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Re:AGEMA HELIOS - Makedonische Geschichten (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Re:AGEMA HELIOS - Makedonische Geschichten
 
Bauer Zehn

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Re:AGEMA HELIOS - Makedonische Geschichten      06.03.2018 20:51:53 --- 2 Jahre, 3 Monate her  
Kurwa lief in seinem Zelt auf und ab. Er versuchte sich die Lage zu vergegenwärtigen. Leicht fiel es ihm nicht, war er doch auf Gerüchte angewiesen seit sein Stern nicht mehr so recht nahe des Herrschers funkeln durfte.
Makedonien war in einer heiklen Lage. Allerdings boten sich auch Gelegenheiten.

Es schien als hätte der letzte Zug der Byzantiner gen Norden eine ganze Allianz an hungrigen Wölfen zum Balkan geführt. So reccht verstand er nicht wer da im besonderen warum kämpfte, doch war dies auch unerheblich. Fakt war, sie waren da.
Dazwischen auch Engländer die ein besonderes Interesse an seiner Grafschaft zeigten und sich wohl auch mit der Eroberung der Balearen einen Stützpunkt im Mitttelmeer erhoften.

Er lief noch einige Meter.

Diejenigen Teile des makedonischen Adels die nach dem Purpurmantel und einem Makedonisch-bizantinischen
Handelsreiches schielten könnten geneigt sein an der Seite der Eindringlinge zu kämpfen um sich noch einige warme Stücke aus dem Leib des Nachbarn zu reißen.
Die jungen und Ungestümen Ritter deren Hirne durch schlechte Balladen voller Heldenmut vernebelt waren, würden sich voller Freude und Begeisterung zusammen mit den alten Freunden des Balkanbundes masakrieren lassen.

Noch einige Schritte.
Aber beides war riskant. Ersteres konnte zu unerfreulichen Reaktionen des stärkeren Nachbarn führen wenn alle Agressoren längst wieder zuhause ihren Mägden und Knechten (und Ziegen) beiwohnten.
Sollte letztere Position aber die Geschicke lenken, so würden alle Herumlungernden Heeren geradezu auf dem Silbertablett die fetten makedonischen Provinzen offeriert, um de Truppen ein wenig Beute für den Rückmarsch zu bieten.

Einige letzte Schritte.
Klug wäre es sich ersteinmal alle Optionen offen zu halten. Kampfkraft sparen und doch nicht nichtstun. Noch war nicht ausgemacht welche Reaktionen, die große Verschiebung de Truppen in Europa nach Süden, im Norden und Westen zeitigen würde.

Kurwa seufzte. Dies konnte der Beginn eines neuen Weltenbrandes werden, der bedauerlicherweise verdammt nahe seiner Grafschaft ausbrach.


 
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Bauer Zehn

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Re:AGEMA HELIOS - Makedonische Geschichten      17.03.2018 10:09:57 --- 2 Jahre, 2 Monate her  
Neulich in der Dorfschenke. Monolog des Bauern 10:

Also die ganze Horde ruff uff meen Acker, wa. Alle Mann mit die Jäule alle am Zatrampeln, Und wenn se vom hohen Ross fielen war et noch schlimma. Der eene rammt voll sen Detz mittenmang meene besten Rüben. Wa natürlich nischt mehr zu ernten von meene Prachtsticke.
Und unsere feenen Heern Ritta waren och ne echte Enttäuschung. Ick meene mit denen war ja noch nie ville los aber dit war den nur noch lachhaft. Ener nach dem anderen flog innen Dreck und een enziger popliger Ritter von die Vatiheinzis hielt se alle uff Abstand.

Tiefer Schluck

Naja, Ich hatte dann echt die faxen dicke, wa und hab den Klapperkasten den schlußendlich mit meenem Jürtelriemen vom Gaul jeholt. War ja nich mehr mit anzusehen.

Anmerkung: Der etwas ungewöhnliche Name "Bauer 10" ist eine alte dörfliche Tradition. Der Famillienname "Bauer" ist aus bisher noch unerforschten Gründen in ruralen Gebieten häufig anzutreffen. Deswegen erhalten jene in annerkennung der Verdienste ihrer Mütter die Nummer in der Reihenfolge der Geburt männlicher Nachfahren.


 
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Maeve

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Re:AGEMA HELIOS - Makedonische Geschichten      26.08.2018 17:17:49 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
Makedonische Hauptstadt, Herbst 1174

Langsam machte sich der Herbst in der Hauptstadt des makedonischen Reichs bemerkbar und dennoch war es noch sehr warm. Zumindest warm genug um ein ausführliches Bad mit anschließenden Massageeinheiten in den großzügigen Bäderanlagen des Basileus zu nehmen. Es sollte wieder einmal ein Tag ganz nach dem Geschmack von Cornelis Perg Joshameeson werden. In fein säuberlich ausgewählten Kleidern für dieses Unterfangen schritte er von seinen Amtsräumen gen erfrischendes Nass. Doch plötzlich hielt er inne und besah eine äußerst befremdliche Prozession, die seinen Weg kreuzte. Sogleich machte Cornelis auf dem Absatz kehrt und lief zu den Räumen der Hofbeamten zurück.

Hastig riss er eine der dortigen Türen auf und leicht außer Atem und mit gesteigerter Lautstärke rief er aus: "Monimos Dimosios Ypallilos wir haben ein mächtiges Problem. RATTEN!" Einer der wenigen Männer im Raum, die an einem Tisch saßen dreht sich um und mit verdutzter Miene antwortet dieser: "Aber mein Herr, jegliche Raten, deren Bezahlung uns obliegt, werden ordentlich geprüft, vorgenommen, dokumentiert und letztlich archiviert. Ich wüsste nicht welche größeres Probleme dies verursachen könnte. Zumal sich diese Ausgaben auch in einem engen Rahmen befinden."
Mit einem energischen Kopfschütteln quittierte Joshameeson die Ausführungen des Beamten um dann deutlicher nachzusetzen: "NEIN! Nicht diese Raten, Monimos Dimosios Ypallilos. Ich meine diese kleinen pelzigen Dinger, die normalerweise durch unsere Hofkatzen beseitigt werden. Auf meinem ... ähm ... meiner Pflicht zur Inspektion der Bäder des Basileus folgend, kreuzten plötzlich viel zu viele von diesen Plagegeistern meinen Weg. Unternehmt mir deswegen sofort etwas und erstattet mir anschließend Bericht! Wenn ihr mich sucht, ich versuche auf anderem Wege mein ... ähm ... die Inspektion fortzusetzen."


In den Bäderanlagen des Basileus, nur ein wenig später am Tag

Durch einen dichten Nebel aus feinsten Wassertröpfchen bedingt durch das überschwängliche Betreiben der Dampfbäder dringt nur schwerlich ein gedämpfter Ruf: "Mein Herr Cornelis Perg Joshameeson seid ihr hier irgendwo? Ein erster Bericht zu ... der früher an diesem Tage besprochen Sache wäre nun fertig."
Von irgendwo aus dem dichten Wasserdampf drang ein: "Hier links Monimos Dimosios Ypallilos!"
Ein dumpfes Geräusch gefolgt von einem deutlichem "Aua!" und weniger deutlichen aber umso zahlreicheren Fluchwörtern war darauf die Folge.
Nach einem leichten Seufzer sprach der Protoasekretes: "Monimos Dimosios Ypallilos, das andere Links und mäßigt eure Worte!"
Der Beamte drehte sich nun in die richtige Richtung und trat anschließend näher: "Mein Herr Cornelis Perg Joshameeson, wie ich bereits sagte, ein erster Bericht ist fertig."
Mit erfreuter und neugieriger Stimme antwortete Cornelis: "Dann nur frei heraus damit, wir sind hier unter uns."
"Erinnert ihr euch an eine leidige Geschichte vor einigen Monaten, als es zu einer kleinen Auseinandersetzung zwischen einem der Kutscher und einer Küchenmagd kam?", das unangenehme Gefühl, welches das erneute Vorbringen hervorrief war dem Beamten deutlich anzumerken.
Etwas genervt ob der Erinnerung und der vermuteten unnötigen Umschweife des Monimos Dimosios Ypallilos gab Joshameeson zur Antwort: "Nur ganz dunkel, doch was hat das mit unserem Problem zu tun?"
Das unangenehme Gefühl des Hofbeamten war nun auch deutlich in seinen nervösen Worten zu vernehmen:"Nun der Bruder der Frau des Vetters 3. Grades dieser Magd, Karolos Dionysios Popolos mit Namen, besser bekannt jedoch als Trelos, da er eigentlich nur so von allen gerufen wird, fand schon vor längerer Zeit ebenfalls eine Anstellung an unserem Hofe. Seine Aufgabe bestand darin etwaige Schreiben außermakedonischer Art sicher aufzubewahren bis sie bearbeitet werden können."
"Darin scheint er doch sehr gut zu sein, zu mal mir keinerlei Schreiben in den letzten Monaten überreicht wurden. Außerdem sehe ich noch immer nicht, wie das mit unserem Problem zusammenhängt.", entgegnete Cornelis leicht verwundert.
In der Stimme des Monimos Dimosios Ypallilos war noch immer keine Beruhigung zu erkennen:"Mein Herr, das ist es ja gerade. Denn wie es scheint hat es Trelos verabsäumt die zahlreich eingetroffenen Schreiben sachgemäß zu lagern, sodass sie zum einen angefangen haben zu modern und zum anderen begann ... nun ja ... sie eigneten sich wohl auch zum Bau von Nestern und der Weg zu einigen Lagerräumen mit Lebensmitteln war nicht weit."
Nun ging Joshameeson ein Licht auf: "Ich verstehe! Worauf wartet ihr dann noch? Schafft so viele Katzen wie möglich heran, leert anschließend die betroffenen Vorratskammern und lasst sie gründlich reinigen und rettet von den Schreiben was zu retten ist."
"Alles bereits veranlasst, mein Herr!", sprach nun der scheinbar erleichterte Beamte.
Mit einem ob des Dampfes nicht sichtbaren Kopfnicken lobte Cornelis den Beamten: "Guter Mann! Dann kommt wieder, wenn ihr die geretteten Schreiben in Händen haltet. Und nun Abmarsch nach rechts Monimos Dimosios Ypallilos."
"Ja, mein Herr!", die Erleichterung schien keine Grenzen zu kennen.

Ein weiteres dumpfes Geräusch dringt jedoch durch den Wasserdampf, gefolgt von einem weiteren deutlichem "Aua!" und weniger deutlichen aber immer noch zahlreichen Fluchwörtern.
"Monimos Dimosios Ypallilos, das andere Rechts und mäßigt nun aber wirklich eure Worte!"
 
Letzte Änderung: 2018/08/26 17:19 von Maeve.
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Maeve

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Re:AGEMA HELIOS - Makedonische Geschichten      26.08.2018 23:38:12 --- 1 Jahr, 9 Monate her  
In den Bäderanlagen des Basileus, zwei Tage später
Eine kleine Prozession eilte durch die ausgedehnten Parkanlagen. Ein älterer Mann zuvorderst war eindeutig als Anführer zu erkennen. Er hielt einige leicht desolate Schriftstücke in seinen Händen und war eindeutig auf der Suche nach jemanden. Währenddessen waren die übrigen Personen eher dabei die Anlagen selbst zu bestaunen. Sie wiederum hatten alles nötige an Schreibutensilien bei sich: Wachstäfelchen und Griffel, Pergament, Tinte und Feder, Messer zur Aufbereitung, sowie Siegelwachs und eine entzündete Öllampe. Nach einer Weile schien der Anführer dieser Prozession sein Ziel gefunden zu haben, denn er steuerte nun gezielt auf einen in einer Kline liegenden Mann zu, die übrigen Männer waren ihm dabei dicht auf den Fersen.
Als der Mann auf der Kline die Männer sich nähern sah, rief er erkennend aus: "Monimos Dimosios Ypallilos, ihr habt wohl besagte Schriftstücke für mich!?"
Der Mann mit den Schriftstücken antwortete sogleich: "Mein Herr, so ist es."
Sich leicht aufrichtend fragte ihn der Protoasekretes: "Nun denn, was habt ihr retten können?"
Der Beamte nahm das erste Schriftstück, überreichte es Cornelis und sprach: "Es ist wohl aus England. Ein Etzel aus dem Hause Tronje schreibt, dass Lissabon nun unter deren Schutz stehen würde."
Der Protoasekretes nahme und las es, ehe er es zur Seite auf einen der kleinen Tische neben seiner Kline legte: "Sieh an! Lissabon ist also Englands neueste colonia. Liegt das nicht irgendwo weit im Westen? Dann geht es uns nichts an. Setzt einen entsprechenden Vermerk in unseren übrigen Unterlagen hierzu."

Ein weiteres Schriftstück wechselte zwischen den Männern: "Ein Schreiben aus Dänemark. Es scheint einen Herrschaftswechsel gegeben zu haben. Auf eine Gullveig von Holstebro folgte eine Sigrun."
"Einen Herrschaftswechsel in Dänemark? Lasst sehen!", Cornelis nahm das Schreiben zügig entgegen und sprach dann ruhig: "Ach nur eine einfache Nachfolge. Hmm, lasst trotzdem ein Antwortschreiben verfassen. Ich werde es sogleich diktieren!" - Botschaft an Dänemark

"Als nächstes hätten wir da ein Schreiben eines gewissen Tzwensons. Seines Zeichens wohl Außenkanzler der Sachsen, ..."
"Jaja, ich weis wer das ist. Was will er?", unterbrach Joshameeson leicht genervt.
Der Beamte übergibt ihm das Schriftstück und sagt: "Es scheint, sein König ist tot."
Mit einer hochgezogenen Augenbraue nimmt Cornelis das Pergament entgegen, liest es selbst nochmal und ruft dann aus: "Hats den alten Sachsenkönig nun auch erwischt. Hmm. Wenns uns auch nicht gefällt, ein großer Mann unserer Zeit war er nun Mal. Da wir Sitte und Anstand walten lassen, gehört es sich ein Schriftstück zu verfassen. Schreiber, los!" - Botschaft an Sachsen
"Mein Herr, meint ihr nicht, dass das etwas kurz und unzweckdienlich ist?", hatte der Monimos Dimosios Ypallilos einige Bedenken.
Doch Joshameeson antwortete ihm nur: "Nein, mehr ist dazu wahrlich nicht zu sagen oder zu schreiben. Das nächste?", mahnte er zur Eile und legte gleichzeitig die Reste des Schreibens zu den anderen.

"Wie ihr meint mein Herr.", quitierte es der Beamte mit einem geistigen Achselzucken um dann mit dem folgenden fortzufahren: "Ein gewisser Igor, Schreiber des Zaren, verkündet ein russisches Zarenreich."
Der Protoasekretes lies sich gemählich auf den Rücken gleiten, starrt in die Ferne und fragt dann: "Haben sich nicht jüngst einige unserer Leute zum Kauf gen russische Steppe und Städte aufgemacht?"
Ohne zu zögern wusste der Monimos Dimosios Ypallilos die richtige Antwort zu geben: "Ja, mein Herr, sollte es Gott gut mit ihnen meinen, so befänden sie sich bereits wieder auf dem Rückweg."
Nur den Kopf drehend blickte Cornelis wieder zu den wartenden Schreibern: "Schade, hätten wir uns das Silber für den Boten sparen können. Wie auch immer schreibt folgendes ..." - Botschaft an den russischen Zaren

"Dann gebe es da noch ein sizilianischen Schreiben. Offenbar verstarb der König Otto von Rätenberg.", der alte Mann schien zu überlegen, ob er die Reste, die er da in Händen hielt, wirklich übergeben sollte oder ob es besser wäre es zu unterlassen. Er entschied sich dann doch dazu, sie zu übergeben.
Joshameeson verdrehte die Augen: "Noch ein toter Herrscher. In diesen Tagen scheint nicht mehr viel anderes mitzuteilen zu sein. Also eine weitere Trauerschrift ..." - Botschaft an Sizilien

Ob der Reaktion beim letzten Schreiben etwas verunsichert formulierte der Beamte vorsichtig: "Nun es gäbe da noch ein Schreiben aus Byzanz. Am besten lest ihr selbst."
Gleichgültig nahm Cornelis das Schriftstück entgegen und begann zu lesen. Nach einer kurzen Unmutsäußerung fragte er schließlich: "Seit wann hat in Byzanz der Kaiser Giovanni Tempesta regiert? War nicht zuletzt Celine I. Kaiserin und Herrscherin des Reichs?"
"Offenbar nicht mehr.", zuckte der alte Mann nur schwer merklich mit den Schultern.
Kopfschüttelnd sprach Joshameeson: "Es scheint, wir müssten auch die MaProGepo wieder auf Vordermann bringen. Erstmal schreibt folgendes an Byzanz ..." - Botschaft an Byzanz

Von der Kline aufblickend besah der Protoasekretes die leeren Hände des Monimos Dimosios Ypallilos und sagte: "Waren das alle verbliebenen Schriftstücke? Vier Tote, eine Todgeburt und eine Landnahme. Ich hätte deutlich mehr erwartet.", und zeigte sich damit sichtlich überrascht.
Leicht verlegen entgegnete ihm der Beamte: "Nun mein Herr, es gab durchaus noch einiges. Aber viel mehr als die Erkenntnis, dass es sie einst gab, ist nicht von ihnen geblieben."
Cornelis drehte sich wieder um und ehe er gemütlichen auf dem Rücken liegend, die Hände unter dem Kopf gelegt und zu anfangs noch mit gen Himmel gerichteten Blick allmählich entschlumerte, ordnete er noch an: "Monimos Dimosios Ypallilos die Schreiber sollen die Schreiben ordentlich verfassen und anschließend sollen sie mit guten makedonischen Boten zugestellt werden. damit wäre heute ausreichend gutes Werk geschehen, wobei ... bevor es zu weiteren ähnlichen Vorfällen kommt, besorgt auch gleich noch eine neue Aufgabe für diesen ... Trelos."
 
Letzte Änderung: 2018/08/26 23:43 von Maeve.
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AGEMA HELIOS - eine Turnier-Reisebeschreibung      29.09.2018 14:13:21 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Armenien - endlich - runter vom Schiff und wieder Land unter den Füßen!

Voller Freude verteilte Niemandt an allen Herumstehenden sein Mitbringsel aus der makedonischen Heimat:

--> Lauwarme, vergorene Ziegenmilch!

das Rezept haben sogar die Engländer von uns geklaut (die machen das aber mit heissem Wasser). Die originale makedonische Variante würde aber viel 'doller knallen' und allen Beteiligten eine wunderbare Erinnerung sein,
versprach er mit einem Grinsen

Argwöhnisch beäugte er Bauer Zehn. Diesen hatte er im Verdacht, etliche Schläuche des Nationalgetränkes auf dem Schwarzmarkt zu horrenden Preisen veräussern zu wollen

Niemandt trank zwei, drei weitere Becher und träumte von dem bevorstehenden Turnier


 
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Bauer Zehn

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Re:AGEMA HELIOS - Makedonische Geschichten      30.09.2018 08:52:45 --- 1 Jahr, 8 Monate her  
Bauer Zehn war überwältigt.
Alles hier in Armenien war so anders. Sprache (tendenziel unverständlich) Getränke (dicker Kopf)
Kleidung (gewagt) und auch das Ehrgefühl (blaues Auge wegen harmloser Gestik). Bevor es aber richtig mit dem Turnier begann wollte er den Geschichten nachgehen die er (unter dem Siegel der Verschwiegenheit) von seinem Onkel erfahren hatte.
Es gäbe in Armenien, erzählte dieser, ein Haus indem 70 Jungfrauen darauf warten besucht zu werden.
Er zeigte zum Beweis auch einige recht anregende Bilder die sich dem Knaben einprägten und an die er sich zum Einschlafen oft erinnerte.

Doch zu seiner Enttäuschung fand er zwar das Haus, mittlerweile eine beeindruckende Kirche, Sankt Hripsime,
und auch die Geschichte schien zu stimmen, doch war er leider einige Jahrhunderte zu spät gekommen.
Nach dieser Abfuhr (er errötete immer noch in Gedanken an das Gelächter der Umstehenden als er sich nach den Jungfrauen erkundigte) schlich er sich zum Turniergelände und hoffte darauf dort etwas weniger peinliches zu erleben.


 
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Niemandt vom Unschuldigen

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Re:AGEMA HELIOS - Makedonische Geschichten      16.04.2020 09:39:36 --- 1 Monat, 2 Wochen her  
*die total unabhängige makedonische Tagespresse informiert*

nach der Übernahme der makedonischen Wanne Krone
kam es zu innermakedonischen Konflikten zwischen der neuen Wächterin der Wanne - Kassandra - und dem Alkoholiker freiheitlichen Lebemann Niemandt.

Forderungen der Kassandra: alles für die Wanne!
Forderung des Niemandt: den ganzen Rebstock zu mir - kommt und trinkt.

Ob und wie Burgund sich da einmischen wird, werden zahlreiche Diplomaten und andere Fachkräfte zu klären haben


*gemeisselt und pergamentiert, verteilt und gegengelesen*


 
Letzte Änderung: 2020/04/16 09:40 von Niemandt vom Unschuldigen.
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