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Re:Der Rote und der Schwarze Drachen (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:Der Rote und der Schwarze Drachen
 
Johanna

England
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Von irischen Hühnern und englischen Drachen      07.04.2019 20:55:01 --- 1 Woche, 4 Tage her  
Irgendwo an einem Lagerfeuer

Es war dunkel geworden in den Lagern und die Lagerfeuer warfen lange Schatten zwischen den Zelten. Ein älterer Mann saß auf einem Baumstumpf. Wer den Baum gefällt hatte, wusste niemand mehr zu sagen. Seine Stimme klang trotz seines Alters voll in der durch die Lagerfeuer unterbrochene Dunkelheit, als er den Soldaten eine Geschichte erzählte: "Sie sagen, die Vorfahren der Iren, die heute im Kerker sitzen, beherrschten die ganze Insel. Damals führten sie alle Völker der Insel und die Bretagne immer wieder in Schlachten, in Turniere und heute... heute ist das alles nur noch vergessener, vergangener Stolz einer Nation die geschrumpft ist. England und die Bretagne waren am Meisten geknechtet von ihnen. Schottland war stets der erfahrene, der ruhige Mittler bei Streitigkeiten auf der Insel und so ist es noch heute. Wir ehren sie als Freunde und schlecht von ihnen sprechen, das kann keiner."

Der alte Mann pausierte für einen Schluck Wein und lachte leise. "Ich war ein junger Bursche, als ich das erste Mal von dem jungen Mann hörte, der König von Irland geworden war. Er ist tot heute, ich lebe noch. Seine Tochter ist auf dem Thron und unseren Kerkern entkommen.

Geflohen ist sie, feige, wie sie die Iren fort brachten aus Irland, so feige verließ sie unsere Kerker und ließ ihre Cousine darin. Aber ich will euch eine Geschichte erzählen... eine Geschichte von Hühnern und Drachen...

Dereinst glaubte eine Horde Hühner, sie seien unbesiegbar. Alles was sie konnten, war mit ihren Schnäbeln zuzuhacken, aber ernsthaftere Wunden als diese, konnten sie niemandem beibringen. Eines der Hühner, ein besonders mutiges, nannte sich Fuchs und schwor sich in die weite Welt zu gehen, um Drachentöter zu werden. Das kleine Huhn marschierte also auf, ging Schritt um Schritt fort in die Welt, stahl gelegentlich etwas zu fressen und überall ward es mit Steinen beworfen, weil es in fremden Speisekammern räuberte.

Eines Tages hörte das Huhn von einem Drachen. Da es nun auf der Suche nach einem Drachen war, um ihn zu töten, wandere es dorthin und brüllte an der Drachenhöhle angekommen: "Komm heraus Drache, ich werde dich töten."

Der Drache, in seinem Schlaf gestört, verließ seine Höhle unwillig, um sich den Eindringling zu besehen. "Was willst du? Mich töten?", lachte der Drache.

Das Huhn aber griff an, versuchte mit seinem Schnabel den harten Schuppenpanzer des Drachen zu durchdringen, doch weit kam es dabei nicht. Es verbog sich den Schnabel, war der Panzer doch zu hart für ein kleines Huhn.

Der Drache fragte grummelnd: "Bist du jetzt fertig?"

Das Huhn aber wollte nicht aufgeben und griff immer und immer wieder an, bis sein Schnabel schließlich ganz stumpf und unbrauchbar geworden war, doch nicht einen Kratzer hatte es in dem Schuppenkleid des Drachen hinterlassen. Schließlich versuchte das Huhn es mit seinen Krallen, doch wieder versagte es und der Drache, der schnaubte verächtlich, als das Huhn vor Anstrengung an seinem eigenen Stolz erstickte.

Deswegen meine Freunde, zieht man nicht in Kriege, die man nicht gewinnen kann..."
 
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Liam Blackthorn

England
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Den Moderatoren den

Re:Der Rote und der Schwarze Drachen      13.04.2019 12:38:05 --- 5 Tage, 15 Stunden her  
Es war ein verregneter Abend und leise plätscherten die Regentropfen auf die Zeltplane, sodass es sich anhörte, als würden Hunderte Trommler durch das Lager marschieren. Jeder hatte sich in den Zelten Schutz gesucht, wartete man das Unwetter ab, welches sich hier gerade ereignete.
Die kleine Kerze auf dem Tisch, an dem Liam saß, spendete nur geringes Licht. Doch es reichte, um sich über ein leeres Stück Papier zu lehnen, dieses eine ganze Zeit anzustarren, als würde man hoffen können, dass sich die Gedanken von selbst auf dem rauen Material bilden würden.
Die letzten Wochen hatte er genug Grund, über all das hier nachzudenken. Zu verstehen, was sich hier in Bewegung gesetzt hatte. Und vor allem, welche Ausmaße es bereits angenommen hatte.

All die Leben, die geopfert wurden. All die zerstörten Häuser. All das tote Vieh. Verwüstung, wohin man auch nur sah. Und ein Ende? Es schien nicht in Sicht. Aber worum ging es in dieser ganzen Sache? Warum geschahen all diese Dinge? Was nur war der Beweggrund?
Liam nahm den Federkiel und tauchte diesen in das kleine Tintenfässchen. Er setzte die Spitze an und begann einige Worte zu schreiben. Seine Gedanken freien Lauf zu lassen. Festzuhalten, was ihn bewegte. Auf rauem Material kratzte die Spitze immer wieder über das Papier und erfüllte in dieser kalten und nassen Nacht das Zelt des Befehlshabers.


QUOTE:
So oft schon waren mir diese Dinge durch den Kopf gegangen. Man wusste schon unlängst, dass hinter den Ambitionen der Iren verletzter Stolz steckte, hatten diese vor vielen Jahren die Besitzungen um Wales und Cambria verloren. Ein Krieg, der beinahe vergessen und nun doch wieder so präsent war. Einen Krieg, den sie verloren hatte, auch wenn sie vielleicht mutig gekämpft haben. Der Lauf des Schicksals, würde der eine oder andere sagen. Denn ewig konnte man das Schicksal nicht herausfordern. Und die Geschichte hat uns schon sehr oft gezeigt, dass nichts für die Ewigkeit bestehen bleibt.
Viele haben nicht vergessen, wie gut sich einst die Banrion in den Turnieren schlug. Eine Heldin des Turniers, so schien es. Wäre es nur dabei geblieben...
Doch nur wenige haben gesehen und gehört, wie schlecht dieser Gast über die Engländer sprach. Gegen die Gedanken eines Menschen kann man nicht vorgehen. Doch ein offenes Wort, geführt wie ein scharfes Schwert, um tief ins Herz zu schneiden, ist ein Pfad, den man nur einmal einschlägt und dann nie wieder verlassen kann. Wer das Schwert des Geistes nimmt, wird eines Tages im Geiste gespalten und verstrickt sich in Falschheit, nicht erkennend, dass man bereits im eigenen Joch steckt.
Es sei einem Blinden verziehen, sollte er nicht sehen können, was die darauffolgenden Taten mit sich brachten. Es war einzig ein Schleier, um die wahren Ambitionen zu verbergen. Ich werde sicher nicht über das Volk der Iren urteilen, denn keinen von ihnen kenne ich persönlich, noch ihre wahren Absichten. Doch kenne ich zumindest die wahren Absichten der Banrion, ihrer Seansailear und dem Söldneranführer. Denn sie legten es so offen da, dass man im Geiste blind sein musste, wenn man es nicht erkannte.
Ist es also dann verkehrt, anzunehmen, dass jene Anführer dafür sorgen, dass wir weiterhin in diesem Krieg stecken? Weil verletzter Stolz, ein zerschrammtes Ego, das Festhalten alter Gebiete nicht den Weg zur Besserung zulässt?
Mein Vater ist tot und somit habe ich all die Pflichten erhalten, die er einst tragen musste. Getötet durch einfache Banditen und Schänder, als er die Prinzessin vor einer Schmach bewahrte, die wohl möglich ein Leben lang ihre Seele befleckt hätte.
Möge er nun mit seinen Ahnen vereint sein und Geschichte austauschen. Ich wünsche es ihm. Denn trotz seiner starken Hülle war er in innerem ein gebrochener Mann. Seine Söldner sind nicht mehr. Diese Tage sind vorbei, denn ich folge ihm nicht auf diesen Weg.
Dennoch blickte er immer mit erhobenem Haupt auf und stand für England ein. Am Ende beinahe nur noch am Diplomatentisch, zankend und streitend. Trotz all dieser inneren Kämpfe sprach er in meiner Gegenwart nie schlecht über den „Feind“. Ein Feind, der sich erst selbst zum Feind machte, obwohl vorher ein Frieden herrschte, der dieser Insel sorgenlose Jahrzehnte schenkte. Nun jedoch bröckelte alles. Und warum? Ich habe es schon so oft geschrieben. Aber manche Wunden, so scheint es, verheilen nie. Irgendwann eitern diese Wunden, stinken und bringen Abscheu mit sich. Es ist traurig aber leider eine Tatsache, denn Sturheit oder auch angst, seine Schwäche offen zuzugeben, ist in uns allen. Doch der, der demütig ist, kann Frieden erlangen, wenn er sich seiner Schwäche bewusst ist.


Liam blickte über die Worte, die er auf das Papier gebracht hatte. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass der Regen aufgehört hatte. Zumindest für den Moment. Aber es passte kein Wort mehr auf das Papier. Und an wen hatte er es geschrieben? Es gab niemand Genaues, welchem er diese Worte gewidmet hatte. Es waren nur seine Gedanken, die er sich bewahren wollte. Und so landeten seine Worte nur in der Truhe, ohne dass jemals jemand seine Gedanken lesen und verstehen würde. Dieser Krieg war in seinen Augen schlicht sinnlos, thronte es nur auf Sturheit und alter Tage, die längst vergangen waren. Niemals würde der Glanz verschwommener Tage zurückkehren. Und es lag an jedem Selbst, sich der Gegenwart und Zukunft zu stellen und sich zurechtzufinden. Glücklich war jener, der sich den Dingen bewusst wurde, die er besaß.



Erin go Braga!
Dein Gott wird dich nicht retten

Kennt ihr den Unterschied zwischen Ameise und Stiefel? Ihr werdet ihn bald kennenlernen. Und gewiss seid ihr nicht der Stiefel!


Gafflwn Dihenydd, o r fuddugol yn wiriol sydd.
Ni fydd neb yn ein Drechu, Falch ydy ni i drochu,
Traed o flaen i r Annwn, mewn y gwybodaeth fe godwn ni


We cheat Death from his rightful victory.
No one can defeat us. We are glad to plunge
Feet first into hell in the knowledge that we will rise.



 
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Josefin Fletcher

England
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Re:Von irischen Hühnern und englischen Drachen      14.04.2019 17:44:18 --- 4 Tage, 10 Stunden her  
Nachdem Josefin die Nachricht gelesen hatte, welche frisch von den Iren hereingeflattert war und die der junge Liam sogleich mit ihnen allen geteilt hatte, starrte sie nur einen Moment und prustete dann los. Sie lachte so herzlich, dass ihr nach kurzer Zeit die Tränen über die Wangen liefen.
Als sie endlich wieder sprechen konnte, japste sie,
Wie peinlich. Ich kann es gar nicht fassen. Ahahahahaha!
Brechen unseren Turnierfrieden – eine Turnierserie zu der sie selbst geladen waren und an der sie anfangs sogar teilgenommen haben – um nach Jahrzehnten erneut einen Krieg zu provozieren, bei welchem sie genau wissen, dass sie unterlegen sind.

Josefin stockte kurz und fügte hinzu,
Vielleicht dachten sie Schottland ebenfalls gegen uns aufzubringen, anders kann ich mir dieses selbstzerstörerische Vorgehen nicht erklären.
Und wenn sie uns endlich gegen sich aufgebracht haben und schon eine ganze Bevölkerungsflut dem Hause MacKarma den Rücken gekehrt und die grüne Insel verlassen hat, wollen sie nach Island in den Urlaub fahren und beschweren sich bei uns, dass wir den Krieg den sie selbst vom Zaun gebrochen haben fortführen. Und dann …

Josefin prustete erneut los,
Erzählen sie uns etwas von einem gebrochenen Turnierfrieden. Ich lach mich weg! Hahahahahaha!
Josefin wischte sich die Tränen aus den Augenwinkeln.
Vermutlich wissen sie nicht was ein Turnierfriede ist.
Sicher.
Island steht unter einem Turnierfrieden.
Irland dagegen ist im Krieg. Dank seines Könighauses. Wie begriffsstutzig kann man sein???

Es war eine rhetorische Frage, die Josefin gerade ihrem Mann, sowie König Theoderich, Lilith und Liam stellte. Sie erwartete keine Antwort.
So gut hatte sie wirklich schon lange nicht mehr gelacht.
Was an dem Brief der Iren jedoch faul war und mehr als verdächtig, brachte Lilith schließlich auf den Tisch. Josefin war schockiert. Ebenso wie alle anderen.


Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen. (Voltaire)
 
Letzte Änderung: 2019/04/14 17:46 von Josefin Fletcher.
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Leandra Lilith von Tronje

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Re:Von irischen Hühnern und englischen Drachen      14.04.2019 20:38:49 --- 4 Tage, 7 Stunden her  
"Ja was ich an der Sache nicht verstehe" begann Lily leise, "ist, woher dieser Mann weiß, dass Braga tot ist. Ich meine, es ist erst wenige Tage her und wir haben nichts offizielles herausgegeben.

Abgesehen davon denke ich, ist es unerhört, einem jungen Mann, der gerade seinen Vater verloren hat, ein Schmierblatt voller Beleidigungen zu schicken. Vor allem, wenn man das eigentlich gar nicht wissen kann.

Aber vielleicht denke ich einfach zu viel."

Lily winkte ab und verließ das Zelt. Unhöfliche Menschen bereiteten ihr Kopfschmerzen.
 
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Leland of Gaunt

England
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Re:Der Rote und der Schwarze Drachen      14.04.2019 23:39:44 --- 4 Tage, 4 Stunden her  
Etwas weiter nördlich im Atlantik

Gaunt brüllte seine Befehle hinweg über die donnernden und tosenden Wellen des Ozeans. Das Meer hatte sich in einen Hexenkessel verwandelt, so als ob es seiner Vorfreude auf die bevorstehende Schlacht kundtun wollte.

"Alter Knabe, wenn du schon deinem Lieblingssohn die Fähigkeit gegeben hast, über die Wellen zu wandeln, so lass mich wenigstens die haben, das Meer ein wenig zu besänftigen, dass ich nicht so sehr schreien muss.", schimpfte Leland in Richtung des dunklen, wolkenverhangenen Himmels.

"Seht ihr das?", seine Augen schienen fast zu glühen, als er sich zu den Rittern hinter sich umdrehte und gleichzeitig auf die irischen Schiffe deutete. "Sie sind uns vielleicht grob über den Daumen geschätzt um ein lächerliches Doppeltes an der Zahl überlegen. Jeder von euch wird also genügend Messerwerk am heutigen Tage zu tun bekommen." Die Engländer jubelten und Leland wollte gerade in das Gebrüll mit einstimmen, als er ein Manöver in den Reihen des Feindes bemerkte. Was war das?

"Verdammt!", schrie er. "Ich glaube, die elenden Hunde drehen bei." Gaunt packte den Steuermann und brüllte ihm in das Gesicht. "Tu gefälligst etwas! Hinterher!"

"My Lord", entgegnete der arme Mann kleinlaut. "Bei dem aufkommenden Sturm werden wir sie niemals einholen können, sollten sich die Iren tatsächlich dazu entschließen, zu fliehen."

Knurrend ließ Leland den Steuermann wieder los. "Nutzloser haarloser Affe.", murmelte und brüllte direkt darauf über die Wellen hinweg zu den anderen englischen Schiffen hinüber: "Fertigmachen zum Rammen!"


Sein Antlitz ist schön, seine Worte fantastisch.
Doch dieser Teufel ist verdorben und garstig,
Die Wünsche wird er dir gerne erfüllen.
Gold und Silber ist dir ganz zu Willen.

Doch wenn er kommt, dann musst du die Schuld zahlen,
dann ist es Schluss mit Lächeln und Prahlen.
Liegst jetzt in Ketten, dein Reichtum in Scherben,
in Ewigkeit leiden bist die Sterne sterben.?
 
Letzte Änderung: 2019/04/14 23:40 von Leland of Gaunt.
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Theoderich von Tronje

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Re:Der Rote und der Schwarze Drachen      15.04.2019 16:17:00 --- 3 Tage, 12 Stunden her  
Zurück im Heerlager der Legio Custodes

Stumm hatte Theoderich die Ansprache Josefins und dann die seiner Schwester verfolgt. Als Lilith gerade dabei war, das Zelt zu verlassen, ergriff er selbst das Wort.

„Fürwahr. Die Worte meiner Vorrednerinnen sind treffend.“, der junge König blickte sich um. „Immer, wenn man denkt, dass der Feind nicht mehr tiefer sinken kann, dann schafft er es doch irgendwie, uns mit einem noch niedrigeren Rekord zu überraschen.“ Er schüttelte den Kopf.

„So kann es nicht weitergehen. Eine Führung, die lieber zum Turnier fährt, als sich um das Wohl der Kinder ihres Landes zu kümmern, ist keine wirkliche Führung. Ein ganzes Land durch einige wenige in Geiselhaft genommen, die für ihre eigenen Taten die Unschuldigen leiden lassen. Welch eine Charakterlosigkeit.“ Theoderich stand aus seinem Sessel auf.

„Wir werden nun wohl Nägel mit Köpfen machen müssen. Unsere Freundlichkeit hat ein für alle Mal ein Ende gefunden. Wie heißt es noch gleich? Man erntet stehts das, was man säht? So werden diese Leute, die sich unlängst an die Spitze Irlands gesetzt haben, einen durchaus riesigen Ertrag zu erwarten haben.“, sprachs und ging zu den Karten auf dem Tisch, um genau diese Planungen vorzubereiten. Wann würde wohl Nachricht aus den Weiten des Atlantiks eintreffen?


 
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Leland of Gaunt

England
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Re:Der Rote und der Schwarze Drachen      15.04.2019 19:41:45 --- 3 Tage, 8 Stunden her  
Etwas weiter nördlich im Atlantik

Mit Wucht rammten die englischen Schiffe auf die der Iren. Holz knirschte und brach. Schreie, Tiere die vor Panik alarmierte Laute von sich gaben, Metall auf Metall, Metall gegraben in Fleisch, Metall, welches Blut kostete. Kurzum, es war Lelands Choral, der gerade angefangen hatte für ihn allein zu spielen.

Freudig spielte sein Schwert im Takt, während Gaunt selbst über die Planken hin in Richtung der Reihen des Feindes eilte. Aus den Augenwinkeln sah er, wie das Geschoss eines der Engländer sein Ziel traf und dieses in sich zusammensackte.

Letzten Endes war die Schlacht nur kurz gewesen. Was erst nach einem freudigen Kampf gegen eine Überzahl an Iren aussah, wurde letztendlich nur das Abschlachten der Nachhut, welche nicht schnell genug hatte fliehen können. So interpretierte jedenfalls Leland die Geschehnisse für sich. Missmutig lies er am Ende seine Klinge sinken. Nicht einmal einen hatte er selbst niederwerfen können, der Ruhm des heutigen Tages gehörte anderen, sie waren schneller als der Lord gewesen.

Kurze Zeit später ging eine Taube in Richtung des königlichen Kommandostabes auf die Reise.

QUOTE:
"Verehrte Majestät,

ich melde untertänigst, dass England am heutigen Tage gesiegt hat.
Eine Flotte Irlands liegt auf dem Grunde der See.
Eine andere konnte leider entkommen.
Englische Gefallene: 0
Englische Vermisste: 0
Warte auf weitere Instruktionen.

Gezeichnet
Gaunt"


Sein Antlitz ist schön, seine Worte fantastisch.
Doch dieser Teufel ist verdorben und garstig,
Die Wünsche wird er dir gerne erfüllen.
Gold und Silber ist dir ganz zu Willen.

Doch wenn er kommt, dann musst du die Schuld zahlen,
dann ist es Schluss mit Lächeln und Prahlen.
Liegst jetzt in Ketten, dein Reichtum in Scherben,
in Ewigkeit leiden bist die Sterne sterben.?
 
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