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THEMA: Den Champions zu Ehren
 
Parcus Mackay

Schottland
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Re:Löwen unter Löwen      22.01.2019 10:32:13 --- 9 Monate her  
Parcus hatte das Turnier überstanden Adil flickte ihn gerade zusammen als er stöhnend wach wurde. "ich lebe also noch, schön wohin als nächstes?" er sah Adil an dieser grinste. "Herr Du bleibt erst mal sitzen bis ich fertig bin mit Dir",

Parcus nickte und überlegte kurz es war eine Turnierserie morgen das würde er nicht schaffen also musste er wohl nach Nottingham oder war es Ossex egal das würde er später klären. Nachdem Adil fertig war erhob er sich und ging zur Waschschüssel. Jeder Knochen tat ihm weh als er vors Zelt trat und richtung Tyr's Zelt sah dort stand sein Freund und sah ihn grinsend an.

Parcus ging hinüber und betrachtete ihn "Siehst auch nicht besser aus wie ich, wo sind die anderen?" Stützte sich dabei auf seine Axt und sah sich um einige waren noch hier aber alle im Aufbruch, auch Adil fing an zusammen zu packen das sie weiter konnten. "Wir reiten nach Ossex wo musst du hin mein Freund?"


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Deirdre Ua Niall

Freie
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Re:Löwen unter Löwen      22.01.2019 17:22:20 --- 9 Monate her  
Sie lächelte sacht und würde die junge Dame nach einem "Natürlich sehe ich mir das an", zu einem Platz führen, an dem einiges Zeug herumlag, das man brauchte um eine Wunde zu versorgen. "Ist Euch übel, Deidre?", fragte Johanna, während sie die Wunde reinigte. Dabei deutete sie kurz mit einer Hand von ihrem Bauch nach oben über die den Hals bis sie eine Geste machte, die wohl dem Moment ähnelte, da man sich übergab. Das sollte die Frage wohl verdeutlichen.

Sie sprach nur ein paar Brocken gälisch, absolut kein russisch. Aber der Name des Mädchens war irisch, die Uniform auch. Nachdem endlich das Blut abgewaschen war, zumindest von der Wunde, drückte Johanna ein Tuch darauf. "Ist nicht so schlimm. Ich nähe das." Dabei zeigte Johanna auf das Nahtmaterial und würde wohl anfangen, wenn sie dem Mädchen ein Stück festes Leder gegeben hätte und andeutete, dass sie darauf beißen sollte. "Nicht bewegen, sonst wird die Naht hässlich", sagte sie sacht.

Übel? Die Geste verdeutlichte mir was die Heilerin meinte.
Nein, nicht übel. antwortete ich wahrheitsgemäß, wäre auch kaum klug die Heilerin anzulügen.
Ruhig ließ ich die Prozedur der Wundreinigung über mich ergehen.
Es beruhigte mich das meine Wunde auf der Stirn nicht weiter dramatisch war, allerdings verstand ich erst als sie mir das Nähmaterial zeigte was nun folgen sollte.
Ich nahm das Leder und folgte ihrer Anweisung.
Muss noch Mann finden. Besser nicht hässlich Naht. entgegnete ich mit einem Lächeln.
Tief durchgeatmet, das Leder zwischen die Zähne genommen und der Heilerin zugenickt.

Die Heilerin begann ihre Arbeit.
Hmmm... es war jetzt kein Gefühl welches ich dauerhaft haben wollte, aber glücklicherweise kein wirklicher Schmerz.
Johanna machte wohl wirklich gute Arbeit und ich zuckte kein bisschen.
Als sie fertig war nahm ich das Leder aus dem Mund.
Und? Du denkst wird schön Narbe? Werde finden Mann für Familie machen?
Mit gespielt ernster Miene blickte ich die Rothaarige an und erwartete ihre Antwort.
Wie viel Münzen von Silber ich dich schuldig?
Ich hatte keinerlei Vorstellung was eine Behandlung bei einer Heilerin kosten würde.
 
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Yew Fletcher

England
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Re:Löwen unter Löwen      22.01.2019 22:22:01 --- 9 Monate her  
Yew streifte durch das hektische Treiben. Jenes Treiben, welches die Wanderturney mit sich brachte und die Teilnehmer des Massenkampfes auf Cambria nach Wessex weiterziehen ließ. Sein Weg führte ihn dabei auch in Richtung der englischen Söldner, während sein Schädel noch immer ordentlich brummte.

König Etzel höchstpersönlich hatte ihn aus dem Turnier befördert. Wieder einmal. Den Damaszener hatte er direkt über den Helm gezogen bekommen. Wieder einmal. Und so schritt er noch immer etwas benommen umher bis sein Blick nach einiger Zeit an zwei der anwesenden Frauen haften blieb. Eine Heilerin machte sich gerade mit filigranem Handwerk daran die Blessur einer Kämpferin zu behandeln. Der Fletcher trat näher und schnappte einige Wortfetzen auf, welche die zwei rothaarigen Damen wechselten. Allem Anschein nach handelte es sich hier um eine Irin und eine Engländerin. Zumindest dem Gesagtem nach schien es so. Yew überlegte. Sollte es sich bei seiner vermeintlichen Landsfrau um jene Heilkundige handeln, von der er bereits so einiges vernommen hatte?

Als die Wunde verschlossen war, verbeugte er sich kurz und sprach die beiden an. „Verzeiht, die Damen. Gestattet, dass ich mich vorstelle. Mein Name ist Yew Fletcher.“ Nun sprach er an das Mädchen mit Verletzung „Ich hoffe es ergeht Euch gut? Ich verstehe mich nicht auf die Kunst der Wundheilung, doch nach dem was ich hier sehen kann, wird die zurückbleibende Narbe nur eine unwesentliche sein. Und Euer Antlitz wohl eher zieren. Ihr habt Glück, in solch fähige Hände geraten zu sein.“ Er lächelte ihr zu setzte noch einmal an. „Ihr seid Irin, nicht wahr? Ihr habt gut gekämpft heute. Ich beglückwünsche Euch und Eure Banrion zu deren Sieg.“

Er verbeugte sich knapp und wandte sich der Heilerin zu. „Und Ihr müsst Johanna sein. Es freut mich Eure Bekanntschaft zu machen. Es kam mir bereits einiges zu Ohren über Eure Heilkünste. Euer Ruf eilt Euch voraus möchte man meinen.“ Er lächelte auch Ihr zu, als plötzlich ein Bote von hinten herangetreten kam und ihm eine Nachricht überreichte. Schnell hatte Yew das Pergament geöffnet und überflogen. Er musste auflachen. „Natürlich passt dieser Sieg den Iren gut in den Kram“ murmelte er erheitert.

Der Sieg der irischen Banrion auf Cambria… die Iren würden einige Kraft aus diesem Ergebnis ziehen. So viel war gewiss. Und auch wenn es ihm einen tiefen Atemzug abnötigte… er zollte ihr Respekt dafür. So wie es sich gebührte, ganz gleich wer am Ende eines jeden Turnieres als letzter oder letzte noch steht. Er steckte das Schreiben beiseite. In Kürze würde er wie viele andere auch zum Auftakt der Turnierserie nach Wessex aufbrechen. Maire, von der der Brief stammte, würde sicher ebenfalls dort sein. Und wenn es ihm möglich wäre, so würde er sie dort wohl aufsuchen, herausfinden wer hinter diesen Zeilen steckt. Erneut wandte er sich den zwei Damen zu. „Entschuldigt bitte. Wo waren wir stehen geblieben?“


 
Letzte Änderung: 2019/01/22 22:27 von Yew Fletcher.
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Diara Ilva MacKarma

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Re:Löwen unter Löwen      23.01.2019 22:46:49 --- 9 Monate her  
Diara wischte sich das Blut aus dem Gesicht und schaute über all die stöhnenden Leiber hinweg, ignorierte die applaudierende Menge und schwankte leicht. So langsam wurde sie zu alt für diese Spiele.

Andererseits - es erfüllte sie mit tiefster Genugtuung, hier auf dem Turnierfeld den Sieg davonzutragen. Die Götter hielten ihr Versprechen. Auch auf englischen Boden. Wenn die Sache außerhalb des Turniers doch auch so einfach wäre, dann würde bald über allem irischem Land wieder das grüne Banner wehen.

Die Anführerin der Iren hob für die Zuschauer ihre Axt gen Himmel, was diese mit einem tosendem Jubel beantworteten. Dann bemerkte sie Yew Fletcher am Boden. Belustigt hielt sie der Engländerin ihre Hand hin, um ihr aufzuhelfen. "Wie versprochen - auf englischen Boden bekommt ihr die Freundlichkeit, die einem Gastgeber gebührt!"
 
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Batrik O Fingail

Irland
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Re:Löwen unter Löwen      24.01.2019 20:19:50 --- 9 Monate her  
Maíre stand im Melee mit Schild und.. Wo war ihr Speer!? Etwas musste schief gegangen sein? Knappeeee!!? Zu spät: Das Hornsignal erklang, die Ritter rannten schreiend aufeinandern los. Wer nicht mitrannte würde überrannt werden... Sie zog ihr Schwert, das stets als Rangzeichen an ihrer Hüfte hing.
Maíres Training war immer auf den Kampf mit Speer und Schild fokussiert gewesen. Und DAS wurde ihr nun zum Verhängnis. Viel zu früh für ihre Form schied sie im Massennahkampf aus.

Später erfuhr sie, dass Diara sich wieder sehr gut geschlagen hatte. Dies war Genugtuung für die Seansailear.
Nun mussten die beiden nach Cornwall weiter reisen. Dem legendären Ort, wo Moebia einst allein die Grafschaft gegen eine englische Armee verteidigte!


"...mar ná beidh ár leithéidí arís ann."
 
Letzte Änderung: 2019/01/24 20:23 von Batrik O Fingail.
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Yew Fletcher

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Re:Löwen unter Löwen      24.01.2019 21:50:53 --- 9 Monate her  
Inmitten des Melees von Wessex

Das Feld der Turnierteilnehmer hatte sich bereits stark gelichtet. Noch immer tobte der Kampf auf dem Turnierplatz der Grafschaft Wessex, doch langsam zeichnete sich eine Entscheidung ab. Schnell wandte sich Yew um als er die von hinten herannahenden Schritte seines nächsten Kontrahenten vernahm. Er blickte in dessen Gesicht und schaufte kurz aus. Der König höchstpersönlich beehrte ihn. Wieder einmal. Yews üble Vorahnung sollte sich schließlich bewahrheiten und wie schon mehrfach zuvor sollte auch dieses Duell zugunsten Etzels ausgehen. Blitzschnell schnitt der Damaszenerstahl durch die Luft und ein paar Hiebe später schickte er den Fletcher erneut in den Dreck.

Noch etwas benommen von dem plötzlichen Klingenwirbel schaute er dem Werk der verbliebenen Kämpfer zu, als schlussendlich Cirilla mit emporgestrecktem Speer als Siegerin des Auftaktturniers der Turney zu Albion feststand. Die Engländerin hatte sich gegen die große Zahl der versammelten Ritter, hiesige Streiter und geschätzte Gäste gleichermaßen, durchgesetzt. Das anwesende Volk zollte dieser Leistung mit lautem Applaus Respekt und Anerkennung während der Fletcher seinen Blick über das Feld der zumeist schwer lädierten Kämpfer schweifen ließ.

Nicht sehr weit von ihm entfernt entdeckte er die leuchtend rote Mähne der irischen Banrion. Auch sie schien den ein oder anderen derben Treffer abbekommen zu haben, lag sie doch der Länge lang dernieder. Die erfahrene Kriegerin und Siegerin des ersten Wettstreits auf Cambria hatte wieder einmal gut gekämpft doch sollte es dieses Mal nicht für den Sieg gereicht haben. Unter schmerzenden Knochen richtete sich Yew auf und begab sich zu ihr. Es schien ganz so als sei sie bewusstlos, zeigte sie doch keinerlei Regung. Oder genoss sie nur den Moment? Mit fragendem Gesicht betrachtete er sein Gegenüber. Was könnte er wohl tun um sie ins Hier und Jetzt zurück zu holen?

Da kam ihn eine überaus bewährte Methodik in den Sinn. Eine, welche er in regelmäßiger Häufigkeit bei seinen Kindern anwandte. Er zückte den gestreckten Zeigefinger und stupste der Banrion einige Male in die Seite. Das zumindest sorgte bei seinen Kindern dafür, dass diese am Morgen wesentlich leichter aus den Federn kamen. Selbst wenn ihnen noch nicht danach zumute war. Eine angenehme Nebenerscheinung dieser Vorgehensweise war es außerdem, dass ihn seine Kinder vor lauter Kitzelei gleich mit einem neckischen Lächeln entgegen blickten und so stets bestens in den neuen Tag starteten.

Yew war ein guter Vater. Das zumindest bescheinigte ihn Josefin immer wieder in ihrer liebevollen Art. Und wie er so darüber nachdachte, konnte er sich nicht daran erinnern, wann seine Frau das letzte Mal mit einer ihrer stets wohl durchdachten Aussagen daneben gelegen hatte. Und genau das war sein persönlicher Anspruch. Seinen Kindern wollte er ein guter Vater sein. Genau so, wie er den Engländern ein guter Kanzler und den Turnierteilnehmern, gleich welchen Volkes, ein guter Gastgeber sein wollte.

Und so reichte er der Banrion schließlich die Hand als er glaubte ein Blinzeln in ihren Augen erkannt zu haben. Sie begann zu flüstern "... versprochen... englischer Boden... freundlicher Gastgeber..." Träumte sie? Oder fantasierte sie gar? Schnell versteckte Yew sich hinter dem Schild, welches er in der anderen Hand hielt, konnte man doch nie sicher sein wie eine erwachsene Kämpferin auf derlei punktuelle Zuwendungen reagieren würde. Schließlich wollte er seine Geste aber nicht wortlos verstreichen lassen und sprach ihr zu, nicht sicher ob sie es vernehmen würde: "Ihr habt gut gekämpft, Euch wacker geschlagen. Und hier reiche ich Euch nun wie versprochen meinen Arm. Es scheint mir Ihr könntet ihn gebrauchen im Moment. Ich bitte Euch, nehmt die Freundlichkeit an, die ich Euch als Gastgeber, hier auf englischem Boden kann zukommen lassen."

Gespannt wie sein Gegenüber handeln würde, harrte er einer Reaktion. Währenddessen klopfte ihm der Puls kräftig in der Stirn. War das alles nur ein Traum? War vielleicht er derjenige, der das alles nur träumte? Oder war es doch sie, die fantasierte und alles was er sah war real? Oder träumten sie beide? Wer der beiden Kämpfer konnte in jenem Moment schon beurteilen, welche der Erzählungen der Wahrheit entsprach und welche die Erfundene war?


 
Letzte Änderung: 2019/01/24 22:00 von Yew Fletcher.
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Diara Ilva MacKarma

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Re:Löwen unter Löwen      24.01.2019 22:33:35 --- 9 Monate her  
Diara lies sich einen Moment Zeit, die Erinnerungen heraufzubeschwören. Cornwall war ein wichtiger Ort in der Geschichte Irlands. VIele Schlachten wurden hier geschlagen. Sogar einige der heldenmütigsten. Die wahre Legende Ritterin Moebia, eine Legende was ihr aufbrausenden Charakter, aber auch ihre Kampfkunst anging. DIe irischen Heere hatten das Festlandin Flucht vor den Engländern verlassen. Aber Moebia war nicht dabei. Sie hatte sich verirrt oder die Schiffe nicht erreicht. Jedenfalls stand sie allein - ohne Heer, nur mit ein paar Bauern an ihrer Seite, als die Heere des Feindes in Cornwall einfielen. Moebia blieb aber standhaft und weigerte sich zu fallen. Sie schaffte es allein, die Feinde aufzuhalten und zurückzuschlagen. Die irische Flagge wehte damals noch lange Wochen über der Grafschaft. Diara seufzte, was für eine Ziet, die ihre Vorfahren damals erleben durften.

Das Turnier in Wessex war spannend gewesen. Auch wenn Diara das Ende nur verschleidert mitbekommen hatte. Genau genommen war sie von einem englischen Earl zu Boden geschlagen worden und hatte ihre Mühe gehabt, mit der Realität klarzukommen. Und dann hatte sie noch dieser Engländer vom Platz geführt.

Nun war sie bereit, jedenfalls genauso bereit wie man nach zwei Schlachten sein konnte, sich den nächsten Wettkämpfen zu stellen. Es ging um die Ehre. Erin go bragh!
 
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Josefin Fletcher

England
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Re:Löwen unter Löwen      25.01.2019 12:06:22 --- 8 Monate, 4 Wochen her  
Josefin hatte sich nach dem Massenkampf schnell wieder erholt. Der Schlag mit dem ihr Mann sie zu Boden gesandt hatte, war eher symbolischer Natur gewesen, sodass sie keinen größeren Schaden genommen hatte.
Und so empfing sie ihren geliebten Yew sowie dessen Begleitung bereits am Rande des Turnierfeldes mit zwei Bechern Met zur Stärkung.
Ihrem Ehemann schenkte sie ein liebevolles Lächeln, welches, als sie sich Diara zuwand sofort wieder gefror. Zwar lag kein Hass in ihrem Blick, aber Josefin war keine Heuchlerin, die es gewohnt war, ihre Gefühle zu verstecken. Und die Worte der Banrion hatten sie beim ersten Massenkampf verletzt. Dennoch hielt sie der irischen Herrscherin den Becher Met hin, der ursprüngich für sie sebst bestimmt war und nickte dieser stumm zu, um ihr ihren Respekt zu signalisieren. Die Banrion war ganz offensichtlich eine große Kriegerin. Kein Wunder also, wenn sie ziemlich burschikos und rau wirkte. Auf dem Schlachtfeld konnte man sich eben keine Schwäche leisten und die Iren war seit je her ein stolzes Volk gewesen.
Inzwischen hatte Josefin die Kränkung verarbeitet und war sich bewusst, dass eine einzelne Frau, so hoch gestellt sie auch sein mochte, nicht als Aushängeschild für alle Iren zu sehen war. Die Countess würde die Banrion nicht mögen müssen, um erneut im englischen Kronrat für Irland Partei zu ergreifen und sich für eine möglichst friedliche und respektvolle Beziehung der benachbarten Völker einzusetzen. Glücklicherweise.
Dennoch hatte sie kein Verlangen sich mehr mit Diara auseinanderzusetzen als es unbedingt nötig war. Sie selbst war eben nicht burschikos und raus. Sondern das Gegenteil und das passte einfach nicht zusammen. Und so wand sie sich wortlos wieder von der stolzen Irin ab und strich ihrem Mann liebevoll über den mit Sand und Staub bedeckten Brustpanzer,
Du hast dich gut geschlagen mein Liebster.
Sie senkte die Stimme und lächelte nun verschmitzt,
Und danke, dass du mir die Chance gelassen hast, aufzugeben. Ich habe deinen Axthieb wirklich nicht kommen sehen. Wie schaffst du das nur immer wieder?


Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen. (Voltaire)
 
Letzte Änderung: 2019/01/25 12:14 von Josefin Fletcher.
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Batrik O Fingail

Irland
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Re:Löwen unter Löwen      25.01.2019 16:02:52 --- 8 Monate, 4 Wochen her  
Maíre hatte sich der 15 Jahre jüngeren Banríon gegenüber stets besonders verbunden gefühlt. Auch wenn Diara seit jeher distanziert und einzelgängerisch wirkte: Sie hatten unglaublich viel zusammen durchgemacht. Und das hatte Tradition: Ihre Familien waren einander seit jeher treu bis in den Tod. Außerdem waren sie um ein paar Ecken verwandt... Maires Großmutter, Judith zu Erkenbrecht, also ihre Großmutter mütterlicherseits, der bretonische Zweig quasi, war auch Diaras Großmutter väterlicherseits. Sie waren demnach Cousinen. Aber das blieb nicht aus nach Generationen irischen Hochadels! Maíre grinste innerlich. Es war sicherlich schwerer jemanden zu finden, mit dem man nicht verwandt war..
Sie sortierte ihre Gedanken wieder...
Ja. Maíre war mittlerweile sicher, dass unter der harten Schale Diaras auch ein harter Kern steckte. Keine Frage. Manchmal fragte Maíre sich, ... und auf ihren endlosen Reisen über die schlammigen Fernstraßen, verschneiten Pässe, sturmgepeitschten Meere und gleißenden Wüsten dieser Erdscheibe hatte sie viiiel Zeit für solche Fragen, ... manchmal fragte Maíre sich, ob ihre Gefühle für Diara eher schwesterlicher, oder eher mütterlicher Natur waren...
Sie kam zu keiner Antwort. Es war im Grunde auch egal.
Nun standen sie hier in Cornwall beim Turnier für erfahrene KriegerINNEN.
"Seltsame Idee Streiter nach Geschlecht zu trennen, nicht?" zwinkerte Maíre Diara schwesterlich zu.


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Diara Ilva MacKarma

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Re:Löwen unter Löwen      25.01.2019 17:32:27 --- 8 Monate, 4 Wochen her  
Diara nickte: "Völlig schwachsinnige Idee, wenn Ihr mich fragt! Andrerseits ist es wirklich einfacher, einen Mann niederzuschlagen, als eine Frau. Ich nehme aber mal an, das hat irgend etwas mit dem Gott der Christen zu tun."

"Dann lasst uns mal ein paar EngländerINNEN auseinandernehmen!"
 
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