammten Ungeschicklichkeit… und dieses… dieses… verfluchten Sachsen. Groll stieg im Tronjer auf. Erst der unangemessene Auftritt während des Kronrates, als jener ihm, Theoderich, verbal in das Gesicht gerotzt hatte, dann die zerstörte Chance im Turm und nun das!

„Pass bitte auf unsere Schwester auf.“, flüsterte er dem Mädchen leise und mit belegter Stimme zu. In den Ausdruck der Sorge hatte sich etwas anderes gemischt, etwas, was sehr viel mehr Finsternis ausstrahlte. Theoderich versuchte zu lächeln, was ihm deutlich misslang.

„Ich werde Hilfe holen und bin dann so schnell wie möglich zurück.“ Sein Lederhandschuh griff nach dem großen Eisenring, der die Eingangstür verschlossen hielt und drehte diesen. Nach einem kurzen Klicken öffnete sich das Portal und gab den Blick in die kalte Winternacht frei. Noch einmal drehte sich der Tronjer um und blickte zu seinen Schwestern. „Ich verspreche es.“, flüsterte er. Der eindringende Wind biss in seine nun aufgewärmten Wangen. „Ich verspreche es.“, flüsterte der Tronjer erneut.


 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Leandra Lilith von Tronje

England
Beiträge: 6222
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Home, sweet home      15.03.2019 21:26:00 --- 6 Monate, 1 Woche her  
"Warte" rief Lene und hüpfte zu ihrem neuen Bruder. "Ich hab Angst allein."
Mit flehendem Blick griff sie nach seiner Hand und versuchte, ihn wieder zurück zu ziehen.
"Bitte bleib da, bis Lily wieder wach ist."

Ein Stöhnen kündigte davon, dass die Geschwister nicht allzu lang darauf warten mussten.
Lily setzte sich langsam auf und kämpfte erfolgreich gegen eine aufkommende Übelkeit.
Eine kurze Zeit hielt sie die Augen noch geschlossen, dann öffnete sie sie blinzelnd und sah sich um.

"Wer hat mich hergebracht?" fragte sie verwirrt, dann entdeckte sie Lene, die strahlend an der Hand eines Mannes stand. Ihres Bruders.

"Oh." sagte sie nur, als ihr alles wieder einfiel.
Dann lächelte sie. "Lene, Schatz, ich finde, du solltest schlafen gehen. Dein Bruder und ich haben viel zu besprechen."

"Och manno, ich möchte aber hierbleiben."
"Dann wirst du einschlafen und ich muss dich nachher ins Bett tragen. Du bist aber ganz schön schwer mittlerweile."

Schmollend schob Lene die Unterlippe vor, doch Lily sah sie streng an.
Schließlich zupfte Lene an Thierrys Umhang. "Gute Nacht. Wir sehen uns morgen, ja?"
Dann hüpfte sie zu Lily, umarmte sie schnell und sprang wieder zur Tür, um ins Schlafgemach zu gelangen.
Als sie gegangen war, setzte Lily sich bequem hin, ohne die Decke wegzulegen.

"Setz dich zu mir. Dies ist jetzt auch dein zuhause, nehme ich an."
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Theoderich von Tronje

England
Beiträge: 6302
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Zuhause, wie das duftet...      16.03.2019 15:39:27 --- 6 Monate, 1 Woche her  
Traurig blickte Theoderich zu seiner jüngeren Schwester herab, als sie ihn anflehte, doch zu bleiben. Wie sollte er ihr bloß erklären, dass sie nun tapfer sein musste? „Schau…“, begann der junge Mann zu sprechen, wurde jedoch von einem Stöhnen auf dem Sofa unterbrochen.

Stumm, jedoch mit einem gewissen vielsagenden Lächeln verfolgte Theoderich die nun folgende Szene. War dies also nun Familie? Viel anders, als all jene Schauspiele, die er in Kastilien mit der dortigen, etwas entfernter verwandten Familie erlebt hatte, war dies kleine Idyll in Mitten der Kälte und des Todes nun auch nicht gestrickt.

Das Ich-will-noch-nicht-ins-Bett-gehen-Szenario hatte sein Onkel Juan oft genug mit ihm selbst erleben dürfen… damals... einzig, dass es wärmer war und nach Orangen geduftet hatte. Letzteres war dem großen Hain des Cesare direkt vor seinem Schlafzimmerfenster zu verdanken gewesen.

Als er die letzten Worte Liliths vernommen hatte, nickte Theoderich kurz. Er legte den schweren Pelzmantel über einen Stuhl. „Wenn du es denn erlaubst, so würde ich es gern mein Zuhause nennen dürfen.“ Mit einem dankbaren Lächeln setzte er sich neben seine Schwester auf das Sofa.

„Das Wetter ist kalt in diesen Gefilden.“, murmelte der junge Mann, während er auf das knisternde Feuer blickte. „Ich habe noch nie so etwas erlebt. Schnee ja, aber doch nicht…“, Theoderich, der die ganze Zeit bereits nervös mit seinen Händen gespielt hatte, schluckte die Worte herunter und drehte den Kopf zu seiner Schwester. Die Sorge der letzten Stunde waren ihm deutlich anzusehen. „Ich bin so froh, dass es dir gut geht.“, flüsterte er und legte direkt eine kurze schockierte Pause ein. „Ich meine, äh ich meine, es geht dir doch gut oder?“

Der junge Tronjer blickte nun in Richtung des Fußbodens. „Mein ganzes Leben lang bin ich bereits so ungeschickt. Es tut mir leid, dass es dich heute zusätzlich getroffen hat. Ich weiß nicht, warum mir solche Dinge ständig passieren.“


 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Leandra Lilith von Tronje

England
Beiträge: 6222
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Winter is here.      16.03.2019 16:16:01 --- 6 Monate, 1 Woche her  
"Das kann ich beantworten" entgegnete Lily mit einem breiten, warmen lächeln. "Das hast du von unserem Vater."
Für einen kurzen Augenblick war es, als säße Etzel bei ihnen. Zumindest fühlte es sich so an. Lily machte eine kurze Pause, weil sie auf sein Räuspern wartete, das immer gekommen war, wenn sie ihn geneckt hatte.
Doch es kam nicht.

"Er ist... er war" fuhr sie langsam fort "ein wirklich ungeschickter Mann. Erinnere mich daran, dir die Geschichte von Etzel, dem Ochsen zu erzählen. Gelegentlich. Jedenfalls... Mama ist meistens geschickter, sie hat aber auch ein Näschen für besondere Situationen. Hatte... Ach Mann, es ist wirklich unfassbar, alles."

Zuletzt war sie leise geworden und blickte ebenfalls ins Feuer.
"Ich weiß nicht, wie es mir geht. Ich fühle mich, als würde ich innerlich brennen. Ich möchte schreien, weinen, gegen Wände schlagen, weglaufen und doch fühle ich mich kraftlos und leer. Aber die Mädchen, sie brauchen mich. Ich bin die große Schwester, sie haben sich schon immer stark an mir orientiert und...ich bin ihre Stütze. Ich muss stark sein, egal wie es mir geht."

Sie zog die Beine an ihren Körper und vermied es, ihren Bruder anzusehen. Sicherlich ging es ihm nicht besser, doch auch er hatte dazu geführt, dass die Situation war, wie sie war. es klopfte an der Tür und sie erschrak ein wenig, doch bevor sie antworten konnte, öffnete die Türe sich schon.
Magda, die gute Seele, kam mit einem Tablett herein, das sie auf den Tisch stellte.

"Ich musste Lene versprechen, euch etwas zu essen zu bringen" erklärte sie schlicht.
"Zwei Becher heiße Milch mit Honig, süßes Brot und etwas Schinken und Käse für den Herrn."
"Danke Magda" erwiderte Lily und lächelte, während sie sich einen der großen Tonbecher nahm und ihre Hände daran wärmte.

"Majestät, falls ihr etwas anderes Essen mögt, bitte zögert nicht, eure Wünsche zu äußern."
Mit einer kurzen Verbeugung verließ sie den Raum. Lilith sah ihren Bruder an und hatte das Gefühl, Mari und Etzel säßen hier, statt ihre beiden ältesten Kinder. Zumindest hatte sie ihre Eltern sehr oft in genau diesen Posen und mit diesen Speisen beim nächtlich vertrauten Plausch beobachtet.
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Theoderich von Tronje

England
Beiträge: 6302
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Winternacht      17.03.2019 18:47:32 --- 6 Monate her  
Theoderich hatte aufmerksam den Worten seiner Schwester gelauscht gehabt. Er bedankte sich ebenso bei Magda und deutete dann auf die Teller, sodass sich Lilith bedienen konnte.

„Eine sehr fürsorgliche Schwester hast du, ähm ich meine…“, er blickte verlegen zu seiner Gesprächspartnerin hinüber, „…haben wir. Verzeih, es ist alles so unwirklich, die ganze Situation, England…“, der junge Tronjer schwieg kurz. „Ich habe unsere Eltern kaum gekannt und dennoch brennt es ein Loch in mein Herz, zu wissen, dass wir sie wahrscheinlich niemals wiedersehen werden. Wie muss es dir da erst ergehen?“, er blickte erneut verträumt in die Flammen. „Oder den kleinen Mädchen?“

Ein Stück weit Traurigkeit spiegelte sich in seinem Gesicht wider. „England benötigt Stärke, gerade jetzt und das Einzige, was es erhält, ist ein Junge, der nun kein Kind mehr ist, weil die Welt ihn mit einem Schlag dazu zwingt, erwachsen zu sein. Also alles andere, als es Mutter oder Vater gewesen sind.“

Theoderichs Kopf drehte sich in die Richtung seiner Schwester. „Ich habe sie nur sehr kurz kennenlernen dürfen. Und auch nur, wenn es die Zeit und die Geheimhaltung zuließ, dass sie mich in meinem ‚Versteck‘ aufsuchten.“, er schluckte.

„Onkel Juan und auch Onkel Cesare haben mir viel erzählt, doch ich fand deine Beschreibung unserer Eltern… nun…“, der junge Tronjer schluckte erneut. „ähm… sehr schön. Kannst du mir einen Gefallen tun?“, Theoderich druckste etwas herum. „Kannst du mir bitte mehr von ihnen erzählen?“


 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Leandra Lilith von Tronje

England
Beiträge: 6222
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Freund oder Feind?      17.03.2019 21:11:54 --- 6 Monate her  
Da war es gewesen der eine Satz... ER war jetzt der starke Mann Englands.
Kein wir. Er.
Lily seufzte.

"Ja, Lene ist sehr besonders. Alle sind das. Wir hatten das Glück, eine besondere Mutter zu haben. Es tut mir leid, dass Du sie nur selten erleben konntest. Und natürlich erzähle ich Dir gern alles, aber vielleicht wäre es auch eine Idee, wenn Du die Mädchen bittest, dir von ihnen zu erzählen. So könnt ihr euch besser kennen lernen.

Ich muss dir aber sagen, dass ich vorhabe, mit den Schwestern London zu verlassen.
Ich denke, es ist sicherer, wenn wir - oder zumindest die drei jüngeren - erstmal bei Freunden sind. Es wird helfen, alles zu verarbeiten und nicht in der Nähe von manchen Personen zu sein. Zumindest die Kleinen."

Sie sah ihm nun direkt in die Augen. Es war wichtig für sie, wie er nun reagieren würde. Entscheidend sozusagen.
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Theoderich von Tronje

England
Beiträge: 6302
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Von Löwen und gackernden Katzen      20.03.2019 21:36:42 --- 6 Monate her  
Theoderich ergriff Liliths Hand. Erst zauderte der junge Tronjer und wollte die seine wieder zurückziehen, jedoch blieb er letztlich standhaft. Sein Blick kreuzte den seiner Schwester.
"Weißt du? Onkel Cesare erzählte mir einst, als er mich auf einen Feldzug nach Afrika mitnahm, eine Geschichte. Sie handelte vom Löwenrudel und dem Tiger." Theoderich lächelte.

"Unser Wappentier ist der Löwe, weil er angeblich der König der Tiere ist." Erneut lächelnd schüttelte der Tronjer den Kopf. "Er ist nicht einmal der König der Katzen. vielleicht mag er die Hyäne schrecken. Aber diese gackert auch vor sich hin und frisst das Aas der Beute anderer, wobei jene Laute, die sie von sich abgibt, dann wie ein falscher Triumph ob ihres nie errungenen Sieges klingt. Der König sollte so betrachtet allein der Tiger sein, ihm allein gebührt die Krone und doch besitzt er sie nicht. Weißt du warum?"

Seine Hand schloss sich enger um die der Schwester. "Weil der Löwe doch der König ist, nicht durch seine pure Kraft, sondern durch seine wahre Stärke, den Drang und den puren Willen zum Überleben. Das Rudel dominiert die Savanne und schreckt alle Hyänen und anderes Getier, was dem einzelnen Löwen im Schlafe zur Gefahr werden kann."

Nun sah Theoderich Lilith wieder ernster in die Augen.
"Was ich dir damit sagen möchte. Nur gemeinsam sind wir stark, nur gemeinsam sind wir eine Macht, so wie es auch mit allen Engländern selbst ist. Gespalten und allein, sind wir eine Feder im Wind, verurteilt in das Vergessen hinfortgeweht zu werden."

Er schluckte. "Bitte verurteilt mich nicht dazu, diese Feder zu werden. In jener Nacht, die sich über Europa gelegt hat, in der die Hyänen lauern und gackernd darauf warten, bis einer von unserer Familie allein und von den anderen getrennt eingeschlafen ist."

Theoderich musste erneut lächeln.
"Und weißt du, was das Amüsante am Löwenrudel ist? Die Weibchen jagen und kämpfen. Sie halten das Rudel am Leben."


 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
 
Leandra Lilith von Tronje

England
Beiträge: 6222
graphgraph
Benutzer offline Klicke hier, um diesem Benutzer eine private Nachricht zu schicken Klicke hier, um das Profil des Spielers zu sehen

Den Moderatoren den

Lost for words      23.03.2019 21:20:47 --- 6 Monate her  
Lilith sah ihren Bruder gedankenverloren an. Was genau wollte er ihr nun sagen?

"Ähm" begann sie dann zögernd, "ich weiß nicht, ob es so eine gute Idee ist, wenn wir zusammen schlafen, ich meine...wir kennen uns doch kaum." Brennende Röte stieg in ihr auf und setzte ihre Ohren in Brand. Zumindest fühlte es sich so an.

"Ich glaube, ich habe irgendwie nicht verstanden, was du mir damit sagen wolltest" gab sie dann leise zu.
"Ich hab nur was von Löwen und Federn verstanden. Ähm. Es war ein langer Tag. Wir sollten vielleicht wirklich schlafen gehen. Wo übernachtest du? Hast du schon ein Zimmer? Oder möchtest du einfach hier bleiben? Falls du nicht allein sein möchtest, dann...dann...kann ich auch hier bleiben."
 
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Zum Anfang gehen Neues Thema
Powered by FireBoarddie neusten Beiträge direkt auf Deinem Desktop erhalten
(+) Notizen:

Nur fuer Premium-Spieler.

facebook Ritterheere Google Ritterheere

Das Mittelalter - Ritter, Grafen und Könige kämpften Schlachten um die Macht.

Dich erwarten Abenteuer, Ruhm, und Intrigen. Mach mit bei dem rundenbasierten Rollenspiel - Browsergame - mit der grossen Portion Strategie.
53 Völker auf einer riesigen Mittelalter-Karte

Ritterheere bietet Dir als Browsergame die grenzenlosen Möglichkeiten in einer Welt des Kampfes.
Ein kostenloses Onlinespiel mit einer tollen Community und einem Forum mit einem grossen RPG Bereich.

rundenbasiertes Rollenspiel

Browsergame

Mittelalter

kostenloses Onlinespiel