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THEMA: Re:Byzanz verkündet
 
Michael von Raetenberg

Sizilien
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Re:Byzanz verkündet      22.10.2018 23:04:03 --- 1 Monat, 3 Wochen her  
Michael kannte die Byzantiner aus seiner Jugend als er noch den Deutschrittern diente. Doch er hörte das nun viele der angestammten Adel Familien abgewandert sein aber viel mehr wusste er nicht. Das einzige was er wusste war das die zwei Kaiserreiche in Frieden miteinander leben sollten. So schrieb er im Auftrag seines Kaisers dem Kaiser der Byzantiner.


QUOTE:


An seine kaiserliche Majestät Cneajna Tepes
Kaiser des oströmischen Reiches

Werte Majestät ich schreibe euch da unser Kaiser Christian I. einen Frieden mit euch und dem byzantinischen Reich wünscht. Leider fordern die Geschehnisse in Staufen die Präsenz unseres Kaisers in Franken. Darum schickt er mich Michael von Rätenberg den Reichskanzler zu euch an euren Hof um die Friedensverhandlungen mit eurer Majestät auf zu nehmen. Ich hoffe ihr könnt mir eine Audienz gewähren um endlich den Frieden unserer Kaiserreiche einzuläuten.

Hochachtungsvoll

Michael von Rätenberg
Reichskanzler der heiligen römischen Kaiserreichs
König der Sizilianer


 
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Michail vom Wardar

Byzanz
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Re:Byzanz verkündet      25.10.2018 07:28:51 --- 1 Monat, 2 Wochen her  
Bereits zum zweiten mal hatte sich die Gesprächsrunde der kaiserlichen Berater vertagt. Bald würde eine Entscheidung getroffen werden müssen, nur war der Konsens sehr schwer zu finden. Es war die kaiserliche Bürde, sich für eine der von den Ratgebern offenbarten Möglichkeiten entscheiden zu müssen. Und es war bereits klar dass nicht alle mit der Entscheidung glücklich sein würden.

So stand ich also wieder in dem Raum, in dem wir bisher so ergebnislos mit Worten gerungen hatten. Ich war der Erste und setzte mich. Ein Diener brachte Wasser und Wein und stellte beides vor mir ab. In dem Wissen, all meine Konzentration in den kommenden Stunden zu benötigen, mischte ich den Wein sehr großzügig mit Wasser, ehe ich trank.


skeptisch - sarkastisch - des Ostkaisers Kanzler
 
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Cneajna Tepes

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Re:Byzanz verkündet      26.10.2018 11:16:44 --- 1 Monat, 2 Wochen her  
Frühjahr 1177

Der Kaiser betrat als letzter den Saal. Er hatte nochmal in der aus Olt mitgebrachten Familienchronik geblättert und sich die Kriegsaufzeichnungen der letzten Jahre angesehen.
Cneajna kam immer wieder zu dem gleichen Ergebnis. Er saß zwischen drei Stühlen...... da waren seine Berater die beide stichhaltige Argumente hatten und der Gegner der nur Wünsche äußerte aber nichts stichhaltiges anbot. Wie sollte man da argumentieren?
Cneajna wollte großzügiger sein als es seine Vorfahren waren. Nie hatte einer der bulgarischen Könige einen Frieden geschlossen nur des Friedens willen, nein es gab in den Geschichtsbüchern nur Siege und einen Kampf indem der überlegene Gegner genervt aus dem total zerstörten Land flüchtete und eine Friedensurkunde hinterließ.

Werter Kanzler, werter General. Ich werde nicht erst Platz nehmen und wieder stundenlange Diskussionen führen. Lange haben wir uns den Kopf zerbrochen ob es gut sein könnte, welche Vorteile es für uns haben würde. Aber wir drehen uns im Kreis ob wir den Kampf fortsetzen oder uns auf Frieden einlassen. Und warum? Das haben wir bisher nicht bedacht... weil die Gegner es wünschen. Sollen sie, die nun schon zweifach an uns herantraten die Argumente liefern ob ein Frieden lohnenswert für Byzanz ist. Cneajna schaute beide jeweils einige Sekunden an dann treffe ICH eine Entscheidung.

QUOTE:

Werter
Michael von Rätenberg
Reichskanzler des heiligen römischen Kaiserreichs

Euer Wunsch nach Frieden ist uns nun wiederholt zugestellt worden doch klang er bisher nicht überzeugend.
Krieg kostet Silber. Krieg kostet Nahrung und Rohstoffe. Ritter wollen Brot und Wein. Rüstungen benötigen Erz und Kohle.
Ihr wollt Frieden und alle diese Unkosten sparen. Ihr wollt einen Vertrag und einen Partner der diesen unterzeichnet.
Aber diesen Wunschpartner möchtet Ihr umsonst und das überzeugt uns nicht. Nichts ist umsonst im Leben.

Sendet uns ein ordentliches Friedensangebot und keine Wünsche.

Cneajna Tepes
Kaiser des oströmischen Reiches



Niemals soll unschuldig Blut vergossen werden, doch das Blut der Gottlosen soll fließen in Strömen.
 
Letzte Änderung: 2018/10/26 11:21 von Cneajna Tepes.
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Michael von Raetenberg

Sizilien
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Re:Byzanz verkündet      03.11.2018 21:03:35 --- 1 Monat, 1 Woche her  
Michael lass das Schreiben des Kaiser aus Byzanz als er es gelesen hatte senkte er das Pergament und rief seinen Lagerverwalter Rubio herbei und fragte diesen: Rubio was befindet sich in unseren königlichen Lagerhallen ich muss dem byzantinischen Kaiser was anbieten!? Rubio kramte eine vergilbtes Buch aus einer Ledertasche und schlug es auf als er die richtige Seite gefunden hatte übergab er das Lagerverwaltungsbuch seinem König mit den Worten: Verzeiht meine Frage aber was hat der byzantinische Kaiser mit unserem Lagerbestand zu schaffen ist er jetzt unter die Händler gegangen? Michael schloss das Buch er hatte gefunden was er wollte und sagte zu Rubio: Politik ist immer ein Handel und ich Geschäfte lieber mit Leuten denen es um das Materielle geht als solchen denen es um das Ideelle geht. Das erste ist meisten einfacher einzulösen das zweite kann sehr schwierig werden.

QUOTE:


Ehrenwerter Cneajna Tepes
Kaiser des oströmischen Reiches

Wie ihr sagtet Krieg kostet euch wie uns, somit würdet auch ihr von einem Frieden profitieren hat doch jede Münze zwei Seiten. Nun ihr verlangt ein Friedensangebot doch wenn ich auf unser Reich blicke sind die Lager durch die vielen Überfälle und die feindlichen Besetzungen von unseren rohstoffreichen Grafschaften fast leer. Aber um euch zu zeigen das wir wirklich einen Frieden mit Byzanz wollen kann ich euch 200 Fass besten sizilianischen Rotwein offerieren dafür hätte das HRR dann für 10 Jahre Frieden mit Byzanz.
Ich würde persönlich nach Byzanz anreisen um mit euch die Verträge zu unterzeichnen. Sizilien hätte auch Interesse Byzanz als Handelspartner zu gewinnen ist doch auf Palermo ein Handelsposten der Hanse stationiert Ist der byzantinische Hanf doch der Beste den es im Handel gibt, da bin ich mir sicher das wir in Geschäft kommen können.
So gebt mir Bescheid edler Kaiser wenn mein Angebot eure Zustimmung hat würde ich mich auf ein Treffen mit euch freuen.

Hochachtungsvoll

Michael von Rätenberg
Reichskanzler der heiligen römischen Kaiserreichs
König der Sizilianer



Lasst dieses Schreiben nach Byzanz bringen!
 
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Cneajna Tepes

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Re:Byzanz verkündet      12.11.2018 21:15:00 --- 1 Monat her  
Nun egal was sie wirklich wollen, sie zahlten dafür. Cneajna war zufrieden gewesen als er die Depesche erhielt. Aber wie immer einige seiner Ratgeber nicht... Zumindest teils musste er ihnen allerdings recht geben. 10 Jahre sind lang in einer Zeit in der die Wenigsten 50 Jahre alt wurden.

QUOTE:

Werter Michael von Rätenberg
Reichskanzler und König

Euer Angebot zeigt die Ernsthaftigkeit Eures Friedenswunsches. Doch möchte ich nicht Verträge über Generationen schließen. Wir sind beide im mittleren Alter und es sollte uns durchaus möglich sein in der heutigen schnell wechselnden Politik beweglich zu bleiben.
Daher nimmt Byzanz Euer Angebot an über die Hälfte der Zeit und des hälftigen Salär.

Teilt mir rechtzeitig mit wann Ihr gedankt in Konstantinopel zu erscheinen und unsere Geschäfte zu vollenden.

Cneajna Tepes
Kaiser des oströmischen Reiches


Niemals soll unschuldig Blut vergossen werden, doch das Blut der Gottlosen soll fließen in Strömen.
 
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Michael von Raetenberg

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Re:Byzanz verkündet      17.11.2018 14:12:56 --- 3 Wochen, 6 Tage her  
QUOTE:


Ehrenwerter Cneajna Tepes
Kaiser des oströmischen Reiches

Mit Freunden vernehme ich eure Antwort das Angebot das Byzanz dem HRR macht ist durchaus grosszügig und wurde soeben von unserem Kaiser Christian I. gut geheissen. Also wäre der Weg zu einem fünfjährigen Frieden zwischen dem byzantinischem Kaiserreich und dem HRR geebnet. Ich muss aber erst noch ein paar interne Angelegenheiten regeln bevor wir uns nach Konstantinopel aufmachen können. Ich werde sobald wir Kreta passiert haben euch einen Eilboten zukommen lassen so habt ihr genügend Zeit euch auf unsere Ankunft vorzubereiten. Vielleicht könnten unsere Ritterschaften in einem Turnier sich ja auch noch messen miteinander das wäre sicher ein würdiger Abschluss des Friedensvertrags.

Hochachtungsvoll

Michael von Rätenberg
Reichskanzler der heiligen römischen Kaiserreichs
König der Sizilianer





Bote bringt das an den byzantinischen Kaiserhof!
 
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Michael von Raetenberg

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Re:Byzanz verkündet      29.11.2018 23:39:49 --- 2 Wochen her  
"Mein König! das gemeine byzantinische Volk lies uns nicht mit unseren Versorgungsbooten Wasser und Nahrung aufnehmen. Sie bewarfen uns mit Steinen und schrien Beleidigungen in unserer Richtung. wir haben dann abgedreht nicht das es noch im Vorfeld der Friedensgesprächen zu Scharmützeln kommt.
Michael antwortete: Da habt ihr richtig entschieden bald werden wir in Konstantinopel sein ich war noch nie dort aber meine Ur-Grossmutter soll von dort sein. Aber erst einmal an den Kaiser schreiben:


QUOTE:

Ehrenwerter Cneajna Tepes
Kaiser des oströmischen Reiches

In ein paar Wochen werden wir in Konstantinopel eintreffen ich bitte euch eure Ritterschaft und die Burgwachen zu informieren das wir zu Friedensverhandlungen gekommen sind. nicht das sie noch aus Unwissenheit ihre Waffen gegen uns erheben.

Hochachtungsvoll

Michael von Rätenberg
Reichskanzler der heiligen römischen Kaiserreichs
König der Sizilianer




Bote seit vorsichtig bei der Übergabe der Nachricht....
 
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Michail vom Wardar

Byzanz
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Re:Byzanz verkündet      03.12.2018 08:27:55 --- 1 Woche, 4 Tage her  
Die Stadtwachen hatten die Zugänge zum kaiserlichen Hafen weiträumig abgeriegelt. Nur die Kaiserfamilie und ihre Gäste hatten das Recht, in diesem besonderen Hafen in der Nähe des großen Kaiserpalastes anzulegen. Die Sizilianer durften aus zwei Gründen dort ankern. Erstens waren sie Gäste des Kaisers und zweitens wollte man sie so wenig als möglich mit der Stadtbevölkerung zusammentreffen lassen. Dies war auch der Grund für die verstärkten Wachen und die abgeriegelten Strassen. Die Bürger von Konstantinopel waren berüchtigt für ihren spontanen Hang zu Erregung und Zorn. Ein wutentbrannter Mob konnte munter die eigenen Häuser anzünden, nur um nachher einen Sündenbock für das eigene animalische Verhalten zu suchen. Was oft gut für einen weiteren Aufstand war, bei dem dann mehr Blut floss als Feuer brannten. Die leidgeprüfte Stadtverwaltung baute daher gerne vor.

Anderen Gedanken hing die junge Frau nach, die am Zugang zum kaiserlichen Hafen inmitten einer kleinen Schar von Würdenträgern stand. Die Edlen gehörten teils der Stadtverwaltung, teils dem Palast an, und hatten nichts zu sagen. Sie waren sozusagen schmückendes Beiwerk für den Empfang der sizilianischen Delegation. Wer etwas zu sagen hatte, war die oben genannte junge Dame. Sie hieß Agnes Murtzouphlos und gehörte zum Stab des Logothetes tou dromou. Ihre Gedanken kreisten um besagten Logothetes tou dromou, der den Kaiser auf die Reise zu den armenisch - antiochischen Turnieren begleitet hatte. Einerseits beneidete sie ihn, da er alle Arbeit an sie delegieren hatte können. Andererseits auch nicht, denn Agnes konnte der Vorstellung, in armenischen Bergen und antiochischen Wüsten auf Pferderücken zu turnen und mit Lanzen zu fuchteln, absolut keinen Reiz abgewinnen. Sie sah sogar ein klein wenig auf ihren bulgarischstämmigen Chef herab. Michail war wortgewandt, aber durch und durch kulturlos. Sie selbst dagegen war von Kindheit an in der elterlichen Bibliothek daheim gewesen, sie hatte die Bildhauerkunst eines Praxiteles ebenso studiert wie die philosophischen Klassiker eines Zenon und Aristoteles. Selbst in der Theologie und der medizinischen Wissenschaft war sie bewandert.

Die anlegenden Schiffe rissen sie aus ihrer selbstgefälligen Träumerei. Erste Lateiner entstiegen ihren Schiffen und betraten Land. Agnes kontrollierte noch einmal rasch den Sitz ihrer weißen Stola und den Faltenwurf des darüber gelegten blauen Seidentuches. Ihr schwarzes Haar hatte sie zum Empfang der Gäste von ihrer Zofe kunstvoll nach oben stecken lassen. Die Haarnadeln waren mit Edelsteinen geschmückt, ein wunderschön anzusehender Luxus, aber leider nicht der ihre. Die Haarnadeln waren genauso wie die güldenen Halsketten und Armreife nur eine Leihgabe des Palastes und mussten nach dem Empfang wieder in die Obhut des Oberhofkämmerers gegeben werden. Mit einem leisen Wink ordnete sie ihr Gefolge und schritt langsam, wie das Protokoll es verlangte, nach vor, wo sich eine Traube um einen Mann gebildet hatte, der ihr der Anführer der Lateinerschar schien.

Je näher sie kam, desto mehr der Lateiner sahen zu ihr hin. Wenige Meter von den Angekommenen entfernt, verhielt sie ihren Schritt und hob grüßend den Arm.

Seid willkommen, ihr Damen und Herren aus Sicilia! Dem allmächtigen Gott hat es gefallen, eure Schiffe wohlbehalten die Stadt Konstantinopel erreichen zu lassen. Hier sollt ihr nun rasten und euch gastfreundlich bewirten lassen, während wir den Frieden zwischen unseren Reichen besiegeln wollen. Ich bin die Logotheta Murtzouphlos und vom erhabenen Kaiser beauftragt, euch euren Aufenthalt angenehm zu gestalten.

Ich werde euch nun zum kaiserlichen Palast führen, in dem ihr eurem Rang nach angemessene Quartiere vorfinden werdet. Sklaven und Diener werden euch alle Annehmlichkeiten des Palastes genießen lassen. Der heutige Tag sei der Rast gewidmet. Abends wird euch zu ehren ein Willkommensbankett ausgerichtet werden. Und morgen vormittags möge die Arbeit beginnen und der Vertrag für den künftigen Frieden aufgesetzt werden.

Da der erhabene Kaiser nebst seinem engeren Gefolge, worunter auch der hervorragende Logothetes tou dromou zählen, bei den großen Turnieren in Antiochia weilt, bin ich bevollmächtigt, einen bindenden Vertrag mit dem Reich der Staufer zu schließen. Und hier ist das Schreiben, das euch meine Bevollmächtigung bestätigt.


Und mit diesen letzten Worten überreichte Agnes dem ihr nächst stehenden Sizilianer ein mit dem kaiserlichen Siegel versehenes Pergament. Darin standen folgende Worte geschrieben:

QUOTE:
An den Reichskanzler
Michael von Rätenberg,

Exzellenz von Rätenberg, leider muss ich euch mitteilen, dass ich gemeinsam mit Kaiser Cneajna noch bei den großen Turnierspielen in Antiochia weile und mir daher der Genuss eurer Gesellschaft verwehrt wird. Dies bedaure ich zwar, doch soll es kein Hindernis darstellen. DIe Logotheta Mutzouphlos wird sich um eure Bequemlichkeit bekümmern und sie ist außerdem bevollmächtigt, im Sinne der Vorausgespräche, die ihr mit dem erhabenen Kaiser Cneajna geführt habt, einen Vertrag in seinem Namen zu unterzeichnen und zu besiegeln.

Damit verbleibe ich mit den besten Wünschen Euer,

Michail vom Wardar,
Logothetes tou dromou


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Letzte Änderung: 2018/12/03 08:32 von Michail vom Wardar.
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Michael von Raetenberg

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Re:Byzanz verkündet      05.12.2018 23:04:33 --- 1 Woche, 1 Tag her  
Michael legte eine festliche Robe an und schnallte sich das Ordensschwert des Petrusordens um. Er wies seine Kanzler an ihn zu begleiten und schritt auf das Empfangskomitee der Byzantiner zu.
Dort fiel sein auge sofort auf eine edle Dame so wie sie sich gab war sie wohl von Geburt aus Adelig und trat auch so auf. So etwas musste man in die wiege gelegt bekommen dachte sich Michael doch er wollte die Dame nicht warten lassen und stellte sich ihr gleich selbst vor : Verehrte Logotheta Murtzouphlos mein Name ich Michael von Rätenberg König der Sizilianer und Reichskanzler der HRR. Wahrlich unsere Reise nach Konstantinopel stand wohl unter einem guten Stern. Vielleicht liegt es ja auch im Interesse des Allmächtigen das die zwei Kaiserreich endlich Frieden schliessen. Dankend nehmen wir die Einladung von euch an und folgen euch zum Palast eures Kaisers. Die feine Dame streckte ihm aber als Antwort erst ein Schreiben entgegen das dann Michael lass, er senkte den Brief und man konnte seine Enttäuschung ansehen als er zu Logotheta Murtzouphlos sagte: Schade ich hätten den Kaiser gerne persönlich getroffen, doch wie es scheint sind unsere beiden Kaiser sehr eingebunden in ihren Verpflichtungen. Doch lasst uns nun erstmal unsere Quartiere beziehen. Ich freue mich schon auf das Bankett mit euch ihr müsst mir unbedingt erzählen wie ihr so eine wichtige Position am byzantinischen Kaiserhof erlangen konnte. Da viele der alten Adelsgeschlechter Byzanz's ihre Macht verloren haben sind viele neue Familien an die Macht gekommen von einigen haben wir bereits in Sizilien gehört doch von den meisten nicht. Leider war mir euer Name noch nicht bekannt bevor ihr euch mir vorgestellt habt. Dann lies der Sizilianer die Byzantinischen Dame mit einer leichten Verbeugung wissen das er ihr nun gerne in den Palast folgen würde.
 
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Michail vom Wardar

Byzanz
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Re:Byzanz verkündet      06.12.2018 08:04:06 --- 1 Woche, 1 Tag her  
Agnes empfand die Worte des Sizilianers als schmeichelhaft und ganz gegen ihren Willen lächelte sie kokett, als er ihre "hohe Position" ansprach. Mit einer leichten Verbeugung als Antwort beendete sie das Willkommen und gemeinsam schritten sie die wenigen hundert Meter zum Palast. Hinter ihnen mühten sich die niedersten Palastdiener mit dem Gepäck der Gäste ab, während vor ihnen Türen und Tore geöffnet wurden. Der Oberhofkämmerer hatte nicht nur ein wachsames Auge auf die Preziosen, die der Logotheta in den Haaren steckten, sondern auch darauf dass die Gäste Diener zugeteilt bekamen, die ihnen ihre Wohnquartiere zeigten und in Folge für die Zeit ihres Aufenthaltes zu Diensten sein sollten. Auf diese Weise löste sich der Rummel bald auf und die Gäste konnten sich in ihren Gemächern einrichten.

Für das abendliche Bankett hatte der Kämmerer sein Budget sicherlich bis an die Grenzen ausgeschöpft. Anders konnte sich Agnes den Aufwand nicht erklären. Unter anderem gab es gefüllte Fasanen, Perlhuhnterrinen, Rebhühner, gespickte Schwanenbrust, gegrillte Gänse, Gänselebern. Damit nicht genug gab es ganze, über dem offenen Feuer gebratene, Hirschen und thrakische Wildschweine. Zugereicht wurden verschiedene Sossen. Solche mit Wein und Pfeffer gekocht und mit Brot eingedickte für die dunklen Fleischspeisen, solche mit Safran, Pinien- und Granatapfelkernen für die hellen Fleischspeisen. Dazu gab es Oliven, Zwiebeln, gekochte Rüben und Kürbisse, eingelegten Käse, pochierte Eier und viel frisches Brot. Pausenlos liefen die Diener umher und keinem Becher gelang es, für mehr als wenige Augenblicke leer zu bleiben.

Agnes bemühte sich, den König von Sizilien und Reichskanzler zu unterhalten. Sie erzählte ihm von ihrer Familie, die einige Ländereien in Strymon ihr eigen nannten und von ihrer Ausbildung an der Palastschule zur Beamtin und wie sie dank ihrer Prüfungsergebnisse in Kalligraphie, Philosophie, Theologie und klassischer Rhetorik den Posten als Logotheta erster Rangklasse im Amt des Logothetes tou dromou erlangt hatte. Nicht ohne Stolz wies sie darauf hin dass es nur wenige Beamte der ersten Rangklasse in ihrem jungen Alter gab und sie sich der hohen Auszeichnung bewusst war. Glücklicherweise schlummerte in ihr genug diplomatisches Talent, um den Herrn von Rätenberg, dessen Augen bei ihren Ausführungen über die hiesige Beamtenhierarchie glasig geworden waren, nicht allzu sehr zu langweilen. Um ihr Interesse zu bekunden, fragte sie ihn wie es möglich sei dass er Kanzler und König in einer Art Personalunion darstelle. Sie hätte immer gedacht dass ein Kanzler unter einem König rangiere. Sie fixierte ihn mit ihren offenen braunen Augen und harrte gespannt seiner Antwort.


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Letzte Änderung: 2018/12/06 08:05 von Michail vom Wardar.
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